Skoda Octavia RS 245 startet bei 33 940 Euro

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ampnet – 16. Juni 2017. Bei Skoda kann ab sofort der Octavia RS 245 bestellt werden. Die Preise starten für die Limousine bei 33 940 Euro und für die Kombiversion bei 34 640 Euro. Der bislang schnellste Octavia der Firmengeschichte leistet mit 180 kW / 245 PS noch einmal 15 PS mehr als der RS 230 und beschleunigt in 6,6 Sekunden bzw. 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Neben einem 6-Gang-Schaltgetriebe wird auch ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten. In beiden Fällen beträgt die Höchstgeschwindigkeit abgeregelte 250 km/h. Das maximale Drehmoment von 370 Newtonmetern liegt zwischen 1600 und 4300 Umdrehungen in der Minute.

Für hohe Dynamik sorgen das 15 Millimeter tiefer gelegte Sportfahrwerk und eine elektro-hydraulische Vorderachs-Quersperre, die mehr Kraft auf das kurvenäußere Rad überträgt. Auf Wunsch sind adaptive Dämpfer erhältlich. Die Scheinwerfer sind serienmäßig mit Voll-LED-Technik aus dem adaptiven Lichtsystem AFS ausgestattet, welches das Fahrlicht vollautomatisch und situationsabhängig steuert.

Die Alcantara-Sportsitze mit dreifacher Memory-Funktion verfügen über hohe Wangen und integrierte Kopfstützen. Eine im Fahrzeug integrierte SIM-Karte holt die von Skoda angebotenen Konnektivitätsdienste an Bord. (ampnet/jri)

Vorstellung Skoda Octavia RS 245

ampnet – 9. Juni 2017. Die gerade erfolgte Modellüberarbeitung seines Bestsellers nutzt Skoda, um die Octavia-Baureihe noch mit einem kleinen Schmankerl zu krönen: Man nehme die optionalen Ausstattungsmerkmale des RS 230 und spendiere ihm noch ein paar PS mehr – (fast) fertig ist der RS 245. Es ist der bislang stärkste und schnellste Octavia in der Historie der Marke.

Äußerlich sind die Unterschiede zum bisherigen Topmodell sehr marginal. Die Außenspiegelkappen und Kühlergrillumrahmung in Schwarz konnten bislang auch für den 230 bestellt werden und sind hier Serie. Der RS 245 rollt auf 19-Zoll-Rädern und hat als einziges optisches Unterscheidungsmerkmal Felgen in exklusivem schwarzen Glanz spendiert bekommen. Innen gibt es Alcantarasitze mit roten oder grauen Ziernähten, die sich auch am Lenkrad finden.

Der 2,0-Liter-TSI-Motor leistet – wie im GTI Performance – 180 kW / 245 PS. Die Software für den Antrieb und das Fahrwerk wurde jedoch von Skoda-Ingenieuren speziell auf den Octavia und die eigenen Ansprüche der Marke abgestimmt. Mit der Mehrleistung von 11 kW / 15 PS beschleunigt der RS 245 mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe in 6,6 bzw. 6,7 Sekunden (Kombi) von null auf 100 km/h. Alternativ wird erstmalig in der Modellreihe ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe offeriert, im Volkswagen-Konzern Direktschaltgetriebe (DSG) genannt. Dem Vortrieb aller Octavia RS 245 wird bei 250 km/h elektronisch ein Riegel vorgeschoben. Bremsen mit größerem Durchmesser (340 Millimeter vorn und 310 Millimeter hinten) halten den Wagen bei Bedarf wieder im Zaum.

Schon ab 1800 Umdrehungen in der Minute baut der Antrieb Druck auf, um bei 2500 Touren noch einmal zuzulegen. Mit großer Drehfreude geht es dann bei etwa 3500 U/min mit nochmals mehr Dampf im Kessel weiter. Von 1600 bis 4300 Umdrehungen schiebt ein maximales Drehmoment von 370 Newtonmetern den Octavia vorwärts, die Spitzenleistung liegt bei 5000 bis 6700 Umdrehungen in der Minute. Begleitet wird das alles von einem dumpfen, sportlichen, aber niemals aufdringlichen sportlichen Klang aus der modifizierten Abgasanlage. Die Handschaltung arbeitet tadellos und wir geben ihr den Vorzug vor dem DSG, das die Gasbefehle gefühlt einen Hauch zögerlicher umzusetzen scheint. Laut Datenblatt kann das Doppelkupplungsgetriebe zumindest im Standardsprint keine Zeit gegenüber dem Schalter gutmachen. Dafür ist der Normverbrauch 0,2 Liter niedriger.

Die Sitze mit den integrierten Kopfstützen bieten dankt ausgeprägter Wangen hervorragenden Seitenhalt. Die progressive Lenkung ist in der Mittellage recht weich abgestimmt, erledigt danach ihre Aufgabe aber sportlich angemessen. Sein zusätzliches Spaßpotenzial schöpft der Skoda Octavia RS 245 aber nicht nur aus seinen Zusatz-PS. Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum RS 230 ist die aus dem Motorsport stammende Quersperre für das Vorderachsdifferenzial. Es schickt Bedarf mehr Kraft auf das Rad mit dem höheren Grip – im Extremfall bis zu 100 Prozent. Das verleiht dem Kompaktsportler in Verbindung mit der leicht breiteren Spur hinten spürbar mehr Dynamik und eine hohe Kurvenstabilität. Das zweistufige Sport-ESC ist nicht abschaltbar, erlaubt aber die Deaktivierung der Antischlupfregelung.

Die im VRS-Mode hinterlegten Fahrprogramme sind Eco, Comfort, Normal, Sport und Individual. Sie beeinflussen mal mehr, mal weniger stark die Fahrwerksparameter und das Ansprechverhalten des Motors. Welches Setting gerade aufgerufen ist, wird allerdings nicht im Display zwischen den beiden Rundinstrumenten angezeigt, sondern muss über den Zentral-Touchscreen abgerufen werden. Dort gib es zu jeder Grundeinstellung ein nettes Bildchen, etwa eine kurvige Straße durch den Wald für „Eco“ und eine Autobahn für „Sport“

Natürlich sind für den RS 245 alle verfügbaren Komfort-, Sicherheits- und Multimediasysteme sowie Konnektivitätsdienste des Octavia erhältlich, von der Dynamic Chassis Control (optional) bis zut WLAN-Anbindung. Das große Plus des sportlichen Tschechen ist sein Name: Der Octavia gehört seit drei Modellgenerationen zu den Großen seiner Zunft. Kein anderer Kompaktsportler bietet so viel Platz für Passagiere und Gepäck. So bleibt der RS bei aller Dynamik ein echtes Familienauto, das zum Beispiel auch über einen Anhängerasssitenten verfügt. Praktisches Lösungen wie einen Smartphonehalter in der Mittelkonsole oder einen Abfallbehälter in der Beifahrertür ist man im Skoda ohnehin gewohnt. Und im Fond gibt es jetzt neben zwei USB-Anschlüssen noch eine 230-Volt-Steckdose.

Bestellbar ist der Octavia RS 245 ab nächster Woche. Mit rund 34 000 Euro Einstiegspreis für die Limousine ist das neue Topmodell etwa 3000 Euro teurer als der weiterhin erhältliche RS 230. (ampnet/jri)

Fahrbericht Skoda Kodiaq 2.0 TSI 4×4 DSG

ampnet – 7. Juni 2017. Noch kein Ferrari hat so viele ausgewachsene Männer angelockt wie unser Testwagen Skoda Kodiaq. Noch nie wurden wir so oft um den Schlüssel für einen Blick ins Innere und ein Probesitzen gebeten. Dabei hatte sich unser Exemplar – ein Skoda Kodiaq 2.0 TSI 4×4 mit Doppelkupplungsgetriebe – mit der schlichten Serienfarbe Weiß eher bescheiden und zurückhaltend gegeben. Und doch war er beim männlichen Publikum so erstaunlich erfolgreich.

Auch das Außendesign drängt sich nicht eben auf. Es folgt der neuen, sachlich-modernen Skoda-Linie und liegt voll im aktuellen SUV-Trend: hochbordig, keilförmig, breit wirkend und mit Dynamik zeigenden Stilelementen. Also alles ganz normal. Was also treibt die Herren der Schöpfung zum Kodiaq? Dass der das erste SUV der tschechischen Volkswagen-Tochter ist, stellt auch keine Sensation dar. Damit war zu rechnen. Vielleicht sollte Skoda so viel Interesse als Kompliment sehen, als Zeichen der Bewunderung für den Wandel vom Mauerblümchen aus dem Böhmerwald zur allseits akzeptierten Marke.

Vielleicht trieb es aber auch nur Familienväter an die Seitenfenster, solche, die ihrer Familie so viel Lebensraum wie möglich wünschen oder die ganze Mannschaft zum Spiel fahren müssen oder voluminöse Sportgeräte bevorzugen. Den Kodiak bieten die Tschechen immerhin auch mit dritter Sitzreihe für sieben Personen (750 Euro) oder als Fünfsitzer mit einer um 180 Millimeter verschiebbaren Rücksitzbank, in deren vorderster Stellung 835 Liter Gepäckraum auf Arbeit warten oder 650 Liter mit zurückgeschobener Rücksitzbank, auf der sich dann drei Erwachsene in ausgeprägten Einzelsitzen langstreckengerecht hinfletzen können. Knieraum gibt es reichlich, Kopffreiheit auch. Gut 700 kg Zuladung, 2200 Liter maximal nutzbaren Laderaums und die vielen nützlichen Kleinigkeiten wie die Regenschirme in den Türen, was sonst nur noch Rolls Royce bietet, qualifizieren den Kodiak zum Hans Dampf in allen Gassen.

Und Dampf hat er auch noch. Die 180 PS des Zwei-Liter-Benziners, dessen 320 Newtonmeter (Nm) maximales Drehmoment, das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG und der automatisch zuschaltende 4×4-Antrieb legen sich in der Stadt mächtig ins Zeug und schaffen schließlich den Sprint von 0 auf 100 km/h in acht Sekunden. Bei seiner Höchstgeschwindigkeit von knapp 210 km/h zeigt sich außerdem, dass die Aeroakustiker gute Arbeit geleistet haben. Der Benziner hält sich sowieso im Hintergrund und die Fahrgeräusche halten sich in Grenzen.
Beim DSG kann der Fahrer zwischen dem Modus D und S wählen. Die optionale Fahrprofilauswahl Driving Mode Select erlaubt auch eine spritsparende Freilaufunktion und steuert den Charakter des Kodiaq in den vier Modi „Normal“, „Eco“, „Sport“ und „Individual“ sowie – bei den Allrad-Versionen – den Modus „Snow“, der ebenfalls die Arbeit von ABS, ASR, ESP und Motormanagement regelt. Auch das trägt zur Gelassenheit bei.
Mit den adaptiven Dämpfern (940 Euro) zeigt der immerhin rund 1,8 Tonnen schwere Kodiak, dass gutes Federn nicht auf die Oberklasse beschränkt sein muss. Die leichtgängige und präzis arbeitende Lenkung gepaart mit gutem Geradeauslauf bei hohen Geschwindigkeiten verschaffen dem Menschen das Gefühl, ein ganz und gar unkompliziert fahrendes Auto in der Hand zu haben. Daran ändern auch die Gesamtlänge von 4,70 Metern und der Wendelreis von 12,2 Metern nicht viel.

Der Kodiak macht seinem Fahrer keinen Kummer, auch nicht beim Tanken. Sein Normverbrauch wird mit 7,4 Litern auf 100 km angegeben. Knapp zehn Liter brauchten wir in der Praxis auf Straßen. Und ins Gelände wollten wir trotz Allradantrieb und annehmbaren Werten für Bodenfreiheit, Rampen- und Böschungswinkel nicht fahren.

So gilt unser Fazit dem Skoda Kodiaq aus dem Blickwinkel des Menschen mit so aufwändigen Hobbys wie einer großen Familie. Die erleben einen sympathischen, für seine Größe erstaunlich agilen Alleskönner, der sich durch keine Transportaufgabe schnell aus der Ruhe bringen lässt, dem Fahrer Spaß bringt, den Insassen ein ungeahntes Raumgefühl und das zu einem Preisspektrum, das bei 24 490 Euro für den Kodiak in der einfachsten Ausführung, mit dem kleinsten Benziner, Sechs-Gang-Handschalter und Frontantrieb.

Die Preisliste führt einen rasch in Versuchung, dieses Preisniveau zugunsten von Fahrkomfort und Sicherheit nach oben zu verlassen: ESP mit Trailer-Assist, Front-Assist inklusive City-Notbremsfunktion, Adaptive Abstandskontrolle (ACC) mit Staupilot-Funktion, Spurassistent, aktive Spurhaltung, Toter-Winkel-Warnung, Überwachung des Querverkehrs hinten, Müdigkeitswarnung, Multikollisionsbremse und dem Emergency Assistenten, der das Auto bei einem fahruntüchtigen Fahrer in der Spur hält und zum Stehen bringt – alles verfügbar. In Sachen Konnektivität geht es weiter mit Apple Carplay, Android Auto oder Mirrorlink für die Einbindung des Smartphones. Skoda setzt einen Akzent unter dem Namen „Skoda Connect“. Die Dienstleistungen umfassen auch die Navigationsdaten in Echtzeit. Außerdem kann der Kodiaq zum Hotspot werden.

Wenn die Tschechen auch für ihr erstes SUV den Namen eines großen nordamerikanischen Braunbären von der Insel Kodiak gewählt haben – der Skoda bleibt brav und wird seine Freunde unter den Männern mit Anhang finden. (ampnet/Sm)

Autostadt: Mit dem Skoda Kodiaq durchs Gelände

ampnet – 1. Juni 2017. Auf dem Geländeparcours der VW-Erlebniswelt Autostadt in Wolfsburg kann ab sofort auch der Skoda Kodiaq getestet werden. Er steht den Besuchern in der höchsten Ausstattungsvariante „Style“ mit Sieben-Gang-DSG, dem 2,0-Liter-TDI-Motor und Allradantrieb zur Verfügung. Erfahrene Instruktoren führen den Fahrer mit dem Kodiaq in Schräglage, über Schienen und Hügel sicher durch den Parcours. Während der halbstündigen Driving-Experience erfahren die Besucher darüber hinaus allerhand Wissenswertes über die einzelnen Funktionen des Fahrzeugs.

Darüber hinaus bietet der automobile Themenpark des VW-Konzerns zur Zeit kostenlose Probefahrten mit einem Elektro- oder Hybridauto an. Während einer rund 20-minütigen Fahrt durch Wolfsburg können Gäste unter anderem den E-Up, E-Golf oder einen aktuellen Plug-in-Hybrid von Volkswagen testen. (ampnet/oa)

Skoda spendiert dem Fabia neue Motoren

ampnet – 1. Juni 2017. Skoda hat für den Fabia ab sofort einen TSI-Dreizylinder-Motor mit einem Liter Hubraum im Angebot. Es stehen die Leistungsstufen 70 kW / 95 PS und 81 kW / 110 PS zur Verfügung. Darüber hinaus erhält der tschechische Kleinwagen Skoda-Connect. Das Konnektivitätsangebot umfasst die ab Ambition serienmäßigen Care Connect-Dienste sowie die optional erhältlichen Infotainment Online-Dienste.

Skoda-Connect vernetzt den Fabia mit dem Internet und umfasst Care-Connect und Infotainment-Online. Care Connect wird ab der Ausstattungslinie Ambition serienmäßig im Fabia an Bord sein. Neben Assistenz- und Notruffunktionen enthält es auch den Fahrzeugfernzugriff. So lässt sich zum Beispiel via Smartphone überprüfen, wo das Fahrzeug parkt oder wie viel Kilometer die Restreichweite beträgt. Die Infotainment Online-Dienste liefern Wetterinformationen und geben Auskunft über Tankstellen sowie Parkplätze in der Umgebung. Zu den Highlights gehört auch die Online-Verkehrsinformation. Über Smart-Link+ können die bekannten Schnittstellen Apple Car-Play, Android Auto, Mirror-Link und Smart-Gate verwendet werden.

Die Kraftübertragung bei den neuen Dreizylindermotoren erfolgt beim 70 kW / 95 PS starken Motor über ein Fünfgang-Getriebe. Die Variante mit 81 kW / 110 PS steht sowohl mit manuellem Sechsgang-Getriebe als auch mit automatischem Siebengang-Direktschaltgetriebe zur Verfügung.

Die Preise für den Fabia Active in Verbindung mit dem neuen 1,0-TSI-Dreizylinder mit 70 kW / 95 PS starten bei 14 250 Euro für die Limousine. Der Kombi ist ab 14 850 Euro bestellbar. Der 81 kW / 110 PS starke 1,0-Liter-Motor startet mit der Ausstattungslinie Ambition durch. Für ihn beginnt die Preisliste bei 17 380 Euro (Limousine) bzw. 17 980 Euro (Kombi). (ampnet/nic)

Skoda Octavia G-Tec kann bestellt werden

ampnet – 24. Mai 2017. Bei Skoda kann ab sofort die Neuauflage des Octavia G-Tec bestellt werden. Die bivalente, für den Betrieb mit CNG (Erdgas) und Benzin ausgelegte Version steht als Limousine und Kombi zur Wahl und profitiert von der Modellpflege der gesamten Baureihe. Dazu gehören, neben neuen Designelementen, umfangreichere und höherwertigere Ausstattungsmerkmale. Auf Wunsch ist die 81 kW / 110 PS starke Erdgasvariante auch mit Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe erhältlich.

Skoda verspricht eine Reichweite im Erdgasbetrieb von rund 420 Kilometern sowie bis zu weitere 910 Kilometer im Benzinbetrieb. Die Preise für die Limousine starten bei 22 250 Euro und für den Kombi bei 22 950 Euro. (ampnet/jri)

Vorstellung Skoda Karoq: Aus dem Schneemensch wird ein Eskimo

Skoda Karoq

ampnet – 19. Mai 2017. Für den ersten SUV von Skoda stand ein zweibeiniges, behaartes Fabelwesen namens Yeti aus dem Himalaya Pate. Der zweite bekam den Namen Kodiaq, was wegen seiner Potenz von – je nach Maschine zwischen 92 kW – 125 PS und 140 kW – 190 PS – an die Kräfte eines Kodiakbären erinnern sollte. Immerhin zählt dieser Vierbeiner zu den größten an Land lebenden Raubtieren der Erde. Die Bezeichnung für den jetzt vorgestellten Skoda Karoq, der den Yeti ablösen wird, leitet sich aus der Sprache der Alutiiq ab, einem Ureinwohner-Stamm, der auf einer Insel vor der Südküste Alaskas lebt. Ein Auto heißt bei ihnen „Kaaraq“ und „Ruq“ ist der Pfeil. Letzteres steht als Hinweis auf das Logo der tschechischen Volkswagen-Tochter.

„Sbohem Yeti, vítejte Karoq“ heißt es wohl ab sofort in der Skoda-Hauptstadt Mladá Boleslav nordöstlich von Prag. Bei der Skoda Muttergesellschaft Volkswagen in Wolfsburg ruft man wohl gleichzeitig wörtlich übersetzt „Auf Wiedersehen Yeti, herzlich willkommen Karoq“. Nach seinem ersten Auftritt auf dem deutshen Markt 2009 darf der erste Skoda-SUV, damals Auto des Jahres in der Tschechischen Republik, in Pension gehen. Sein Nachfolger, der sich jetzt in Stockholm erstmals ungetarnt den Journalisten zeigen durfte, betont mit Name und Design die Verwandtschaft zum größeren Bruder Kodiaq: ein waschechter SUV, flache Frontpartie, hohe Gürtellinie, breite Schultern.

Der Skoda Karoq setzt einen weiteren Meilenstein der angekündigten Skoda-Offensive für die Gattung der Sport Utility Vehicles (was frei übersetzt etwa Sport- und Nutzfahrzeug bedeutet) und ist ein komplett neu entwickeltes Fahrzeug. Laut Skoda steht das „emotionale und dynamische Design mit den zahlreichen kristallinen Elementen ganz im Zeichen der neuen SUV-Formensprache“ des Unternehmens. Besonders ins Auge fallen beim 4,38 Meter langen Karoq die Frontscheinwerfer. Die Marketing-Poeten von Skoda beschreiben deren Auftritt so: „Das Design der Scheinwerfer ist von der traditionsreichen böhmischen Glashandwerkskunst inspiriert. Die kristallinen Schliffe der Voll-LED-Hauptscheinwerfer und die achtstrahligen ,Wimpern‘ machen das Lichtbild einzigartig.“ Für einfältigere Naturen: Hauptscheinwerfer und Nebellampen liegen nun dicht übereinander.

Nicht einzigartig, bei Skoda aber gang und gäbe, sind die großzügigen Platzverhältnisse im Innenraum, für die Passagiere ebenso wie für das Gepäck. Dafür sind an erster Stelle die gewachsenen Außenmaße verantwortlich. Dennoch gilt der Karoq ebenso wie der Kodiaq als Compact-SUV. Das Auto misst jetzt 4382 Millimeter in der Länge, 1841 Millimeter in der Breite und 1605 Millimeter in der Höhe. Der Größenzuwachs im Vergleich zum Skoda Yeti kommt zunächst den Passagieren zugute. Die Kniefreiheit beträgt 69 Millimeter. Doch was den Insassen recht, ist dem Gepäck billig: Der Kofferraum fasst ein Volumen von 521 Liter bei fest stehender hinterer Sitzbank. Bei umgeklappter Sitzbank erhöht sich das Fassungsvermögen auf 1630 Liter. In Verbindung mit der optionalen Vario-Flex-Rückbank ist der Stauraum variabel und fasst zwischen 479 und 588 Liter. Diese Rückbank besteht aus drei separaten Sitzen, die einzeln verstellt und komplett ausgebaut werden können – das Fahrzeug wird dann mit einem maximalen Laderaumvolumen von 1810 Litern zum Kleintransporter.

Ohne Fahrerassistenten lässt sich heutzutage kein Blumentopf mehr gewinnen. Im Skoda Kodiaq befinden sich davon gleich eine ganze Menge. Systeme für den Komfort sind zum Beispiel der Parkassistent, Lane Assist oder der Stauassistent. Für mehr Sicherheit sorgen unter anderem Blind Spot Detect, Front Assist mit vorausschauendem Fußgängerschutz oder der Emergency Assistent.
Darüber hinaus sind weitere Fahrerassistenzsysteme lieferbar. Sie halten das Auto auf Abstand zum Vorausfahrenden, erleichtern dem Fahrer das Wechseln und Halten der Spur, weisen ihn auf wichtige Verkehrszeichen hin und assistieren ihm beim Parken. Erstmalig steht das freiprogrammierbare digitale Instrumentenpanel zur Verfügung. Mit ihm lassen sich die Anzeigen im Cockpit nach individuellen Wünschen gestalten.

Nicht zu unterschätzen: Anhand des Lenkverhaltens erkennt die Müdigkeitserkennung (Driver Alert) Abweichungen vom normalen Fahrverhalten und somit eine nachlassende Konzentration des Fahrers. Das System analysiert 15 Minuten nach dem Starten des Motors das Lenkverhalten und speichert das Ergebnis als Basis für ein Signal. In dieser Analysephase muss eine Geschwindigkeit von mindestens 65 km/h gehalten werden. Ein deutliches Abweichen vom charakteristischen Lenkverhalten deutet auf eine Ermüdung des Fahrers hin. Ein optischer Hinweis im Kombiinstrument empfiehlt eine Fahrtunterbrechung.

Fünf Motorvarianten stehen zur Wahl – zwei Benziner und drei Diesel. Neu im Programm sind die beiden Benziner und zwei Dieselvarianten. Die Hubraumgrößen betragen 1,0, 1,5, 1,6 und 2,0 Liter, die Leistungsspanne reicht von 85 kW / 115 PS bis 140 kW / 190 PS. Alle Aggregate sind turboaufgeladene Direkteinspritzer und verfügen über Start-Stopp-Technik und Bremsenergierückgewinnung. Sie erfüllen die Norm EU 6. Mit Ausnahme des Diesels können alle Aggregate wahlweise mit einem manuellen Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder einem Sieben-Gang-DSG bestellt werden. Der 2,0 TDI mit 140kW / 190 PS fährt serienmäßig mit dem 4×4 Antrieb und dem Sieben Gang-DSG vor. Der neue 1,5 TSI bietet als Besonderheit eine Zylinderabschaltung.

Als weitere Besonderheiten bleiben zu erwähnen: Mit der Fahrprofilauswahl kann der Fahrer die Kennlinien für die Lenkung, die Schalttätigkeit des DSG-Getriebes und die Einstellung weiterer Modi in die Versionen Normal, Eco, Sport und Individual umschalten. Die individuellen Einstellungen werden auf dem optional erhältlichen personalisierbaren Schlüssel für bis zu drei Fahrzeugbenutzer abgespeichert.

Der bestellbare Allradantrieb soll auch auf rutschigem Untergrund oder beim Ziehen eines besonders schweren Anhängers für optimales Fahrverhalten sorgen. Zum Einsatz kommt eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung. Verschiedene Sensoren (wie zum Beispiel Raddrehzahlsensor, Lenkwinkelsensor, Längs- und Querbeschleunigungssensor, Gaspedalstellung, Motordrehzahl, Drehmoment) werten kontinuierlich die Fahrsituation aus und geben die Messwerte an die Allradelektronik weiter, welche die optimale Kraftverteilung errechnet und umsetzt.

Optional steht der Offroad-Mode für die Allradvarianten zur Auswahl, der für noch bessere Fahreigenschaften abseits der Straße sorgt. Um die Traktion im Offroad-Modus zu verbessern, lässt die Antriebsschlupfregelung ASR mehr Schlupf zu und die elektronische Differenzialsperre EDS reagiert schärfer und schneller. Bei Bedarf werden zudem die Berganfahrhilfe und die Bergabfahrhilfe aktiv – letztere hält die Geschwindigkeit auf dem gefahrenen Niveau konstant. Die ebenfalls optionalen DCC-Dämpfer verändern ihre Arbeitsweise, die Gasannahme erfolgt etwas langsamer. Das Antiblockiersystem ABS regelt weniger intensiv, damit sich vor den Rädern ein bremsender Erdkeil bilden kann.

Wer den Skoda Karoq für robustere Einsätze benötigt, ist mit dem Schlechtwegepaket gut bedient. Dieses schützt vor mechanischen Beschädigungen (etwa beim Kontakt mit Straßenunebenheiten oder auf Schotter) und verhindert das Eindringen von Schmutz (Staub, Sand, Schlamm) in den Motorbereich oder in Kabelbäume. Zum Schlechtwegepaket gehören: eine Skid-Platte unter dem Motor, ein Kabelschutz, ein Bremsleitungsschutz, ein Kraftstoffleitungsschutz und zusätzliche Kunststoffabdeckungen.

Alles in allem darf man auf den Skoda Karoq wirklich gespannt sein selbst dann, wenn er seine Aufgaben in erster Linie als Asphalt-Cowboy erfüllen wird. Noch konnten wir ihn nur im Stand erleben. Wenn er im Herbst in die Läden kommt, werden wir ihn auch gefahren haben. (ampnet/hrr)

Skoda erlaubt ersten Blick auf den Karoq

ampnet – 12. Mai 2017. Skoda gewährt kurz vor der Weltpremiere in der nächsten Woche einen ersten Blick auf den Yeti-Nachfolger Karoq. Die größeren Maße des Kompakt-SUV erhöhen den Fahrkomfort für die Insassen deutlich und verbessern die Ladekapazität. Die Markteinführung startet im zweiten Halbjahr 2017.

Der von einer Chromleiste eingefasste Kühlergrill besteht aus vertikalen Doppellamellen und formt ein Trapezprofil, wie es für Skoda-SUV typisch ist. Das Design der Scheinwerfer ist von der traditionsreichen böhmischen Glashandwerkskunst inspiriert. Die kristallinen Schliffe der Voll-LED-Hauptscheinwerfer und die achtstrahligen „Wimpern“ machen das Lichtbild einzigartig.

Die LED-Technologie kommt auch bei den Rück-, Brems-, und Nebelleuchten zum Einsatz. Das Designkonzept gibt flache, keilförmige Heckleuchten vor, deren äußeres Segment in den Seitenrahmen eingebettet ist, während das innere Segment in die Heckklappe integriert wurde. Die Rückleuchten sind in einem C geformt.

Das kompakte SUV misst 4382 Millimeter in der Länge, 1841 Millimeter in der Breite und 1605 Millimeter in der Höhe. Der Radstand des Karoq beträgt 2638 Millimeter (bei der Allradversion 2630 Millimeter).

Der Kofferraum fasst 521 Litern. Bei umgeklappter Sitzbank erhöht sich das Fassungsvermögen auf 1630 Liter. In Verbindung mit den optionalen Vario-Flex-Rücksitzen ist der Stauraum variabel zwischen 479 und 588 Liter. Das System besteht aus drei separaten Rücksitzen, die einzeln verstellt und komplett ausgebaut werden können, womit das Laderaumvolumen auf 1810 Liter erhöht werden kann.

Der Innenraum zeigt ein komplett neu konzipiertes Armaturenbrett, das in einen hohen oberen und schmalen unteren Bereich geteilt ist. Die Dekorleisten in den Türen führen diesen Designansatz fort. Die vier großen Luftdüsen sind vertikal angebracht, die beiden mittleren davon flankieren den Bordmonitor. Ultra-dünne LED-Lichtleiter für die Ambientebeleuchtung befinden sich am oberen Rand der vier Türleisten und werden am Armaturenbrett weitergeführt. Der Fahrer kann die Helligkeit des Lichts kontrollieren, das sich in zehn verschiedenen Farben einstellen lässt. (ampnet/nic)

Skoda Citigo neu gestaltet

ampnet – 11. Mai 2017. Der aufgewertete Skoda Citigo ist ab sofort bestellbar. Zu den optischen Erkennungsmerkmalen zählen die neu gestaltete Motorhaube, der neue Kühlergrill sowie der modifizierte vordere Stoßfänger inklusive der neu gestalteten Nebelscheinwerfer. Letztere verfügen auf Wunsch über integriertes Abbiegelicht. Die Preise in der Ausstattung Active beginnen bei 9770 Euro.

Im Innenraum verfügt der Citigo über ein neu designtes Kombiinstrument und ein optionales Lederlenkrad, das erstmals Multifunktionstasten umfasst. Zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten wie spezielle 15-Zoll-Leichtmetallräder sowie die neue Karosserielackierung Kiwi-Grün runden das Angebot ab.

Der aufgewertete Citigo tritt in drei Ausstattungsversionen und acht Lackierungen an, darunter die neue Farbe Kiwi-Grün. Die Sondermodelle Citigo Cool Edition, Citigo Fun und die Designlinie Monte Carlo ergänzen die Produktpalette. Antriebsseitig bleibt es bei den drei Dreizylindern. Die beiden Benziner mobilisieren 44 kW / 60 PS beziehungsweise 55 kW / 75 PS, die Erdgasvariante hat eine Leistung von 50 kW / 68 PS.

Bereits in der Basisausstattung Active verfügt der Citigo serienmäßig über ein höhenverstellbares Drei-Speichen-Lenkrad, das Easy-Entry-System (Dreitürer), einen Berganfahrassistenten und LED-Tagfahrlicht. Zu den optischen Erkennungsmerkmalen des aufgewerteten Citigo Ambition zählen serienmäßig unter anderem die abgedunkelten Heckleuchten und der verchromte Kühlergrillrahmen. Der Citigo Ambition startet zu Preisen ab 10 560 Euro.

Im Citigo Style ist das Multifunktions-Lederlenkrad inklusive Schalt- und Handbremshebel in Leder mit silberner Blende als Serienausstattung an Bord. Zudem verfügt er über eine Klimaanlage und über das Infotainmentsystem Swing. Der Citigo Style ist ab 12 080 Euro erhältlich.

Der Citigo Monte Carlo ist unter anderem mit 16-Zoll-Leichtmetallrädern, der speziellen Monte-Carlo-Folierung an Türen und Heck sowie abgedunkelten Rückleuchten ausgestattet. Der Kühlergrillrahmen und die Außenspiegel sind schwarz glänzend lackiert. Front- und Dachkantenspoiler, getönte Heck- und hintere Seitenscheiben (Sunset) sowie ein Diffusorelement für die Heckpartie runden den dynamischen Look ab. Das Sportfahrwerk reduziert die Fahrzeughöhe um 15 Millimeter. Das Lederlenkrad im Sportdesign verfügt erstmals über Multifunktionstasten. Ebenfalls ab Werk an Bord sind die Klimaanlage und das Musiksystem Blues inklusive SD-Karten-Slot. Der Citigo Monte Carlo ist ab 11 580 Euro erhältlich.

Das Angebot wird ergänzt von den beiden Sondermodellen Citigo Cool Edition und Citigo Fun. Der Citigo Cool Edition verfügt serienmäßig über eine Klimaanlage inklusive Staub- und Pollenfilter. Für Unterhaltung an Bord sorgt das Musiksystem Blues inklusive SD-Karten-Slot, AUX-In Anschluss und CD-Spieler sowie Radio mit DAB+. Die Preise beginnen bei 10 070 Euro.

Im Citigo Fun zählen Lederelemente für Schalt- und Handbremshebel, das Infotainmentsystem Swing inklusive Bluetooth-Freisprecheinrichtung, sechs Lautsprechern und farbigem Display ebenso zur Serienausstattung wie die Klimaanlage und die „Move & Fun“-Smartphone-Dockingstation. Das Smartphone lässt sich via Bluetooth mit Swing verbinden und dient dann zum Beispiel für Navigation und Medienbedienung. Erstmals verfügt das Lederlenkrad über Multifunktionstasten. Serienmäßig rollt das Sondermodell auf Leichtmetallrädern im 16-Zoll-Format. Der Citigo Fun ist ab 11 760 Euro bestellbar. (ampnet/nic)

Facelifts vom Skoda Rapid können bestellt werden

ampnet – 8. Mai 2017. Skoda nimmt ab sofort Bestellungen für die aufgewerteten Modelle Skoda Rapid und den Kombi Skoda Rapid Spaceback entgegen, die Mitte Juni auf den Markt kommen werden. Sie werden in den Ausstattungslinien Active, Ambition und Style sowie in der Designlinie Monte Carlo angeboten. Die Preise starten bei 15 790 Euro für den Spaceback und reichen bis 24 990 Euro für den 1.4 TDI mit 66 kW / 90 PS mit Sieben-Gang-DSG als Monte Carlo, der als Limousine 24 400 Euro kostet und schon ab 15 890 Euro zu haben ist. (ampnet/Sm)