Hyundai packt auch beim Ioniq Elektro drei Jahre drauf

Nach dem Kona Elektro verlängert Hyundai in Deutschland nun auch die Fahrzeuggarantie für den Ioniq Elektro. Sie wird ab dem Modelljahr 2020 statt fünf nun acht Jahre ohne Kilometerbegrenzung gewährt. Mit enthalten sind acht Jahre Mobilitätsgarantie mit kostenlosem Pannen- und Abschleppdienst und fünf Sicherheits-Checks in den ersten fünf Jahren. Die Regelung gilt rückwirkend ab Erstzulassung zum 1. April, die bei einem Hyundai Vertragspartner erworben wurden. Auf die Batterie des Hyundai Ioniq Elektro gibt es eine Garantie von acht Jahren bis 200.000 Kilometer. Mit dem neuen Modelljahr ist die Baureihe serienmäßig mit Digitalradio DAB+ ausgestattet. (ampnet/jri)

Der i30 steht bei Hyundai in den Startlöchern

Hyundai enthüllt weitere Details des i30 Facelift. Das Design, Sicherheits- und Konnektivitätsfunktionen sowie die Motoren und Getriebe wurden überarbeitet. Mit an Bord sind neue Motoren, ein 48-Volt-Hybridsystem und neue Konnektivitätsfunktionen. Die N-Line soll zudem für einen sportlichen Auftritt des i30 sorgen, der als Fünftürer, Fastback und Kombi ab Sommer 2020 angeboten wird.

Im Zuge der Überarbeitung erhält der Hyundai i30 eine neu gestaltete Frontschürze mit modifiziertem Kühlergrill und 3D-Wabenstruktur. Neue LED-Scheinwerfer und integrierte, v-förmige LED-Tagfahrleuchten zeichnen die Frontpartie. Die Heckschürze wurde ebenfalls verändert und durch LED-Heckleuchten ergänzt. Leichtmetallräder in 16 oder 17 Zoll komplettieren die umfangreichen Neuerungen am Exterieur.

Im Innenraum soll der i30 überarbeitete Konnektivitätsfunktionen und mehr Komfort für Insassen bieten. Dazu gehören ein neues digitales Sieben-Zoll-Zentraldisplay und ein auf 10,25 Zoll gewachsener Touchscreen des Navigationssystems in der Mitte des Armaturenbretts. Auf ihm lassen sich künftig diverse Apps über das Smartphone kabellos spiegeln und bedienen. Darüber hinaus hält das Telematiksystem Bluelink Einzug.

Das Angebot der Sicherheitsfunktionen des i30 erweitert sich um einen Stauassistenten (LFA), einen aktiven Querverkehrswarner hinten (RCCA) und einen autonomen Notbremsassistenten (FCA), der neben anderen Fahrzeugen und Fußgängern auch Radfahrer erkennt.

Für den überarbeiteten Hyundai i30 sind neue Motor- und Getriebeoptionen erhältlich. An der Spitze des Motorenportfolios steht ein neuer 1.5 T-GDi-Vierzylinder mit 160 PS (118 kW) und 48 Volt-Mildhybrid-System. Das serienmäßig eingebaute 48 Volt-Mildhybrid-System wird auch für weitere Benzin- und Dieselmotoren angeboten. Bei diesen Mildhybrid-Modellen verfügt das manuelle Sechsgang-Schaltgetriebe über eine elektronisch geregelte Kupplung (iMT). Es entkoppelt den Motor in bestimmten Fahrsituationen und abhängig von der Motordrehzahl vom Getriebe und geht in einen kraftstoffsparenden Segelmodus über, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt.

Die von Hyundai für den i30 optional angebotene Ausstattungslinie N-Line basiert auf dem Sportmodell i30 N und wurde ebenfalls aktualisiert. Sie ist für den i30 Fünftürer, den i30 Fastback und künftig auch für den i30 Kombi erhältlich. Die auf Fahrspaß getrimmte N-Line besteht aus einem breiteren Kühlergrill, wuchtigen Lufteinlässen an der Frontschürze, neuen Scheinwerfern, einem breiten Diffusor an der Heckschürze sowie neu gestalteten 17- und 18-Zoll-Rädern. (ampnet/deg)

Fahrbericht Hyundai Santa Fe: Western-Romantik mit Premium-Versprechen

In den Weiten des vermeintlich wilden Westens hat der Hyundai Santa Fe mit Abstand die meisten Freunde, in Deutschland sind die Kunden wesentlich zurückhaltender und entscheiden sich in viel größerer Zahl für das kleinere Modell Tucson. Mit einem umfangreichen Sicherheits- und Komfortangebot versucht der Santa Fe Boden gut zu machen. Wie ihm das gelingt, zeigt unser Alltagstest.

Seit fast 20 Jahren leiht die Hauptstadt des US-Bundesstaates Neu Mexiko dem Hyundai-SUV ihren Namen. Über die Generationen ist es beträchtlich gewachsen, von ursprünglich 4,50 Meter auf aktuell 4,77 Meter. Das Format eines Sorentos, den die Schwestermarke Kia im gleichen Segment anbietet, hat er damit zwar noch nicht erreicht, aber in der Kabine ist inzwischen so viel Platz, dass man optional eine dritte Sitzreihe bekommen kann.

Die aktuelle Generation des Santa Fe setzt sich stylistisch deutlich vom Vorgänger ab. Die gewachsene physische Präsenz ist verbunden mit einer deutlicheren Design-Orientierung an anderen Modellen der Marke. Ein ausladender Frontgriff, schmale Scheinwerfergläser im Stile eines Kona, dazu die auffällige Chromspange auf der rückwärtigen Klappe, die das Heck optisch in die Breite zieht. Mit Chrom wird rundum nicht gegeizt, die schwarz umrandeten Radläufe setzen dazu den Akzent. Was die Zeichner bewogen hat, die hinteren Blinker bis unter das Niveau der Klappen-Öffnung abzusenken, kann man nur mutmaßen. Als Bestandteil der Rückleuchten wären sie für den nachfolgenden Verkehr nicht leichter zu sehen gewesen, sondern auch besser gegen kleine Rempler geschützt.

Reichlich Platz in der zweiten Reihe

Dass Hyundai bei Material-Auswahl und –Verarbeitung, aber auch in der Gestaltung von Informations- und Bediensystemen Anschluss an das Premium-Segment sucht, ist im Innenraum gut zu sehen. Besonders dann, wenn die Ausstattungslinie wie im Falle des Testwagens auch die Bezeichnung „Premium“ führt. Die Platzverhältnisse verdienen dieses Prädikat allemal, denn vorn ist die Kabine zwischen den Türen 1,52 Meter breit, hinten immerhin noch 1,45 Meter. Die 2,77 Meter betragende Distanz zwischen den Achsen ist vorbildlich ausgenutzt. Das zeigt die Beinfreiheit auf der Rücksitzbank. Und wenn es ans Beladen geht, kann man hinter dem Beifahrersitz bis zu 2,20 Meter langes Stückgut transportieren. Ein Kofferraumvolumen von 625 Liter (Fünfsitzer) bis maximal 1695 Liter spricht für sich, und die Ladekante ist mit 75 Zentimetern auch nicht zu hoch. Die hinteren Sitze sind zudem einzeln verschiebbar.

Die Möblierung mit Lederbezügen bis hin zum Armaturenbrett lässt keine Wünsche offen, auch nicht die Komfortfunktionen des Gestühls, denn die Sitze sind nicht nur beheiz- sondern auch belüftbar. Ein wenig mehr Seitenstabilität würde man sich von den vorderen Polstern noch wünschen, doch bieten sie auch für lange Strecken gute Bequemlichkeit. Sehr wohnlich kommt der Textilbezug des Dachhimmels rüber und wer auf den hinteren Sitzen mehr Privatsphäre sucht, zieht einfach die Jalousien der Seitenfenster hoch. In der Premium-Version ist wirklich alles drin, lediglich für Metallic-Lackierung oder Panorama-Hub/Schiebedach muss extra gelöhnt werden.

Das aufgeräumte Cockpit kommt ohne Effekthascherei aus. Darin zu finden: Ein Sieben-Zoll-Instrumentendisplay, auf dem dank leicht durchschaubarer Bedienlogik allerlei Daten zum Fahrzeugstatus abgerufen werden können, dazu bis zu acht Zoll für den Navi-Monitor, wo auch das 360-Grad-Bild beim Einlegen des Rückwärtsganges eingespielt wird. Das Head-up-Display hat einen guten Kontrast. Ein echter Gewinn ist der Totwinkel-Assistent, der beim Setzen des Blinkers ein Kamerabild in das Hauptdisplay projiziert.

Eine gute Idee ist ebenso der Ausstiegs-Assistent, der ein plötzliches Öffnen der hinteren Türen verhindert, wenn sich dort ein anderes Fahrzeug nähert. Mit weiteren Features, etwa Querverkehrswarner, Anfahralarm und dem adaptiven Tempomaten mit Abstandsregelung und Stopp-Funktion befindet sich die Premium Ausgabe des Santa Fe absolut auf der Höhe der Zeit. Die schlechte Nachricht ist: Alle die genannten Systeme sind nur für Fahrzeuge mit Automatikgetriebe verfügbar. Dafür haben die Handschalter einen anderen Vorteil: Sie dürfen bis 2500 Kilogramm auf den Haken nehmen, beim Automaten ist es eine halbe Tonne weniger.

Druckvoll und gut gedämmt

Der 2,2 Liter große Vierzylinder-Dieselmotor ist ein dem Jungbrunnen entstiegener alter Bekannter. Die Kur hat ihm nicht nur zu einem SCR-Kat verholfen, sondern auch zu ein paar PS und etwas Drehmoment mehr. 200 Pferdestärken und 440 Newtonmeter lauten die jetzt gültigen Werte. Die volle Durchzugskraft liegt bei 1750 Umdrehungen an, so dass schon kurz nach dem Anfahren ordentlich Druck zu spüren ist. Der kraftvolle Motor läuft kultiviert und für die Insassen geräuscharm, was an der guten Dämmung liegt. Zwar haben sich die Verbrauchswerte gegenüber der Vorgängerversion reduziert, nicht aber die Diskrepanz zwischen Soll und Ist. Die offiziellen 5,9 Liter im Mittel zu erreichen, dürfte in der Praxis so gut wie unmöglich sein, aber die 7,7 Liter, die für den immerhin rund zwei Tonnen schweren Testwagen ermittelt wurden, sind ein durchaus hinnehmbarer Wert.

Federn und Dämpfer sind auf den europäischen Geschmack abgestimmt, straff zwar, aber ohne unkomfortabel zu wirken. Selbst mit 19 Zoll großen Felgen gibt es am Abrollkomfort nichts zu tadeln. Zum Premium-Anspruch hätte ein adaptives Fahrwerk gut gepasst, aber vermutlich wollte man den Santa Fe nicht weiter verteuern und so unterbleibt solch ein Angebot. Die Lenkung wirkt unterwegs ein wenig wattig, beim Manövrieren zum Beispiel auf Parkplätzen lernt man ihre Leichtgängigkeit aber zu schätzen. Die Acht-Gang-Automatik schaltet unauffällig und sanft. Der Allradantrieb lässt keine Traktionsprobleme zu, bei geringer Last wird der Vortrieb hauptsächlich von der Vorderachse geleistet.

Fazit: Kein Autohersteller hat etwas zu verschenken, auch Hyundai nicht. Ein Basispreis von mehr als 50 000 Euro sieht erst einmal saftig aus. Deshalb sei jede(r) eingeladen, genau hinzuschauen, was man dafür alles bekommt. Im Vergleich zu einem elektrischen Kona etwa, der schon fast an dieser Preismarke kratzt, aber weder Platz-, noch Komfort-Level des Santa Fe erreicht, ist das Western-SUV schon fast ein Schnäppchen. Die Optik ist modern, die Fahreigenschaften stimmen, Assistenten sind in Fülle an Bord – so kann man sich als „Premium“ auch mit Premium messen. (ampnet/afb)

Ein Blick ins Innere als Appetitanreger für neuen Kompakten

Und noch ein paar Appetithappen mehr: Hyundai veröffentlicht weitere Fotos des neuen Hyundai i20, dieses Mal vom Interieur. Der Kompakte soll im Herbst dieses Jahres vorgestellt werden. Er steht auf einer komplett neuen Plattform, die auch mehr Innenraum ermöglicht. Einen ersten Eindruck davon vermitteln die heute veröffentlichten Fotos.

Erkennungsmerkmal der Armaturentafel ist die horizontale Lamellenstruktur. Das 10,25-Zoll-Zentraldisplay und der ebenfalls 10,25 Zoll große Touchscreen-Bildschirm in der Mitte bilden eine optische Einheit. Umfangreiche Konnektivitäts- und Audiofunktionen sowie eine kabellose Ladeablage für Smartphones und ein Premium-Audiosystem von Bose mit acht Lautsprechern und einem Subwoofer werten den Innenraum auf. Das Kofferraumvolumen wächst um 25 Liter auf 351 Liter.

Mit mehr Breite und sportlicheren Proportionen folgt der i20 der Hyundai-Designphilosophie „Sensuous Sportiness“. Er bietet auch das Sicherheitspaket Hyundai Smart Sense. Das umfasst unter anderem den autonomen Notbremsassistenten (FCA), der auch Fußgänger und Radfahrer erkennt sowie eine navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeits-Regelanlage (NSCC).

Ein 48 Volt-Mildhybrid-System soll Kraftstoffverbrauch und Emissionen senken. Der i20 erhält ein manuelles Sechs-Gang-Schaltgetriebe mit elektronisch geregelter Kupplung (iMT). In Kombination mit dem Mildhybrid-System entkoppelt es den Motor vom Getriebe, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt. Dadurch geht das Fahrzeug in einen Segelmodus über. (ampnet/Sm)

Der Kona Elektro fährt 35 Kilometer weiter

Die Reichweite des Hyundai Kona erhöht sich um bis zu acht Prozent. Erstmalig im Hyundai Kona Elektro mit 64-kWh-Batterie eingesetzte Leichtlaufreifen sowie Anpassungen beim Fahrwerk führen zu einem niedrigeren Rollwiderstand. Das reduziert den durchschnittlichen Energieverbrauch von bisher 15,4 kWh / 100 km auf 14,7 kWh / 100 km. Dadurch steigt die Reichweite des koreanischen Stromers in der 64-kWh-Version auf bis zu 484 Kilometer – 35 Kilometer mehr als bisher. (ampnet/deg)

Genesis G80: Designer-Limousine als Kampfansage

Während die deutsche Autoindustrie in die Krise taumelt und sich teilweise Hals über Kopf in das Abenteuer E-Mobilität stürzt, zieht Korea ruhig seine Bahn. Und profiliert sich dabei mit sauber entwickelten, innovativen Autos, die inzwischen auch in Sachen Design Maßstäbe setzen. Jüngstes Beispiel dafür ist die kommende Oberklasse-Limousine Genesis G80, von der es jetzt erste Bilder gibt.

Der Genesis G80 ist das direkte Nachfolgemodell des gleichnamigen Vorgängers, der unter der Bezeichnung Hyundai Genesis kurzzeitig auch in geringen Stückzahlen in Deutschland verkauft wurde. Doch das neue Modell ist kein Hyundai mehr: Die intern RG3 genannte Limousine wurde von Anfang an für die neue Luxusmarke entwickelt, sie steht auf einer völlig neuen Fahrzeugarchitektur und ist auch mit neuen Antrieben ausgerüstet.

Kernmotorisierung wird dabei ein turboaufgeladener 3,5-Liter-V6 mit knapp 400 PS. Es dürfte zudem einen sparsamen Vierzylinder-Turbo geben, ebenso denkbar sind Hochleistungsvarianten. Für überragende Fahrdynamik ist gesorgt, nicht zuletzt weil der frühere BMW-M-Entwickler Albert Biermann in Korea inzwischen konzernweit für die Entwicklung verantwortlich zeichnet. Übrigens bedeutet bei Genesis die Modellbezeichnung 3.5 T, dass auch tatsächlich ein 3,5-Liter-Aggregat unter der Haube sitzt: Ein kleines Signal, das jene Authentizität transportiert, die anderswo zugunsten platter Effekte weggeworfen wurde.

Der neue Genesis G80 verfügt markentypisch über eine hinterradgetriebene Architektur, die nicht nur überlegene Fahrdynamik und hohen Fahrkomfort ermöglicht, sondern auch für besonders schöne Proportionen sorgt. Tatsächlich hat die Designabteilung unter der Führung von Luc Donckerwolke und Sangyup Lee mit dem neuen Viertürer ein Meisterstück abgeliefert.

Der seitlichen Aufriss mit kurzem vorderen Überhang, einer sanft abfallenen Charakterlinie und scharf abgeschnittenem Fließheck ist von klassischer Eleganz; der große und inzwischen markentypische Kühlergrill wirkt keinesfalls aufdringlich. Das Element der doppelten Lichtstreifen in Form der Beleuchtungselemente vorn, an der Seite und am Heck verleiht dem G80 eine futuristische Aura.

Auch das Interieur zeugt von überlegenem Stilempfinden: Großzügig, luftig und ruhig gezeichnet, hebt es sich wohltuend von manchen überladenen Cockpits der Konkurrenz ab. Das Vierspeichen-Volant passt perfekt in eine Premium-Limousine und hebt sich positiv von den pseudosportlichen Dreispeichen-Lenkräder anderer Marken ab. Nur Audi bietet aktuell eine ähnlich überzeugende Lösung wie Genesis.

Wenn Genesis im kommenden Jahr auf den europäischen Markt kommt, wird der G80 als Flaggschiff auftreten, das neben den entsprechend motorisierten Varianten von Audi A7, Mercedes-Benz CLS und BMW 8er Gran Coupé eine ausgesprochen gute Figur macht. Der nochmals größere G90 kommt indessen erst in seiner nächsten Modellgeneration nach Europa.

Daneben wird es in Europa zum Start der Marke die kompakte Sportlimousine G70 mit einer möglichen Shooting-Brake-Variante geben, außerdem das gerade vorgestellten SUV GV80 und ein etwas kompakteres SUV namens GV70. Auch Elektroautos werden kommen – und zwar sowohl ein Kompaktwagen, der auf der Studie Mint basiert, als auch ein Supersportwagen, der sich an das Konzeptfahrzeug Essentia anlehnt. Die Deutschen, soviel steht fest, dürfen sich auf heftigen Gegenwind aus Fernost einrichten. (ampnet/jm)

Hyundai Kona Elektro fährt als Sondermodell Advantage vor

Hyundai bietet den Kona Elektro als Sondermodell „Advantage“ mit Extras in einem Komplettpaket an. Mit an Bord sind das Radio-Navigationssystem mit lebenslangen Karten-Updates, ein Krell-Soundsystem, eine Rückfahrkamera und eine Sitzheizung sowie ein beheizbares Lenkrad. 17-Zoll-Felgen und getönte hintere Scheiben sind ebenso Serie wie die Sonderausstattungen Wärmepumpe und Typ-2-Ladekabel.

Das Advantage-Paket bietet Hyundai exklusiv für den Kona Elektro mit 136 PS (100 kW) und 39,2-kW-Akku an. Das Editionsmodell ist ab 38.400 Euro bestellbar und ordnet sich so zwischen den Ausstattungen Trend und Style ein. Durch den Umweltbonus reduziert sich der Preis auf 30.400 Euro. (ampnet/jri)

Hyundai i20 fährt jede Menge Assistenzsysteme auf

Hyundai wird auf dem Genfer Automobilsalon (3.–15.3.2020) die Weltpremiere des i20 der dritten Generation feiern. Der Kleinwagen ist niedriger, aber breiter und etwas länger als der Vorgänger geworden. Der Radstand legt um einen Zentimeter zu, das Kofferraumvolumen um 25 Liter auf 351 Liter. Neben dem vollständig überarbeiteten Außendesign verfügt der i20 über zwei 10,25-Zoll-Bildschirme, die aus einer digitalen Instrumententafel und einem Navigationstouchscreen bestehen und im Armaturenbrett kombiniert sind.

Zudem fährt der Hyundai jede Menge Assistenzsysteme auf. Dazu gehören auch eine navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, die bevorstehende Kurven oder Gefälle erkennt und das Tempo automatisch anpasst, sowie der Spurfolgeassistent, der den i20 in der Mitte der Fahrspur hält. Das Notrufsystem E-Call ist serienmäßig an Bord.

Angeboten werden zwei 1,0-Liter-Dreizylinder mit wahlweise 100 PS (74 kW) oder 120 PS (88 kW). Letzterer ist an ein 48-Volt-Mildhybridsystem gekoppelt. Das manuelle Sechs-Gang-Getriebe wird vom Motor entkoppelt, sobald der Fahrer den Fuß vom Pedal nimmt, um im „Segel“-Modus Kraftstoff zu sparen. Alternativ gibt es ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Einstiegmotor ist ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 84 PS (62 kW) und fünf Gängen. (ampnet/jri)

Hyundai i30 darf auch als Kombi N Line tragen

Auch Hyundai reiht sich in die Phalanx jener Hersteller ein, die mit wenig aussagekräftigen Appetithäppchen einen Vorgeschmack auf ein neues Modell geben wollen. So wurden heute zwei Frontansichten der nächsten i30-Generation veröffentlicht, die Anfang März auf dem Genfer Autosalon Premiere hat.

Inhaltlich beschränkt sich die dazugehörige Mitteilung auf Aussagen wie „Der Kompaktwagen erhält eine Reihe von Designaufwertungen, darunter eine moderne Interpretation des Frontdesigns inklusive Kühlergrill und LED-Scheinwerfer, die für ein sportlicheres und attraktiveres Aussehen sorgen“ oder „Durch eine neu gestaltete Frontschürze sowie den modifizierten Kühlergrill mit neuer Wabenstruktur wirkt das Fahrzeug optisch breiter und kraftvoller. Ergänzt werden diese Elemente um neue LED-Scheinwerfer und integrierte V-förmige Tagfahrleuchten, die einen bleibenden ersten Eindruck des Fahrzeugs hinterlassen“. Technische Details? Fehlanzeige. Die vorerst wichtigsten Nachricht lauten: Es wird ein digitales Kombiinstrument und erstmals auch den Kombi in der Ausstattung N Line geben. (ampnet/(jri)

Der Hyundai Kona Elektro kommt bald auch aus Tschechien

Um die Lieferzeiten deutlich zu verkürzen, wird Hyundai ab März den Kona Elektro auch im tschechischen Werk Nosovice bauen. Damit verdreifacht sich die Produktionskapazität des batterieelektrischen SUV. Zudem wird die Fertigung im Werk im südkoreanischen Ulsan signifikant erhöht. Hyundai reagiert damit auf die kontinuierlich steigenden Bestellungen von Elektrofahrzeugen in Europa. (ampnet/jri)