Vorstellung Seat Ibiza: Dynamisches Handling und großes Platzangebot

Zeitgemäße Konnektivitätslösungen, leichtgängiges Fahrverhalten und geschärfte Konturen zeichnen den Seat Ibiza der fünften Generation aus. Die erstmalig im Volkswagen-Konzern genutzte MQB-A0-Plattform verhilft dem kleinen Katalanen zu einem deutlich längeren Radstand, womit er vor allem im Innenraum geräumiger und komfortabler wird. Durch den quer eingebauten Motor verbreitert er sich um 87 Millimeter und das Kofferraumvolumen vergrößert sich um 63 Liter auf 355 Liter.

Ein breites Drehzahlband lässt den neuen Ibiza in Städten entspannt um die Häuser navigieren, über Land schlängelt er sich dynamisch um die Kurven. Der kleine Spanier ist immer noch „die bekannteste Säule der Marke Seat“, sagt Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat Deutschland. Seit seiner Markteinführung 1984 wurden rund 5,4 Millionen Einheiten des Kleinwagens gefertigt. Alleine auf Deutschlands Straßen sind noch „rund 400 000 unterwegs“, führt Bauer fort.

Im Inneren warten auf den Fahrer Assistenzsysteme, die bereits von Ateca und Leon bekannt sind: Die automatische Distanzregelung (ACC), das Umfeld-Beobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und die neueste Generation der Parksensoren mit Rückfahrkamera. Deren Bilder werden auf einem Acht-Zoll-Touchscreen des Media-Systems „Plus“ angezeigt. Für die zeitgemäße Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment sorgt das Full-Link-Konnektivitätssystem, während der neue Air-Care-Filter im Innenraum frische Luft zirkulieren lässt.

Auch außen zeigt sich die enge Verwandtschaft des Ibiza zu den größeren Seat-Modellen Leon und Ateca. Die klare, prägnante Linienführung sowie die typische dreieckige LED-Lichtsignatur führen die aktuelle Designsprache fort. Für eine breite Fächerung des Modellangebots sorgen die vier Ausstattungsvarianten: Die Basisvariante Reference, die Version Style und die höchsten Ausstattungslinien FR und Xellence. Ab Style ist der Ibiza bereits mit LED-Tagfahrlicht und -Heckleuchten ausgestattet.

Die angebotene Motorenpalette umfasst zu mehr als 90 Prozent Benzinverbrenner, in vier Versionen. Das Einstiegsmodell mit 48 kW / 65 PS ist bereits ab 12 490 Euro zu kaufen. Zum Ende des Jahres bietet Seat seinen Kleinwagen zudem als erdgasbetriebene CNG-Variante (Compressed Natural Gas) mit einem 66 kW / 90 PS starken 1.0-TSI-Motor an. Bei einer Reichweite von mehr als 1300 Kilometern spart dieser Antrieb im Vergleich zu den Verbrennern laut Bernhard Bauer rund 85 Prozent NOx (Stickstoffoxid) und 25 Prozent CO2 (Kohlenstoffdioxid) ein. Nach eigener Aussage hat Seat im laufenden Geschäftsjahr bereits so viele Erdgasautos verkauft wie 2016 gesamt.

Auch die Zahlen zwischen Januar und August 2017 geben den Katalanen im Vergleich zum Vorjahr recht: Bei den Bestellungen verzeichnen sie einen Zuwachs von 35 Prozent (4000 Einheiten), während die Zulassungen im selben Vergleichszeitraum um 11,4 Prozent (7147 Einheiten) gestiegen sind. Die Tatsache, dass laut Bauer die „taktischen“ Eigenzulassungen um 28 Prozent sanken, belegt das gesunde Wachstum. Die privaten Zulassungen stiegen um 48 Prozent. (ampnet/oa)

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Vorstellung Seat Leon Cupra: Ein Athlet für alle Fälle

ampnet – 16. Juli 2017. GTI heißt auf spanisch Cupra und steht bei dem spanischen Volkswagen-Ableger Seat für die dynamische Art der Fortbewegung. Denn auch in Zeiten, da sich die selbst ernannten Umweltretter gegen das Auto verschworen haben, gibt es sie immer noch – Automobile, die nicht allein für nüchterne Transportzwecke entwickelt wurden, sondern, politisch vielleicht etwas unkorrekt, Fahrspaß und Emotionen liefern.

Ein solcher Vertreter ist der neue Seat Cupra, dem man auf den ersten Blick nicht ansieht, wie viel Power unter der Motorhaube steckt. Lediglich die größeren Lufteinlässe und das dezente Logo, der Wabengrill sowie das verchromte Doppel-Auspuffendrohr weisen den Seat Cupra als den Hochleistungssportler der Modellfamilie aus. Wer den athletischen Charakter deutlicher unterstreichen will, wird in der Liste von optionalen Paketen und Aerodynamik-Kits fündig.

„Unser Leon Cupra“, verkündet Seat-Deutschland-Geschäftsführer Bernd Bauer nicht ohne Stolz, „rollt nun auch in der 300-PS-Liga“. Und das gleich mehrfach, denn nach dem Motto: Darf‘s ein bisschen mehr sein, steht der Antrieb in allen drei Karosserieformen (Zweitürer, Viertürer und Kombi) bereit und außerdem lässt sich die dynamische Art der Fortbewegung auch mit einem Allradantrieb kombinieren.

Wie schon der Vorgänger ist auch das aktuelle Modell eine Art automobile Kombination aus Dr. Jeykill und Mr. Hyde. Auf der Autobahn und in schnellen Kurvenkombinationen spielt der Kompaktsportler seine Stärken aus und zieht souverän seine Bahnen, wobei seine Qualitäten auf der linken Spur nicht immer von allen Beteiligten erkannt werden – vor allem die „ABM-Gruppe“ (Audi, BMW, Mercedes) schätzt den von hinten heranstürmenden Spanier häufig falsch ein. In der Stadt auf der Fahrt zum Supermarkt verhält sich der Cupra wiederum lammfromm und akzeptiert ohne Murren auch eine schaltfaule Fahrweise.

Die Fahrwerte sind in der Tat beeindruckend. 5,7 Sekunden vergehen zwischen Null und 100 km/h, und das massige Drehmoment von 380 Nm, das sich bereits von 1800 Umdrehungen an entfaltet, ermöglicht einen dynamischen Auftritt. Bei 250 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Einmal in Fahrt überrascht der Seat Cupra durch seinen zivilen Auftritt. Zwar ist der Sportler durchaus knackig abgestimmt, wird dabei aber nie unangenehm hart. Lediglich bei kurz aufeinander folgenden Bodenwellen teilt das Fahrwerk den Insassen seine Missstimmung über diese Art der Belästigung unmissverständlich mit. Ansonsten halten die präzise Lenkung und die adaptive Fahrwerksregelung DLC samt der damit verbundenen Assistenzsysteme den Cupra in der Spur. Und auch bei der akustischen Darbietung hält sich das Zweiliter-Turbo-Aggregat erfreulich zurück.

Natürlich arbeitet unter der Haube ein sportlich ambitionierter Motor, der sich entsprechend bemerkbar macht, doch wird die Geräuschentwicklung nie unangenehm. Wie bei den „zivilen“ Leon-Versionen sitzt der Fahrer vor einer aufgeräumten Instrumenten-Sammlung, die keine Rätsel aufgibt, und auch der zentral angeordnete Bildschirm lässt sich logisch bedienen.

Für ambitioniertere Piloten hält Seat noch den Leon Cup Racer bereit, in dem der Zweiliter-Motor 350 PS leistet und eine maximale Geschwindigkeit von 267 km/h erreicht. Der Racer wird von seinen Besitzern vor allem in den Rennen der nationalen und internationalen TCR-Tourenwagenrennen eingesetzt. Bisher hat Seat mehr als 200 dieser Rennwagen aufgebaut, die mindestens 90 000 Euro kosten.

Aus dem einstigen Mauerblümchen des Volkswagen-Konzerns hat sich in den vergangenen Jahren ein dynamisch wachsender Hersteller entwickelt, der im ersten Halbjahr in Deutschland 52 785 Modelle abgesetzt hat – ein Zuwachs von elf Prozent auf einem Markt, der insgesamt um drei Prozent gewachsen ist.

Was die Verantwortlichen freut, übersetzt sich für die Seat-Kunden in Wartezeiten, die auch für den Cupra gelten. Allerdings „bieten wir unseren Kunden nach drei Monaten Wartezeit ein kostenloses Ersatzfahrzeug an bis der bestellte Seat zugelassen werden kann“, erklärt Bauer. Neben den Leon Cupra wurde jetzt auch der Ateca um die neue Ausstattungsvariante FR und einen Zweiliter-Motor (140 kW/190 PS) erweitert. Unter andere bietet die FR-Ausstattung vier Leichtmetallräder, LED-Ambientebeleuchtung, getönte Seitenscheiben und Voll-LED-Scheinwerfer. (ampnet/ww)

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Weltpremiere von Seat: Neuer Arona setzt Akzent im A0-Segment

ampnet – 27. Juni 2017. Das ist Humor mit Stil. Wie viele Autos werden Sie dieses Jahr in etwa verkaufen? Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender von Seat, pariert mit einem Lächeln und quittiert kurz und knapp: „Mehr als im vergangenen Jahr.“ Sieht man sich die aktuelle Weltpremiere der Spanier genauer an, ist klar, dass de Meo aus einer souveränen Sichtweise argumentiert. In Barcelona präsentierte Seat mit dem Arona seinen Hoffnungsträger im A0-Segment. Das kompakte SUV ist der kleine Bruder des Ateca und basiert auf der Plattform des Modularen Querbaukastens (MQB).

Seat feiert in diesen Tagen die erste Auslieferung eines Automobils in seiner Historie vor 60 Jahren. Es war ein Seat 600 – Nostalgie pur. Doch gegenwärtig ist die spanische Tochter im Volkswagen-Konzern jene Marke mit dem stärksten Wachstum. James Muir und sein Nachfolger auf dem Chefsessel Jürgen Stackmann brachten die Saat aus. „Sie waren es, die den Grundstein für den aktuellen Erfolg der Marke legten“, bestätigte Luca de Meo bescheiden am Rand der Weltpremiere. Mit dem neuen Arona folgt Seat dem Trend in Richtung SUV. Das A0-Segment wächst augenblicklich stark. Mit rund 1,8 Millionen Einheiten jährlich rangieren SUV aus dieser Klasse in Europa an vierter Stelle der Beliebtheitsskala. Ganz besonders im Fokus stehen dabei junge Pärchen mit Hang zum Lifestyle und Perspektiven für die Zukunft. Denn man darf nicht vergessen: Seat ist eine der jüngsten Automobilmarken Europas.

Dieses jugendliche Credo trägt der neue Spross aus Barcelona in sich. Benannt nach einer Stadt auf der kanarischen Insel Teneriffa – nicht zu verwechseln mit einem Ort am italienischen Lago Maggiore – stehen beim Seat Arona ganz besonders neueste technische Errungenschaften im Mittelpunkt: Analog zur Marke Volkswagen wurde konsequent darauf geachtet, Technologien aus der Mittel- und Oberklasse in das A0-Segment zu integrieren. Das schlüssellose Start-Stop-System „Kessy“, Assistenzsysteme wie Müdigkeitserkennung oder Scheinwerfer und Rückleuchten mit LED-Technik sind verfügbar. Kurzer einfacher Name, attraktives Design, kompakt, praktisch, komfortabel und Konnektivität – der Arona hat es in sich.

Mehr als 15 000 Mitarbeiter haben am neuen Seat ihren Anteil. „Ihnen gehört mein ganzer Dank“, lobt Luca de Meo seine gesamte Mannschaft. Der Arona folgt im Design seinem größeren Bruder Ateca. Hoch angesetzte Scheinwerfer „zeigen den SUV-Stil“, führt Seat Chefdesigner Alejandro Mesonero aus. Er zeichnet verantwortlich für die seit 2012 über die gesamte Produktpalette ausgerollte und unterdessen etablierte Seat-Designlinie. Dabei besticht der Arona mit einem Kofferraumvolumen von rund 400 Litern. Das Einstiegsmodell markiert mit gerade einmal 1000 Kilogramm Gewicht den Spitzenwert seiner Klasse.

Bei den Motoren setzt Seat auf drei Benziner mit einem Leistungsspektrum von 95 PS über 115 PS bis hin zu 150 PS. Die verfügbaren TDI-Aggregate liefern ebenfalls 95 PS beziehungsweise 115 PS. Ferner steht optional mit dem TGI ein 90 PS starkes CNG Triebwerk zur Wahl. Für die Kunden wird der Arona im Herbst zu den Händlern rollen. Mehr als 60 Farbkombinationen stehen dann zur Wahl, um den Arona so individuell wie möglich zu konfigurieren. (ampnet/tw)

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Vorstellung Seat Ibiza: Des Leons klare Kante

ampnet – 12. Mai 2017. Seat blickt voller Stolz auf ein Rekordjahr zurück. 2016 konnte mit dem besten Ergebnis der Firmengeschichte abgeschlossen werden. Und es geht erfolgreich weiter: Zwischen Januar und April 2017 wurden weltweit 158 700 Fahrzeuge ausgeliefert; das ist eine Steigerung von 14,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hinzu kam im vergangenen Monat der Verkaufsstart des neuen Ibiza, der ab Juni bei den Händlern und den ersten Kunden eintreffen wird.

Technisch betrachtet handelt es sich bei dem Ibiza um ein komplett neu entwickeltes Modell. Erklärtes Ziel der Entwickler war es, bei Sicherheit, Design, Leistung und Komfort einen deutlichen Schritt nach vorn zu gehen. Möglich wurde dieser Sprung durch die Verwendung der MQB-A0-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Der neue Ibiza ist das erste Modell, das auf dieser Plattform aufbaut und erhält damit zurzeit die neueste Technologie aller Volkswagen-Töchter. Beim Design gibt unverkennbar der Leon den Ton an – klare, scharfe Kante. Der Ibiza wirkt wie eine kleine Ausgabe des größeren Bruders. Das muss kein Nachteil sein – im Gegenteil.

Im Vergleich zum Vorgänger ist das neue Modell um 87 Millimeter breiter und zwei Millimeter kürzer. Die Spurbreite wuchs an der Vorderachse um sechs Zentimeter und hinten um 4,8 Zentimeter, während der Radstand um bemerkenswerte 95 Millimeter länger ausfällt. Das Resultat ist ein deutlich komfortableres Auto. So ist beispielsweise der Innenraum des Fahrzeugs auf der Fahrerseite um 55 Millimeter und auf der Beifahrerseite um 16 Millimeter breiter geworden. Die Beinfreiheit auf der Rückbank nahm um 3,5 Zentimeter zu, wie auch die Kopffreiheit auf den hinteren Plätzen um 1,7 Zentimeter stieg. Zudem sind die Rücksitze rund vier Zentimeter breiter geworden. Das macht den neuen Ibiza auch in dieser Hinsicht zu einem der Spitzenreiter in seinem Segment. Zusätzlich wurde das Kofferraumvolumen um 63 auf 355 Liter vergrößert: Das ist Bestwert seiner Klasse.

Im Cockpit sticht der zentrale Acht-Zoll-Touchscreen hervor. Alle bisher seitlich eingebauten Tasten sind nun in die Glasoberfläche integriert; übrig geblieben sind zwei Drehregler. Darüber hinaus ziehen die individuell möglichen Farbkonzepte die Blicke auf sich: Teile der Armaturen können in der jeweiligen Wagenfarbe konfiguriert werden. Ferner wartet Seat mit drei neuen Farbtönen auf: Desire Red, Mystic Magenta und Mystery Blue verleihen dem Ibiza ein frisches, dynamisches Antlitz.

Zahlreiche, bekannte Assistenzsysteme aus dem Baukasten der VW-Mutter sind für den Ibiza verfügbar. Darüber hinaus ist – unüblich für sein Segment – neben der Müdigkeitserkennung und einem aktiven Fußgängerschutz, sogar der Stauassistent mit Stop-and-go-Funktion bestellbar, wenn das automatische Doppelkupplungsgetriebe ausgewählt wurde.

Alle für den neuen Ibiza erhältlichen Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6. Bei den Benzinern stehen verschiedene Motoren in Aluminiumbauweise zur Verfügung. Den Einstieg wird dabei der Drei-Zylinder-1.0-MPI mit 48kW / 65 PS übernehmen, der für den Anfang nur als 55 kW / 75 PS-Version erhältlich ist. Darüber angesiedelt ist der 1.0 TSI, ebenfalls ein Dreizylinder, der in Leistungsstufen zu 70 kW / 95 PS oder 85 kW / 115 PS zur Wahl steht. Ende 2017 wird konzernweit noch der neue 1.5 TSI mit vier Zylindern und 110 kW / 150 PS eingeführt. Auch er ist für den Seat Ibiza vorgesehen. Es könnte sich also lohnen, zu warten, wenn man mit den rund 1100 Kilogramm Gewicht des neuen Spaniers einen etwas dynamischeren Fahrspaß genießen möchte. (ampnet/av)

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Vorstellung Seat Leon Cupra: Leidenschaft und Vernunft

ampnet – 16. Februar 2017. „Cup“ und „Racing“ – wenn man diese Zutaten miteinander mischt und noch eine gute Portion spanischer Emotionen hinzugibt, erhält man ein explosives Ergebnis. Die Ingenieure bei Seat nennen es „Cupra“ und bezeichnen damit die sportliche Speerspitze ihrer Modellpalette. Mit dem kürzlich erfolgten Facelift der Baureihe bringt es der neue Leon Cupra inzwischen auf 221 kW / 300 PS und trägt die Gene des im Tourenwagensport erfolgreichen Leon Cupracer in sich. Auf der Rennstrecke von Castelloli rund 60 Kilometer nordwestlich von Barcelona darf das stärkste Serienmodell von Seat zeigen, was in ihm steckt.

13 Kurven – sieben rechts, sechs links – und 4,113 Kilometer Strecke. Das sind die Kerndaten des Rundkurses im „Parcmotor Castelloli“. Diese Strecke wird häufig von diversen Herstellern zum Testen gemietet und bietet Herausforderungen jeglicher Couleur: lang gezogene Kurven und scharfe Kehren, Steigungen und Gefälle bedeuten hohe Belastungen für Karosserie, Fahrwerk und Reifen.

Der kompakte 4-Türer agiert hier leichtfüßig und ausgewogen wie ein Auto mit Mittelmotor. Vom Sprint in 5,6 Sekunden auf Tempo 100 und darüber hinaus, über scharfes Anbremsen vor Kurven bis hin zum Einlenken und Herausbeschleunigen pfeilt der Seat Leon Cupra wie auf Schienen über den Kurs. Verantwortlich dafür ist unter anderem die adaptive Fahrwerksregelung. Seat hat dabei einen guten Kompromiss zwischen Leidenschaft und Vernunft gefunden.

Die Option „Cupra“ im Fahrprogramm sorgt für eine Wandlung vom alltagstauglichen Familienwagen zum rassigen Hochleistungssportler für die Rennpiste. In diesem Modus verfügt der Leon über ein straff abgestimmtes Fahrwerk. Hierfür hat er eigene elektronisch gesteuerte Schockabsorber, die dafür sorgen, dass sich das Fahrzeug in Millisekunden den Straßenverhältnissen und dem Fahrstil anpasst. Die 300 PS des 2,0-Liter-TSI-Motors werden dank DSG-Getriebe optimal auf die Antriebsachse verteilt. Das maximale Drehmoment von 380 Newtonmetern liegt permanent im Drehzahlband von 1800 bis 5500 Umdrehungen in der Minute an.

Zu schnelles in die Kurve fahren quittiert der Spanier mit langsam einsetzendem Untersteuern. Kurz das Gaspedal lupfen und schon kommt der Leon kontrolliert und „verdammt schnell aus der Ecke“, wie es im Rennfahrer-Jargon heißt. Die Bremsen beißen kräftig zu und werden wie beim Leon Cupracer nicht weich. Für Profis kann das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP) in drei verschiedenen Einstellungen an die individuellen Wünsche angepasst werden. In der zweiten Stufe wird die Traktionskontrolle ausgeschaltet und in der dritten das System vollständig deaktiviert.

Seat nimmt für sich seit Jahren in Anspruch, innerhalb des VW-Konzerns spanisches Temperament, Emotionen und Lebensfreude mit deutscher Zuverlässigkeit und dynamischer Technik zu vereinen. Für den Seat Leon Cupra gilt und bleibt aber in erster Linie auch, bezahlbare Sportlichkeit für den Alltag und die Piste zu bieten. Ab rund 35 000 Euro geht es los. (ampnet/tw)

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Neuer Seat Ibiza soll Trendsetter werden

ampnet – 1. Februar 2017. Der Ibiza, seit 1984 auf dem Markt, ist die am längsten bestehende Baureihe bei Seat. Bis heute wurde der Kleinwagen aus Spanien mehr als 5,4 Millionen Mal verkauft – davon über 600 000 Einheiten in Deutschland. Mit der fünften Generation bekommt das Erfolgsmodell nun umfangreiche Neuerungen – und soll in einigen Punkten Trendsetter seines Segments sein. Auch eine konzerninterne Pionierstellung hat er bereits für sich reserviert: Er ist im Markenverbund des Volkswagen-Konzerns der erste Vertreter seiner Klasse der auf dem modularen Querbaukasten (MQB) basiert.

Scharfe Linienführung, gedrungene Karosserie und ein dynamischer Touch: Der neue Ibiza trägt die seit 2012 von Chefdesigner Alejandro Mesonero entwickelten typischen Insignien der spanischen Marke: „klare Kante“, dreieckige LED-Sprache der Scheinwerfer und X-förmige Formführungen im Exterieur. Im Innenraum wurden beim Ibiza dieselben Designveränderungen vorgenommen wie beim Leon und beim Ateca. Beim Neuling allerdings mit einer neuen Vision: Mehr Spannung, mehr technische und noch präzisere Linien sowie leichtere Proportionen dominieren mit neuen, hochwertigeren Materialien. Zudem legten Mesonero und sein Team viel Wert auf ein gesteigertes Raumgefühl und Lifestyle, wie die LED-basierte Innenraumbeleuchtung die in Weiß oder Rot bestellt werden kann.

Beim Infotainment setzt Seat auf modernste Technologie an Bord – analog zu den Modellen oberhalb des Segments. Dazu zählen unter anderem der 8-Zoll-Bildschirm und das Full-Link-Konnektivitätssystem. Dabei handelt es sich um den neuesten Standard der Vernetzung zwischen Smartphone und Infotainment-Komponenten im Auto. Neu ist auch der Air-Care-Filter, der im Innenraum für saubere Belüftung sorgt.

Der MQB eröffnete den Ingenieuren in Barcelona viele neue Möglichkeiten. So wurde der Radstand des Ibiza um 95 Millimeter verlängert. „Länge läuft“, heißt es im technischen Sprachgebrauch. Ein größerer Radstand sorgt zudem für mehr Komfort im Innenraum, da die Designer mehr Raum für ihre Ideen zur Verfügung steht. Ein Ergebnis davon ist die um 3,5 Zentimeter gewachsene Beinfreiheit im Fonds. Die Kopffreiheit wurde um bis zu 2,4 Zentimeter gesteigert, und die Sitze wuchsen um 42 Millimeter in der Breite. Kombiniert mit einer um 30 Prozent gewachsenen Torsionssteifigkeit der selbsttragenden Karosserie soll der neue Spross aus dem Hause Seat im Alltag noch agiler sein und im Fahrkomfort neue Maßstäbe setzen. Das Kofferraumvolumen des ausschließlich als 5-Türer konzipierten Modells liegt jetzt bei 355 Litern – ein Plus von 65 Litern gegenüber dem Vorgänger.

Neben einem 3-Zylinder-1,0-TSI mit wahlweise 70 kW / 95 PS oder 85 kW / 115 PS mit Turbokompressor, Zwischenkühler und Direkteinspritzung wird Ende 2017 noch ein neuer 1,5-TSI-Motor mit vier Zylindern und 110 kW / 150 PS verfügbar sein. Das Angebot an Selbstzündern setzt auf den 1,6-Liter-TDI. Wahlweise stehen hier Versionen von 59 kW / 80 PS über, 70 kW / 95 PS bis hin zu 81 kW / 110 PS zur Verfügung. Zudem setzt Seat als erster Hersteller in der Kleinwagenklasse mit dem ebenfalls erhältlichen 1,0-Liter-TSI-CNG-Erdgasmotor (90 PS) ein Zeichen im Rahmen der Emissionseinsparungen.

Wie bei jeder Evolutionsstufe eines Automobils soll sich auch im Fahrverhalten einiges ändern. „Die Unterdrückung von Geräuschen, Vibrationen und Kontrolle bei Bodenunebenheiten wurden von Entwicklungschef Matthias Rabe und seiner Mannschaft grundlegend überarbeitet“, heißt es am Rand der Weltpremiere in Barcelona.

Von der Einstiegsversion „Reference“ über die Variante „Style“ reicht das Angebot über die sportlich akzentuierte Linie „FR“ bis hin zum Topmodell „Xcellence“. Dabei bewegen sich die zwei oberen Ausstattungslinien im gleichen Preisrahmen. FR setzt lediglich seine Schwerpunkte im dynamischen Performance-Bereich, während Xcellence den Anspruch auf gehobenen Komfort und Ästhetik legt.

„Frisch, jung und gleichzeitig reif und ausgeglichen“ – so sieht Seat den neuen Ibiza. Die Öffentlichkeit wird den Spanier erstmals auf dem Automobilsalon in Genf (7.–19.3.2017) live zu sehen bekommen. (ampnet/tw)

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Seat Ateca: Der Allrounder aus Barcelona

ampnet – 25. Januar 2017. Der Trend der zurückliegenden Jahre hat es gezeigt: Auch in Zukunft setzen die Kunden immer mehr auf das Segment der SUV. Volkswagen geht sogar noch einen Schritt weiter. Neben der Kompaktklasse und dem Luxussegment, sollen nun Geländewagen auch im Kleinwagen Segment angeboten werden. Andere Konzernmarken ziehen nach. Seat wird mit dem Arona in dieser Klasse starten. Mit dem größeren Ateca haben es die Spanier bereits vorgemacht, dass auch sie in der Lage sind, mit scharfen Designlinien und reichlich Technik an Bord, erfolgreiche Automobile auf dem Markt zu etablieren.

Er passt in jedes Parkhaus und sorgt im Straßenverkehr für häufige Blicke. Und im Kofferraum haben neben einem Kinderwagen locker noch ein paar Wasserkisten Platz. Ob abends zum Theaterbesuch oder am Wochenende der Trip in die Berge zum Skilaufen – der Ateca ist ein Allroundtalent. Mehr als 10 000 aktuelle Vorbestellungen sind ein Beleg für die richtigen Akzente aus Barcelona.

Das erste SUV der Unternehmensgeschichte bildet neben den Baureihen Leon und Ibiza eine eigene Säule, die zum Erfolg der spanischen Marke beiträgt. „Ebenfalls ist es für uns wichtig den qualitativen und quantitativen Ausbau unseres Vertriebsnetzes voranzutreiben und Absatzvolumen zu steigern. 2016 konnten wir schon viele Einweihungsbänder im gesamten Bundesgebiet durchtrennen und die Tore zu brandneuen Autohäusern in neuem Corporate Identity-Look öffnen“, blickt Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat Deutschland, auf das abgelaufene Jahr zurück und fügt hinzu, dass „ein hoher Anteil des Erfolgs vor allem den vielen engagierten Händlern geschuldet ist.“ Die Absatzzahlen in Deutschland wurden im Vergleich zu 2015 um rund drei Prozent gesteigert. Der Marktanteil lag bei mehr als 2,9 Prozent.

Der Seat Ateca verfügt über Technik und Assistenzsysteme auf aktuellstem Niveau. Hinzukommt die Top Motorisierung mit dem 2,0 Liter TDI 4Drive, der 140 kW / 190 PS leistet. Im Ateca stehen dem Kunden sämtliche Features zur Verfügung, die auch in den Modellen der Marke Volkswagen zu haben sind. Automatische Distanzregelung, Front Assist und Umfeldbeobachtungssystem sind nur einige der bequemen Helfer im Alltag. Aber auch das Thema Konnektivität wurde beim Seat-SUV berücksichtigt – sehr zur Freude der Kinder, die mit ihrem Smartphone sofort ihre Lieblingshörspiele oder Musik im Ateca abspielen können. Bei Dunkelheit wird unterhalb der vorderen Türen das Ateca-Logo auf den Boden projiziert. Doch das ist noch nicht alles. Bernhard Bauer bestätigt: „In der Zukunft werden Seat Fahrzeuge noch mehr Teil der digitalen Vernetzung. Partnerschaften mit Samsung und SAP begünstigen diese Entwicklung.“ Dabei ist Seat ein Vorreiter bei der Konnektivität und wird „Innovationen wie die Erkennung des digitalen Fingerabdrucks im Zusammenhang mit Digital Key Sharing und einem Projekt zur automatisierten Parkplatzsuche vorstellen“, so Bauer weiter.

Der Ateca Xcellence 2,0 TDI 4Drive jedenfalls hat auf ganzer Linie überzeugt. Stop and Go in der Innenstadt, kleine Parknischen in älteren Parkhäusern oder entspannte Tagesausflüge ins Umland. Gepaart mit seinem sportlichen Design und den LED-Front und Heckscheinwerfern vorne und hinten, sowie einem ausreichenden Platzangebot im Fonds, ist er das Allroundtalent für die Familie bei einem ansprechendem Preis-Leistungsverhältnis. Und mit seinen technischen Finessen wird er – auch sehr zur Freude der jüngeren Generation – zum elektronischen Abenteuerspielplatz. (ampnet/tw)

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,36 x1,84 x 1,62
Radstand (m): 2,64
Motor: R4-Diesel, 1968 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 140 kW / 190 PS bei 3500–4000 U/min
Max. Drehmoment: 400 Nm von 1750–3250 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 212 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,5 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 4,4 Liter
CO2-Emissionen: 115 g/km (Euro 6)
Leergewicht / Zuladung: min. 1589 kg / max. 616 kg
Kofferraumvolumen: 485–1579 Liter
Max. Anhängelast: 2100 kg
Wendekreis: 10,8 m
Reifen: 225/50 R 18
Preis: 35 850 Euro

Vorstellung Seat Leon: Ein Fall von Feinschliff

ampnet – 17. November 2016. Seat hat seinem Leon ein Facelift gegönnt. Dabei hat er sich äußerlich aber nur wenig verändert. Man muss schon genau hinschauen, um die Unterschiede zu erkennen. Hierzu gehören der gestreckte Kühlergrill und die neuen Frontscheinwerfer. An der Seite verfügt die Top-Ausstattung „Xcellence“ über verchromte Zierleisten. Bei den anderen Varianten bleiben die Leisten schwarz. Neu sind auch die Stoßfänger vorne und hinten sowie die LED-Technologie. Dies umfasst nun auch Blinker und Nebelscheinwerfer.

Im Innenraum wurde die Mittelkonsole neu gestaltet. Sie ist nun leicht erhöht und enthält jetzt auch die elektronische Parkbremse. Zudem gibt es neue Standard-Polsterungen in allen Varianten und eine neue LED-Beleuchtung im Cockpit. Das Multimedia-System funktioniert ähnlich wie ein i-Pod und umfasst neue Funktionen wie das kabellose Laden von Mobiltelefonen und einen neuen GPS-Signal-Verstärker für Gebiete mit schlechtem Mobiltelefonempfang.

Der Leon wird in vier Modellvarianten erhältlich sein. Als fünftürige Limousine, dreitüriges Coupé SC, Kombi ST und als X-Perience. Der Leon wird zunächst in vier Ausstattungslinien angeboten. Das Einstiegsmodell Reference, das Style-Modell und das FR-Modell. Das neue Highlight ist die Xcellence-Variante, die über eine besonders exklusive und komfortable Polsterung (optional Alcantara oder Leder), moderne Zierelemente und mehrfarbiges Ambiente-Licht verfügt. Das Außendesign glänzt mit verchromtem Kühlergrill, anderen Stoßfängern vorne und hinten, neuen verchromten Fensterrahmen und Voll-LED-Heckleuchten mit eingeschlossenen LED-Heckblinkern.

Zudem verfügt der Leon nun optional über einen Stauassistenten inklusive Spurhalteassistent und automatischer Distanzregelung ACC. Hinzu kommen der Front Assist mit City-Notbremsfunktion, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Notfall- und ein Fernlichtassistent. Das Media System Plus ist mit seinem Acht-Zoll-Bildschirm das Highlight unter den Infotainment-Systemen der neuen Generation. Das System umfasst zwei USB-Anschlüsse für den parallelen Anschluss von Mirror-Link-kompatiblen Smartphones und externen Musikabspielgeräten.

Für den Vortrieb stehen bei den Benzinern der 1.2 TSI mit 63 kW / 86 PS und mit 81 kW / 110 PS, der 1.4 TGI mit 81 kW / 110 PS und mit 92 kW / 125 PS und der 1.8 TSI mit 132 kW / 180 PS zur Wahl. Die Einstiegsvariante bei den Dieselmotoren ist der 1.6 TDI mit 85 kW / 115 PS. Ergänzt werden die Selbstzünder von dem 2.0 TDI mit 110 kW / 150 PS und 135 kW / 184 PS. Für die Kraftübertragung stehen, abgesehen von der Basismotorisierung Fünf-Gang-, Sechs-Gang-Handschalter oder ein DSG zur Auswahl.

Wir fuhren den Leon in Verbindung mit dem 1.8 TSI mit einer Leistung von 132 kW / 180 PS mit dem Direktschaltgetriebe (Doppelkupplung). Diese Kombination steht dem Leon gut zu Gesicht und ermöglichte sowohl eine dynamische Fahrt auf der Landstraße als auch das kommode Dahingleiten auf der Autobahn. Es empfiehlt sich allerdings für Überholmanöver den Wechsel in den S-Modus des DSG, um so die volle Unterstützung.

Der Feinschliff hat sich gelohnt. Dem Innenraum bekommt die Aufwertung gut. Außen sind Designer und Kunden offenbar mit dem Erscheinungsbild immer noch zufrieden, denn die Änderungen beschränkten sich auf Retuschen, die den Charakter des Spaniers unterstreichen. Voraussichtlich von Mitte Januar an werden sich Interessenten davon bei den deutschen Händlern überzeugen können. (ampnet/nic)

Daten Seat Leon 1.8 TSI DSG Xcellence

Länge x Breite x Höhe (m): 4,28 x 1,82 x 1,46

Radstand (m): 2,64
Motor: Vierzylinder, 16V, 1798 ccm, Direkteinspritzung, Turbo
Leistung: 132 kW / 180 PS bei 5100 – 6200 U/min
Max. Drehmoment: 250 Nm bei 1250 – 5000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 224 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,2 Sek.
Durchschnittsverbrauch: 5,8 Liter
CO2-Emissionen: 134 g/km (Euro 6)
Leergewicht / Zuladung: 1327kg / 523 kg
Kofferraumvolumen: 380 Liter
Max. Anhängelast: 1500 kg
Wendekreis: 10,3 m
Räder / Reifen: 7,5 J x 17 / 225/45 R 19 92 W
Luftwiderstandsbeiwert: 0,28
Preis: ab 26 800 Euro