Vorstellung Opel Grandland X: Der dritte Musketier rollt vor

Drei Buchstaben haben in den vergangenen Jahren die Automobilwelt von Grund auf verändert. SUV steht eigentlich für Sport Utility Vehicle, also sportliche Nutzfahrzeuge, doch die inzwischen auf den Straßen rollenden Vertreter dieser Gattung sind meistens weder Nutzfahrzeuge noch besonders sportlich, sondern werden vielmehr zumeist von Zeitgenossen gefahren, denen vor allem an der erhöhten Sitzposition gelegen ist. Inzwischen (seit April) stellen diese Modelle den größten Anteil an der deutschen Zulassungsstatistik. Dass viele der SUV die Rolle der bei den Kunden in Ungnade gefallenen Familien-Vans übernommen haben, steht dabei auf einem anderen Blatt.

Wenn ein Hersteller im Rennen um Marktanteile nicht von vornherein auf verlorenem Posten stehen will, müssen SUV in seine Palette rollen. Bei Opel steht für diese Mobilitätsform der Buchstabe „X“ wie in Crossland X und Mokka X. Aus dem Duett wird vom 21. Oktober an ein Trio, wenn der neue Grandland X zu den Händlern und Kunden fährt. Während der Crossland vor allem bei der weiblichen, und der Mokka bei den älteren Opel-Käufern beliebt sind, soll der neue Grandland , so Marketing-Direktor Christian Löer, „männliche Kunden ansprechen“. Doch auch diesem Kundenkreis ist „die erhöhte Sitzposition wichtiger als Allradantrieb“. Deshalb gibt es das Modell vorerst ausschließlich als Fronttriebler. In dem eigens für die Markteinführung komponierten Song heißt es am Ende, dass der Grandland X „besser als Sex“ ist – wie das zu verstehen ist, wird das Geheimnis der Opel-Verantwortlichen bleiben.

Unabhängig von seiner sexuellen Ausstrahlung stellt sich der jüngste Opel unverkennbar als Vertreter der Rüsselsheimer Marke vor. Die Designer des Hauses schufen eine selbstbewusste Form, die sich auf Anhieb in die SUV-Familie des Herstellers einpasst. Dass der Grandland X technisch eng mit dem Peugeot 3008 verwandt ist, mit dem er die Produktionsanlagen im französischen Sochaux teilt, tritt dabei in den Hintergrund. Keine Frage, der Rüsselsheimer Designabteilung gelang es, dem SUV einen markentypischen Auftritt zu verschaffen.

Das setzt sich auch im Innenraum fort, der mehr Platz bietet als die 4,48 Meter Außenlänge vermuten lassen. Die Instrumente, Schalter und Hebel sind übersichtlich angeordnet, und da, wo man sie vermutet. Die Sitze bieten guten Seitenhalt, und die gegen Aufpreis lieferbaren Sitzgelegenheiten, die gemeinsam mit der Aktion Gesunder Rücken entwickelt wurden, bieten auch auf längeren Strecken viel Komfort. Nicht zuletzt dank der gewählten Materialien entsteht im Innenraum eine angenehme Atmosphäre.
Die Form macht sich auch durch eine zurückhaltende akustische Begleitung bemerkbar. Selbst bei 150 km/h ist der Grandland ein angenehm leiser Vertreter seiner Gattung. Bei der Motorisierung müssen sich die Kunden für eine der beiden Antriebe entscheiden: einem 1,2 Liter Dreizylinder-Turbo mit 96 kW / 130 PS oder einem 88 kW / 120 PS starken 1,6-Liter-Diesel. Beide Motoren übertragen die Kraft entweder über ein manuelles Sechs-Gang-Getriebe oder eine Sechs-Gang-Automatik an die Vorderräder. „In diesem Segment dominiert der 130 PS starke Antrieb“, begründet Chefingenieur Uwe Winter die übersichtliche Antriebspalette.

Der Diesel bietet eine angenehme Kraftentfaltung, die ohne Hektik das 1,3 Tonnen wiegende SUV (einer der leichtesten in seinem Segment) auf Touren bringt. Auch das Fahrwerk ist für eine unaufgeregte Fahrweise ausgelegt. Die Abstimmung ist wie bei den anderen Modellen der Marke straff und dank der guten Zusammenarbeit von Dämpfern und Federn angenehm komfortabel und stabil. Wer mehr (oder weniger) Leistung haben will, muss sich noch bis zum kommenden Jahr gedulden, wenn ein 180 PS starker Diesel und ein schwächerer Benziner nachgeschoben werden, die beide aus dem Peugeot-Regal stammen.

Für Zeitgenossen, die den Grandland X auch ins leichte Gelände ausführen wollen, gibt es das (gegen Aufpreis lieferbare) Paket „Grip & Go“, zudem wiederum die Einstellung „Intelligrip“ gehört, mit dem man den Antrieb auf fünf verschiedene Geländeverhältnisse einstellen kann. Allrad wird es erst geben, wenn die Plug-in-Hybrid-Version des Grandland X auf den Markt rollt. „Das wird ein echtes Kraftmonster“, freut sich Chefingenieur Winter, verrät aber nicht, wann das „Monster“ auf die Straße darf. Wie beim Schwestermodell Peugeot 3008 wird der Elektroantrieb dann auch für die Hinterräder genutzt werden.

Die Preisliste des Grandland X beginnt bei 23 700 Euro für die Basisversion mit 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo und endet bei 35 100 Euro für die Diesel-Topversion in der Ausstattungsebene Innovation. Insgesamt können die Kunden aus den vier Ausstattungslinien Selection, Edition, Dynamik und Innovation wählen. Bereits die Basisversion besitzt so angenehme Dinge wie Verkehrsschilderkennung, Klimaanlage, Tempomat und Radio. Zusätzlich stehen zahlreiche Extras wie zum Beispiel das adaptive Fahrlicht AFL und die üblichen Sicherheitsassistenten in der Preisliste. (ampnet/ww)

zu den Opel Neuwagen

IAA 2017: Opel Grandland X ab 23 700 Euro erhältlich

ampnet – 27. Juli 2017. Opel feiert mit dem Grandland X auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage: 14.–24.9.2017) die Premiere des zweiten Modells, das in Kooperation mit dem PSA-Konzern entwickelt wurde. Das kompakte SUV ist eng mit dem Peugeot 3008 verwandt und kommt kurz nach der Messepräsentation in den Handel. Das Fahrzeug kann aber bereits jetzt bestellt werden. Die Preise beginnen bei 23 700 Euro.

Wert legt Opel bei seinem neuen Modell vor allem auf zeitgemäße Assistenzsysteme. Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung, ein automatischer Parkassistent und eine 360-Grad-Rundum-Kamera sind ab der Aussattungsstufe Innovation Serie. Der adaptive Tempomat mit Stopp-Funktion, der den Wagen bei Bedarf bis zum Stillstand abbremst und wieder beschleunigt, und ein Müdigkeitswarner sind weitere Sicherheitssysteme. Auf Wunsch sind auch Voll-LED-Scheinwerfer (AFL LED) und der Online-Servicedienst Opel Onstar an Bord. (ampnet/jri)

Zu den Opel Neuwagen

Opel Corsa jetzt auch mit 150 PS

ampnet – 24. Juli 2017. Opel bietet den Corsa jetzt auch als sportlichen S an. Der 110 kW / 150 PS starke 1.4 Turbo beschleunigt den Kleinwagen in 8,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Für den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h benötigt der Corsa S im fünften von sechs Gängen 9,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 207 km/h.

Der sportliche Corsa tritt im charakteristischen OPC-Look (Opel Performance Center) mit Dach- und Frontspoiler, Seitenschwellern und Heckschürzenlippe in Wagenfarbe, Grillspange und Außenspiegelgehäuse im Carbon-Design sowie Auspuffendrohr in Chrom auf. Dazu gibt’s LED-Tagfahrlicht und 17 Zoll große Bicolor-Titan-Leichtmetallräder im Fünf‑Doppelspeichen-Design. Im Innenraum sorgen das unten abgeflachte Sport-Lederlenkrad, der Handbremshebel in Leder und Aluminium-Sportpedale für das passende Ambiente. Für 1350 Euro Aufpreis werden schwarze Recaro-Sportsitze in Stoff Track/Ledernachbildung Morrocana geliefert.

Der Einstiegspreis beträgt 18 400 Euro (Dreitürer). Zu Preisen ab 19 085 Euro gibt es den Corsa S auch als Fünftürer. (ampnet/jri)

Zu den Opel Neuwagen

Opel Crossland X mit erweiterten Assistenzsystemen

ampnet – 29. Juni 2017.

Opel wird für den Crossland X erweiterte Fahrerassistenzsysteme anbieten. Zu Features wie Voll-LED-Scheinwerfer, Head-up-Display und 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera, Park- und Spurassistent, Verkehrsschilderkennung und Toter-Winkel-Warner kommen der Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung sowie der Müdigkeitswarner mit aktiver Müdigkeitserkennung hinzu.

Der Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung überwacht mit Hilfe der Frontkamera die Verkehrssituation vor dem Crossland X. Dabei erkennt die Technologie fahrende und parkende Autos genauso wie Fußgänger.

Der serienmäßige Müdigkeitswarner, der den Fahrer nach durchgängiger zweistündiger Fahrt über 65 km/h alarmiert, wird um die Müdigkeitserkennung erweitert. Registriert das System eine gefährliche Fahrweise, die auf Übermüdung oder Unachtsamkeit des Fahrers schließen lässt, erscheint eine Nachricht im Fahrerinfodisplay, begleitet von einem Warnton. Nach drei derartigen Warnungen tritt die nächste Warnstufe in Kraft.

Die optionale Panorama-Rückfahrkamera vergrößert den Sichtwinkel nach hinten auf bis zu 180 Grad. Dadurch kann der Fahrer beispielsweise beim rückwärts Ausparken sehen, wenn sich Verkehrsteilnehmer von rechts oder links nähern. (ampnet/nic)

zu den Opel Neuwagen

Opel öffnet Bestellbücher für den Insignia Country Tourer

ampnet – 28. Juni 2017. Auf der diesjährigen Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt (12. bis 24. September) feiert der neue Opel Insignia Country Tourer seine Weltpremiere und wird bereits kurz darauf bei den Händlern stehen. Die Bestellbücher werden aber bereits jetzt geöffnet. Das Modell mit optionalem Allradantrieb inklusive Torque Vectoring startet zum Einstiegspreis von 34 885 Euro.

Zur serienmäßigen Ausstattung zählen das Flexride-Fahrwerk, der Berg-Anfahr-Assistent, die Frontkamera inklusive Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung und automatischer City-Gefahrenbremsung, Spurhalteassistent mit automatischer Lenkkorrektur sowie Abstandsanzeige, der Fernlichtassistent und automatisches Abblendlicht mit Tunnelerkennung. Mit an Bord sind unter anderem das Smartphone-kompatible Radio R 4.0 Intelli-Link und der Online- und Service-Assistent Opel Onstar.

Zeitgleich mit dem Country Tourer geht auch das für Insignia Grand Sport und Sports Tourer erhältliche Exclusive-Konzept an den Start. Mit dem Individualisierungs-Programm können Insignia-Fahrer Farbe bekennen. Im ersten Schritt stehen 15 über das bisherige Portfolio hinausgehende Farbtöne zur Wahl. Später sollen auch die Farben des Lieblingslippenstift, der Augen der Tochter oder ein Foto vom dunklen Blau des Abendhimmels als Muster für eine entsprechende Lackierung dienen können.

Die „High Gloss-Black-Ausstattung“ sorgt beim Exclusive-Modell für eine hochglanzschwarze Opel-Grillspange, ebensolche Fensterzierleisten, Außenspiegel und mehr. Schon in Kürze wird das Programm außerdem um eine noch größere Auswahl an Ledergarnituren und Dekorelementen erweitert. Darüber hinaus verfügt jeder Insignia, der als Exclusive bestellt wird, über ein serienmäßiges Plus an Ausstattungsfeatures, wie das Navi 900 Intelli-Link mit Acht-Zoll-Farbtouchscreen, die Solar Protect-Wärmeschutzverglasung und das Intelli-Lux-LED-Matrix-Licht. So ausgerüstet ist beispielsweise der Insignia Country Tourer als Exclusive-Modell ab 35 885 Euro bestellbar. (ampnet/jri)

zu den Opel Neuwagen

Opel Adam Black Jack startet bei 14 950 Euro

ampnet – 27. Juni 2017. Opel hat die Preise für den Adam Black Jack bekannt gegeben. Für den Adam im schwarzen Designer-Look müssen mindestens 14 950 Euro investiert werden. Angetrieben wird der Rüsselsheimer von einem 1,2-Liter Benziner mit 51 kW / 70 PS. Dach, Außenspiegel und auch die Motorhaube sind einheitlich in Onyx Black lackiert. Die Lackierung unterhalb der schwarzen Maske lässt sich ganz individuell aus der Adam-Farbpalette wählen.

Der Online- und Service-Assistent Opel Onstar ist serienmäßig mit an Bord. Dazu hat Opel drei Infotainment-Systeme für den Adam Black Jack im Angebot: Das serienmäßige Radio CD 3.0 BT bietet unter anderem einen integrierten CD-Player und Bluetooth-Audiostreaming. Das zum Aufpreis von 350 Euro erhältliche Radio R 4.0 IntelliLink ermöglicht die Smartphone-Integration via Apple Carplay und Android Auto sowie die Navigation über Apple Maps oder Google Maps. Und für 850 Euro ist im Navi 4.0 IntelliLink das Navigationssystem mit Europa-Straßenkarte bereits integriert. Einen Subwoofer in der Kofferraum-Box gibt es zum Aufpreis von 400 Euro.

Der Adam Black Jack kann auch mit dem 110 kW/150 PS starken 1,4-Liter-Turbo vom Adam S oder Adam Rocks S kombiniert werden. (ampnet/nic)

zu den Opel Neuwagen

Vorstellung Opel Insignia Sports Tourer

ampnet – 21. Juni 2017. Die Limousine war nur der Appetitanreger, jetzt folgt das Volumenmodell. Nach dem Insignia Grand Sport rollt Opel am 24. Juni die Kombi-Version Sports Tourer zum Händler. „Ein echtes Flaggschiff“, sagt Marketing- und Vertriebsdirektor Jürgen Keller. Wobei Straßenkreuzer die passendere Bezeichnung wäre. Auf knapp fünf Meter macht der Wagen eine ebenso stattliche wie elegante Figur. Schöner ließen sich in der Mittelklasse Surfbretter und Zweimeter-Regale selten transportieren.

Länge läuft immer, müssen sich die Designer gedacht haben, als sie den neuen Insignia Sports Tourer gleich mal um acht Zentimeter auf 4,99 Meter streckten. Damit übertrifft die zweite Generation seine direkten Konkurrenten VW Passat Variant (4,78 Meter) und Ford Mondeo Turnier (4,87 Meter) ebenso wie die noch eine halbe Klasse höher positionierten Premium-Pendants BMW 5er Touring (4,94 Meter) und Audi A6 Avant (4,98 Meter). Auch die Achsen rutschen um neun Zentimeter auf nun 2,83 Meter auseinander. Die neuen Dimensionen räumen natürlich reichlich Platz für Mensch und Material ein. Mit maximal 1665 Liter lässt sich der Raum hinter den Vordersitzen nun füllen. Das sind über 130 Liter mehr als beim Vorgänger, wenn auch nicht ganz so viel wie beim Passat oder Audi.

Dafür zeigt der Kombi den Komfort und die Funktionalität der Oberklasse. So lassen sich auf Wunsch die Rücksitzlehnen vom Heck aus mit einem Hebelzug zu einer ebenen Fläche mit zwei Meter Ladelänge nach vorne klappen. Und für 455 Euro extra öffnet und schließt die Kofferraumklappe auch per Fußkick unter den hinteren Stoßfänger. Clever: Damit man mit dem Fuß nicht sinnlos unterm Heck herumstochert, zeigt ein auf den Boden projiziertes Symbol den richtigen Kick-Bereich an. Selbstverständlich lässt sich die Ladeluke auch per Schalter auf der Fahrerseite, Taste am Heck oder Schlüsselfernbedienung öffnen. Aber auch die Passagiere in der zweiten Reihe dürfen sich über mehr Bewegungsfreiheit freuen. Knie-, Kopf- und Schulterfreiheit wurden um einige Zentimeter vergrößert. Und darüber spannt sich exklusiv für den Insignia Sports Tourer ein Panorama-Sonnendach. Erstmals lassen sich außerdem die beiden äußeren Fondsitze beheizen.

Der beste Platz ist und bleibt aber natürlich vorne links. Wie üblich wurden Interieur und Instrumente weitestgehend von der Limousine übernommen. Dazu gehören ein vollwertiges Head-up-Display (995 Euro) ebenso wie das Intelli-Link-Infotainmentsystem mit Touchscreen, Smartphone-Anbindung und/oder Navigation, der Online- und Service-Assistent Onstar inklusive WLAN-Hotspot sowie den rückenschonenden AGR-Sitzen mit Massage-, Memory- und Belüftungsfunktion. Kostet natürlich wie in der Oberklasse alles extra oder ist nur in den Top-Ausstattungen zu bekommen, aber immerhin gibt es diese Luxusfeatures überhaupt. Was Opel-Kunden durchaus zu schätzen wissen, orderten doch laut Albrecht Schäfer vom Produkt-Marketing „schon beim Vorgänger 64 Prozent die höchsten Ausstattungsversionen“. Erstmals im Insignia-Kombi eingesetzt wird die nächste Ausbaustufe der LED-Matrix-Scheinwerfer, die nun mit je 16 LED-Segmenten bestückt sind. Damit lässt sich sowohl der entgegen kommende Verkehr noch präziser und schneller ausblenden als auch die Lichtstärke bei Kurvenfahrten erhöhen. Dazu kommt ein Fernlichtstrahl, der die Lichtweite auf bis zu 400 Meter verlängert. Und auch das Assistenzsystem-Arsenal übernimmt der Kombi von der Limousine. Schon in der Basisversion sind neben den gesetzlich vorgeschriebenen ESP, Reifendruckkontrolle und LED-Tagfahrlicht sechs Airbags, ein Kollisionswarner mit Fußgängererkennung und Notbremse, Spur- und Spurhalte-Assistent sowie eine Berganfahrhilfe serienmäßig an Bord. Als Einzeloption oder im Paket kommen dazu Abstandsradar inklusive Staufunktion (Automatikgetriebe), Verkehrsschilderkennung, Park-Pilot oder eine Rückfahrkamera. Zumindest die 390 Euro für Letztere ist bei der unübersichtlichen Länge des Opel-Laders gut investiertes Geld. Wer im laufenden Stadtbetrieb die Fünf-Meter-Karosse rückwärts in eine Parklücke bugsieren will, braucht jeden Zentimeter zum Rangieren.

Viel besser läuft es da in der Vorwärtsbewegung. Bis zu 200 Kilogramm Gewicht konnten die Opel-Entwickler der zweiten Insignia Sports Tourer-Generation abtrainieren. Zwar wiegt der Kombi damit immer noch mindesten 1487 Kilogramm, doch damit werden die Motoren spielend fertig. Wie im Insignia Grand Sport gibt es drei Vierzylinder-Benziner mit 140 PS, 165 PS und 260 PS sowie drei Diesel mit 110 PS, 136 PS und 170 PS. Beim Vorgänger war der große Selbstzünder mit 50 Prozent der absolute Bestseller. Und tatsächlich zeigt das bärenstarke Zweiliter-Aggregat eine souveräne Laufkultur und wuppt mit 400 Nm Drehmoment den Kombi in schnellen 8,9 Sekunden auf Tempo 100. Nach dem Diesel-Desaster dürfte das Pendel jedoch stärker in Richtung Benziner ausschlagen – was aber auch keine schlechte Wahl wäre. Schon der kleine 1,5-Liter-Turbo mit 165 PS lässt den Sports Tourer schnell und leichtfüßig durch die Spuren wedeln. Vor allem mit dem dreistufig einstellbaren Flex-Ride-Fahrwerk, das im Sportmodus Größe und Gewicht der Karosse vergessen lässt. Am besten gelingt das natürlich im Zweiliter-Turbo-Topmodell mit 260 PS, das stets nur mit Allradantrieb sowie schnell und seidenweich schaltender Acht-Stufen-Automatik angeboten wird. Das Vergnügen gibt es allerdings auch nicht unter 42 500 Euro.

Es geht aber auch deutlich günstiger. Die Preisliste beginnt, mit jeweils 1000 Euro Aufschlag zur Limousine, ab 26 940 Euro für den 140-PS-Turbobenziner in der Selection-Ausstattung. Neben den erwähnten Sicherheitssystemen immerhin inklusive Klimaanlage, Audiosystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen, USB- und Bluetooth-Schnittstelle sowie schlüssellosem Starterknopf. Zu empfehlen ist die Version Edition (ab 28 535 Euro), ab Werk mit Opel Onstar-Service und Smartphone-Anbindung oder Dynamic (ab 30 995 Euro) mit AGR-Sitzen und 8-Zoll-Touchscreen. Matrix-Scheinwerfer, 2-Zonen-Klimaautomatik und Navigation gibt es jedoch erst in den Topversionen Innovation (ab 32 530 Euro) und Exclusive (ab 36 145 Euro). Die Diesel starten ab 28 625 Euro, der empfehlenswerte 170-PS-Selbstzünder kostet mit der Grundausstattung 30 865 Euro. (ampnet/fw)

Vorstellung Opel Crossland X: Meriva ade

ampnet – 19. Mai 2017. Wenn es um die Zukunft geht, setzt Opel auf den X-Faktor. Nach dem Mokka X und vor dem Grandland X im Herbst rollt jetzt der Crossland X als Nachfolger des Familientransporter Meriva auf den Markt. Allerdings vermeiden die Verantwortlichen in Rüsselsheim den Bezug zum ehemaligen „Familientaxi“ und erklären das neue Modell zum „Crossover“, der, so die Vorstellungen des Marketing, „stylish für die City und lässig wie ein SUV“ auftreten soll.

Das kann alles und nichts bedeuten – unter dem Strich rollt mit dem Crossland X ein, gemessen an der Außenlänge von 4,21 Metern, erstaunlich geräumiges Automobil an den Start, an dem Zeitgenossen mit entsprechendem Platzbedarf für mitreisende Familienmitglieder und/oder Sportgeräte ihren Spaß haben werden. Und dann ist es fast müßig, darüber zu sinnieren, wie viele Elemente der einzelnen Segmente in dem neuen Crossland X vereint sind. Zumal das jüngste Modell im Opel-Angebot außerdem noch eine Mischung aus Elementen des neuen Eigentümers PSA (Peugeot-Citroen) ist. Bei Peugeot rollt der Crossover als 2008, bei Citroen demnächst als C3 Aircross von den Bändern. Allerdings war diese Kooperation bereits vereinbart, als die Übernahme von Opel durch PSA noch niemand ahnen konnte.

„Das Van-Segment ist eindeutig im Rückwärtsgang unterwegs, deshalb platzieren wir unser neues Angebot als Crossover“, begründet ein Opel-Sprecher die Einordnung. Dass sich für den Begriff Crossover eine ganze Reihe von Übersetzungen anbieten, macht die Angelegenheit nicht einfacher. Wie das neue Modell angelegt ist, zeigt da schon eher die Aussage der verantwortlichen Designerin: „Wir haben den Crossland von innen nach außen entwickelt“, was sich in der Tat an den großzügigen Platzverhältnissen zeigt. Selbst bei weit nach hinten geschobenen Frontsitzen finden im Fond auch großgewachsene Passagiere angenehme Platzverhältnisse vor. Fahrer und Copilot dürfen sich zudem gegen einen Beitrag von 495 Euro über von der Arbeitsgemeinschaft Gesunder Rücken empfohlene Sitzgelegenheiten freuen.

Angesichts der großzügigen Platzverhältnisse und der vielen Ablagen gehen die Gedanken doch wieder zurück zum verblichenen Meriva. Ist der Crossland X am Ende doch ein als SUV getarnter Van? Die Kombination aus Außen- und Innendesign gibt die Antwort. Auf den ersten Blick verabschiedet sich der Opel vom biederen Meriva. Die Formensprache des Crossland zeigt eindeutig in Richtung Freiheit und Abenteuer, wobei mangels Allradantrieb (den gibt es im Mokka X und später im Grandland X) der 4,21 Meter lange kompakte Crossover das Abenteuer zumeist auf gut gepflegten Straßen stattfinden wird. Dort fühlt sich der Crossland X zu Hause und transportiert seine Insassen komfortabel.

Der Innenraum macht dank der gewählten Materialien einen angenehm wertigen Eindruck, und dank der zusätzlichen Höhe (zehn Zentimeter mehr als beim Astra) entsteht ein luftiges Raumgefühl. Über den bis zu acht Zoll großen Farbbildschirm im Zentrum kann auf die Kommunikationsdienste Apple Carplay und Android Auto zurückgegriffen werden. Der Fahrer blickt auf zwei Rundinstrumente und hat Zugriff auf die ergonomisch rund um ihn angeordneten Schalter und Bedienelemente. Gegen Aufpreis (300 Euro) ist ein aus den Peugeot-Modellen übernommenes Head-up-Display lieferbar, das in Verbindung mit der serienmäßigen Verkehrszeichenerkennung stets die aktuellen Geschwindigkeitsvorgaben und Navigationsdaten darstellt. Wie beim Wettbewerb bietet auch der Crossland X zahlreiche Assistenzsysteme wie Müdigkeitswarnung, einen Spurassistenten, der allerdings lediglich nervig warnt und nicht in die Lenkung eingreift. Darüber hinaus bietet die Aufpreisliste zahlreiche Möglichkeiten, die Anzahl der elektronischen Gehilfen weiter auszubauen.

Im Gegensatz zum Entwicklungspartner PSA entwickelten die Opel-Ingenieure ein recht kerniges Fahrwerk, das vor allem in Verbindung mit der 130-PS-Motorisierung die Straßenverhältnisse unmissverständlich weitergibt. Etwas kommoder ist die Abstimmung beim 81 kW / 110 PS starken Dreizylinder-Turbo mit 1,2 Litern Hubraum, der sich bei dynamischeren Einsatz recht deutlich bemerkbar macht. Die Abstimmung aus Dämpfung und Federung ist bei dieser Motorisierung in Richtung Komfort ausgerichtet, wobei der Crossland X zu den gutmütigen Vertretern seiner Gattung gehört und ein problemloses Fahrverhalten zeigt. So motorisiert ist der neue Opel ein angenehmer Reisewagen, der sich akustisch weitgehend zurückhält. Kombiniert mit der Sechs-Stufen-Automatik geht allerdings einiges an Temperament verloren. Hier wäre eine sportlichere Abstimmung angebracht.

Neben den beiden 130- und 110-PS-Motoren steht in der Otto-Fraktion noch ein 60 kW / 81 PS starkes Aggregat in der Preisliste. Die Abteilung Diesel bilden zwei 1,6-Liter mit 73 kW / 99 PS beziehungsweise 88 kW / 120 PS.
Die Preisliste für den Crossland X beginnt aktuell bei 19 250 Euro für den kleinsten Otto-Motor und bei 21 700 Euro für den Basis-Diesel. Im Laufe des Jahres wird die Einstiegsversion Selection folgen, die dann als Einstiegsbenziner 16 850 Euro und als Diesel 19 300 Euro kosten wird. (ampnet/ww)

Irmscher-Power für den Opel Astra

ampnet – 18. Mai 2017. Neben optischen Komponenten erweitert Irmscher auch das Motortuning für den Opel Astra. So kann die Basisleistung des neuen 1,6 l Edit Ecoflex um 22 kW / 30 PS auf 169 kW / 230 PS gesteigert werden. Dabei wird das maximale Drehmoment von 280 Newtonmeter auf 320 Nm angehoben. Dem 1,6-Liter-Dieselmotor mit 100 kW / 136 PS und 320 Nm spendiert Irmscher auf Wunsch 115 kW / 156 PS und 360 Nm. (ampnet/jri)

Opel spendiert dem Adam eine schwarze Hälfte

ampnet – 10. Mai 2017. Black Jack nennt Opel die neueste Version des Adam, bei der Dach, Außenspiegel und auch die Motorhaube erstmals einheitlich in Onyx Black lackiert sind. Die Karosseriefarbe unterhalb der schwarzen Linie ist individuell aus der Farbpalette der Modellreihe wählbar. Natürlich bestehen weitere Individualisierungsmöglichkeiten. Das Black-Jack-Paket ist auch für den Adam S und den Rock S erhältlich. (ampnet/jri)