Volkswagen T-Roc ist ab sofort bestellbar

Der neue Volkswagen T-Roc feierte vor drei Wochen seine Weltpremiere und ist ab sofort bestellbar. Das Einstiegsmodell mit 1.0 TSI-Motor (85 kW/115 PS1) ist ab 20 390 Euro erhältlich. Der wahlweise front- oder allradgetriebene Allrounder verbindet die Souveränität eines SUV mit der Agilität eines sportlichen Kompaktmodells.

Der neue T-Roc ist zum Bestellstart mit drei agilen und gleichzeitig effizienten Motorisierungen erhältlich: Neben der Basismotorisierung mit 1.0 TSI (85 kW/115 PS) stehen ein weiterer 2.0 TSI mit 140 kW/190 PS (mit Siebengang-DSG und Allradantrieb 4Motion) sowie ein 2.0 TDI mit 110 kW/150 PS (mit Siebengang-DSG und Allradantrieb 4Motion) zu Beginn zur Auswahl. (ampnet/nic)

zu den VW Neuwagen

Vorstellung Volkswagen Polo: Spielen wir Polo oder Mini-Golf?

In 42 Jahren gut einen halben Meter länger? Nach menschlichen Maßstäben kaum erwähnenswert, für ein Auto sind diese 50,5 Zentimeter jedoch ein gewaltiges Wachstum. Vor allem, wenn man mal als Kleinster der VW-Familie gestartet war. Davon ist bei dem auf 4,05 Meter gestreckten Polo nichts mehr zu sehen und zu spüren. Die sechste Generation des Wolfsburger Dauerbrenners, der am 29. September zu Preisen ab 12 975 Euro ins Autohaus rollt, hat die Rolle des Kleinwagens abgelegt – und fährt sich inzwischen auch wie ein Großer.

Schon der Einstieg ist ein Augen-Öffner: sauber definierte Kanten und Flächen, schicke Materialien und eine auf den ersten Anschein tadellose Verarbeitung. Dazu kommt eine ungekannte Geräumigkeit. Wie schon der Seat Ibiza nutzt auch der Polo den neuen modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns. Und mit der Länge wuchs auch der Radstand um mehr als neun sowie die Breite um knapp sieben Zentimeter. Das schafft viel Bein- und Bewegungsfreiheit, vorne wie hinten. Davon profitiert ebenso der Kofferraum, der um stolze 71 auf üppige 351 Liter aufgepumpt wurde, größer als im Golf VI (350 Liter) von 2008 und kaum weniger als die aktuelle Version (380 Liter).

Überhaupt blitzt der große Bruder immer wieder durch. Mit dem breit und schmal gezeichneten Grill, der weit nach vorn gezogenen Haube sowie dem dynamisch geschnittenen Schrägheck erscheint der Polo fast wie ein Mini-Golf. Eigenständig allein ist die Seitenansicht mit doppelter Blechfalz und betonter Schulterlinie, die den nur noch als Fünftürer angebotenen Wagen nach hinten streckt. Dazu lässt sich der Polo außen wie innen individuell gestalten. Mit 14 Außenfarben, elf Sitzbezügen, acht Dekoren fürs Armaturenbrett und zwölf unterschiedlichen Felgen sowie mehreren Ausstattungspaketen wird man lange nach zwei identischen Modellen suchen müssen.

Auch die Technologie übernimmt der Polo weitgehend vom Golf. Allen voran das digitale Cockpit mit dem so genannten Active Info Display. Damit lässt sich das Kombi-Instrument als 11,7 Zoll großes Display via Tastendruck am Lenkrad nach persönlichem Gusto gestalten, ob klassisch mit zwei Tachoscheiben, als schwarzes Display mit relevanten Fahr-Daten oder in der spektakulärsten Ansicht als hochauflösende Kartendarstellung auf der gesamten Fläche. In der zweiten Auflage, die im Polo Premiere feiert, ist die Ansicht noch brillanter und schärfer als bisher in Golf, Passat oder Tiguan. Und dazu mit 400 Euro auch noch günstiger zu haben. Voraussetzung dafür ist allerdings das ebenfalls optionale Infotainment-System, das sich mit je nach Ausführung 6,5 bis 8,0 Zoll großem Glas-Touchscreen inklusive Näherungssensoren (440 bis 990 Euro) plus Navigationsfunktion (565 Euro) optisch nahtlos zu einer großen Bedienfläche verbindet. Apple- und Android-Smartphones können ebenfalls via App-Connect (225 Euro) angebunden werden.

Aber auch in Sachen Sicherheit profitiert der Polo vom konzerninternen Technik-Transfer. Neben den sechs serienmäßigen Airbags lässt sich der Kleinwagen mit allen gängigen Assistenzsystemen, von der City-Notbremse inklusive Fußgängererkennung über Abstands-Tempomat, Müdigkeits- und Toter-Winkel-Warner bis zum Ein- und Auspark-Assistenten, bestücken.

Breit gefächert ist das Motorenangebot. Sechs Benziner, zwei Diesel und eine Erdgas-Version soll es geben. Zum Händlerstart am 29. September gibt es allerdings erst einmal nur drei 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner, wobei die beiden Einstiegsversionen mit 65 PS und 75 PS ohne Turboaufladung auskommen müssen. Der dynamischen Erscheinung des neuen Polo gerecht wird deshalb am ehesten noch das TSI-Triebwerk mit 95 PS.

Mit leichtem Knurren hüpft der muntere Motor aus den Startblöcken und absolviert mit 175 Nm Drehmoment ab 2000 Touren jedes Fahrmanöver ohne Mühe. Ob beim spritzigen Spurengeschlängel in der Stadt oder beim flotten Dahingleiten über Land, der Dreizylinder hält sich dank guter Geräuschdämmung auch akustisch auffallend zurück. Wer es schwarz auf weiß möchte: mit 10,8 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 und 187 km/h Spitze ist der Polo gut unterwegs. Aber vor allem im Fahrverhalten zeigt der Kleinwagen, dass er inzwischen ein Großer geworden ist. Die Lenkung ist feinfühlig und zielgenau, der Federungskomfort straff und ausgewogen, das Handling beinahe narrensicher. Selten wirkte ein Kleinwagen so ausgereift und erwachsen. Die bis Jahresende folgenden Motorversionen sind eine stärkere Variante des gleichen Dreizylinder-Turbos mit 115 PS sowie dem Topmodell GTI mit 200 PS statt der bisherigen 192 PS. Erst für das kommende Frühjahr ist dagegen der aus dem Golf bekannte 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI mit 150 PS und Zylinderabschaltung angekündigt.

Noch in diesem Jahr soll es aber auch einen 1,6-Liter-TDI-Diesel, wahlweise mit 80 PS und 95 PS, geben. Nach dem Diesel-Desaster selbstverständlich ab Werk mit SCR-Katalysator und Harnstoffeinspritzung, um den Stickoxid-Ausstoß zu drücken. Premiere im Polo feiert außerdem der erste Erdgas-Turbomotor mit 90 PS, auch wenn der hierzulande bislang so gut wie keine Rolle spielte.

Wie gewohnt gibt es den Polo in drei Ausstattungen, wobei der Komfort in der Basisversion Trendline (ab 12 975 Euro) überschaubar und ausbaufähig ist. Immerhin, der Front Assist inklusive Fußgängererkennung und City-Notbremse sowie Start-Stopp-Automatik sind Serie. Klimaanlage und Radio gibt es allerdings erst ab der Comfortline (plus 2175 Euro), Klimaautomatik und 15-Zoll-Alu-Felgen ab der Version Highline (plus 800 Euro). Und weil der TSI-Dreizylinder-Turbo erst ab der Ausstattung Comfortline zu haben ist, kostet er nicht unter 17 200 Euro. Dazu gesellt sich vom Start weg das Sondermodell Polo beats mit 300-Watt-Soundsystem ab 17 025 Euro. Auch bei den Preisen ist der Polo inzwischen ganz schön groß geworden. (ampnet/fw)

zu den VW Neuwagen

Vorstellung Volkswagen T-Roc

Die Marke Volkswagen ist nicht immer die erste, wenn es darum geht, neue Segmente zu bearbeiten. Die Wolfsburger ziehen es vor, den Markt zu studieren, die Konkurrenz zu analysieren – und dann mit einem zielgenau entwickelten Produkt zuzuschlagen. Und so ist es auch beim T-Roc, einem Crossover-SUV der Kompaktklasse, der den von Modellen wie dem Opel Mokka dominierten Markt aufmischen soll.

Der T-Roc entspricht mit einer Länge von 4,23 Metern nahezu exakt dem aktuellen Golf. Mit 1,82 Metern ist er jedoch nochmals breiter, und die Höhe von 1,57 Metern entspricht seinem Wesen als Crossover: Mit einem solchen Auto möchte der Besitzer zum Ausdruck bringen, dass er querfeldein, auf felsigen Anstiegen und in anspruchsvollem Gelände zuhause ist. Nur zufällig befindet man sich gerade auf dem Weg ins Büro.

Zum Marktstart gibt es den T-Roc mit drei Otto- und drei Dieselmotoren: Der Einstiegs-Benziner ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 85 kW / 115 PS, darüber rangieren ein 1,5-Liter-Vierzylinder mit 110 kW / 150 PS und ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 122 kW / 190 PS. Das Dieselprogramm besteht aus einem 1,6-Liter-TDI mit ebenfalls 85 kW / 115 PS und zwei 2,0-Liter-Motoren (150 und 190 PS). Die Einstiegsmodelle gibt es nur mit Frontantrieb und Sechs-Gang-Handschaltung, bei den stärksten Motoren sind Allradantrieb und Sieben-Gang-DKG obligatorisch; die 150-PS-Motoren bieten freie Auswahl.

Was es nicht gibt, ist eine Hybridversion oder Elektro-T-Roc. Die Marktchancen dafür werden in Wolfsburg als gering eingeschätzt, wenngleich man dies keineswegs als Absage an die E-Mobilität verstanden wissen will. Beim T-Roc darf man sich jedoch auf eine andere Variante einstellen: Es könnte eine Hochleistungsvariante nachgereicht werden – die locker 300 PS leisten wird.

Schon jetzt dürfte der T-Roc das sportlichste Angebot in seinem Segment darstellen: Das MQB-Chassis (Modularer Querbaukasten) glänzt bei den anderen Konzernmodellen durch eine straff-präzise Abstimmung, beim T-Roc gibt es die Progressivlenkung aus dem GTI, und die Parameter von Motor und Fahrwerk lassen sich per Fahrmodusschalter schärfen.

Das Interieur glänzt je nach Ausführung mit optionalen Verblendungen in Wagenfarbe, die einen frischen und bunten Akzent setzen, und auch die Sitze sind anspruchsvoll und teilweise mehrfarbig gestaltet. Dafür ist die Materialqualität insgesamt nicht mehr so überlegen, wie es in der Ära Piech Standard war. VW will zwar unter den Massenmarken vorne liegen; Aspirationen, Mercedes-Benz als Premium-Marke zu attackieren, hegt man in Wolfsburg offensichtlich nicht mehr.

Anstatt das Geld in gepolsterte Flächen, Ziernähte und ein besonders gediegenes Ambiente zu stecken, hat VW beim T-Roc in ein Infotainmentsystem und Assistenzsysteme investiert, die in diesem Segment die Messlatte deutlich nach oben verschieben. Und das dürfte angesichts der avisierten jungen Zielgruppe die richtige Entscheidung sein.

Von außen bleibt der T-Roc der gleichnamigen Studie von 2014 treu: Viele Stilelemente auch die Proportionen der damaligen Targa-Studie haben es in die Serie geschafft. Die oberhalb der Seitenfenster verlaufende Kontrastleiste, die hinten bis zum Ansatz der C-Säule abfällt, ist inzwischen auch bei Konkurrenzmodellen wie dem Jeep Compass aufgetaucht; bei der VW-Studie war sie jedoch zuerst zu sehen. Und die coupéhaft geneigte C-Säule erinnert an den Audi Q2, mit seinen muskulös ausgeformten Flanken und den breiten Rückleuchten wirkt der T-Roc insgesamt jedoch hochwertiger als das Schwestermodell aus Ingolstadt. Übrigens bietet VW eine reichhaltige Palette zweifarbiger Lackierungen an.

Sein Messedebüt erlebt der T-Roc in wenigen Wochen auf der Frankfurter IAA, im Oktober wird er erstmals zu fahren sein. Dass er im Anschluss daran in seinem Segment die Spitzenposition reklamiert, ist nicht ausgeschlossen. (ampnet/jm)

zu den VW Neuwagen

IAA 2017: Der VW Golf Sportsvan zieht nach

Nach dem umfangreichen Update für den VW Golf zieht im Herbst der Golf Sportsvan nach. Volkswagen zeigt das äußerlich nur leicht veränderte Modell auf der IAA (12.–24.9.2017), der Vorverkauf startet dann kurz danach. Zu den äußeren Modifikationen gehören neu designte Stoßfänger, neue Halogenscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, Voll-LED- statt Xenon-Scheinwerfer und für alle Versionen serienmäßige LED-Rückleuchten. Das Interieur werten neue Dekore, Stoffe und Ledersitze auf.

Im Mittelpunkt der Überarbeitung stehen jedoch neue Infotainment- und Assistenzsysteme. So kann das 9,2-Zoll-Radio-Navigationssystem Discover Pro auch via Gestensteuerung bedient werden. Gewöhnliche Tasten und Regler gibt es nicht mehr; die haptische Bedienung erfolgt allein über den Touchscreen und fünf kapazitive Felder am linken Rand des neuen Infotainmentsystems. Über die App „Media Control“ bietet Volkswagen zudem eine Schnittstelle für Tablets (und Smartphones) zum Infotainmentsystem an. Volkswagen bietet zudem auch das Dienste-Paket „Security & Service“ im Golf Sportsvan an.

Der Front Assist mit City-Notbremsfunktion verfügt jetzt über eine Fußgängererkennung, der Stauassistent erlaubt teilautomatisiertes Stop-and-Go-Fahren bis 60 km/h, der Parkassistent wurde weiter entwickelt und es gibt eine Anhängerrangierhilfe. Von den drei neuen Benzinern sind zwei mit einer Zylinderabschaltung versehen. Zwei TDI-Aggregate runden die Motorenpalette ab. (ampnet/jri)

zu den Volkswagen Neuwagen

Verkaufsfreigabe für den VW Tiguan Allspace

ampnet – 4. August 2017. Bei Volkswagen ist die Verkaufsfreigabe für den Tiguan Allspace erfolgt. Die Preise für die 21,5 Zentimeter längere Variante des SUV mit optionaler dritter Sitzreihe beginnen bei 29 975 Euro für den 110 kW / 150 PS starken 1.4 TSI. Als Fünfsitzer steht ein Kofferraumvolumen von 760 Litern zur Verfügung und bei umgeklappter Rückbank 1920 Liter.

Die Grundausstattung umfasst unter anderem Klimaanlage, Multifunktions-Lederlenkrad, LED-Rückleuchten, Spurhalteassistent und City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung. Außerdem sind eine schwarze Dachreling und ein variabler Laderaumboden Standard. Über dem Trendline sind die Ausstattungslinien Comfortline und Highline positioniert, die unter anderem eine elektrische Heckklappe oder Voll-LED-Scheinwerfer bieten. Das Infotainment-Topsystem „Discover Pro“ verfügt – als Novum in dieser Klasse – über eine Gestensteuerung.

Zum Marktstart ist der Tiguan Allspace in vier Motorisierungen erhältlich.
Neben dem 1,4-Liter-Einstiegsbenziner stehen drei 2,0-Liter-TDI-Motoren (110 kW / 150, 140 kW / 190 und 176 kW / 240 PS) zur Wahl. Die frontgetriebenen Versionen bewältigen je nach Motor Anhängelasten von bis zu 2200 Kilogramm. Bei der allradgetriebenen Version steigt der Wert auf 2,5 Tonnen.

In den Handel kommt der VW Tiguan Allspace im vierten Quartal. (ampnet/jri)

zu den VW Neuwagen

Vorverkauf des neuen VW Polo gestartet

ampnet – 4. August 2017. Ab sofort kann die Neuauflage des Volkswagen Polos bestellt werden, der Ende September zu den deutschen Händlern kommt. Die Preise beginnen bei 12 975 Euro für den 1,0 l mit 48 kW / 65 PS. Die neue Modellgeneration wird in den drei klassischen Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline sowie als Sondermodell „Launch“ angeboten. Die Sonderversion Polo „Beats“ (u.a. mit einem 300-Watt-Soundsystem), das sportliche Top-Modell Polo GTI mit 147 kW / 200 PS und eine Erdgasvariante folgen bis zum Jahresende.

Zum Vorverkaufsstart sind drei 1,0-Liter Benzinern mit 48 kW / 65 PS, 55 kW / 75 PS und 70 kW / 95 PS angeboten. Alle Aggregate sind serienmäßig mit Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus ausgestattet. Ab einer Leistung von 95 PS ist auch die Kombination mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) möglich. (ampnet/nic)

Zu den VW Polo Neuwagen

Exklusiv-Fahrbericht Volkswagen Tiguan Allspace: Für den Beton-Dschungel

ampnet – 19. Juli 2017. Autos mit verlängertem Radstand waren früher eine Sache der Oberklasse: Es ging um mehr Beinfreiheit und mehr Prestige für die Chauffeurlimousine. Doch jetzt ist das Thema im Massenmarkt angekommen: Mit dem Volkswagen Tiguan Allspace, der demnächst auch in Deutschland angeboten wird.

Eigentlich hatte Volkswagen die Variante mit langem Radstand vor allem für die USA und China entwickelt: Amerikaner wollen mehr Gepäckraum und eine optionale dritte Sitzbank, den Chinesen geht es um eine großzügige, nach hinten verschiebbare zweite Sitzreihe. Über 20 Zentimeter Längenzuwachs machen beides möglich.

Als das Konzept stand, haben die europäischen Märkte die Hand gehoben: Das Auto könne auch hier funktionieren, neben dem fest geplanten kurzen Tiguan. Hier schließt er die Lücke zwischen Tiguan und Touareg – denn den großen und preiswerten Geländewagen VW Atlas gibt es hier nicht.

Bei Testfahrten in den USA konnten wir die dortige Variante gründlich unter die Lupe nehmen. Angetrieben wird sie von einem leisen und agilen 135 kW / 184 PS starken 2,0-Liter-TSI-Motor, der über eine Acht-Gang-Wandlerautomatik die Vorderräder, optional auch alle vier Räder, antreibt. Die Amerikaner schätzen das klassische Rührwerk wegen der satten Drehmomentüberhöhung beim Anfahren; in Europa werden stattdessen Doppelkupplungsgetriebe und Handschalter zum Einsatz kommen. Und es wird hier natürlich auch kleinere Benziner und die ultra-sparsamen TDI-Motoren geben, analog zum kurzen Tiguan.

Der Tiguan Allspace kommt mit Allradantrieb der fünften Generation. Dabei werden normalerweise nur die Vorderräder angetrieben. Wenn Schlupf auftritt, schließt sich augenblicklich eine Kupplung und schickt Kraft an die Hinterachse. Das elektronische Differential wiederum kann die Kraft seitlich verteilen.

Aus Fahrerperspektive ist es nicht einfach, den kurzen Tiguan und den langen Tiguan Allspace voneinander zu unterscheiden. Der Allspace ist ein bisschen schwerer und mit seinem langen Radstand liegt er noch satter auf der Straße. Im Vergleich zu anderen SUV in den USA ist er eher straff gefedert, und er zeigt kaum Wankbewegungen – typisch Tiguan. Auch der Allspace macht Spaß, und das kann man wahrlich nicht über jeden SUV sagen.

Nicht nur der Fahrer hat gut lachen, sondern auch die in der großzügig geschnittenen zweiten Reihe untergebrachten Passagiere. Ihre Sitzbank lässt sich um knapp 10 cm verschieben, man sitzt dort bequem und mit guter Übersicht. Die dritte Sitzreihe ist indessen eher für Kinder geeignet, immerhin aber geräumiger als in einigen Konkurrenzmodellen. Übrigens lässt die Materialqualität im Bereich der zweiten und dritten Sitzreihe deutlich nach – ausgerechnet da, wo Kindern gerne Kratzer auf dem Kunststoff hinterlassen.

Wird nur einer der beiden Plätze in der dritten Reihe benötigt, kann die andere Hälfte nach vorn geklappt werden. Und das ist hochwillkommen, denn wenn die dritte Sitzreihe komplett genutzt wird, bleibt dahinter kaum noch Platz. Wir haben jedenfalls kaum unseren Rucksack unterbringen können.

Gebaut wird der Tiguan Allspace im mexikanischen Puebla, und in den USA wird er zum Kampfpreis angeboten: Gerade einmal 25 345 Dollar kostet die frontgetriebene Einstiegsvariante S, die immerhin schon 17-Zoll-Alufelgen, LED-Rückleuchten und eine Rückfahrkamera bietet. Allradantrieb kostet 1300 Dollar Aufpreis, und für die dritte Sitzbank wechseln weitere 500 Dollar den Besitzer. Auf einen derart günstigen Einstandspreis, nämlich weniger als 23 000 Euro, darf man hierzulande kaum hoffen.

Im Konkurrenzvergleich glänzt der Tiguan Allspace trotzdem: Mit seiner elegant gezeichneten Form, dem üppig geschnittenen Innenraum – und den fahrdynamischen Qualitäten, die allen Tiguan-Modellen eigen sind. (ampnet/jm)

Zu den VW Neuwagen

Mobilitätspreis für „Emergency Assist“ von Volkswagen

ampnet – 29. Juni 2017. Das Fahrerassistenzsystem „Emergency Assist“ von Volkswagen ist mit dem „Deutschen Mobilitätspreis 2017“ ausgezeichnet worden. Der Preis wurde gestern Abend von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für eine sichere intelligente Mobilität vergeben.

Im Emergency Assist der zweiten Generation schließen sich „Lane Assist“ (Spurhalteassistent), „ACC“ (automatische Distanzkontrolle), „Side Assist“ (Spurwechselassistent) und „Park Assist“ (Parklenkassistent) zu einem System zusammen und bringen das Auto, falls der Fahrer nicht reagiert, im Notfall selbsttätig zum Stehen. Dabei wird auch die Warnblinkanlage eingeschaltet.

Die neueste Generation, die im VW Arteon verfügbar sein wird, bremst das Fahrzeug im Rahmen der Systemgrenzen nicht nur ab, sondern steuert, sofern es der rückwärtige Verkehr und die Umgebungsbedingungen zulassen, auf die ganz rechte Fahrspur. Zusätzlich zu den akustischen und optischen Warnungen sowie dem Bremsrucken erzeugt ein optionaler Gurtstraffer einen Gurtruck und dient damit als weitere Warnung für den Fahrer und fixiert ihn zudem sicher im Sitz. (ampnet/jri)

Zu den VW Neuwagen

Der neue VW Polo

ampnet – 16. Juni 2017. Volkswagen hat heute in Berlin den neuen Polo präsentiert. Die sechste Generation des Kleinwagens erscheint im Laufe des Jahres mit einem komplett neuen Design und zu Preisen ab 12 975 Euro. Eine Vielzahl von Assistenz- und Komfortsystemen war bislang nur aus dem Golf und dem Passat bekannt.

Bereits die Basisversion – bei Volkswagen heißt sie Trendline – verfügt serienmäßig über LED-Tagfahrlicht mit Coming- und Leavinghome-Funktion, eine Geschwindigkeitsregelanlage, das Umfeldbeobachtungssystem Frontassist mit City Notbremsfunktion und Fußgängererkennung. Besonders interessant ist das optional erhältliche System „Blindspot Detection“ mit Ausparkassistent und einer Rangier-Bremsfunktion zur Verhinderung von Parkremplern.

Die Adaptive Cruise Control (ACC) ist ebenso neu im Polo wie der 66 kW / 90 PS leistende TGI-Motor mit Erdgas-Direkteinspritzung. Diese Motorisierung war zuvor nur für den Golf und den Passat erhältlich. Vier Benziner, unter anderem der neue 1,5-Liter TSI, und zwei TDI-Motoren mit einem Leistungsspektrum von 48 kW / 65 PS bis 110 kW / 150 PS stehen überdies zur Wahl.

Auto und Computer verschmelzen auch im Polo immer mehr miteinander. So ist für den zweitkleinsten VW die aktuellste Version des „Active Info Display“ mit bis zu acht Zoll großem Bildschirm verfügbar. Volkswagen will mit dem Polo speziell junge Autofahrer begeistern. So verfügt die neue Modellgeneration über alle Features, die das Auto zu einem rollenden Smartphone machen. Ferner steht mit dem Polo „Beats“ ein Modell in den Startlöchern, das mit einer 300-Watt-Anlage für ausgeprägten Musikgenuss sorgt. Außerdem zeigte Volkswagen schon den Polo GTI, der das Topmodell seiner Baureihe repräsentiert. Sein Zwei-Liter-Motor leistet 147 kW / 200 PS.

Der Polo als Grundmodell ist gemessen an der Serienausstattung günstiger geworden, zumal er nur noch als Fünftürer zu haben ist. Doch Dank des üppigen Angebots von Extras lässt sich der kompakte Wolfsburger leicht zum Luxus-Flitzer für über 20 000 Euro aufmotzen. Angesichts der vielen nützlichen Assistenzsysteme ist das jedoch durchaus eine lohnende Option. (ampnet/tw)

Zu den VW Neuwagen

Volkswagen bringt Sondermodell Special Up

ampnet – 9. Juni 2017. Volkswagen startet ab sofort mit dem Vorverkauf des Sondermodells Special Up. In Anlehnung an den Käfer Special Bug aus dem Jahre 1982 nimmt das neue Sondermodell einige Details des Urahn auf und erweitert die Up-Familie so um einen besonderen Hingucker. Die Preise für den Special Up starten in Deutschland ab 13 625 Euro.

Volkswagen bietet das Sondermodell einmal als Abbild des Käfer-Originals mit der Außenlackierung in black pearl und in Verbindung mit 17-Zoll-Felgen in der Farbe sandstorm yellow an. Darüber hinaus kann das Sondermodell in der Außenfarbe savanna gold mit schwarzen Leichtmetallfelgen des Typs „Polygon“ bestellt werden. Beide Varianten sind mit dem Schriftzug „special“ auf der Außenseite des Fahrzeugs versehen.

Im Innenraum verfügt das Sondermodell über eine serienmäßige Ambientebeleuchtung, Einstiegsleisten in Aluminium mit Schriftzug „up!“, eine Sitzheizung und einen schwarzen Dachhimmel. Außerdem sind die Sitzbezüge und das Dashpad in savanna gold erhältlich. Der Special Up black pearl ist ab 13 625 Euro zu haben, die Variante in savanna gold ab 13 775 Euro.

Zusätzlich bereichert der Eco Special Up mit nachhaltigem Erdgasantrieb (nur in Verbindung mit der Variante black pearl) das Modellprogramm. Angetrieben wird der als Zwei- und Viertürer lieferbare Cityspezialist von einem modernen Erdgasmotor. Das Sondermodell mit 1.0 TGI-Motor und Fünfgang-Getriebe ist ab einem Einstiegspreis von 16 600 Euro erhältlich. (ampnet/nic)

Zu den VW Neuwagen