BMW frischt den 1er auf

ampnet – 11. Mai 2017. BMW frischt zum Juli den 1er auf. Die Baureihe bekommt neue Editionsmodelle, ein noch hochwertigeres Interieur, erweiterte Connectivity-Angebote und die neueste Generation des Bediensystems. Als neue Karosseriefarben werden Sunset Orange und Seaside Blue angeboten. Das komplett neu gestaltete Armaturenbrett stärkt die Fahrerorientierung. Das Interieur erhält außerdem mehr Chromapplikationen und einen neuen Leder-Sitzbezug.

Der BMW 1er bekommt außerdem das iDrive-System der neuesten Generation sowie auf Wunsch das Navigationssystem Professional mit 8,8-Zoll-Touchscreen, Sprachsteuerung und iDrive Controller mit Touchfunktion.

Neue Editionsmodelle sind der Sport Line Shadow, der M Sport Shadow sowie der BMW M140i Edition Shadow. Äußerlich sind sie unter anderem durch LED-Scheinwerfer mit schwarzer Konturierung und schwarzem Kühlergrillrahmen sowie dunkel getönten Rücklichtern und einer Auspuffblende in Schwarzchrom zu erkennen.

Die Motorenpalette der Baureihe umfasst Drei-, Vier- und Sechszylinder mit Leistungen von 80 kW / 109 PS im BMW 116i bis 250 kW / 340 PS im M140i. Die Preise beginnen bei 23 550 Euro. (ampnet/jri)

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Vorstellung BMW 440i Coupé: Wie ein gespannter Muskel

ampnet – 1. Mai 2017. Alt wirkte er eigentlich nicht, der BMW 4er, obwohl er im Konkurrenzumfeld das mittlerweile dienstälteste Angebot ist. Nachdem Audi den A5 neu vorgestellt hat und Mercedes-Benz neben dem relativ frischen C-Klasse-Coupé nun auch ein ungemein elegantes, neues E-Klasse-Coupé präsentierte, war es an der Zeit, der sportlich-eleganten Baureihe eine Überarbeitung zukommen zu lassen. Geändert hat sich auf den ersten Blick wenig; man muss schon sehr genau hinschauen, um die jüngste Version des 4er von dem Vor-Facelift-Modellen unterscheiden zu können.

Geändert haben sich die Innengraphik der Scheinwerfer und Rückleuchten, es gibt neue Farben, Materialien und Dekorleisten im Interieur. Einige der Änderungen sind durchaus substantiell: Das Infotainmentsystem entspricht dem neuesten Softwarestand; es reagiert blitzschnell und ist intuitiv bedienbar.

Doch auch das Fahrwerk haben sich die Entwickler noch einmal vorgenommen. Je nach Ausführung wurden Dämpfer, Stabilisator und Vorderachssturz angepasst, um dem 4er auch noch die letzte Untersteuerneigung auszutreiben. Die Lenkung ist in der Mittellage nochmals präziser ausgelegt.

Das Antriebsportefeuille ist breitgefächert und umfasst Vier- und Sechs-Zylinder-Motoren, Handschalt- und Automatikgetriebe sowie Hinter- und Allradantrieb. Wir haben das 440i Coupé genauer unter die Lupe genommen, das als Spitzenmodell im regulären Programm fungiert. Darüber rangiert nur noch der M4.

Mit stolzen 240 kW / 326 PS und 450 Newtonmetern Drehmoment erreicht das 440i Coupé Fahrleistungen, die jedem Sportwagen zur Ehre gereichen würden. Der Spurt von 0 auf 100 km/h gelingt in glatten fünf Sekunden, und die abgeregelte Spitze von 250 km/h wird nach relativ kurzem Anlauf erreicht. Und während BMW auch weiterhin eine hervorragend abgestimmte und exakte Sechs-Gang-Handschaltung anbietet, so ist zu konstatieren, dass der Acht-Stufen-Wandlerautomat auch gehobenen Anprüchen genügt. Im Komfort-Modus werden die Gänge weich eingelegt, im Sport-Plus-Modus hingegen geradezu durchgepeitscht.

Der Sport-Plus-Modus gefällt uns ohnehin am besten: Die Instrumentierung leuchtet in aggressivem Rot, das Gaspedal reagiert feinnervig, und das ganze wird untermalt von einem Klangbild, das nur ein Reihen-Sechszylinder in dieser Klarheit bieten kann. Die Sitze passen wie angegossen, und insgesamt vermittelt das 440i Coupé den Eindruck eines angespannten Muskels. Übrigens lässt sich die Stabilitätskontrolle mittlerweile ausschalten, ohne die Sport-Plus-Vorwahl zu verlieren, und überhaupt bietet dieser BMW reichlich Möglichkeiten zur Individualisierung.

Die Änderungen betreffen übrigens auch die fünftürige Variante namens Gran Coupé sowie – mit Ausnahme der Fahrwerks-Hardware – auch das Cabriolet. Dieses verfügt übrigens weiterhin (und im Gegensatz zu Konkurrenz) über ein Metall-Klappdach.

Neben dem innovativ-futuristischen Audi A5 und den eleganten Coupé-Derivaten von Mercedes-Benz proiliert sich der BMW 4er weiterhin als das sportlichste Angebot seiner Klasse. Ein echter BMW also, der am Steuer eindrucksvoll beweist, dass man den Entwicklern in München-Milbertshofen in Sachen „Freude am Fahren“ weiterhin nichts vormachen kann. (ampnet/jm)

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Vorstellung BMW 530e und M550i: Ein Sparer und ein Sportler

ampnet – 30. April 2017. Mit zwei neuen Modellvarianten markiert BMW bis auf weiteres die Eckpunkte im Programm der nach wie vor frischen 5er-Reihe. Als hocheffizientes Sparmobil tritt der 530e iPerformance auf, der einen 135 kW / 184 PS starken 2,0-Liter-Vier-Zylinder-Ottomotor mit einem 83 kW / 113 PS starken Synchron-Elektromotor kombniert, der im Acht-Gang-Automaten untergebracht ist und je nach Bedarf boosten kann oder auch vollständig die Antriebfunktion übernimmmt. Am oberen Ende der Palette figuriert der M550i xDrive, derzeit einziger V8 in der Baureihe, bis später ein Nachfolger des sportlichen Spitzenmodells M5 auf den Markt kommt.

Die Modellbezeichnung deutet bereit darauf hin: der M550i ist ein sogenanntes M-Performance-Modell und damit bereits nahe an den M5 herangerückt. mit einer Spitzenleistung von 340 kW / 462 PS und einem maximalen Drehmoment von 650 Newtonmetern übertrifft er teilweise die Fahrleistungen des M5-Vorgängermodells.

Der 530e liegt preislich zwischen den konventionell angetriebenen Varianten 530i und 530d liegt: Im Gegensatz zum 5er Active Hybrid, einem auf Hochleistung ausgelegten Derivat des Vorgängermodells, setzt der 530e nunmehr auf einen Vier-Zylinder-Motor, um die Kosten im Rahmen zu halten und breiteren Marktappeal zu erreichen.

Die Fahrleistungen können sich sehen lassen: Der 530e schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 6,2 Sekunden, die Spitze liegt bei ansehnlichen 235 km/h. Er kann in drei Fahrmodi bewegt werden. Im reinen Elektrobetrieb, im verbrauchsoptimierten Hybrid-Betrieb – und im Nachlademodus, in dem der Verbrenner auch dazu eingesetzt wird, die Akkus aufzuladen, etwa um die Einfahrt in zugangsbeschränktes Stadtgebiet vorzubereiten (die gibt es zwar noch nicht, aber Befürworter der E-Mobilität hoffen inständig darauf.)

Im reinen E-Modus läuft der 530e bis zu 140 km/h schnell, doch schon der Spurt von 0 auf 100 km/h dauert gut 13 Sekunden, und oberhalb dieser Schwelle findet der Geschwindigkeitszuwachs nur noch in Zeitlupe statt. Bis zu 50 Kilometer weit soll er rein elektrisch bewegt werden können; um den Akku entsprechend aufzuladen, muss er rund fünf Stunden lang an der Haushaltssteckdose hängen oder knapp drei Stunden an einer so genannten Wallbox. Ab 2018 wird man den 530e auf einer Platte induktiv aufladen können; das funktioniert im Protoypenstadium bereits hervorragend. Wer darauf Wert legt, sollte mit dem Kauf noch etwas zuwarten, denn voher ausgelieferte Modelle wird man vermutlich nicht nachrüsten können.

Wir haben es einmal darauf angelegt und uns auf unserer rein elektrischen Überlandfahrt eines Fahrstils befleißigt, der dem Klischee des BMW-Fahrers (und nicht etwa eines Hybrid-Fahrers) entspricht. Bei sehr scharfer Gangart schaffte der 530e immerhin noch 28 rein elektrische Kilometer. Mit derart leergefahrener Batterie und fortgesetzt engagiertem Fahrstil haben wir auf der Landstraße Durchschnittsverbräuche von rund acht Litern erreicht, was ungefähr einem ähnlich starken Dieselmotor entpricht. Weitaus niedriger liegen die Verbräuche, wenn die Akkus zuvor aufgeladen wurden (hoffentlich nicht mit Kohle-Strom) und leergefahren werden können. Auf kurzen Strecken mag sich der eine oder andere Kunde gar der offiziellen Angabe von 1,9 Litern je 100 Kilometer nähern.

Ob ein Plug-in-Hybrid das richtige ist, hängt stark vom persönlichen Fahrprofil ab und natürlich von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen: Die fortgesetzte Verunsicherung über den Dieselmotor dürfte den einen oder anderen Kunden ins Hybrid-Lager treiben.

Jedenfalls zeichnet sich der in Europa ausschließlich hinterradgetriebene 530e durch ein hohes Maß an Perfektion aus: Die Übergänge vom Elektro- zum Verbrennerbetrieb sind fast unmerklich, der elektrische Boost steht verzögerungsfrei zur Verfügung. Und so macht dieser Hybrid richtig Spaß, wenngleich er sein Mehrgewicht von über 200 Kilogramm nicht verbergen kann: Dieser 5er ist weniger agil als seine konventionell angetriebenen Schwestermodelle, und die Regelsysteme haben zu tun, um ihm das Untersteuern auszutreiben.

Von anderem Schrot und Korn ist da der M550i xDrive, eine Variante, die für die schnelle Kurvenhatz und leere Autobahnen geradezu prädestiniert ist. In glatten vier Sekunden sprintet er auf 100 km/h, und wenn nach kurzem Anlauf bei 250 km/h die Abregelschwelle erreicht wird, ist subjektiv noch reichlich Luft nach oben.

Die Entwickler der M GmbH haben sich für dieses Derivat den 5er noch einmal gründlich vorgenommen und das Fahrwerk des Allradlers nochmals agiler und heckbetonter ausgelegt. Der 550er untersteuert trotz seines schweren V8-Motors kaum, und er zeichnet sich durch eine gerade surreale Bodenhaftung aus. Zugute kommt ihm, dass der 5er insgesamt rund 100 Kilo leichter als das Vorgängermodell ausgefallen ist. Kleiner Wermutstropfen: Der Zyklusverbauch von respektablen 8,9 Litern/100 km ist in der Praxis nur schwer zu erreichen.

Wer Fahrspaß auf ähnlichem Niveau erleben will, aber auf zurückhaltenderes Konsumgebaren Wert legt, muss sich noch etwas gedulden: Im Juni kommt der M550d xDrive, ein Reihen-Sechs-Zylinder-Diesel, der von nicht weniger als vier Turboladern zwangsbeatmet wird. Er wird 294 kW / 400 PS leisten und satte 760 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbelwelle stemmen.

Als jüngstes Modell im Konkurrenzumfeld hat der 5er einen hervorragenden Marktstart hingelegt, und die neuen Modelle düften dazu beitragen, der Appeal der Baureihe nochmals deutlich zu steigern. Der 530e kostet 52 600 Euro, während der M550i xDrive mit 82 700 Euro in der Preisliste steht. (ampnet/jm)

BMW 5er auch als Plug-in-Hybrid

ampnet – 27. April 2017. BMW bietet wenige Wochen nach dem Start der neuen Modellgeneration den 5er auch als Plug-in-Hybrid an. Der 530e iPerformance kommt im speziellen Messzyklus für diese Fahrzeuge auf einen Durchschnittsverbrauch von 1,9 Litern je 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 44 Gramm pro Kilometer. Der Elektromotor leistet 83 kW / 113 PS und liefert ein Drehmoment von 250 Newtonmetern. Der Vier-Zylinder-Verbrennungsmotor mit 2,0 Litern Hubraum hat 135 kW / 184 PS und 320 Nm. Die Systemleistung von 185 kW / 252 PS und 420 Nm beschleunigen den BMW 530e iPerformance in 6,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und ermöglichen ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h.

Im praktischen Fahrbetrieb ergibt sich laut BMW eine Reichweite von bis zu 650 Kilometern. Rein elektrisch fährt der 530e iPerformance bis zu 50 Kilometer weit, wobei das Tempo auf 140 km/h begrenzt wird. Gemeinsam treiben Elektromotor und Verbrennungsmotor über das serienmäßige Acht‑Gang-Steptronic-Getriebe die Hinterräder der Limousine an. Durch die Anordnung des Elektromotors vor dem Getriebe werden die Getriebeübersetzungen auch bei rein elektrischem Antrieb genutzt. So kann auf die Verwendung eines Drehmomentwandlers verzichtet werden, was das Mehrgewicht der zusätzlichen Antriebseinheit zu einem guten Teil ausgleicht.

Der Hochvolt-Energiespeicher aus Lithiumionen-Zellen mit einer Gesamtkapazität von 9,2 Kilowattstunden wurde unterhalb der Fondsitzbank positioniert, was dem Plug-in-Hybrid ein Kofferraumvolumen von über 410 Litern und einen ebenen Ladeboden beschert. Das Aufladen der Batterie über eine Haushaltssteckdose erfolgt in weniger als fünf Stunden, an einer BMW-i-Wallbox sind es unter drei Stunden. Ab 2018 soll auch induktives Laden möglich sein.

Mit seinem Digital-Charging-Service bietet BMW als weltweit erster Automobilhersteller einen Dienst für vorausschauendes, komfortables, kosteneffizientes und grünstrom-optimiertes Laden an. Dabei wird der Ladeprozess stets so gestaltet, dass das Fahrzeug zur gewünschten Abfahrtzeit über die vollständige Batteriekapazität verfügt – und auf Wunsch außerdem einen vorklimatisierten Innenraum aufweist.

Über den „eDrive“-Taster kann die Wirkungsweise des Antriebs zusätzlich zum bekannten Fahrerlebnisschalter mit seinen Einstellungen „Sport“, „Comfort“ und „Eco Pro“ auf die jeweilige Fahrzeugnutzung abgestimmt werden. Dazu stehen die drei „Auto eDrive“, „Max eDrive“ und „Battery Control“ zur Verfügung.

Der BMW 530e iPerformance ist selbstverständlich mit allen für die Baureihe verfügbaren Assistenzsystemen und Komfortmerkmalen erhältlich. Die Preisliste beginnt bei 52 600 Euro. (ampnet/jri)

6er-BMW kommt als limitierter „M Sport“

ampnet – 10. März 2017. BMW bringt vom 6er die „M Sport Limited Edition“, die ab April für das Coupé, das Cabrio und das Gran Coupé erhältlich ist. Bestandteile des Sondermodells sind die im Modelljahr 2017 erstmals verfügbare Außenlackierung in der Variante Sonic Speed Blau metallic und die ebenfalls neu gestalteten 20 Zoll großen M-Leichtmetallräder in Bicolor-Ausführung und M spezifischem Doppelspeichendesign einschließlich Mischbereifung und Notlaufeigenschaften. Dazu kommen Außenspiegelkappen in Carbon.

Akzente setzen im Interieur die BMW-Individual-Volllederausstattung Merino Feinnarbe in der Variante Schwarz/Fjordblau, Fußmatten mit abgesetztem Keder in Fjordblau und Interieurleisten in der Ausführung Carbon Fibre. Außerdem gibt es einem Gangwahlschalter mit Carbon-Applikationen und Einstiegsleisten, die eine blaue Einfärbung und den Schriftzug „M Sport Limited Edition“ tragen.

Die M Sport Limited Edition ist nicht nur für alle Karosserievarianten, sondern auch für alle Antriebe der 6er-Familie erhältlich. (ampnet/jri)

Genf 2017: BMW 5er Touring kommt im Juni

ampnet – 1. Februar 2017. BMW feiert auf dem Genfer Automobilsalon (7.–19.3.2017) die Premiere der neuen 5er Touring. Zum Verkaufsstart im Juni stehen vier Motoren zur Auswahl, der Allradantrieb xDrive kommt von Beginn an in zwei Modellen zum Einsatz. Weitere Varianten, sowohl mit klassischem Hinterrad- als auch mit Allradantrieb, folgen im Laufe des Jahres. Eine Hinterachs-Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung gehört zur Serienausstattung. Optional werden die Dynamische Dämpfer Control, das System Adaptive Drive mit aktiver Wankstabilisierung, die nun auch in Verbindung mit xDrive verfügbare Integral-Aktivlenkung und das M-Sportfahrwerk einschließlich Fahrzeugtieferlegung um 10 Millimeter angeboten.

Die serienmäßigen LED-Scheinwerfer reichen wie bei der Limousine bis an die weit nach vorn ragende BMW-Niere heran. In der Seitenansicht wird die eigenständige Fahrzeuggeometrie mit harmonischen Proportionen kombiniert. Zur sportiven Ausstrahlung des neuen BMW 5er Touring trägt auch die lange Dachlinie bei, die in stark geneigte D-Säulen mündet. Die Heckscheibe wird von einem Dachspoiler mit integrierter Zusatzbremsleuchte und seitlichen Luftleitelementen eingefasst. Im unteren Bereich betonen ausgeprägte horizontale Linien und die weit in die Seitenbereiche ragenden L-förmigen Heckleuchten die Breite der Karosserie.

Die im Vergleich zum Vorgängermodell weniger hoch aufragende Instrumententafel kommt dem großzügigen Raumgefühl zugute. Das Control Display ist jetzt als freistehender Flatscreen ausgeführt. Auf allen Sitzplätzen steht spürbar mehr Kopf-, Schulter- und Beinfreiheit zur Verfügung. Eine optimierte Lehnenkontur, die längere Sitzfläche und ein Plus an Kniefreiheit steigern den Reisekomfort im Fond. Der Akustikkomfort wird durch optimierte Schallisolierung an der Windschutzscheibe, am Dachhimmel und im Bereich des Gepäckraums gesteigert und liegt laut BMW auf Limousinen-Niveau. Die erweiterte Innenraumbreite soll bis zu drei Kindersitze im Fond erlauben.

Das Gepäckraumvolumen wurde auf 570 bis 1700 Liter, (+10 bzw. +30 Liter) die Zuladung je nach Modellvariante um bis zu 120 Kilogramm auf 720 bis 730 kg erhöht. Zur Funktionalität tragen die im Verhältnis 40:20:40 teilbare Fondsitzlehne, die per Tastendruck vom Kofferraum aus aktivierbare elektrische Lehnenfernentriegelung, das separat zu öffnende Heckfenster und die automatische Heckklappenbetätigung, die optional auch das berührungslose Öffnen und Schließen ermöglicht bei. Die Laderaumabdeckung und das Gepäcktrennnetz sind in separaten Kassetten untergebracht, die sich in passenden Aussparungen unterhalb des Gepäckraumbodens verstauen lassen.

Die Normverbräuche der Antriebe bewegen sich zwischen 4,5 und 7,7 Litern je 100 Kilometer. Im BMW 530i Touring erzeugt ein 2,0 Liter großer Vier-Zylinder-Benziner 185 kW / 252 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern. Das Fahrzeug ist serienmäßig mit 8-Gang Steptronic ausgestattet und beschleunigt in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Ein 3,0 Liter großer Reihensechszylinder, das 8-Gang Steptronic Getriebe und Allradantrieb treiben den 540i xDrive Touring an. Sine Spitzenleistung von 250 kW / 340 PS und ein maximales Drehmoment von 450 Nm ermöglichen eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 5,1 Sekunden.

Der Vier-Zylinder-Dieselmotor des neuen BMW 520d Touring erzeugt aus einem Hubraum von 2,0 Litern eine Leistung von 140 kW / 190 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Er wird serienmäßig mit einem 6-Gang Handschaltgetriebe und optional mit einem 8-Gang Steptronic Getriebe kombiniert und beschleunigt den Kombi in 8,0 Sekunden (Automatik: 7,8 Sekunden) von null auf 100 km/h. Komplettiert wird das zum Verkaufsstart verfügbare Motorenangebot von einem 3,0 Liter großen Reihensechszylinder-Diesel, der es auf eine Höchstleistung von 195 kW /265 PS und ein maximales Drehmoment von 620 Nm bringt. Er kann sowohl mit Hinterrad- als auch mit Allradantrieb kombiniert werden und ist an ein 8-Gang Steptronic Getriebe gekoppelt. Der BMW 530d Touring spurtet in 5,8, der BMW 530d xDrive Touring in 5,6 Sekunden von null auf 100 km/h.

Das hochauflösende, bis zu 10,25 Zoll große Control Display des Bediensystems iDrive ist im BMW 5er Touring als Touchscreen ausgeführt. Nach wie vor lassen sich die Fahrzeug-, Navigations-, Kommunikations- und Infotainmentfunktionen auch per Touch Controller steuern. Die Menüdarstellung in Kachelstruktur soll die Bedienbarkeit erleichtern. Für zusätzliche Vielfalt bei der Bedienung sorgt die weiterentwickelte Spracheingabe ebenso wie die nun auch in der BMW 5er Reihe angebotene Gestiksteuerung.

Mit neuen Assistenzsystemen und erweiterten Funktionen weist der BMW 5er Touring den Weg zum automatisierten Fahren. Zum Fortschritt auf diesem Gebiet tragen neben der Querverkehrs- und Vorfahrtswarnung auch der Spurwechsel- und der Spurhalteassistent mit aktivem Seitenkollisionsschutz und die Ausweichhilfe bei. Die neuen Systeme bieten Lenk- und Spurführungsunterstützung vom Schritttempo bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h. Bei Nutzung der aktiven Geschwindigkeitsregelung mit „Stop & Go“-Funktion genügt nun ein Knopfdruck, um ein von der Speed-Limit-Info erkanntes Tempolimit zu berücksichtigen.

Mit Remote 3D View kann der Fahrer zudem auf seinem Smartphone Bilder von der Umgebung seines Fahrzeugs abrufen. Darüber hinaus lassen sich im Fahrzeug Kalender-, Mail- und Kontaktdaten über Microsoft Exchange verwalten. Die kabellose Einbindung von Smartphones ermöglicht auch die Nutzung von Apple Carplay und wird um die Möglichkeit zum induktiven Laden ergänzt.

Neben dem Parkassistenten steht nun auch die Funktion „Ferngesteuertes Parken“ zur Verfügung. Außerdem kann der Service Park Now für die Online-Reservierung eines Stellplatzes und bargeldloses Bezahlen genutzt werden. Bei der Suche nach freien Stellflächen am Straßenrand hilft zudem der Service On-Street Parking Information.

Die Preise starten bei 47 700 Euro. (ampnet/jri)

Feinschliff für den BMW 4er

ampnet – 17. Januar 2017. Der BMW 4er geht mit geschärfter Formensprache zur Betonung seines sportlichen Charakters und einem überarbeiteten Fahrwerk in das nächste Modelljahr. Neu gestaltete Scheinwerfer mit LED-Technik ersetzen das bisherige Xenon-Licht. Serienmäßig sind alle Modelle der Baureihe außerdem mit LED-Nebelscheinwerfern und -Heckleuchten ausgestattet. Überarbeitete Lufteinlässe, Line-spezifische Applikationen und die neue Heckschürze setzen zusätzliche Akzente.

Im Innenraum unterstreichen neue Galvanikelemente, Chromapplikationen und die Mittelkonsole in hochglänzendem Schwarz Exklusivität und Wertigkeit. Ein weiteres optisches Merkmal ist die doppelte Ziernaht auf der Instrumententafel. Drei neue Polsterfarben sowie drei neue Interieurleisten sorgen für mehr Auswahl bei der individuellen Gestaltung des Interieurs.

Ein strafferes Fahrwerk sorgt im 4er Coupé und 4er Gran Coupé für ein sportlicheres Fahrverhalten ohne Komforteinbußen. Dabei konnten sowohl die quer- als auch die längsdynamischen Fahreigenschaften für alle Beladungszustände verbessert werden. Dies gilt für das Serienfahrwerk genauso wie für das M-Sportfahrwerk und das adaptive Fahrwerk.

Das Leistungsspektrum der Benziner reicht von 135 kW / 184 PS beim BMW 420i bis zu 240 kW / 326 PS beim BMW 440i, das der Diesel von 140 kW / 190 PS beim BMW 420d bis zu 230 kW / 313 PS beim BMW 435d xDrive. Das BMW 4er Gran Coupé ist zusätzlich auch als BMW 418d mit 110 kW / 150 PS lieferbar. Der BMW 435d xDrive bietet als Coupé, Cabrio und Gran Coupé serienmäßig den intelligenten Allradantrieb.

Das optionale Navigationssystem Professional im neuen BMW 4er verfügt über eine Benutzeroberfläche mit großen Bedienfeldern in Kacheloptik. Die können frei angeordnet werden und zeigen die Inhalte der dahinterliegenden Menüs ständig aktualisiert an. Optional kommt in der 4er-Reihe das Multifunktionale Instrumentendisplay zum Einsatz. Damit stehen dem Fahrer abhängig vom gewählten Fahrerlebnismodus unterschiedliche Darstellungsmöglichkeiten aller Anzeigen zur Verfügung.

Das BMW M4 Coupé und das BMW M4 Cabrio erhalten serienmäßig die adaptiven Voll-LED-Scheinwerfer und Voll-LED-Heckleuchten. Dazu kommen Akzente, die das Interieur der sportlichsten Varianten wertiger präsentieren. Das Navigationssystem Professional und die weiteren Connected-Drive-Features zeigen sich auch in den beiden M4-Modellen aktualisiert.

Fast 400 000 BMW 4er konnte das Unternehmen bisher weltweit verkaufen. Die Geschichte der Modellreihe begann 2013 mit dem BMW 4er Coupé. Im Jahr darauf komplettierten das Cabrio und das Gran Coupé die Familie. Produziert werden die Fahrzeuge in München (BMW 4er Coupé), Regensburg (BMW 4er Cabrio) und Dingolfing (BMW 4er Gran Coupé). (ampnet/Sm)

Pressepräsentation BMW M2 Coupé: Einsteiger-Kraftwerk

ampnet – 17. Februar 2016. Für BMW ist das M der „stärkste Buchstabe der Welt“. Und weil anhaltend günstige Spritpreise schmerzlindernd auf Vollgasfahrten wirken, ist es kein Wunder, dass die leistungsstarken Pkw der M GmbH sich regen Zuspruchs erfreuen. Ab April wird die Flotte durch das M2 Coupé ergänzt, dem wohl niemand so leicht das Recht absprechen wird, sich „Giftzwerg“ zu nennen.

Der angeschärfte Zweitürer begradigt einen Zustand, mit dem das Vorgängermodell seinerzeit Unordnung in die strenge BMW-Nomenklatur gebracht hatte. Als die 1er-Baureihe noch Zwei- und Viertürer vereinte, durfte das 2011 vorgestellte Hochleistungsmodell abweichend vom sonst üblichen Klassensystem nicht „M 1“ heißen. Es wurde „1er M Coupé“ getauft, um die Alleinstellung des Mittelmotor-Klassikers von 1978 nicht zu beschädigen. Nun sind Buchstaben- und Ziffernfolge in allen Baureihen wieder so sortiert, wie es sich gehört: Passend zu M3, M4, M5 und M6 repräsentiert der Newcomer laut M-GmbH-Geschäftsführer Frank van Meel „das Einstiegsmodell in die M-Familie“.

Formal hat van Meel natürlich Recht, denn der 1er ist die kleinste Baureihe, die BMW derzeit anbietet. Gleichzeitig ist es aber auch ein gewagter Euphemismus, einen 370-PS-Sportwagen als „Einsteigermodell“ zu titulieren. Dass es überhaupt wieder einen 1er im Trainingsanzug gibt, ist der Tatsache zu verdanken, dass die Produkte der M-GmbH derzeit gefragt sind die nie. Mit rund 35 000 Autos weltweit im vergangenen Jahr verzeichneten die Kraft-Werker der Bayern-Marke einen Zuwachs um fast 65 Prozent. Das 1er-M-Coupé litt hingegen noch unter den Nachwirkungen der Finanzkrise und wurde nach rund 6300 Exemplaren eingestellt.

Diese Anzahl zu übertreffen, dürfte dem M2 nicht schwer fallen. Besonders in Nordamerika sind die M-Produkte wohlgelitten und der dortige Preis von umgerechnet 2,30 Euro für fast vier Liter Benzin fördert die Nachfrage nach PS-starken Sportwagen. Mit einer Leistung von 271 kW / 370 PS übertrifft der M2 seinen Vorgänger um 30 Pferdestärken, den als seinen Urahnen geltenden BMW 2002 Turbo aus dem Herbst 1973 sogar um 200 PS. Die Kraft stammt aus einem drei Liter großen Reihensechszylinder, in dem ein Twin-Scroll-Turbolader für die nötige Verbrennungsluft sorgt. Maximal 465 Newtonmeter Drehmoment werden wahlweise durch ein manuelles Sechs-Gang-Getriebe oder eine siebengängiges Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse befördert. Eine Overboost-Funktion stellt kurzzeitig sogar 500 Newtonmeter zur Verfügung.

Dass dieses Leistungspotenzial nur unvollkommenen auf öffentlichen Straßen ausgelebt werden kann, ist leicht nachvollziehbar. Darum hatte der Hersteller zur Veranschaulichung der M2-Fähigkeiten auf die kalifornische Rennstrecke Laguna Seca geladen, wo sonst die Rennen der Superbike-Weltmeisterschaft ausgetragen werden. Der bis 300 km/h reichende Tacho des M2 dürfte in etwa die technisch mögliche Höchstgeschwindigkeit markieren, bei Tempo 250 greift aber im Normalfall die elektronische Bremse ein. Gegen Bares erhält der Kunde eine Erweiterung auf 270 km/h und einen Gutschein für ein Fahrertraining.

Seine Muskelpakete trägt der M2 in Gestalt von vorwitzig ausgestellten hinteren Radkästen offen zu Schau. Sie beherbergen serienmäßig eine 265/35-ZR19-Bereifung. Zwei verchromte Doppel-Endrohre lassen ahnen, welche Abgasmenge ins Freie geschafft werden muss. Ebenfalls frei von aufdringlichem Firlefanz ist das Interieur, wo die Verwendung von Alcantara, offenporigen Karbonteilen und blauen Kontrastnähten auf den Sonderstatus des Fahrzeugs hinweist. Aluminium-Sportfahrwerk, Compound-Bremsen und ein aktives Sperrdifferenzial – allesamt Elemente aus der M3/M4-Serie – ergänzen die Sportausstattung.

Laut Frank van Meel soll der M2 „neue und jüngere Kunden für M-Automobile begeistern“. Deshalb verwundert es nicht, dass Konnektivität groß geschrieben wird. Die im Fahrzeug fest eingebaute SIM-Karte erlaubt auf Wunsch den Zugriff auf E-Mails, Wetterinformationen und aktuelle Nachrichten. Mittels Online-Entertainment sind Millionen von Musiktiteln und mehr als 200 Internet-Radiokanäle zugänglich. Mit Diensten wie dem BMW-Concierge-Service – dem persönlichen digitalen Assistenten – sowie dem Echtzeit-Verkehrsinformationssystem RTTI und dem intelligenten Notruf sollen die Ansprüche von Fahrern und Fahrerinnen des M2 nach Vernetzung mit ihrer Umwelt erfüllt werden. Darüber hinaus lässt sich mit der so genannten Go-Pro-App und dem iDrive-Controller eine Action-Kamera auf dem Armaturenbrett steuern, um schnelle Runden auf der Rennstrecke zu dokumentieren. Der persönliche Fahrstil auf dem Kurs kann anschließend detailgenau analysiert und – ein entsprechendes Mitteilungsbedürfnis vorausgesetzt – über soziale Medien kund getan werden.

Analog zu den Modellen anderer Baureihen steht im M2 an der Mittelkonsole der Fahrerlebnisschalter zur Verfügung. Der M-Dynamic-Mode (MDM) erhöht die Eingriffsschwelle des Stabilitätsprogramms, so dass mehr Schlupf an den Hinterrädern zugelassen wird und kontrollierte Drifts möglich sind. Das Zusammenwirken von klassischem Antriebskonzept, enormen Leistungsreserven, einer präzisen elektromechanischen Lenkung und vergleichsweise kurzem Radstand vermittelt den Insassen ein sehr agiles Fahrerlebnis. Lediglich im Comfort-Modus übt der M2 eine klangliche Zurückhaltung, die Wünsche offen lässt. Die klappengesteuerte Abgasanlage ergänzt erst im Sport-Modus die optische und fahrtechnische Dynamik und die passende akustische Komponente.

Natürlich müssen M2-Kunden nicht auf die auch aus anderen Sportwagen bekannte Launch Control verzichten. Durch elektronisch gesteuertes Hochfahren der Motordrehzahl, schlagartigem Lösen der Bremse und aktivierter Traktionskontrolle sind selbst ungeübte Fahrer in der Lage, den Bestwerk von 4,3 Sekunden von Null auf Hundert zu erreichen. Wohl eher aus der Welt des Showbusiness als vom Personentransport inspiriert scheint eine spezielle Funktion des Doppelkupplungsgetriebes (DKG) zu sein: Wer „Smokey Burnout“ aktiviert, kann bei rollendem Fahrzeug die Hinterräder bis zu einem gewissen Grad durchdrehen zu lassen. Der zweifelhafte Spaß wird nicht nur mit Gummiabrieb bezahlt: Die Bestellung des DGK treibt den Preis des M2 auf mehr als 60 000 Euro.

Zur Erhöhung des Kraftstoffverbrauchs ist die Burnout-Funktion freilich nicht nötig. Es genügen ein paar zügige Runden auf dem Kurs in Laguna Seca. Wer die berüchtigte Korkenzieher-Kurve meistert und tapfer am Gas bleibt, braucht sich über Verbräuche von bis zu 30 Litern je 100 Kilometer nicht zu wundern. Auf öffentlichen Straßen und mit Zurückhaltung im rechten Fuß sollen laut Hersteller aber auch 7,9 Liter (mit DKG) möglich sein. Von allen Sonderausstattungen befreit kostet das Coupé in Deutschland 56 700 Euro. Wer das serienmäßige Navigationssystem um Connected-Drive-Funktionen und Online-Entertainment erweitern will, zahlt 1220 Euro Aufpreis. (ampnet/afb)

Daten BMW M2 Coupé DKG

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,47 x 1,85 x 1,41
Radstand (m): 2,69
Motor: R6-Benziner, 2979 ccm, TwinScroll-Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 272 kW / 370 PS von 6500 U/min
Max. Drehmoment: 465 Nm von 1400–5560 U/min (Overboost 500 Nm)
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (abgeregelt)
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 4,3 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 7,9 Liter
CO2-Emissionen: 185 g/km (Euro 6)
Leergewicht / Zuladung: 1520 kg / 490 kg
Wendekreis: 11,7 m
Räder / Reifen: 9J x 19 / 245/35 ZR 19 (v.), 10J x 19 / 265/35 ZR 19 (h.)
Kofferraumvolumen: 390 Liter
Preis: 60 600 Euro