Skoda Octavia G-Tec überzeugt im ADAC-Dauertest

Kaum Einschränkungen bei der Alltagstauglichkeit, geringere Kraftstoffkosten und deutliche Vorteile in der Ökobilanz – das ist das Fazit eines ADAC-Dauertests mit dem Skoda Octavia Combi G-Tec. Das 81 kW / 110 PS starke Erdgasauto verbrauchte auf über 50 000 Kilometern Testdistanz im Schnitt 4,2 Kilo Erdgas, was sich mit nur etwa 4,40 Euro auch günstig auf die Betriebskosten auswirkte.

Als bivalentes Fahrzeug hat der Octavia G-Tec zur Not auch immer noch bis zu 50 Liter Benzin an Bord. Mit einer Erdgasreichweite von 350 Kilometern stellte in dem ein Jahr dauernden Test die Suche nach einer Tankstelle jedoch kein Problem dar. Im Vergleich zum Benziner sinkt im Erdgasbetrieb der CO2-Ausstoß um rund 20 Prozent und zum Diesel um zehn Prozent. Wird Biogas ins Netz eingespeist, ist die Bilanz sogar noch besser. Mit einem Erdgasauto gibt es zudem weder Probleme mit Feinstaub- noch mit Stickoxidemissionen, stellt der ADAC fest. Dennoch sei das Tankstellennetz mit 900 Erdgasstationen noch nicht flächendeckend. Ihre Zahl soll sich aber in den kommenden acht Jahren mehr als verdoppeln. (ampnet/jri)

zu den Skoda Neuwagen

1,5-TSI-ACT-Turbobenziner für Skoda Octavia

Skoda hat das Motorenangebot für Octavia und Octavia Combi um den TSI-Vierzylinder mit 1,5 Liter Hubraum und 110 kW / 150 PS ausgeweitet. Das Triebwerk der neuen Motorengeneration ist ab sofort für die Ausstattungslinien Ambition und Style bestellbar und löst den gleichstarken 1,4 TSI ab. Der neue Turbobenziner kann wahlweise mit manuellem Sechsgang-Getriebe oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert werden. Die Preisliste für den Octavia mit dem 1,5 TSI ACT startet bei 24 030 Euro, den Octavia Combi bietet Skoda mit dieser Motorisierung ab 24 730 Euro an.

Die Besonderheit des neuen 1,5-TSI-Aggregats mit 110 kW / 150 PS ist das aktive Zylindermanagement (ACT). Die Funktionsweise besteht darin, dass der zweite und dritte Zylinder kurzzeitig abgeschaltet werden, wenn deren Leistung nicht benötigt wird. So läuft der Motor effizienter und kann Kraftstoff einsparen. (ampnet/nic)

zu den Skoda Neuwagen

Vorstellung Skoda Citigo: Mit dem überarbeiteten Stadtflitzer durch die „Goldene Stadt“

ampnet – 23. Juli 2017. Schmale Gassen, knappe Parkplätze und etliche Einbahnstraßen – ein Horror für große SUV, aber der natürliche Lebensraum für spritzige Kleinwagen. In den engen Straßen der „Goldenen Stadt“ Prag fuhren wir jetzt den überarbeiteten Skoda Citigo zur Probe. Entlang der Gemäuer aus Gotik- und Barock-Zeiten punktete der Citigo besonders durch seine Wendigkeit.

Der Seat Mii, der VW Up und der Skoda Citigo basieren auf dem gleichen Produktionsbaukasten. Auch nach der Überarbeitung setzt Skoda weiterhin auf die Drei-Zylinder-Technik. Zur Auswahl stehen jetzt zwei Benziner (44 kW / 60 PS und 55 kW / 75 PS) sowie eine Erdgasversion mit 50 kW / 68 PS. Als Einstiegsmodell soll der praktische Stadtflitzer vor allem neue, junge Kunden an die tschechische Automobilmarke binden. Wie die Verkaufszahlen belegen, geht dieses Konzept besonders in Deutschland auf, zur Freude von Skoda-Sprecher Christof Birringer: „Der Citigo bringt neue Kunden zur Marke. Viele von ihnen steigen später zu einem Fabia oder Octavia auf.“

Nach dem Vorbild seines VW-Bruders Up bietet der Citigo jetzt zusätzlich die Option „Color Concept“ mit Kontrastlackierungen an. Je nach ausgewählter Lackierung („Candy-weiß“, „Tornado-rot“, „Spring-grün Metallic“, „Tungsten-silber Metallic“ und „Deep-black Perleffekt“) können Kunden das Dach, die Leichtmetallfelgen und die Spiegelkappen in schwarz oder weiß bestellen. Dank der neuen Dockingstation kann der Fahrer sein Telefon jetzt als Navigationsmodul, Bordcomputer und Musikquelle nutzen. Über die Move & Fun-App für Smartphones mit iOS- und Android-Betriebssystemen integriert der Fahrer sein Smartphone in das Auto. In der Halterung platziert und per Bluetooth verbunden kann er Kontakte und Wiedergabelisten über die Bedienelemente des Fahrzeugs abrufen.

Auch von außen hat Skoda an seinem kleinsten Modell gefeilt. Schärfere Konturen in Motorhaube und Kühlergrill prägen das Blechkleid des überarbeiteten Citigo. Neue Stoßfänger lassen ihn um 3,4 Zentimeter auf eine Länge von 3,60 Meter wachsen. Ebenfalls modernisiert hat Skoda die eckigen Nebelscheinwerfer, die jetzt optional auch Kurven ausleuchten. Nahezu gleich geblieben sind der Zuschnitt des Citigo und damit auch das Raumangebot. Trotz der geringen Länge von 3,60 Metern bietet der Stadtflitzer damit deutlich mehr Platz als auf den ersten Blick zu erwarten ist. Der doppelte Ladeboden erlaubt es dem Fahrer nun, mit zwei Handgriffen neuen Stauraum zu schaffen.

Der seit 2012 gebaute Kleinwagen rollt mit einer neuen Top-Ausstattungsvariante vom Band: „Style“ löst die Version „Elegance“ ab. In den bisher schon bekannten Monte Carlo-Versionen sorgen abgedunkelte Rückleuchten und eine rote Mittelkonsole für den sportlichen Auftritt. Mit den „Simply-Clever-Lösungen“ integriert Skoda erstmals die aus teureren Modellen bekannten Alltagshilfen. Der Mülleimer für die Türablage und der Regenschirm unter dem Beifahrersitz sind Beispiele für die praktischen kleinen Diener des Alltags.

Der Einstiegspreis des Stadtflitzers liegt bei unveränderten 9770 Euro für den Dreitürer. Für das fünftürige Modell fallen weiterhin 10 250 Euro an. Dieses markentypisch gute Preis-Leistungsverhältnis passt hervorragend zur anvisierten jungen Käuferschicht. Neue Konnektivitäts-Lösungen, das agile Fahrverhalten und die Möglichkeiten zur Individualisierung sprechen ebenfalls für das kleinste Modell von Skoda. In den engen Einbahnstraßen der mehr als 1,2 Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Tschechiens hat der Citigo uns überzeugt. (ampnet/oa)

Zu den Skoda Neuwagen

Skoda Karoq hat seinen ersten öffentlichen Auftritt

ampnet – 22. Juni 2017. Wenn die erste Etappe der 104. Tour de France am 1. Juli in Düsseldorf beginnt, ist auch der Skoda Karoq am Start. Das neue Kompakt-SUV fährt beim 14-Kilometer-Zeitfahren als Servicefahrzeug mit. Drei Karoq begleiten die Teams von „Dimension Data“ (Südafrika), „Lotto Jumbo“ (Niederlande) und „Lotto Soudal“ (Belgien) auf ihrer Jagd um Zehntelsekunden. Es ist der erste öffentliche Auftritt für das Modell.

Insgesamt starten 22 Teams bei der 104. Frankreich-Rundfahrt, die nach 30 Jahren erstmals wieder in Deutschland beginnt. Nach Berlin 1987 geht es nun in Düsseldorf los. Skoda, dessen Unternehmenswurzeln im Fahrradbau liegen, ist seit 14 Jahren offizieller Sponsor und Fahrzeugpartner des größten Radrennens der Welt. Neben der Tour de France und der Spanien-Rundfahrt werden weitere internationale und nationale Radrennen sowie zahlreiche Breitensport-Veranstaltungen von der tschechischen Volkswagen-Tochter unterstützt. (ampnet/jri)

Zu den Skoda Neuwagen

Skoda Octavia RS 245 startet bei 33 940 Euro

,

ampnet – 16. Juni 2017. Bei Skoda kann ab sofort der Octavia RS 245 bestellt werden. Die Preise starten für die Limousine bei 33 940 Euro und für die Kombiversion bei 34 640 Euro. Der bislang schnellste Octavia der Firmengeschichte leistet mit 180 kW / 245 PS noch einmal 15 PS mehr als der RS 230 und beschleunigt in 6,6 Sekunden bzw. 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Neben einem 6-Gang-Schaltgetriebe wird auch ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten. In beiden Fällen beträgt die Höchstgeschwindigkeit abgeregelte 250 km/h. Das maximale Drehmoment von 370 Newtonmetern liegt zwischen 1600 und 4300 Umdrehungen in der Minute.

Für hohe Dynamik sorgen das 15 Millimeter tiefer gelegte Sportfahrwerk und eine elektro-hydraulische Vorderachs-Quersperre, die mehr Kraft auf das kurvenäußere Rad überträgt. Auf Wunsch sind adaptive Dämpfer erhältlich. Die Scheinwerfer sind serienmäßig mit Voll-LED-Technik aus dem adaptiven Lichtsystem AFS ausgestattet, welches das Fahrlicht vollautomatisch und situationsabhängig steuert.

Die Alcantara-Sportsitze mit dreifacher Memory-Funktion verfügen über hohe Wangen und integrierte Kopfstützen. Eine im Fahrzeug integrierte SIM-Karte holt die von Skoda angebotenen Konnektivitätsdienste an Bord. (ampnet/jri)

Zu den Skoda Neuwagen

Vorstellung Skoda Octavia RS 245

ampnet – 9. Juni 2017. Die gerade erfolgte Modellüberarbeitung seines Bestsellers nutzt Skoda, um die Octavia-Baureihe noch mit einem kleinen Schmankerl zu krönen: Man nehme die optionalen Ausstattungsmerkmale des RS 230 und spendiere ihm noch ein paar PS mehr – (fast) fertig ist der RS 245. Es ist der bislang stärkste und schnellste Octavia in der Historie der Marke.

Äußerlich sind die Unterschiede zum bisherigen Topmodell sehr marginal. Die Außenspiegelkappen und Kühlergrillumrahmung in Schwarz konnten bislang auch für den 230 bestellt werden und sind hier Serie. Der RS 245 rollt auf 19-Zoll-Rädern und hat als einziges optisches Unterscheidungsmerkmal Felgen in exklusivem schwarzen Glanz spendiert bekommen. Innen gibt es Alcantarasitze mit roten oder grauen Ziernähten, die sich auch am Lenkrad finden.

Der 2,0-Liter-TSI-Motor leistet – wie im GTI Performance – 180 kW / 245 PS. Die Software für den Antrieb und das Fahrwerk wurde jedoch von Skoda-Ingenieuren speziell auf den Octavia und die eigenen Ansprüche der Marke abgestimmt. Mit der Mehrleistung von 11 kW / 15 PS beschleunigt der RS 245 mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe in 6,6 bzw. 6,7 Sekunden (Kombi) von null auf 100 km/h. Alternativ wird erstmalig in der Modellreihe ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe offeriert, im Volkswagen-Konzern Direktschaltgetriebe (DSG) genannt. Dem Vortrieb aller Octavia RS 245 wird bei 250 km/h elektronisch ein Riegel vorgeschoben. Bremsen mit größerem Durchmesser (340 Millimeter vorn und 310 Millimeter hinten) halten den Wagen bei Bedarf wieder im Zaum.

Schon ab 1800 Umdrehungen in der Minute baut der Antrieb Druck auf, um bei 2500 Touren noch einmal zuzulegen. Mit großer Drehfreude geht es dann bei etwa 3500 U/min mit nochmals mehr Dampf im Kessel weiter. Von 1600 bis 4300 Umdrehungen schiebt ein maximales Drehmoment von 370 Newtonmetern den Octavia vorwärts, die Spitzenleistung liegt bei 5000 bis 6700 Umdrehungen in der Minute. Begleitet wird das alles von einem dumpfen, sportlichen, aber niemals aufdringlichen sportlichen Klang aus der modifizierten Abgasanlage. Die Handschaltung arbeitet tadellos und wir geben ihr den Vorzug vor dem DSG, das die Gasbefehle gefühlt einen Hauch zögerlicher umzusetzen scheint. Laut Datenblatt kann das Doppelkupplungsgetriebe zumindest im Standardsprint keine Zeit gegenüber dem Schalter gutmachen. Dafür ist der Normverbrauch 0,2 Liter niedriger.

Die Sitze mit den integrierten Kopfstützen bieten dankt ausgeprägter Wangen hervorragenden Seitenhalt. Die progressive Lenkung ist in der Mittellage recht weich abgestimmt, erledigt danach ihre Aufgabe aber sportlich angemessen. Sein zusätzliches Spaßpotenzial schöpft der Skoda Octavia RS 245 aber nicht nur aus seinen Zusatz-PS. Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum RS 230 ist die aus dem Motorsport stammende Quersperre für das Vorderachsdifferenzial. Es schickt Bedarf mehr Kraft auf das Rad mit dem höheren Grip – im Extremfall bis zu 100 Prozent. Das verleiht dem Kompaktsportler in Verbindung mit der leicht breiteren Spur hinten spürbar mehr Dynamik und eine hohe Kurvenstabilität. Das zweistufige Sport-ESC ist nicht abschaltbar, erlaubt aber die Deaktivierung der Antischlupfregelung.

Die im VRS-Mode hinterlegten Fahrprogramme sind Eco, Comfort, Normal, Sport und Individual. Sie beeinflussen mal mehr, mal weniger stark die Fahrwerksparameter und das Ansprechverhalten des Motors. Welches Setting gerade aufgerufen ist, wird allerdings nicht im Display zwischen den beiden Rundinstrumenten angezeigt, sondern muss über den Zentral-Touchscreen abgerufen werden. Dort gib es zu jeder Grundeinstellung ein nettes Bildchen, etwa eine kurvige Straße durch den Wald für „Eco“ und eine Autobahn für „Sport“

Natürlich sind für den RS 245 alle verfügbaren Komfort-, Sicherheits- und Multimediasysteme sowie Konnektivitätsdienste des Octavia erhältlich, von der Dynamic Chassis Control (optional) bis zut WLAN-Anbindung. Das große Plus des sportlichen Tschechen ist sein Name: Der Octavia gehört seit drei Modellgenerationen zu den Großen seiner Zunft. Kein anderer Kompaktsportler bietet so viel Platz für Passagiere und Gepäck. So bleibt der RS bei aller Dynamik ein echtes Familienauto, das zum Beispiel auch über einen Anhängerasssitenten verfügt. Praktisches Lösungen wie einen Smartphonehalter in der Mittelkonsole oder einen Abfallbehälter in der Beifahrertür ist man im Skoda ohnehin gewohnt. Und im Fond gibt es jetzt neben zwei USB-Anschlüssen noch eine 230-Volt-Steckdose.

Bestellbar ist der Octavia RS 245 ab nächster Woche. Mit rund 34 000 Euro Einstiegspreis für die Limousine ist das neue Topmodell etwa 3000 Euro teurer als der weiterhin erhältliche RS 230. (ampnet/jri)

Zu den Skoda Neuwagen

Fahrbericht Skoda Kodiaq 2.0 TSI 4×4 DSG

ampnet – 7. Juni 2017. Noch kein Ferrari hat so viele ausgewachsene Männer angelockt wie unser Testwagen Skoda Kodiaq. Noch nie wurden wir so oft um den Schlüssel für einen Blick ins Innere und ein Probesitzen gebeten. Dabei hatte sich unser Exemplar – ein Skoda Kodiaq 2.0 TSI 4×4 mit Doppelkupplungsgetriebe – mit der schlichten Serienfarbe Weiß eher bescheiden und zurückhaltend gegeben. Und doch war er beim männlichen Publikum so erstaunlich erfolgreich.

Auch das Außendesign drängt sich nicht eben auf. Es folgt der neuen, sachlich-modernen Skoda-Linie und liegt voll im aktuellen SUV-Trend: hochbordig, keilförmig, breit wirkend und mit Dynamik zeigenden Stilelementen. Also alles ganz normal. Was also treibt die Herren der Schöpfung zum Kodiaq? Dass der das erste SUV der tschechischen Volkswagen-Tochter ist, stellt auch keine Sensation dar. Damit war zu rechnen. Vielleicht sollte Skoda so viel Interesse als Kompliment sehen, als Zeichen der Bewunderung für den Wandel vom Mauerblümchen aus dem Böhmerwald zur allseits akzeptierten Marke.

Vielleicht trieb es aber auch nur Familienväter an die Seitenfenster, solche, die ihrer Familie so viel Lebensraum wie möglich wünschen oder die ganze Mannschaft zum Spiel fahren müssen oder voluminöse Sportgeräte bevorzugen. Den Kodiak bieten die Tschechen immerhin auch mit dritter Sitzreihe für sieben Personen (750 Euro) oder als Fünfsitzer mit einer um 180 Millimeter verschiebbaren Rücksitzbank, in deren vorderster Stellung 835 Liter Gepäckraum auf Arbeit warten oder 650 Liter mit zurückgeschobener Rücksitzbank, auf der sich dann drei Erwachsene in ausgeprägten Einzelsitzen langstreckengerecht hinfletzen können. Knieraum gibt es reichlich, Kopffreiheit auch. Gut 700 kg Zuladung, 2200 Liter maximal nutzbaren Laderaums und die vielen nützlichen Kleinigkeiten wie die Regenschirme in den Türen, was sonst nur noch Rolls Royce bietet, qualifizieren den Kodiak zum Hans Dampf in allen Gassen.

Und Dampf hat er auch noch. Die 180 PS des Zwei-Liter-Benziners, dessen 320 Newtonmeter (Nm) maximales Drehmoment, das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG und der automatisch zuschaltende 4×4-Antrieb legen sich in der Stadt mächtig ins Zeug und schaffen schließlich den Sprint von 0 auf 100 km/h in acht Sekunden. Bei seiner Höchstgeschwindigkeit von knapp 210 km/h zeigt sich außerdem, dass die Aeroakustiker gute Arbeit geleistet haben. Der Benziner hält sich sowieso im Hintergrund und die Fahrgeräusche halten sich in Grenzen.
Beim DSG kann der Fahrer zwischen dem Modus D und S wählen. Die optionale Fahrprofilauswahl Driving Mode Select erlaubt auch eine spritsparende Freilaufunktion und steuert den Charakter des Kodiaq in den vier Modi „Normal“, „Eco“, „Sport“ und „Individual“ sowie – bei den Allrad-Versionen – den Modus „Snow“, der ebenfalls die Arbeit von ABS, ASR, ESP und Motormanagement regelt. Auch das trägt zur Gelassenheit bei.
Mit den adaptiven Dämpfern (940 Euro) zeigt der immerhin rund 1,8 Tonnen schwere Kodiak, dass gutes Federn nicht auf die Oberklasse beschränkt sein muss. Die leichtgängige und präzis arbeitende Lenkung gepaart mit gutem Geradeauslauf bei hohen Geschwindigkeiten verschaffen dem Menschen das Gefühl, ein ganz und gar unkompliziert fahrendes Auto in der Hand zu haben. Daran ändern auch die Gesamtlänge von 4,70 Metern und der Wendelreis von 12,2 Metern nicht viel.

Der Kodiak macht seinem Fahrer keinen Kummer, auch nicht beim Tanken. Sein Normverbrauch wird mit 7,4 Litern auf 100 km angegeben. Knapp zehn Liter brauchten wir in der Praxis auf Straßen. Und ins Gelände wollten wir trotz Allradantrieb und annehmbaren Werten für Bodenfreiheit, Rampen- und Böschungswinkel nicht fahren.

So gilt unser Fazit dem Skoda Kodiaq aus dem Blickwinkel des Menschen mit so aufwändigen Hobbys wie einer großen Familie. Die erleben einen sympathischen, für seine Größe erstaunlich agilen Alleskönner, der sich durch keine Transportaufgabe schnell aus der Ruhe bringen lässt, dem Fahrer Spaß bringt, den Insassen ein ungeahntes Raumgefühl und das zu einem Preisspektrum, das bei 24 490 Euro für den Kodiak in der einfachsten Ausführung, mit dem kleinsten Benziner, Sechs-Gang-Handschalter und Frontantrieb.

Die Preisliste führt einen rasch in Versuchung, dieses Preisniveau zugunsten von Fahrkomfort und Sicherheit nach oben zu verlassen: ESP mit Trailer-Assist, Front-Assist inklusive City-Notbremsfunktion, Adaptive Abstandskontrolle (ACC) mit Staupilot-Funktion, Spurassistent, aktive Spurhaltung, Toter-Winkel-Warnung, Überwachung des Querverkehrs hinten, Müdigkeitswarnung, Multikollisionsbremse und dem Emergency Assistenten, der das Auto bei einem fahruntüchtigen Fahrer in der Spur hält und zum Stehen bringt – alles verfügbar. In Sachen Konnektivität geht es weiter mit Apple Carplay, Android Auto oder Mirrorlink für die Einbindung des Smartphones. Skoda setzt einen Akzent unter dem Namen „Skoda Connect“. Die Dienstleistungen umfassen auch die Navigationsdaten in Echtzeit. Außerdem kann der Kodiaq zum Hotspot werden.

Wenn die Tschechen auch für ihr erstes SUV den Namen eines großen nordamerikanischen Braunbären von der Insel Kodiak gewählt haben – der Skoda bleibt brav und wird seine Freunde unter den Männern mit Anhang finden. (ampnet/Sm)

Zu den Skoda Neuwagen

Autostadt: Mit dem Skoda Kodiaq durchs Gelände

ampnet – 1. Juni 2017. Auf dem Geländeparcours der VW-Erlebniswelt Autostadt in Wolfsburg kann ab sofort auch der Skoda Kodiaq getestet werden. Er steht den Besuchern in der höchsten Ausstattungsvariante „Style“ mit Sieben-Gang-DSG, dem 2,0-Liter-TDI-Motor und Allradantrieb zur Verfügung. Erfahrene Instruktoren führen den Fahrer mit dem Kodiaq in Schräglage, über Schienen und Hügel sicher durch den Parcours. Während der halbstündigen Driving-Experience erfahren die Besucher darüber hinaus allerhand Wissenswertes über die einzelnen Funktionen des Fahrzeugs.

Darüber hinaus bietet der automobile Themenpark des VW-Konzerns zur Zeit kostenlose Probefahrten mit einem Elektro- oder Hybridauto an. Während einer rund 20-minütigen Fahrt durch Wolfsburg können Gäste unter anderem den E-Up, E-Golf oder einen aktuellen Plug-in-Hybrid von Volkswagen testen. (ampnet/oa)

Skoda spendiert dem Fabia neue Motoren

ampnet – 1. Juni 2017. Skoda hat für den Fabia ab sofort einen TSI-Dreizylinder-Motor mit einem Liter Hubraum im Angebot. Es stehen die Leistungsstufen 70 kW / 95 PS und 81 kW / 110 PS zur Verfügung. Darüber hinaus erhält der tschechische Kleinwagen Skoda-Connect. Das Konnektivitätsangebot umfasst die ab Ambition serienmäßigen Care Connect-Dienste sowie die optional erhältlichen Infotainment Online-Dienste.

Skoda-Connect vernetzt den Fabia mit dem Internet und umfasst Care-Connect und Infotainment-Online. Care Connect wird ab der Ausstattungslinie Ambition serienmäßig im Fabia an Bord sein. Neben Assistenz- und Notruffunktionen enthält es auch den Fahrzeugfernzugriff. So lässt sich zum Beispiel via Smartphone überprüfen, wo das Fahrzeug parkt oder wie viel Kilometer die Restreichweite beträgt. Die Infotainment Online-Dienste liefern Wetterinformationen und geben Auskunft über Tankstellen sowie Parkplätze in der Umgebung. Zu den Highlights gehört auch die Online-Verkehrsinformation. Über Smart-Link+ können die bekannten Schnittstellen Apple Car-Play, Android Auto, Mirror-Link und Smart-Gate verwendet werden.

Die Kraftübertragung bei den neuen Dreizylindermotoren erfolgt beim 70 kW / 95 PS starken Motor über ein Fünfgang-Getriebe. Die Variante mit 81 kW / 110 PS steht sowohl mit manuellem Sechsgang-Getriebe als auch mit automatischem Siebengang-Direktschaltgetriebe zur Verfügung.

Die Preise für den Fabia Active in Verbindung mit dem neuen 1,0-TSI-Dreizylinder mit 70 kW / 95 PS starten bei 14 250 Euro für die Limousine. Der Kombi ist ab 14 850 Euro bestellbar. Der 81 kW / 110 PS starke 1,0-Liter-Motor startet mit der Ausstattungslinie Ambition durch. Für ihn beginnt die Preisliste bei 17 380 Euro (Limousine) bzw. 17 980 Euro (Kombi). (ampnet/nic)

Skoda Octavia G-Tec kann bestellt werden

ampnet – 24. Mai 2017. Bei Skoda kann ab sofort die Neuauflage des Octavia G-Tec bestellt werden. Die bivalente, für den Betrieb mit CNG (Erdgas) und Benzin ausgelegte Version steht als Limousine und Kombi zur Wahl und profitiert von der Modellpflege der gesamten Baureihe. Dazu gehören, neben neuen Designelementen, umfangreichere und höherwertigere Ausstattungsmerkmale. Auf Wunsch ist die 81 kW / 110 PS starke Erdgasvariante auch mit Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe erhältlich.

Skoda verspricht eine Reichweite im Erdgasbetrieb von rund 420 Kilometern sowie bis zu weitere 910 Kilometer im Benzinbetrieb. Die Preise für die Limousine starten bei 22 250 Euro und für den Kombi bei 22 950 Euro. (ampnet/jri)