Skoda Citigo neu gestaltet

ampnet – 11. Mai 2017. Der aufgewertete Skoda Citigo ist ab sofort bestellbar. Zu den optischen Erkennungsmerkmalen zählen die neu gestaltete Motorhaube, der neue Kühlergrill sowie der modifizierte vordere Stoßfänger inklusive der neu gestalteten Nebelscheinwerfer. Letztere verfügen auf Wunsch über integriertes Abbiegelicht. Die Preise in der Ausstattung Active beginnen bei 9770 Euro.

Im Innenraum verfügt der Citigo über ein neu designtes Kombiinstrument und ein optionales Lederlenkrad, das erstmals Multifunktionstasten umfasst. Zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten wie spezielle 15-Zoll-Leichtmetallräder sowie die neue Karosserielackierung Kiwi-Grün runden das Angebot ab.

Der aufgewertete Citigo tritt in drei Ausstattungsversionen und acht Lackierungen an, darunter die neue Farbe Kiwi-Grün. Die Sondermodelle Citigo Cool Edition, Citigo Fun und die Designlinie Monte Carlo ergänzen die Produktpalette. Antriebsseitig bleibt es bei den drei Dreizylindern. Die beiden Benziner mobilisieren 44 kW / 60 PS beziehungsweise 55 kW / 75 PS, die Erdgasvariante hat eine Leistung von 50 kW / 68 PS.

Bereits in der Basisausstattung Active verfügt der Citigo serienmäßig über ein höhenverstellbares Drei-Speichen-Lenkrad, das Easy-Entry-System (Dreitürer), einen Berganfahrassistenten und LED-Tagfahrlicht. Zu den optischen Erkennungsmerkmalen des aufgewerteten Citigo Ambition zählen serienmäßig unter anderem die abgedunkelten Heckleuchten und der verchromte Kühlergrillrahmen. Der Citigo Ambition startet zu Preisen ab 10 560 Euro.

Im Citigo Style ist das Multifunktions-Lederlenkrad inklusive Schalt- und Handbremshebel in Leder mit silberner Blende als Serienausstattung an Bord. Zudem verfügt er über eine Klimaanlage und über das Infotainmentsystem Swing. Der Citigo Style ist ab 12 080 Euro erhältlich.

Der Citigo Monte Carlo ist unter anderem mit 16-Zoll-Leichtmetallrädern, der speziellen Monte-Carlo-Folierung an Türen und Heck sowie abgedunkelten Rückleuchten ausgestattet. Der Kühlergrillrahmen und die Außenspiegel sind schwarz glänzend lackiert. Front- und Dachkantenspoiler, getönte Heck- und hintere Seitenscheiben (Sunset) sowie ein Diffusorelement für die Heckpartie runden den dynamischen Look ab. Das Sportfahrwerk reduziert die Fahrzeughöhe um 15 Millimeter. Das Lederlenkrad im Sportdesign verfügt erstmals über Multifunktionstasten. Ebenfalls ab Werk an Bord sind die Klimaanlage und das Musiksystem Blues inklusive SD-Karten-Slot. Der Citigo Monte Carlo ist ab 11 580 Euro erhältlich.

Das Angebot wird ergänzt von den beiden Sondermodellen Citigo Cool Edition und Citigo Fun. Der Citigo Cool Edition verfügt serienmäßig über eine Klimaanlage inklusive Staub- und Pollenfilter. Für Unterhaltung an Bord sorgt das Musiksystem Blues inklusive SD-Karten-Slot, AUX-In Anschluss und CD-Spieler sowie Radio mit DAB+. Die Preise beginnen bei 10 070 Euro.

Im Citigo Fun zählen Lederelemente für Schalt- und Handbremshebel, das Infotainmentsystem Swing inklusive Bluetooth-Freisprecheinrichtung, sechs Lautsprechern und farbigem Display ebenso zur Serienausstattung wie die Klimaanlage und die „Move & Fun“-Smartphone-Dockingstation. Das Smartphone lässt sich via Bluetooth mit Swing verbinden und dient dann zum Beispiel für Navigation und Medienbedienung. Erstmals verfügt das Lederlenkrad über Multifunktionstasten. Serienmäßig rollt das Sondermodell auf Leichtmetallrädern im 16-Zoll-Format. Der Citigo Fun ist ab 11 760 Euro bestellbar. (ampnet/nic)

Facelifts vom Skoda Rapid können bestellt werden

ampnet – 8. Mai 2017. Skoda nimmt ab sofort Bestellungen für die aufgewerteten Modelle Skoda Rapid und den Kombi Skoda Rapid Spaceback entgegen, die Mitte Juni auf den Markt kommen werden. Sie werden in den Ausstattungslinien Active, Ambition und Style sowie in der Designlinie Monte Carlo angeboten. Die Preise starten bei 15 790 Euro für den Spaceback und reichen bis 24 990 Euro für den 1.4 TDI mit 66 kW / 90 PS mit Sieben-Gang-DSG als Monte Carlo, der als Limousine 24 400 Euro kostet und schon ab 15 890 Euro zu haben ist. (ampnet/Sm)

1,5 Millionen Skoda Octavia der dritten Generation

ampnet – 2. Mai 2017. Im Skoda-Stammwerk in Mladá Boleslav ist der 1,5-millionsten Octavia der dritten Generation produziert worden. Erst vor knapp 13 Monaten hatte das einmillionste Fahrzeug der Baureihe die Fertigungshallen verlassen. Seit dem Start der ersten Octavia der Neuzeit vor 21 Jahren entschieden sich weltweit über fünf Millionen Käufer für den Bestseller und „das Herz“ der Marke.

Die erste Generation des auf dem VW Golf basierenden Kompaktmodells, die von 1996 bis Ende November 2010 vom Band lief, fand mehr als 1,4 Millionen Käufer. Zwischen 2004 und 2013 verkaufte Skoda dann 2,5 Millionen Fahrzeuge des Octavia II (teilweise noch parallel zur ersten Generation). Skoda fertigt den Octavia, der im Februar ein umfangreiches Facelift erhalten hat, sowohl in seinem Stammwerk in Tschechien als auch in China, Indien, Russland, Ukraine und Kasachstan. (ampnet/jri)

Skoda tauft den Yeti in Karoq um

ampnet – 28. April 2017. Skoda bringt in der zweiten Jahreshälfte den neuen Yeti – der dann anders heißen wird. Das Kompakt-SUV der Marke hört künftig auf den Namen Karoq, womit die Tschechen die Verbindung zum größeren Kodiaq herstellen. Der Name und seine Schreibweise haben ihren Ursprung in der Sprache der Alutiiq, einem Ureinwohner-Stamm, der auf einer Insel vor der Südküste Alaskas lebt.

Alutiiq nennen Autos in ihrer Sprache „Kaa‘Raq“, und „Ruq“ ist das Wort für Pfeil, der im Logo von Skoda das zentrale Element darstellt Beides haben die Wortschöpfer dann in Karoq umgewandelt. Premiere hat der Yeti-Nachfolger am 18. Mai in Stockholm. (ampnet/jri)

Shanghai 2017: Skoda startet Elektro-Zukunft mit Vision E

ampnet – 18. April 2017. Mit einem deutlich sichtbaren Zeichen beginnt Skoda auf der Auto Shanghai nun die eigene elektrische Zukunft. An den Publikumstagen (Freitag, 21. April bis Freitag, 28. April 2017) die Studie eines rein batterieelektrischen Fahrzeugs den Messeauftritt der tschechischen Volkswagen-Tochter dominieren. Die Studie Vision E soll zeigen, wie der erste Batterie-Skoda im Jahr 2020 aussehen könnte.

Skoda-Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier kündigte gestern bei einer Vorabveranstaltung für die Presse an, bis 2025 werde Skoda fünf Elektroautos anbieten. Der erste davon soll 2019 zu kaufen sein – ein Skoda Superb als Plugin-Hybrid. Maier geht davon aus, dass 2025, also in nur sieben Jahren, zumindest einer von fünf Skodas ein elektrischer sein werde. Auch einen Anteil von 25 Prozent hält der Skoda-Chef für möglich. Diese Prognosen decken sich mit den meisten, die andere Hersteller für ihre Elektroauto-Auslieferungen in sieben Jahren nennen.

Dass Skoda sich erst vergleichsweise spät auf den Weg zur Elektromobilität begibt, hat auch viel mit den Geschichte und der Positionierung der Marke im Konzern zu tun. Die technischen Pioniertaten überlassen die Tschechen gern den anderen Marken im Konzern. Maier hat dazu eine klare Position: Bevor Skoda eine Technologie übernimmt, muss sie ausgereift sein und dem Kunden zu akzeptablen Preisen einen Vorteil bringen. Bei den Elektroautos sieht er technische Fortschritte bei gleichzeitig sinkenden Preisen.

Die Studie Vision E haben die Entwickler und Designer als ein SUV mit der allseits beliebten Silhouette eines Coupés. Die fast 4,70 Meter lange Karosserie ruht auf einer Plattform aus dem Modularen Elektrifizierungs-Baukasten (MEB) des Konzerns. Das ermöglicht einen Radstand von 2,85 Metern und damit viel Innenraum. Der bietet vier Passagieren viel Raum und ein helles, transparentes Ambiente zum Beispiel mit um 20 Grad schwenkbaren für ein leichteres Ein- oder Aussteigen. Die B-Säule fehlt, die Türen öffnen gegenläufig, sodass sie den kompletten Innenraum freilegen.

Die Frontpartie wird durch von der markant gestalteten Haube geprägt. Darunter läuft ein breites LED Lichtband über die gesamte Fahrzeugbreite und mündet an den jeweiligen Enden in schmale, dreiecksförmige Scheinwerfer. Einen klassischen Kühlergrill gibt es nicht. Stattdessen zieht sich die Fronthaube unterhalb des breiten Lichtbands bis in die unteren Lufteinlässe. Die Scheinwerfer verfügen über Matrix-LED-Technologie. Um die jeweilige Verkehrssituation zu analysieren, ist die Lichtsteuerung mit einer Frontkamera vernetzt. Auf Basis der so erfassten Daten wird die Lichtverteilung jederzeit exakt definiert. Unterhalb der über die gesamte Fahrzeugbreite reichenden Lufteintrittsöffnungen verläuft ein weiteres schmales LED-Lichtband.

Die nach hinten ansteigende Tornadolinie zieht sich von den vorderen Scheinwerfern bis zu den Heckleuchten. Die unteren Seitenschweller sind kräftig modelliert. An den Kotflügeln befinden sich auf Höhe der A-Säule große Luftaustrittsöffnungen. Groß dimensionierte Räder und futuristisch gestaltete Leichtmetallfelgen unterstreichen den Charakter der Studie. Der unverkennbar lange Radstand weist auf den großzügigen Innenraum hin. Die seitliche Tornadolinien mündet übergangslos in einen bündigen Heckspoiler. Die Heckleuchten werden zum äußeren Ende hin breiter und reichen bis weit in die hintere Seitenpartie. Wie bei jedem rein elektrisch angetriebenen Fahrzeug entfallen Abgasanlage und Endrohre.

Dank der großen Glasflächen präsentiert sich der Innenraum hell und transparent. Die Fortsetzung der horizontalen Linienführung unterstreicht Strukturen und Großzügigkeit des Innenraums. Vier schalenförmige Einzelsitze mit neuartigen Rückenlehnen betonen die Modernität. Die Sitze sind leicht erhöht positioniert und garantieren so eine große Übersichtlichkeit. Darüber hinaus sind die Sitze bis zu 20 Grad drehbar. Beim Öffnen der Türen schwenken sie nach außen und erleichtern damit den Einstieg. Nach dem Schließen der Tür fahren sie in ihre Ausgangsposition zurück.

Neben dem Cockpit Bildschirm, auf dem die klassischen Fahrzeugdaten angezeigt werden, befinden sich weitere Displays für die Insassen. In der Mitte des Armaturenbretts sitzt das zentrale Touch-Screen-Display, über das Fahrer und Beifahrer alle wichtigen Funktionen und Dienste bedienen und ablesen können. Darüber hinaus stehen für den Beifahrer und die Fond-Passagiere eigene Bildschirme zur Verfügung, über die sie zahlreiche Komfortfunktionen wie Information und Entertainment bedienen können. In jeder Türinnenseite ist eine Phonebox integriert, mit der sich die Smartphones der Mitfahrer induktiv aufladen lassen. Persönliche Einstellungen, Daten und Informationen des Smartphones können über das jeweils eigene Display abgerufen werden.

Dank der Systemleistung von 225 kW / 306 PS beschleunigt die Vision E verzögerungsfrei und dynamisch. Dank des intelligenten Managements kooperieren die beiden Elektromotoren mit maximaler Effizienz und treiben permanent alle vier Räder an. Der Antrieb der Vorder- und Hinterräder erfolgt jeweils bedarfsgerecht, um jederzeit ein Höchstmaß an Stabilität, Sicherheit und Dynamik zu gewährleisten.

Der Ladevorgang der flüssigkeitsgekühlten Lithiumionenbatterie kann induktiv erfolgen, zum Beispiel über eine Bodenplatte in der eigenen Garage. Es gibt aber auch die Möglichkeit für eine Schnellladung, bei der nach nur 30 Minuten 80 Prozent der Batteriekapazität wieder aufgeladen ist.

Mit der Studie Vision E werden die Voraussetzungen für Level 3 des autonomen Fahrens erreicht. Die Vision E kann selbsttätig im Stau agieren, per Autopilot Strecken auf Autobahnen zurücklegen, die Spur halten oder ausweichen, Überholvorgänge durchführen, selbständig freie Parkplätze suchen und allein ein- und ausparken sowie das ‚Educated Parking‘, das sich vom Fahrer bevorzugte Parkpositionen merkt und aufsucht. Zu den weiteren Neuerungen, die in der Konzeptstudie zum Einsatz kommen, gehört auch das Eye Tracking, das permanent die Augenbewegungen des Fahrers überwacht. Das System ist in der Lage, die vom Fahrer benötigten Informationen stets zum richtigen Zeitpunkt und in der ergonomisch idealen Position auf einem der zahlreichen Displays im Innenraum darzustellen. Das Eye Tracking kann zusätzlich dazu genutzt werden, den Grad der Aufmerksamkeit des Fahrers zu analysieren.

Ergänzt wird das Infotainment-Angebot durch die Mobilen Online-Dienste von ŠKODA. Sie bieten Navigation, Information, Unterhaltung und Assistenz. Über das Skoda Connect Portal können bereits am heimischen Computer Services konfiguriert sowie Ziele, Routen und Sonderziele ins Fahrzeug übertragen werden. Die Care-Connect-Dienste unterstützen die Passagiere in vielen Situationen. Der Datentransfer läuft über eine im Fahrzeug integrierte SIM-Karte. Zahlreiche Online-Dienste lassen sich mit Hilfe der Skoda Connect App auf dem Smartphone nutzen.

All die Dienstleistungen, Komfort- und Sicherheitstechnologie werden uns weiterbringen. Doch was das Elektroauto am meisten für seinen Erfolg braucht, ist die Reichweite. Selbst, wenn am Ende beim Elektro-Skoda in der Praxis nicht die angekündigten 500 km Reichweite nicht erreicht werden, sondern nur Werte um die 400 km – es reicht für die weitaus meisten Anwendungsfälle und sogar für Reisen. Reichweitenangaben bei Elektroautos sind Vertrauenssache. Vielleicht schafft es der Skoda Vision E in seiner späteren Produktionsversion ja tatsächlich einen akzeptablen Aktionsradius zu demonstrieren und so Vertrauen fürs Elektroauto zu schaffen. (ampnet/Sm)

Vorstellung Skoda Octavia RS und Scout: Dazwischen liegen 44 Millimeter

ampnet – 11. April 2017. Erst seit Anfang März steht der überabeitete Skoda Octavia mit dem neuen Vier-Augen-Gesicht als Limousine und Combi bei den Händlern, da stehen nun schon die beiden nächsten Varianten des erfolgreichsten Skoda-Modells vor der Tür: Im Juni werden der Skoda Octavia RS – der GTI unter den Skodas – als Limousine und Combi aber auch das Modell Scout mit seinen zusätzlichen Qualitäten abseits der Straße bei den Händlern antreten.

Inzwischen ist jeder vierte in Deutschland verkauft Octavia ein RS mit Motorleistungen zwischen 184 PS und 230 PS. Alle Motoren laufen auf vier Zylindern mit zwei Litern Hubraum. Der TDI leistet 184 PS und wird entweder mit einem Sechs-Gang-Handschalter oder mit einem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG gekoppelt. Beim Diesel kann der Allradantrieb 4×4 dazu geordert werden. Die Preise liegen zwischen 30 890 Euro und 35 290 Euro für die Limousine sowie 31 590 Euro und 35 990 Euro für den Combi.

Der 2.0 TSI leistet 230 PS – zehn PS mehr als der Vorgänger –. sprintet in sieben Sekunden von 0 auf 100 km/ und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 245 km/h. Die neue Frontpartie, ein modifiziertes Heck und ein hochwertiger Innenraum mit schwarzen Sportsitzen lassen keinen Zweifel an der Leistungsfähigkeit des kompakten Tschechen zu. Sonst bringt der Octavia auch nach der Modellpflege seine typischen Eigenschaften wieder ins Spiel: ein überdurchschnittliches Raumangebot, eine Ausstattung auf Mittelklasseniveau, eine hohe Verarbeitungsqualität und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, bei dem sorgfältig auf die Distanz auch auf Wettbewerber im eigenen Konzern geachtet wird.

Die neue Frontpartie zeigt einen breiteren Kühlergrill, der um zusätzliche Voll-LED-Scheinwerfer mit Adaptivem Lichtsystem (AFS) erweitert wird. Die äußeren Scheinwerfer erzeugen das Abblendlicht, die inneren, zum Grill hin spitz zulaufenden generieren das Fernlicht.

Die präzise, scharfe Linienführung, die das Design der Octavia RS-Modelle prägt, läuft an den Flanken sowie am Heck weiter und erzeugt auf den Flächen ein intensives Spiel von Licht und Schatten. Am Heck setzen die Spoilerlippe (Limousine) beziehungsweise der Dachkantenspoiler (Kombi) Akzente. Ein rotes Reflektorband schließt den Diffusoreinsatz nach oben ab. Die großen Endrohre der Abgasanlage bestehen aus Edelstahl. Die C-förmigen Heckleuchten sind in LED-Technologie ausgeführt.

Das Sportfahrwerk legt die Karosserie der RS Modelle gegenüber den normalen Schwestermodellen um 15 mm tiefer. Hinter den serienmäßigen 17-Zoll-Rädern verweisen rote Bremssättel auf die sportliche Ausrichtung. Optional sind Leichtmetallräder im 18- und 19-Zoll-Format erhältlich. Die RS-Modelle sind mit einer Vierlenker-Hinterachse ausgerüstet, deren Spurweite um 30 Millimeter vergrößert wurde. Als Vorderachse dient eine McPherson-Konstruktion. Weitere Bausteine sind die Progressivlenkung und das Stabilitätssystem ESC mit der elektronischen Quersperre XDS+ und die adaptive Fahrwerksregelung Dynamic Chassis Control (DCC).

Mit der Fahrprofilauswahl Performance Mode Select kann der Fahrer die Kennlinien der Lenkung, die Schaltarbeit des Doppelkupplungsgetriebes und die Einstellung weiterer Systeme in den Modi Normal, Eco, Sport und Individual umschalten. Mit dem optionalen Performance Sound Generator kann er auch den passenden Sound auf die Ohren bekommen.

Zum Angebot bei der Fahrerassistenz gehören mehrere Systeme, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen verfügbar sind. Neu im Programm sind der Front Assist mit vorausschauendem Fußgängerschutz, der Blind Spot Detect, der Rear Traffic Alert, der Anhängerrangierassistent und ein Manoeuvre Assist.

Wie alle Varianten der Modellfamilie haben auch die RS-Modelle Infotainmentsysteme der neuesten Generation an Bord. Dabei sind die Mobilen Online-Dienste von Skoda Connect sind in zwei Kategorien aufgeteilt: die Infotainment Online-Dienste für Information und Unterhaltung sowie die Care Connect-Dienste für Assistenz und Fahrzeug-Fernzugriff. Über das neue Skoda Connect Portal können diese Dienste auch auf dem heimischen Rechner genutzt werden. Die Plattform SmartLink+ integriert Smartphone Apps und holt Apple Car-Play, Android Auto sowie Mirror-LinkTM in die Skoda Octavia RS Modelle.

Zischen den RS-Modellen und dem Octavia Scout liegen nicht nur die zusätzlichen 44 Millimeter Bodenfreiheit beim Scout. Den gibt es nur in der Combi-Version und nur mit Dieselmotoren. Der weniger leistende 2.0 TDI bringt es auf 150 PS der stärkere auf 184 PS. Alle kommen mit dem Allradantrieb 4×4.

Mit neuer Frontpartie einschließlich den zusätzlichen LED-Scheinwerfern, silberfarbene Unterfahrschutz vorn und hinten, in Wagenfarbe lackierten seitliche Schutzleisten zeigt er, dass er sich auch Ausflüge abseits des Asphalts nicht scheut. Dort wie auf der Straße treten drei Vierzylinder-Turbomotoren an: ein Benziner mit 180 PS und zwei Diesel mit 150 oder 184 PS an. Als Getriebe stehen ein Sechs-Gang-Handschalter, ein Sechs-Gang- und eine Sieben-Gang-DSG1 zur Wahl.

Gegenüber dem normalen Kombi entsteht beim Scout honten ein vergrößerter Böschungswinkel von14,5 Grad. Dieser Wert eröffnet ihm eine Welt aus Arbeit und Freizeit neben dem Asphaltband. Die Zuladung liegt mit maximal 645 Kilogramm sehr hoch, mit 2000 kg ebenfalls höher als beim RS fällt die maximale Anhängelast beim Scout aus. Auch das qualifizieret den Scout als Auto für alle Fälle: Gut auf der Straße, besser als alle seine Octavia-Familienmitglieder abseits der Straßen und mit in dieser Klasse unerreicht großem Gepäckraum. (ampnet/Sm)

Skoda Octavia Combi RS 2.0 TSI

Länge x Breite x Höhe (m): 4,69 x 1,81 x 1,45
Radstand (m): 2,68
Motor: R4-Benziner, 1984 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 169 kW / 230 PS von 4700 – 6200 U/min
Max. Drehmoment: 350 Nm von 1500 – 4800 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,0 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 6,6 Liter
CO2-Emissionen: 149 g/km (Euro 6)
Leergewicht / Zuladung: min. min 1462 kg / 491 kg
Gepäckraumvolumen: 610 – 1740 Liter
Ladekantenhöhe (m): 0,62
Bodenfreiheit (mm): 127
Max. Anhängelast (12 %):1800 kg
Wendekreis: 10,5 m
Räder / Reifen: 7,5 J x 17 / 225/45 R 17
Luftwiderstandsbeiwert: 0,291
Preis: 33 390 Euro

Skoda Octavia Scout mit DSG

Länge x Breite x Höhe (m): 4,69 x 1,81 x 1,53
Radstand (m): 2,68
Motor: R4-Diesel, 1958 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 110 kW / 150 PS von 3500 – 4000 U/min
Max. Drehmoment: 340 Nm von 1750 – 3000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 206 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 9,3 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 5,1 Liter
CO2-Emissionen: 135 g/km (euro 6)
Leergewicht / Zuladung: min. min 1561 kg / 645 kg
Gepäckraumvolumen: 610 – 1740 Liter
Ladekantenhöhe (m): 0,67
Bodenfreiheit (mm): 171
Böschungswinkel: hinten 14,5 Grad
Max. Anhängelast (12 %):2000 kg
Wendekreis: 10,4 m
Räder / Reifen: 7 J x 17 / 225/50 R 17
Luftwiderstandsbeiwert: 0,328
Preis: 32 910 Euro

Genf 2017: Skoda Fabia wird spritziger, sparsamer und vernetzt

ampnet – 1. März 2017. Der Skoda Fabia bekommt weniger Hubraum und mehr Kraft: Ein 1,0-TSI-Motor ersetzt den bisherigen 1,2-Liter-Vierzylinder. Er bietet mehr Leistung und mehr Drehmoment bei geringerem Normverbrauch. Zudem führt Skoda die neuen Connect-Dienste in die Baureihe ein. Die Markteinführung in Deutschland ist für Juni geplant, zu sehen sind die neuen Modelle erstmals auf dem Genfer Automobilsalon (7.–19.3.2017).

Skoda wird den 1,0 TSI in zwei Leistungsstufen anbieten. Mit 5-Gang-Schaltgetriebe sind es 70 kW / 95 PS bei unverändertem Drehmoment (160 Newtonmeter), aber leicht besseren Fahrleistungen. Die Höchstgeschwindigkeit steigt um 3 km/h auf 185 km/h (Combi: von 185 auf 187 km/h) und der Wert für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h verbessert sich um 0,3 Sekunden auf 10,6 Sekunden (Combi: 10,8 statt 11,0 Sekunden). Die Elastizitätswerte von 60 auf 100 km/h und von 80 auf 120 km/h sind identisch mit dem Vorgängermodell. Der Normverbrauch sinkt um 0,3 Liter auf 4,3 Liter je 100 Kilometer und der CO2-Wert unter 100 Gramm (99 g CO2/km).

Die stärkere Version mit 6-Gang-Schaltgetriebe leistet – wie der 1,2-Liter-Vorgänger – 81 kW / 110 PS, das Drehmoment erhöht sich aber von 175 auf 200 Nm. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 9,5 Sekunden (Combi:: 9,6 Sekunden), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 196 (199) km/h. Am deutlichsten wird die verbesserte Elastizität in Verbindung mit dem optional erhältlichen Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe. Der Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h erfolgt im höchsten Gang bis zu 2,6 Sekunden (Combi) schneller (Limousine: 2,4 Sekunden), die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h um bis zu 4,1 Sekunden (Kurzheck: 3,9 Sekunden) zügiger. Der Normverbrauch sinkt auch hier um 0,3 Liter auf 4,4 Liter pro 100 km, beim Direktschaltgetriebe um 0,1 Liter auf 4,5 Liter.

Der Datentransfer für die neu eingeführten Skoda-Conect-Dienste erfolgt über eine fest im Fahrzeug integrierte SIM-Karte. Das Angebot umfasst neben der Stauumfahrung und Informationen über freie Parkplätze oder das Wetter einen automatischen Notruf, und einen Pannenruf sowie die Übermittlung von Fahrzeugdaten an die Werkstatt. Über die Skoda-Connect-App auf dem Smartphone kann der Fahrer jederzeit aus der Ferne Informationen über den Schließzustand von Fenstern, Türen oder Schiebedach sowie den verbliebenen Kraftstoffvorrat des Fabia abrufen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Navigationsziele in das Auto zu senden oder sich auf dem Smartphone die aktuelle Parkposition des Fahrzeugs anzeigen zu lassen. (ampnet/jri)

Genf 2017: Skoda Rapid bekommt Bi-Xenon und WLAN

ampnet – 22. Februar 2017. Skoda stellt auf dem Automobilsalon in Genf (7.–19.3.2017) den umfangreich überarbeiteten Rapid und Rapid Spaceback vor. Im neu gestalteten unteren Teil des Stoßfängers sitzen modifizierte Nebelscheinwerfer und ein schmaler Chromstreifen (Serie ab Style) verbindet die Leuchten. Schwarz eingefärbte Deckgläser der Rückleuchten in markentypischer C-Form verleihen der Heckansicht eine sportlichere Note. Erkennungszeichen des aufgewerteten Spaceback ist außerdem die verlängerte Heckscheibe.

Die Hauptscheinwerfer strahlen künftig mit Bi-Xenon-Leuchten. Das Tagfahrlicht arbeitet optional mit LED-Technik und befindet sich nun im Hauptscheinwerfer. Neu ist auch der automatische Lichtassistent mit selbst abblendendem Fernlicht.

Erstmals für die Baureihe erhältlich ist ein 1,0 Liter großer TSI-Dreizylinder mit wahlweise 70 kW / 95 PS oder 81 kW 110 PS. Die Normverbräuche liegen zwischen 4,4 und 4,5 Litern je 100 Kilometer.

Die Passagiere im Rapid sind auf Wunsch per WLAN-Zugang online und können auch auf die Skoda-Connect-Dienste zugreifen. Über die Connect-App auf dem Smartphone kann der Fahrer zudem aus der Ferne Informationen über das Fahrzeug, den Schließzustand von Fenstern, Türen oder Schiebedach oder den verbliebenen Kraftstoffvorrat des abrufen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Navigationsziele in das Automobil zu senden oder sich auf dem Smartphone die aktuelle Parkposition des Fahrzeugs anzeigen zu lassen.

Serienmäßig oder optional stehen Surroundsystem, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und ein Apple-kompatibler USB-Anschluss zur Wahl. Mit der Smartphone-Schnittstelle Smartlink+ lassen sich zudem Apps über das Display des Rapid nutzen. Zu den Neuerungen des mit einer Gespannstabilisierung ausgerüsteten Rapid gehören auch zwei USB-Anschlüsse im Fond. (ampnet/jri)

Genf 2017: Robuster Auftritt für den Skoda Kodiaq

ampnet – 26. Januar 2017. Beim Internationalen Automobil-Salon in Genf (9. – 19. März 2017) wird Skoda eine Version des Kodiaq zeigen, die ihre Offroad-Qualitäten technisch und mit einem robusten Auftritt zur Geltung bringt – den Kodiaq Scout. Dessen Auftritt wird durch silberfarbene Designelemente einschließlich eines markanten Unterfahrschutzes vorne und hinten unterstrichen. Auch die speziell für den Scout kreierten 19 Zoll großen Leichtmetallräder tragen zu seiner Ausstrahlung bei. Zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren stehen für die neue Modellvariante zur Auswahl, jeweils kombiniert mit dem Allradantrieb 4×4.

Außer am Unterfahrschutz ist der Scout an den dunkel getönten Heck- und hinteren Seitenscheiben (SunSet) erkennbar. Der Kühlergrill wird von einem silberfarbenen Rahmen eingefasst. Im selben Farbton zeigen die Dachreling, die Gehäuse der Außenspiegel, die Einfassungen der Seitenscheiben sowie der unterhalb der Stoßfänger platzierte und optisch dreigeteilte Unterfahrschutz vorne und hinten. Darüber hinaus trägt er am vorderen Kotflügel und am Handschuhfach eine kleine Plakette mit der Modellbezeichnung.

Auch Ausstattung und Innenraumgestaltung sind auf den robusten Charakter zugeschnitten. Sie basieren auf der Ausstattungslinie Ambition. Der Scout verfügt serienmäßig über einen Offroad-Assistenten, der per Knopfdruck die Arbeitsweise der Dämpfer des adaptiven Fahrwerks verändert, ein Schlechtwegepaket mit Unterboden- und Motorschutz und eine Einparkhilfe vorn und hinten. Zur Serienausstattung zählt auch die Fahrprofilauswahl (Normal, Sport, Eco, Individual), mit der die Steuerung von Motor, Automatikgetriebe, Servolenkung und Klimaanlage beeinflusst werden kann.

Im Innenraum zählen zum Lieferumfang ein Multifunktionslenkrad, eine LED-Ambientebeleuchtung in zehn Farben, ein modularer Infotainment Baukasten (MIB) mit acht Lautsprechern, mit Alcantara bezogene Sitze, Türverkleidungen im Alcantara-Dekor, Stahlpedale und Textilfußmatten.

Als Antrieb stehen je zwei Benzin- und Dieselmotoren zur Auswahl: 1,4 TSI 110 kW / 150 PS, 4×4, Höchstgeschwindigkeit 197 km/h, 0-100 km/h in 9,8 sec, Verbrauch kombiniert 6,9/6,8 l /100 km, 155/153 g CO2/km. 2,0 TSI 132 kW / 180 PS, 4×4, Höchstgeschwindigkeit 207 km/h, 0-100 km/h in 8,0 sec, Verbrauch kombiniert 7,4/7,3 l/100 km, 170/168 g CO2/km. 2,0 TDI 110 kW / 150 PS, 4×4, Höchstgeschwindigkeit 197 km/h, 0-100 km/h in 9,5 sec, Verbrauch kombiniert 5,4/5,3 l /100 km, 141/139 g CO2/km. 2,0 TDI 140 kW /190 PS, 4×4, Höchstgeschwindigkeit 210 km/h, 0-100 km/h in 8,9 sec, Verbrauch kombiniert 5,7 l /100 km, 150 g CO2/km

Herzstück des 4×4-Antriebs ist eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung, die zugunsten einer optimalen Achslastverteilung unmittelbar vor dem Differenzial, also am Ende der Kardanwelle sitzt. Das Allradsystem arbeitet schnell. Sein Steuergerät errechnet permanent das ideale Antriebsmoment für die Hinterachse. Eine vom Fahrzustand abhängige Vorsteuerung stellt sicher, dass Traktionsverluste fast ausgeschlossen sind. Im normalen Fahrbetrieb, speziell bei geringer Last und im Schub, schickt die Lamellenkupplung die Motorkräfte zum allergrößten Teil Kraftstoff sparend an die Vorderräder.

Der Rampenwinkel Skoda Kodiaq Scout beträgt 19,7 Grad, die Böschungswinkel vorn und hinten sind dank der kurzen Überhänge mit 22,0 und 23,1 Grad stattlich. Das serienmäßige Schlechtwegepaket schützt außerdem vor Beschädigungen an Unterboden, Motor, Leitungen und Kabeln. Abseits befestigter Straßen kann zudem mit einem Tastendruck in den Offroad-Modus gewechselt werden. Die optionalen DCC-Dämpfer passen ihre Arbeitsweise dann dem unebenen Untergrund an, die Gasannahme erfolgt etwas langsamer. Das Antiblockiersystem ABS variiert seine Intensität, damit sich vor den Rädern ein bremsender Keil (Sand, Schotter) bilden kann.

Um die Traktion im Offroad-Modus zu verbessern, lässt die Antriebsschlupfregelung (ASR) einen größeren Schlupf zu und die elektronische Differenzialsperre EDS greift härter und schneller ein. Bei Bedarf werden zudem die Berganfahrhilfe und die Bergabfahrhilfe aktiv – letztere hält die Geschwindigkeit auf dem Niveau konstant, mit dem der Fahrer in den abschüssigen Hang einfährt.

Zu den Neuheiten zählen der Anhänger-Rangierassistent, der Blind Spot Detector (warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel) und der Rear Traffic Alert (überwacht u. a. beim Ausparken den seitlichen und rückwärtigen Verkehr). Der Crew Protect Assist (schließt bei einem drohenden Unfall Fenster und Schiebedach, strafft die Sicherheitsgurte der Vordersitze) ist mit dem verbesserten Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion und vorausschauendem Fußgängerschutz vernetzt. Die Funktionen des Parklenkassistenten wurden perfektioniert.

Neu für die Marke ist das System Area View: Dank der Weitwinkelobjektive in den Umgebungskameras, die sich im Front- und Heckbereich sowie in den Außenspiegelgehäusen befinden, werden vielseitige Ansichten vom direkten Umfeld des Fahrzeugs auf dem Bordmonitor angezeigt. Darunter eine virtuelle Draufsicht und 180-Grad-Bilder aus den Bereichen von Front und Heck. Damit wird das Fahren in unübersichtlichen Situationen oder auf rauem Terrain erleichtert.

An Bord die Infotainmentsysteme des neuen großen SUV. Die kapazitiven Touch-Displays sind im Glas-Design ausgeführt (außer Serien-Musiksystem Swing). Das Navigationssystem Columbus verfügt als Topversion über einen Monitor mit 9,2 Zoll großer Bilddiagonale, WLAN-Hotspot und LTE-Modul. Der automatische Notruf eCall ist serienmäßig an Bord. Die Mobilen Online Dienste von Skoda Connect sind die ideale Ergänzung für das topmoderne Infotainment. (ampnet/Sm)

Skoda Octavia RS bekommt zehn PS mehr

ampnet – 12. Januar 2017. Mit dem umfassend überarbeiteten Skoda Octvia ist ab sofort auch der aufgewertete RS bestellbar. Während der Turbodiesel 2,0 TDI wie bisher 135 kW / 184 PS leistet, steigt die Leistung beim 2,0 TSI-Benziner um 7 kW / 10 PS auf nun 169 kW / 230 PS. Der Benziner erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h (Combi: 247 km/h), von null auf 100 km/h sprintet der neue RS ab 6,7 (6,8) Sekunden. Die Preise beginen bei 30 890 Euro für die Limousine und 31 590 Euro für den Kombi.

Im Rahmen der Modellüberarbeitung geriet der Kühlergrill noch präsenter. Die Hauptscheinwerfer in kristallinen Look sind erstmals serienmäßig in Voll-LED-Technik ausgeführt und mit dem adaptiven Lichtsystem AFS ausgestattet. Das Heck wird im unteren Bereich von einem kräftigen schwarzen Diffusorelement und dem darüber liegenden breiten roten Reflektorstrahler dominiert. Serienmäßig besitzt der sportlichste Octavia nun LED-Heckleuchten in Kristallglasoptik.

Der Octavia RS 2,0 TSI besitzt Frontantrieb und ist wahlweise mit manuellem 6-Gang-Getriebe oder automatischem 6-Gang-Direktschaltgetriebe DSG erhältlich. Der Diesel steht zusätzlich als allradgetriebener 4×4 mit 6-Gang-DSG zur Wahl. Die gegenüber dem Vorgänger um 30 Millimeter verbreiterte hintere Spur kommt der Fahrdynamik zugute. Serienmäßig sind rot lackierten Bremssättel hinter den 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Ab Werk ist der Octavia RS mit Progressivlenkung und elektronischer Querdifferenzialsperre XDS+ ausgestattet. Der Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion mit Personenerkennung ist jetzt serienmäßig an Bord.

Neu an Bord sind Ambientelicht und die Online-Dienste Care Connect. Dazu gehört zum einen der Fahrzeugfernzugriff (Remote Access), den RS-Kunden ein Jahr lang kostenlos nutzen können. Er zeigt unter anderem den Zustand von Beleuchtung und Tankfüllung an. Die Funktion „Parkposition“ gibt an, wo das Fahrzeug abgestellt wurde, die Funktion „Hupen & Blinken“ erleichtert das Auffinden. Per Tastendruck können außerdem ein Notruf abgesetzt und der Pannendienst kontaktiert werden. Fragen zu Fahrzeugfunktionen beantwortet eine Hotline, die ebenfalls per Knopfdruck erreichbar ist. Wenn nach einem Unfall ein Rückhaltesystem auslöst, baut das Auto eine Sprach- und Datenverbindung zu einer speziellen Notrufzentrale auf und übermittelt alle notwendigen Daten.

Wer sich für ein Navigationssystem Amundsen oder Columbus entscheidet, erhält die Infotainment Online-Dienste für bis zu drei Jahre gratis. Sie bieten unter anderem Informationen zu Kraftstoffpreisen, Parkplätzen und zum Wetter. Zudem können Routen, Ziele und Points of Interest (POIs) über das Skoda-Connect-Portal ins Navigationssystem übertragen werden. Das System Columbus verfügt außerdem über fotorealistische Kartenbildern und die Straßenansicht des Ziels via Google Street View. POI-Orte können online per Spracheingabe gesucht werden. (ampnet/jri)