Sondermodell BMW M3 CS lockt mit 460 PS

Mit dem BMW M3 CS präsentiert die BMW M GmbH ein weiteres Sondermodell mit betont sportlichem Auftritt. Der M3 CS setzt damit die Tradition der M-Sondermodelle fort, die 1988 mit dem M3 Evolution der Baureihe E30 begonnen hat. Für den aktuellen CS wurde die Leistung des Drei-Liter-Hochleistungstriebwerks mit M Twinpower Turbo-Technologie um zehn auf 460 PS angehoben. Der CS kann ab Januar 2018 bestellt werden. Die Auflage wird auf rund 1200 Exemplare beschränkt. Die Auslieferung soll im März 2018 beginnen.

Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft der BMW M3 CS in 3,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 280 km/h elektronisch begrenzt. Der von zwei Mono-Scroll-Abgasturboladern unter Druck gesetzte Reihensechszylinder ist mit Ladeluftkühlung, Benzin-Direkteinspritzung, der variablen Ventilsteuerung und der stufenlosen Nockenwellenverstellung auf hohe Spitzenleistung, aber auch für fülliges Drehmoment ab niedrigen Drehzahlen ausgelegt. Für den durchschnittlichen Normverbrauch (NEFZ) gibt BMW einen Wert von 8,3 Litern auf 100 km an, entsprechend einem Kohlendioxidausstoß von 194 g/km. Serienmäßig ist das Sieben-Gang-M-Doppelkupplungsgetriebe (M DKG) an Bord.

Für Grip sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke sorgen die Dynamische Stabilitäts Control (DSC), die über einen M Dynamic Mode verfügt, und das Aktive M-Differenzial. Die Regelsysteme für das Adaptive M-Fahrwerk, DSC und das Aktive M-Differenzial wurden für den M3 CS ebenso modifiziert wie auch die Abstimmung der elektromechanisch arbeitenden Lenkung. Der Fahrer hat die Möglichkeit, die Wirkungsweise der Lenkung und des Fahrwerks an seine persönlichen Vorlieben anzupassen.

Für den Einsatz auf der Rennstrecke geeignet sind die Leichtmetallräder in den Dimension 9 J x 19 vorne und 10 J x 20 hinten. Sie sind serienmäßig mit Cup-Reifen vom Typ Michelin Pilot Sport Cup 2 bestückt (vorn 265/35 R 19, hinten 285/30 R 20). Diese Semi-Slicks sind auch für den Straßenverkehr zugelassen.

Auf Annehmlichkeiten muss der Fahrer des M3 CS nicht verzichten. So ist eine Klimaautomatik ebenso ab Werk an Bord wie ein Harman Kardon Surround Sound System und das Navigationssystem Professional.

Das Gesicht des M3 CS wird geprägt von den LED-Doppelscheinwerfern und der Frontschürze mit großen, dreigeteilten Lufteinlässen. Die Abrisskante auf dem Heckdeckel wurde neu gestaltet. Dieser so genannte Gurney trägt zusammen mit dem Frontsplitter und dem Heckdiffusor zu einer Reduzierung des dynamischen Auftriebs bei. Diese Bauteile sind ebenso aus dem leichten, hochfesten Hightech-Werkstoff CFK gefertigt wie die Motorhaube und das Dach des BMW M3 CS. (ampnet/Sm)

BMW X2 kommt im März

Mit dem X2 erweitert BMW ab März nächsten Jahres sein Modellprogramm um ein weiteres „Sports Activity Coupé“. Es ist mit 4,36 Meter kürzer und über sieben Zentimeter flacher als der X1, verfügt jedoch über den gleichen Radstand, hat kurze Überhänge sowie eine langgezogene, coupéhafte Dachlinie mit flacher Fenstergrafik.

Zum Marktstart werden der sDrive20i mit 141 kW / 192 PS sowie die beiden Diesel xDrive20d (140 kW / 190 PS) und xDrive25d (170 kW / 231 PS) erhältlich sein. Die Preise starten bei 39 200 Euro. Als Einstiegsmodell wird es später den 103 kW / 140 PS starken sDrive18i mit Dreizylinder sowie weitere Vier-Zylinder-Modelle geben.

Optionale Merkmale sind unter anderem ein vollfarbiges Head-up-Display, Voll-LED-Scheinwerfer und ein Stauassistent sowie das M-Sportfahrwerk, das in den Aussattungsstufen M Sport und M Sport X Serie ist. Als erstes Fahrzeug der Marke erhält der X2 die neu gestaltete BMW-Doppelniere. Sie kehrt die bisher bekannte Trapezform um und wird nach unten hin breiter. Das Markenemblem an der C-Säule lässt zudem ein Detail klassischer BMW-Coupés wie 2000 CS und 3.0 CSL wieder aufleben. Weiteres Merkmal des neuen Modells ist der Heckspoiler mit seitlichen Aero-Edges.

Zum Serienumfang des neuen BMW X2 zählt ein 6,5 Zoll großes, frei stehendes Control Display. Beim Navigationssystem ist es ein ebenfalls 6,5 bzw. ein 8,8 Zoll großer Touchscreen. (ampnet/jri)

Vorstellung BMW X3

Scheinbar mühelos wühlt sich der BMW X3 durch das sanddurchzogene Gelände hinter der portugiesischen Küste. Auf diesem losen Geläuf sowie auf den Landstraßen und Autobahnen im Westen der iberischen Halbinsel überzeugt die neue und dritte Generation der Baureihe mit sportlichem Fahrverhalten und dynamischem Handling. Erstmals stellt die M Performance GmbH mit dem M40i einen X3 mit gesteigerter Leistung und schärferer Optik auf die Räder. Mit diesem „Sports Activity Vehicle“, wie die Münchner ihr Mittelklasse-SUV liebevoll nennen, wollen sie besonders in den wichtigen Absatzmärkten USA und China die Wünsche ihrer Kunden treffen.

Vom X3 wurden bislang mehr als 1,5 Millionen Einheiten verkauft. Um diesen Erfolg in die Zukunft zu tragen und dem zunehmenden Kundenbedürfnis nach individuellen Fahrzeugen gerecht zu werden, bietet BMW den neuen X3 in drei Modellvarianten an: „xLine“, „Luxury Line“ und „M Sport“. Auf Knopfdruck fährt der X3 als bislang erstes SUV seiner Klasse nun auch in dichtem Autobahnverkehr teilweise autonom und wechselt selbstständig die Spur. Die betont sportlich abgestimmte Acht-Gang-Automatik Steptronic katapultiert den X3 M40i in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer. Abgeregelt wird bei 250 km/h.

Mit dem animierten Cockpit samt Infotainment erwartet den Fahrer im Innenraum vertrauter BMW-Komfort aus der 5er- und 7er-Baureihe. Der große Touchscreen kann jetzt auch mittels Gestensteuerung bedient werden. Auf Wunsch kann sogar der aus 5er und 7er bekannte Displayschlüssel im Smartphone-Format gewählt werden. Mehrere Ablagen und der Kofferraum mit einer Cargostellung sind zusätzliche Weiterentwicklungen zum Vorgänger. Die dreigeteilte Rückbank kann dabei noch flexibler zwischen den minimal 550 und den maximal 1600 Litern Ladevolumen variiert werden.

Im Vergleich zum Vorgängermodell erhält der neue X3 an der Fahrzeugfront eine Akustikglas-Windschutzscheibe, LED-Frontleuchten, neue LED-Nebelscheinwerfer sowie optional wählbare, teilautomatisierte Fahrassistenzsysteme („Driving Assistant Plus“). Zur weiteren Effizienzsteigerung versteckt sich in den gewachsenen Nieren des Kühlergrills eine aktive Luftklappensteuerung. Eine automatische Heckklappe, LED-Heckleuchten in optionaler 3-D-Optik sowie eine Sport-Abgasanlage für den M40i zieren die Rückseite der neuen Modellgeneration.

Für BMW ist das SUV-Segment mit einem Anteil von 34 Prozent aller verkauften Modelle ein besonders wichtiges. Um darin auch künftig weiter wachsen zu können, „bauen wir unsere Leitwerke in den USA, China und Südafrika aus“, berichtet Arno Keller, Projektleiter des X3. Ab 2020 soll der X3 laut Keller als „erstes vollelektrisches Modell außerhalb der i-Reihe“ auf den Markt rollen. Die aktuelle Motorenpalette umfasst hingegen noch drei Benzin- und zwei Dieselmotorisierungen mit Leistungen von 135 kW / 184 PS bis 265 kW / 360 PS.

Die leicht gewachsenen Außenmaße, die neuen Features im Fahrzeuginneren und -äußeren sowie das erste M-Paket der X3-Baureihe zeigen, dass der geländegängige Allrounder in der dritten Generation endgültig erwachsen geworden ist. (ampnet/oa)

Vorstellung BMW 6er Gran Turismo

Es ist still im Wageninneren, als der BMW 6er Gran Turismo (GT) die portugiesische Küstenlinie entlangrollt. Beim Blick aus dem offenen Seitenfenster hinten rechts weht eine salzige Meeresbrise in das Auto. Das Rauschen der Wellen dringt herein und dominiert die Stimmung im neuen Fließheckmodell aus Dingolfing. Nach dem 5er GT fertigt BMW mit dem 6er GT jetzt einen Reise(be)gleiter, der den Spagat zwischen sportlichem Coupé und komfortabler Oberklasselimousine wagt, ohne dabei zu protzen. Mit viel Platz und Komfort punktet das neue Modell besonders auf langen Strecken.

China ist der größte Einzelmarkt, auf den BMW mit dem neuen Nischenmodell abzielt. Im fernen Osten ist es besonders die Generation ab 30, die mit dem 6er GT ihren Status zeigen will. Viel Platz, eine hohe Verarbeitungsqualität, das extrovertierte, sportliche Design und eine starke Motorisierung sind dort die schlagkräftigsten Argumente für den Gran Turismo. Während für die Asiaten noch mehr Chrom und Konturen verbaut werden dürften, gilt es für den europäischen Markt, Maß und Mitte zu halten. Hierzulande ist ein Minimum an Understatement gefragt.

Die europäische Zielgruppe des Fließheckmodells liegt in der Generation 55 plus und ist damit wesentlich älter als ihr asiatisches Pendant. Insbesondere Geschäftsführer kleiner, mittelständischer Unternehmen möchten sich mit dem 6er GT „von ihren leitenden Angestellten abheben“, sagt GT-Projektleiter Claus-Otto Griebel. Das Modell rangiert laut Griebel in der „Premiummittelklasse“ und gehört damit noch nicht zur Oberklasse. Wie er aus direkten Gesprächen auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt weiß, ist diesen Kunden wichtig, die Grenze zur Luxuslimousine „nicht zu überschreiten“.

Die Bodenfreiheit des 6er GT liegt oberhalb der einer Limousine und unterhalb der eines SUV. Trotz seiner flachen Dachlinie bietet der 6er GT seinen Passagieren eine hohe Kopf- und Beinfreiheit und lässt selbst hochgewachsenen Personen ausreichend Platz, um bequem zu reisen. Die Rückenlehnen im Fonds sind auf Wunsch elektrisch um sieben Grad Neigung verstellbar. Stört die blendende Sonne auf der geräumigen Rückbank beim Arbeiten, so können auch für die hinteren Seitenfenster Sonnenrollos gewählt werden. Dank optionalem Head-up-Display, Spurhalteassistent und intuitiv bedienbarer Menüführung wird die Fahrt im 6er GT auch am Lenkrad zum komfortablen Erlebnis.

Ab einer Reisegeschwindigkeit von 120 km/h fährt der automatische Heckspoiler aus und hält den Gran Turismo fest in der Spur. Im Kofferraum überzeugt der lange Cruiser mit einem Volumen von 610 Litern. Bei umgeklappten Rücksitzen erhöht es sich auf bis zu 1800 Liter – das sind Werte, die bei BMW nur der X5 überbietet. Der neue BMW wird ab einem Einstiegspreis von 62 300 Euro in der Benzinvariante 630i angeboten. Pünktlich zum Beginn der „fünften Jahreszeit“ kommen am 11. November zwei Diesel- und drei Benzinversionen des neuen BMW 6er Gran Turismo auf den deutschen Markt. (ampnet/oa)

BMW M5 bekommt 600 PS und Allradantrieb

BMW bringt im Frühjahr den nächsten M5 erstmals mit Allradantrieb. Er verteilt die Antriebsmomente bedarfsgerecht vollvariabel an Vorder- und Hinterachse. Zur optimalen Traktion trägt auch ein Differenzial an der Hinterachse bei, das ebenfalls vollvariabel ausgelegt ist und eine Sperrwirkung zwischen null und 100 Prozent aufweist. Dem Fahrer stehen verschieden einstellbare Abstufungen bis hin zum reinen Heckantrieb zur Verfügung. Bereits in der Grundeinstellung lässt das System aber an den Hinterrädern leichten Schlupf beim Beschleunigen aus Kurven zu.

Der Griff zum Allradsystem kommt nicht von ungefähr: Den neuen BMW M5 befeuert ein 4,4 Liter großer V8-Biturbo mit 441 kW / 600 PS und einem Drehmomentmaximum von 750 Newtonmetern schon ab 1800 Umdrehungen in der Minute, das bis zum Erreichen der Spitzenleistung (5600–6700 U/min) konstant bleibt. In nur 3,4 Sekunden sind aus dem Stand 100 km/h erreicht, in 11,1 Sekunden 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt, auf Wunsch mit dem M Drivers Package erst bei 305 km/h.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein spezifisch abgestimmtes Acht-Gang-M-Steptronic-Getriebe mit der Möglichkeit, auch sequenziell-manuell zu schalten. Motor- und Dämpfercharakteristik sowie der Auspuffsound sind variierbar. Die Motorhaube aus Aluminium und das aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigte Dach tragen dazu bei, dass der M5 trotz Allradantrieb leichter als das Vorgängermodell ist.

Der neue BMW M5 kann von September 2017 an bestellt werden und wird ab Frühjahr 2018 ausgeliefert. Sein Preis liegt bei 117 900 Euro. Auf nur 400 Exemplare weltweit limitiert ist die „First Edition“. Das Sondermodell ist in BMW Individual Frozen Dark Red Metallic lackiert, exklusiv ausgestattet und kostet 19 500 Euro mehr. (ampnet/jri)

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BMW Concept Z4: Hingucker am Pebble Beach

Die Partnerschaft von BMW und Toyota nimmt konkrete Formen an: Mit dem BMW Concept Z4 geben die Bajuwaren einen sehr konkreten Hinweis darauf, wie das für Mitte 2018 versprochene Serienmodell aussehen wird. Für die Präsentation hat sich BMW den Concours d’Elegance im kalifornischen Monterey ausgesucht. Anspruchsvoller geht es nicht.

Während sich das Schwestermodell Toyota durch rundliche Formen auszeichnen wird, bringt dieser Z4 die Schärfe zurück, die das BMW-Design in den letzten Jahren verloren hat. Gemeinsam mit dem kommenden X2 und dem 8er-Coupé, das Ende Mai als Studie beim Concorso d’Eleganza am Comer See gezeigt wurde, steht es für einen deutlichen Neuaufbruch im stilistischen Auftritt der Marke.

Die Frontpartie zeichnet sich durch eine ausgeprägte „Haifischnase“ aus, die BMW-Nieren sind niedrig und breit, die Scheinwerfer liegen darüber; BMW will damit auf den Z8 anspielen, das erste Projekt des damaligen ambitionierten Jungdesigners Henrik Fisker. Die senkrechten Stäbe im Kühlergrill weichen hier einem dreidimensionalen Gitter; ob dieses Element in Serie geht, ist noch unklar.

Der seitliche Aufriss zeichnet sich durch neue Proportionen aus: Während die kompakte Fahrgastzelle bei den drei Vorgängermodellen weit nach hinten verschoben war, rückt sich beim nächsten Serienmodell Z4 deutlich nach vorn. Die Heckpartie ist muskulös und unterstreicht damit optisch den Hinterradantrieb; die Rückleuchten erinnern an den Hybrid-Sportwagen i8. Die Überrollbügel schließen sich an die Kopfstützen an, die wie bei klassischen Rennwagen in den Kofferraum auslaufen. Und die 20-Zoll-Felgen auf Michelin-Pilot-Sport-Cup-2-Reifen unterstreichen den selbstbewusst breitbeinigen Auftritt dieses Roadsters.

Dessen Modellbezeichnung findet sich übrigens auch tief unten im Frontspoiler; der nostalgische Impetus hat allerdings nicht dazu ausgereicht, sie wie weiland beim 2002 Turbo in Spiegelschrift auszuführen. Der Farbton „energetic frozen orange“ kombiniert ein mattes Finish mit ungewöhnlicher Tiefenwirkung.

Auch das Interieur wirkt ungewöhnlich: Der Sprung nach vorn im Vergleich zum aktuellen BMW-Modellprogramm ist unverkennbar, für das Concept Car hat BMW außerdem diagonale Elemente verwendet: Der Fahrersitz ist in schwarzem Leder mit eigenständiger Prägung ausgeführt, der Beifahrersitz und Teile der Armaturentafel präsentieren sich in orangenem Wildleder-Look. Vertraut wirken dagegen der iDrive-Knopf und der Wählhebel, mit dem ein Automatikgetriebe angesteuert wird.

Wenn der neue Z4 auf den Markt kommt, wird es zwei Vierzylinder-Varianten namens sDrive 20 und sDrive 30i geben; oben rangiert der sDrive M40i mit Dreiliter-Reihen-Sechszylinder. Einen Allradantrieb gibt es nicht, dafür bietet BMW für Puristen bei allen Motorisierungen neben der im Concept Car verbauten Automatik weiterhin ein klassisches Handschaltgetriebe an.

Bleibt die Hoffnung, dass BMW bis zum Marktstart der kommenden Z4-Generation möglichst wenig ändert. Dann dürfte er auf der Straße einen ebenso eindrucksvollen Auftritt hinlegen wie am Kiesstrand von Monterey. (ampnet/jm)

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BMW: „Unsere Euro-6-Diesel sind sauber“

ampnet – 24. Juli 2017. In der Diskussion um zu hohe Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen hat BMW gestern bekräftigt, dass die Euro-6-Fahrzeuge des Unternehmens weder manipuliert seien noch die gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten würden. Den Vorwurf, dass aufgrund zu kleiner Adblue-Behälter eine nicht ausreichende Abgasreinigung erfolge, weist der Automobilhersteller zurück.

Die bei BMW eingesetzte Technologie unterscheide sich deutlich von anderen im Markt, heißt es in einer Pressemitteilung. Es handele sich um eine Kombination mehrerer. Soweit die Abgasreinigung durch Harnstoffeinspritzung mit Adblue erfolgt, sei in den Autos zusätzlich ein Stickoxid-Speicher-Katalysator eingebaut. Dadurch würden alle gesetzlichen Emissionsanforderungen erfüllt und „ein sehr gutes Realemissionsverhalten“ erreicht. Deshalb erübrige sich für Euro-6 Diesel-Pkw des Konzerns ein Rückruf oder eine Nachrüstung.

Zum Vorwurf kartellrechtlich bedenklicher Absprachen unter mehreren deutschen Autoherstellern teilte BMW gestern mit, dass die Gespräche mit anderen Konzernen über die Größe Adblue-Behälter „aus Sicht der BMW Group auf den notwendigen Aufbau einer Betankungsinfrastruktur in Europa“ abgezielt hätten.

Das Unternehmen bekräftigte seine Absicht, für geeignete Euro-5-Modelle ein freiwilliges und kostenloses Software-Upgrade vorzunehmen, um die Emissionen weiter zu senken. (ampnet/jri)

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Vorstellung BMW 2er: Die Münchener greifen nach der Kompakt-Krone

ampnet – 22. Juli 2017. Sportliche Fahrdynamik, schickes Design und komfortable Alltagstauglichkeit. Das sind die Waffen, mit denen die Premiumhersteller um die Krone in der Kompaktklasse kämpfen. Die zweite Generation des 2er-BMW trumpft in allen drei Feldern mit Neuerungen auf. Spitzenmodell der Baureihe ist der 250 kW / 340 PS starke M240i xDrive. Ob auf der Landstraße, dem Bummel über die Maximilianstraße oder der freien Fahrt auf der Autobahn – der neue 2er überzeugt.

2013 feierte die Baureihe ihre Premiere. Seitdem konnten die Bayern rund 140 000 Einheiten verkaufen, davon fast 50 000 Cabrios und mehr als 90 000 Coupés. Inzwischen hat sich der Wettbewerb im Kompaktwagensegment der Oberklasse jedoch verschärft und der Innovationsdruck ist gestiegen. Daher überarbeiteten die Münchener ihren 2er und statten ihn ab sofort innen wie außen mit neuen Features aus. Serienmäßige Full-LED-Leuchten an Front und Heck, eine kantigere Licht-Signatur und schärfere Konturen zeichnen sein neues Äußeres. Die breitere Kühlerniere sowie die verbreiterten Lufteinlässe verleihen dem BMW eine aggressivere Front. Dadurch wirkt er noch plastischer und sportlicher. Ein neuer Orangeton und zwei neue Blautöne verbreitern die Farbpalette. Optional bietet BMW seinen 2er-Kunden zudem vier neue Felgendesigns an.

Doch die entscheidenden Neuerungen erwarten die Kunden im Innenraum. Das Armaturenbrett ist in die Breite gezogen, die Instrumentenanordnung noch stärker auf den Fahrer ausgerichtet. Gepaart mit hochwertigen Materialien entsteht ein ruhiges, elegantes Raumgefühl. Unterstützt durch die kabellose Smartphone-Integration Apple Carplay steuert der Fahrer Messaging, Musik und die Drittanbieter-Apps über das Bordsystem. Zudem unterstützt das aktualisierte Infotainment den Staumelder RTTI (Real Time Traffic Information) und Microsoft Exchange für E-Mails und Termine. Über ein induktives Feld lädt der Fahrer unterwegs sein Smartphone auf. Eine eingebaute SIM-Karte liefert Hochgeschwindigkeits-Internet für bis zu zehn verschiedene Geräte. Erstmals im 2er eingebaut ist ein hochauflösendes 8,8-Zoll-Touchdisplay. In Kombination mit der Sprachsteuerung und der aktuellen „iDrive“-Menüsteuerung hat der Fahrer die freie Auswahl zwischen Drehen, Drücken, Sprechen und Wischen.

Für das passende Herzstück sorgen die Münchener Ingenieure mit einer Palette effizienter Motoren. Drei-, Vier- und Sechs-Zylinder-Benzinaggregate sowie Vier-Zylinder-Dieselmotoren sorgen für zügigen Vortrieb. Über die manuelle Sechs-Gang-Schaltung oder die Acht-Stufen-Automatik (verpflichtend für die Modell 220i, 230i und 220d xDrive) lässt BMW seine Kunden schalten und walten. Den 2er liefern die Münchner optional mit dem Allradantrieb xDrive aus. Der turboaufgeladene R6-Benziner mit Direkteinspritzung sorgt im BMW M240i xDrive Coupé für eine spektakuläre Beschleunigung von null auf 100 Stundenkilometer in 4,4 Sekunden – Freude am Fahren garantiert. Neben Sportlichkeit im Coupé versprüht die Cabriolet-Version des neuen 2er „Dolce vita“-Flair. „Süßes Lebensgefühl“ im Cabrio aus „Monaco di Bavaria“ verbreiten auch die neuen cognacfarbenen Ledersitze.

Das Coupé startet bei 29 750 Euro, das Cabrio bei 34 200 Euro. Die 2er-Reihe wuchert mit ihren neugewonnenen Pfunden und hebt den Kampf um die Krone im kompakten Premiumsegment auf eine neue Ebene. (ampnet/oa)

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BMW M4: Zwischen Competition-Paket und GTS passt noch der CS

ampnet – 30. Mai 2017. Mit dem BMW M4 CS schließt die Performance-Abteilung der Bayern eine Lücke. Das neue Modell rangiert dem M4 Coupé mit Competition-Paket und dem für den Rennstreckeneinsatz konzipierten GTS. Mit dem Sondermodell wird auch eine neue Nomenklatur eingeführt. Über den M-Basisversionen stehen als Leistungsmodelle die Competition-Varianten, und darüber sind die CS-Editionen angesiedelt.

Gegenüber dem M4 Competition wurde die Leistung des 3,0 Liter großen Hochleistungstriebwerkes um sieben kW / zehn PS auf 338 kW / 460 PS angehoben. Damit knackt der M4 CS bei der Beschleunigung von null auf 100 km/h mit 3,9 Sekunden die Vier-Sekunden-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit des serienmäßig mit dem „M Driver’s Package“ ausgerüsteten M4 CS wird bei 280 km/h elektronisch begrenzt. Geschaltet wird über ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Der CS ist serienmäßig mit dem adaptiven M-Fahrwerk ausgestattet. Die Regelsysteme für die Stabilitätskontrolle und das Differenzial sowie die Lenkung wurden modifiziert. Wer mit dem BMW M4 CS auch auf die Rennstrecke gehen möchte, fährt dort im Modus Sport+ am schnellsten.

Im Interieur dominieren Leichtbau und Sportlichkeit. Das fängt bei den Leichtbau-Sportsitzen mit Leder-Alcantara-Bezug an und geht bis hin zu den aus gepressten Naturfasern hergestellten Türverkleidungen mit Zuziehschlaufen. Für Komfort sorgen Klimaautomatik, Navigations- und ein speziell abgestimmtes Soundsystem.

Exklusiv für das Sondermodell wurde der neue modellspezifische Frontsplitter aus Sicht-Carbon gestaltet. Er trägt im Sinne einer bestmöglichen Aerodynamik zusammen mit dem von dem BMW M4 GTS übernommenen Heckdiffusor und der ebenfalls neu gestalteten, aus Sicht-Carbon gearbeiteten Abrisskante auf dem Heckdeckel zur Reduzierung des dynamischen Auftriebs bei. Einzigartig sind die exklusiv von der BMW M GmbH für den M4 CS und M4 GTS eingesetzten innovativen Heckleuchten in OLED-Technologie (OLED: Organic Light Emitting Diode).

Der Preis für den BMW M4 CS liegt bei 116 900 Euro. (ampnet/jri)

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Modellpflege beim BMW 2er

ampnet – 11. Mai 2017. BMW unterzieht den 2er einer Modellpflege. Coupé und Cabrio erhalten ab Juli serienmäßig Bi-LED-Scheinwerfer, einen nochmals aufgewerteten Innenraum sowie neue Connectivity-Dienste. Optional gibt es die Hauptscheinwerfer als adaptive Voll-LED-Scheinwerfer. Je nach Modellversion wurden auch der Rahmen der Kühlergrill-„Niere“ und die Lufteinlässe neu gestaltet.

Der Innenraum erhält ein völlig neu designtes Armaturenbrett, das die Fahrerorientiertheit stärker betont. Dazu kommen Details wie Kontrastnähte oder Oberflächen in Hochglanz-Schwarz beim Center Stack oder Chromelemente für die Bedienfelder in den Türen. Neue Sitzbezüge in Stoff oder Leder sowie Interieurleisten aus Aluminium, Edelholz oder schwarz hochglänzenden Flächen mit Akzentleisten in Chrom bieten weitere Individualisierungsoptionen. Die Palette der Außenlackierungen wird um die Farbtöne Mediterranean Blue, Seaside Blue und Sunset Orange ergänzt. Ebenfalls erweitert wird das Programm an Leichtmetallrädern.

In Kombination mit dem optionalen Navigationssystem Professional ist das hochauflösende zentrale 8,8-Zoll-Display erstmals im BMW 2er als Touchscreen ausgeführt. Damit erweitern sich die Bedienungsoptionen für den Fahrer neben dem serienmäßigen iDrive-Bediensystem der neuesten Generation um Touch Controller und intelligente Sprachsteuerung. Der neue Modelljahrgang bietet auch die Möglichkeit, geeignete Smartphones kabellos mit Strom zu versorgen. Über den WLAN-Hotspot im Fahrzeug können bis zu zehn Endgeräte ins Internet gehen.

Die Motoren decken ein Leistungsspektrum von 100 kW / 136 PS und 250 kW / 340 PS ab. Die Preisliste startet bei 28 160 Euro für das Coupé und 32 600 Euro für das Cabrio. (ampnet/jri)

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