Vorstellung Volkswagen T-Roc

Mit dem T-Roc erweitert Volkswagen das Angebot der Marke mit einem echten Hingucker, den man den Wolfsburgern bisher so nicht zugetraut hätte. Der Startschuss zur Erweiterung der SUV-Familie fiel 2016 mit dem Debüt der zweiten Tiguan-Generation. Im Segment darüber folgte 2017 die Markteinführung des für die USA entwickelten Atlas. Aktuell kommt gerade der neue Tiguan Allspace hinzu. 2018 wird der nächste Touareg auf dem Markt erscheinen. Ganz am anderen Ende des SUV-Spektrums – noch unterhalb des T-Roc als kleinen Bruder des Tiguan – wird Volkswagen das Programm ebenfalls ausbauen: mit dem T-Crozz.

Beim T-Roc ist das „T“ eine Anlehnung an die erfolgreichen Modelle Tiguan und Touareg und steht für die SUV-typische hohe Sitzposition, die auch optisch betonte Robustheit von Karosserie und Fahrwerk und den für die Topmotorisierungen serienmäßigen Allradantrieb. Die Silbe „Roc“ steht für die Positionierung des T-Roc als Crossover, das die Offroad-Möglichkeiten eines SUV mit der Agilität eines Schrägheckmodells der Kompaktklasse für den urbanen Raum verbindet. Das Modell dürfte dabei von Singles, Familien mit kleineren Kindern und Paaren, die nach einem außergewöhnlichen Design suchen, gleichermaßen geschätzt werden.

Für Europa wird das neue SUV im portugiesischen Werk Setúbal gefertigt. Und dort – im multikulturellen Lissabon mit seinen zahlreichen Gästen aus der ganzen Welt – kam der T-Roc bei der Pressepräsentation ausgesprochen gut an. Selten verdrehen sich derartig viele Köpfe nach einem neuen Modell, wie es in der portugiesischen Hauptstadt während der letzten Wochen zu erleben war. Stilbildend ist dabei vor allem die Front des T-Roc mit einer in die Breite gezogenen Kühlergrilleinheit mit den dort integrierten Doppelscheinwerfern. Hinzu kommt als besonders markante Einheit die Kombination aus Tagfahr- und Abbiegelichtern im darunter ansetzenden Stoßfänger.

Die gesamte Karosserie wird durch eine Vielzahl von Chromleisten gefasst und betont. Diese Dynamik des T-Roc findet neben der coupéhaften Dachlinie bis in die C-Säulen hinein ihren Höhenpunkt, wenn das Modell in einem der zahlreichen Bi-Color-Designs bestellt wird. In den Ausstattungsvarianten „Sport“ und „Style“, die zusätzlich auch noch mit einem „R-Line“-Paket abgerundet werden können, kann das Dach inklusive der A-Säulen des T-Roc in einer von vier Kontrastfarben bestellt werden.

Insgesamt wird der neue Crossover mit sechs Motoren in drei Leistungsstufen erhältlich sein. Je drei Benziner und drei Diesel leisten 85 kW/115 PS, 110 kW/150 PS und 140 kW/ 190 PS, wobei die jeweils beiden stärkeren Motorisierungen auch (beziehungsweise nur) mit 7-Gang-DSG und Allradantrieb zur Verfügung stehen werden.

Das Interieur wird neben den auch hier möglichen Farben durch eine umfassende Digitalisierung bestimmt. Optional ist das überarbeite „Active Info Display“ erhältlich, das dem Fahrer erlaubt, die Navigationskarte bildfüllend in sein direktes Blickfeld zu nehmen. Der Tacho reduziert sich in diesem Fall auf eine kleine Ziffernanzeige in der rechten unteren Ecke des digitalen Instrumentes.

Bei den Assistenzsystemen hält der T-Roc serienmäßig die Multikollisionsbremse, den aktiven Spurhalteassistenten und das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit Fußgängererkennung und City-Notbremsfunktion vor. Der T-Roc „Style“ ist zudem generell mit der Müdigkeitserkennung ausgestattet. Optional kann der Crossover darüber hinaus mit zahlreichen weiteren Assistenzsystemen konfiguriert werden.

Mit dem T-Roc bringen die Wolfsburger eine coole SUV-Alternative zum klassischen Golf auf den Markt. Insbesondere in der „Sport“-Variante und mit einem der großen Aggregate versehen, macht der Crossover dank der verbauten Progressivlenkung richtig Spaß und ist deutlich mehr GTI als SUV. (ampnet/av)

Volkswagen Golf Sportsvan ist bestellbar

Der im September vorgestellte überarbeitete Volkswagen Golf Sportsvan kann nun bestellt werden. Er bietet ein erweitertes Spektrum an Assistenzsystemen und eine neue Generation der Infosysteme (Topsystem mit Gestensteuerung). Darüber hinaus wurde die Serienausstattung um LED-Rückleuchten, das Radio-Navigationssystem Composition Colour und die Müdigkeitserkennung erweitert. Der Einstiegspreis von 20 475 Euro (in Verbindung mit 1,0 TSI-Motor mit 63 kW/85 PS1) ändert sich im Vergleich zum Vorgängermodell aber nicht.

Die TSI-Benziner (als 1,0 TSI mit 63 kW / 85 PS1 und 81 kW / 110 PS2 ) sowie 1,5 TSI ACT mit 96 kW / 130 PS3 und 110 KW / 150 PS4) sind zum Marktstart bestellbar. Die zwei stärkeren TSI-Motoren sind zudem mit einem aktiven Zylindermanagement ausgestattet, das in definierten Betriebsphasen zwei der vier Zylinder abschaltet und so den Verbrauch und die Emissionen reduziert. Zwei effiziente TDI-Dieselmotoren werden das vorgesehene Antriebsspektrum vervollständigen. (ampnet/nic)

Performance-Paket für VW Golf R

Der Volkswagen Golf R und der Golf R Variant bringen 228 kW/310 PS auf den Asphalt. Elektronisch begrenzt erreichen beide Modelle 250 km/h. Nun kann diese Abriegelung über das optionale „Performance“-Paket aufgehoben werden. Die Höchstgeschwindigkeit steigt in diesem Fall beim Golf R auf 267 km/h und beim Golf R Variant auf 270 km/h. Das neue „Performance“-Paket ist ab 2950 Euro für die Golf R Modelle (nur in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG) erhältlich.

Das „Performance“-Paket beinhaltet auch eine R-„Performance“-Bremsanlage. Das Bremssystem fällt rund zwei Kilo leichter aus als die Serienbremse und verringert so die ungefederten Massen. Optisch ist die Performance-Anlage an der silbernen Logoplatte mit R-Emblem auf den Bremssätteln zu erkennen. Der Golf R sowie der Golf R Variant können wahlweise mit den 19-Zoll Leichtmetallrädern „Spielberg“ oder „Pretoria“ bestückt werden. Hinzu kommt eine zusätzliche Spoiler-Lippe auf dem Dachkantenspoiler.

Für den zwei- und viertürigen Golf R ist das „Performance“-Paket zusätzlich mit der optionalen R-„Performance“-Titan-Abgasanlage kombinierbar. (ampnet/nic)

Vorstellung Volkswagen Tiguan Allspace

Seit dem Debüt des ersten Touareg (2002) und der ersten Tiguan-Generation (2007) hat Volkswagen einen großen Anteil an der weltweiten Erfolgsgeschichte der Sport Utility Vehicle (SUV). Seit 2016 bauen die Wolfsburger das SUV-Spektrum mit dem Start der zweiten Tiguan-Generation im Rahmen einer Produktoffensive massiv aus. Bevor im nächsten Jahr der neue Touareg auf den Markt kommt, schließt der Tiguan Allspace eine bisherige Lücke im Angebot der deutschen Traditionsmarke.

Der Allspace, ein um 21,5 Zentimeter verlängerter Tiguan, kann mit einer dritten Sitzbank ausgestattet werden. Darin finden mit bis zu sieben Personen die Spieler einer halben Jugend-Fußballmannschaft Platz. Viel interessanter ist die Verlängerung jedoch für eine Familie mit zwei oder drei Kindern. Passagiere in der zweiten Sitzreihe kommen in den Genuss von satten 54 Millimetern zusätzlicher Kniefreiheit. Der Fond wird damit in diesem Bereich ähnlich komfortabel wie in einer großen Reiselimousine. Dank des um 10,9 Zentimeter auf 2,79 Meter verlängerten Radstandes meistert der Tiguan Allspace das Gepäck von fünf Erwachsenen auf dem Weg zum Flughafen oder direkt in den Urlaub. Wer dann auch noch die Lehnen der zweiten Sitzreihe umklappt, kommt auf ein Stauvolumen von bis zu 1920 Litern und einer Laderaumlänge von 1,92 Metern. Damit lässt sich im Tiguan Allspace sogar ein Surfbrett transportieren.

Der Unterschied zum bisherigen Tiguan wird neben den längeren Fondtüren und der ansteigenden Fenstergrafik ab der C-Säule insbesondere in der Frontpartie deutlich. Die Motorhaube ist ab dem Kühlergrill noch ein kurzes Stück direkt nach oben gezogen worden, um die Proportionen der neuen Gesamtlänge anzupassen. Gemeinsam mit den zum Teil in die Scheinwerfer hineinreichenden Chromspangen wird somit eine Brücke zum Volkswagen US-SUV Atlas geschlagen. Serienmäßig sind alle Tiguan Allspace mit einem granitgrauen Unterfahrschutz ausgestattet. Neu gestaltet wurde zudem das Dach: Erstmals kommen hier statt einer glatten Dachfläche, markante Sicken zum Einsatz – eine Hommage an klassische Geländewagen. Mit diesen Veränderungen im Exterieur-Design gewinnt der Tiguan Allspace einen eigenständigen Auftritt, der vor allem diejenigen ansprechen wird, denen der normale Tiguan ein wenig zu klein und leichtfüßig erscheint.

Zu den weiteren Kennzeichen des neuen Volkswagen-SUV gehört eine erweiterte Serienausstattung; sie unterstreicht die Positionierung zwischen dem kleineren Bruder Tiguan mit normalem Radstand und dem exklusiven Touareg. Zu dieser Erweiterung gehören bereits in der Grundversion „Trendline‘‘ zusätzliche Features wie die Dachreling (in schwarz), das Medi- asystem „Composition Colour‘‘ samt „Connectivity Paket“ (Telefon- und USB-Schnittstelle), ein Multifunktionslenkrad, edle Trapezblenden für die Endrohre der Abgasanlage und ein variabler Laderaumboden. Einen nochmals großen Sprung machen die Ausstattungslinien „Comfortline‘‘ (unter anderem mit einer automatischen Heckklappe und silberner Dachreling) sowie „Highline‘‘ (samt Voll-LED-Scheinwerfer und Schließ-Start-System „Keyless Access“). Darüber hinaus startet die SUV-Baureihe mit einer neuen Infotainmentsystem-Generation durch: Das Topsystem „Discover Pro“ verfügt über eine Gestensteuerung.

Neben allen bekannten Assistenzsystemen der Marke Volkswagen ist im Tiguan Allspace auch ein High-Sound-System von Dynaudio erhältlich. Die Dänen sind inzwischen für ihre Klangprofile bekannt, die in der Lage sind, für jede Stilrichtung den besten Sound bereitzustellen – exakt abgestimmt darauf, welche Plätze im Fahrzeug überhaupt besetzt sind.

Erhältlich ist der neue Tiguan Allspace mit Front- und Allradantrieb. Die frontgetriebenen Versionen des SUV bewältigen, je nach Motor, Anhängelasten von bis zu 2200 Kilogramm. Im Fall der allradgetriebenen Modelle steigt dieser Wert auf bis zu 2500 Kilogramm. Das Spektrum der drei Benzin- (TSI) und drei Diesel-Motoren (TDI) beginnt analog zur exklusiveren Positionierung des Tiguan Allspace sowohl bei den Benzin- als auch Dieselmotoren jeweils eine Stufe höher als beim bisherigen Tiguan. Die TSI entwickeln 110 kW/150 PS, 132 kW/180 PS und 162 kW/220 PS. In den Leistungsstufen mit 110 kW/150 PS, 140 kW/190 PS und 176 kW/240 PS sind die drei TDI erhältlich. Stets frontgetrieben ist der Tiguan Allspace 1.4 TSI mit 150 PS und temporärer Zylinderabschaltung. Für die 150-PS-TDI-Version des SUV steht der Allradantrieb optional zur Verfügung, alle anderen Tiguan Allspace haben ihn serienmäßig an Bord. Gleiches gilt für das Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Wer aus dem Vollen schöpfen kann, sollte sich nicht scheuen, noch ein wenig zu warten und den 176 kW/220 PS-TDI mit einer R-Line-Ausstattung kombinieren, deren Erscheinen eingeweihte Kreise inoffiziell bereits in Aussicht stellen. Den großen Tiguan sollte man auf jeden Fall nicht mit dem kleinsten Motor ordern. (ampnet/av)

Volkswagen T-Roc ist ab sofort bestellbar

Der neue Volkswagen T-Roc feierte vor drei Wochen seine Weltpremiere und ist ab sofort bestellbar. Das Einstiegsmodell mit 1.0 TSI-Motor (85 kW/115 PS1) ist ab 20 390 Euro erhältlich. Der wahlweise front- oder allradgetriebene Allrounder verbindet die Souveränität eines SUV mit der Agilität eines sportlichen Kompaktmodells.

Der neue T-Roc ist zum Bestellstart mit drei agilen und gleichzeitig effizienten Motorisierungen erhältlich: Neben der Basismotorisierung mit 1.0 TSI (85 kW/115 PS) stehen ein weiterer 2.0 TSI mit 140 kW/190 PS (mit Siebengang-DSG und Allradantrieb 4Motion) sowie ein 2.0 TDI mit 110 kW/150 PS (mit Siebengang-DSG und Allradantrieb 4Motion) zu Beginn zur Auswahl. (ampnet/nic)

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Vorstellung Volkswagen Polo: Spielen wir Polo oder Mini-Golf?

In 42 Jahren gut einen halben Meter länger? Nach menschlichen Maßstäben kaum erwähnenswert, für ein Auto sind diese 50,5 Zentimeter jedoch ein gewaltiges Wachstum. Vor allem, wenn man mal als Kleinster der VW-Familie gestartet war. Davon ist bei dem auf 4,05 Meter gestreckten Polo nichts mehr zu sehen und zu spüren. Die sechste Generation des Wolfsburger Dauerbrenners, der am 29. September zu Preisen ab 12 975 Euro ins Autohaus rollt, hat die Rolle des Kleinwagens abgelegt – und fährt sich inzwischen auch wie ein Großer.

Schon der Einstieg ist ein Augen-Öffner: sauber definierte Kanten und Flächen, schicke Materialien und eine auf den ersten Anschein tadellose Verarbeitung. Dazu kommt eine ungekannte Geräumigkeit. Wie schon der Seat Ibiza nutzt auch der Polo den neuen modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns. Und mit der Länge wuchs auch der Radstand um mehr als neun sowie die Breite um knapp sieben Zentimeter. Das schafft viel Bein- und Bewegungsfreiheit, vorne wie hinten. Davon profitiert ebenso der Kofferraum, der um stolze 71 auf üppige 351 Liter aufgepumpt wurde, größer als im Golf VI (350 Liter) von 2008 und kaum weniger als die aktuelle Version (380 Liter).

Überhaupt blitzt der große Bruder immer wieder durch. Mit dem breit und schmal gezeichneten Grill, der weit nach vorn gezogenen Haube sowie dem dynamisch geschnittenen Schrägheck erscheint der Polo fast wie ein Mini-Golf. Eigenständig allein ist die Seitenansicht mit doppelter Blechfalz und betonter Schulterlinie, die den nur noch als Fünftürer angebotenen Wagen nach hinten streckt. Dazu lässt sich der Polo außen wie innen individuell gestalten. Mit 14 Außenfarben, elf Sitzbezügen, acht Dekoren fürs Armaturenbrett und zwölf unterschiedlichen Felgen sowie mehreren Ausstattungspaketen wird man lange nach zwei identischen Modellen suchen müssen.

Auch die Technologie übernimmt der Polo weitgehend vom Golf. Allen voran das digitale Cockpit mit dem so genannten Active Info Display. Damit lässt sich das Kombi-Instrument als 11,7 Zoll großes Display via Tastendruck am Lenkrad nach persönlichem Gusto gestalten, ob klassisch mit zwei Tachoscheiben, als schwarzes Display mit relevanten Fahr-Daten oder in der spektakulärsten Ansicht als hochauflösende Kartendarstellung auf der gesamten Fläche. In der zweiten Auflage, die im Polo Premiere feiert, ist die Ansicht noch brillanter und schärfer als bisher in Golf, Passat oder Tiguan. Und dazu mit 400 Euro auch noch günstiger zu haben. Voraussetzung dafür ist allerdings das ebenfalls optionale Infotainment-System, das sich mit je nach Ausführung 6,5 bis 8,0 Zoll großem Glas-Touchscreen inklusive Näherungssensoren (440 bis 990 Euro) plus Navigationsfunktion (565 Euro) optisch nahtlos zu einer großen Bedienfläche verbindet. Apple- und Android-Smartphones können ebenfalls via App-Connect (225 Euro) angebunden werden.

Aber auch in Sachen Sicherheit profitiert der Polo vom konzerninternen Technik-Transfer. Neben den sechs serienmäßigen Airbags lässt sich der Kleinwagen mit allen gängigen Assistenzsystemen, von der City-Notbremse inklusive Fußgängererkennung über Abstands-Tempomat, Müdigkeits- und Toter-Winkel-Warner bis zum Ein- und Auspark-Assistenten, bestücken.

Breit gefächert ist das Motorenangebot. Sechs Benziner, zwei Diesel und eine Erdgas-Version soll es geben. Zum Händlerstart am 29. September gibt es allerdings erst einmal nur drei 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner, wobei die beiden Einstiegsversionen mit 65 PS und 75 PS ohne Turboaufladung auskommen müssen. Der dynamischen Erscheinung des neuen Polo gerecht wird deshalb am ehesten noch das TSI-Triebwerk mit 95 PS.

Mit leichtem Knurren hüpft der muntere Motor aus den Startblöcken und absolviert mit 175 Nm Drehmoment ab 2000 Touren jedes Fahrmanöver ohne Mühe. Ob beim spritzigen Spurengeschlängel in der Stadt oder beim flotten Dahingleiten über Land, der Dreizylinder hält sich dank guter Geräuschdämmung auch akustisch auffallend zurück. Wer es schwarz auf weiß möchte: mit 10,8 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 und 187 km/h Spitze ist der Polo gut unterwegs. Aber vor allem im Fahrverhalten zeigt der Kleinwagen, dass er inzwischen ein Großer geworden ist. Die Lenkung ist feinfühlig und zielgenau, der Federungskomfort straff und ausgewogen, das Handling beinahe narrensicher. Selten wirkte ein Kleinwagen so ausgereift und erwachsen. Die bis Jahresende folgenden Motorversionen sind eine stärkere Variante des gleichen Dreizylinder-Turbos mit 115 PS sowie dem Topmodell GTI mit 200 PS statt der bisherigen 192 PS. Erst für das kommende Frühjahr ist dagegen der aus dem Golf bekannte 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI mit 150 PS und Zylinderabschaltung angekündigt.

Noch in diesem Jahr soll es aber auch einen 1,6-Liter-TDI-Diesel, wahlweise mit 80 PS und 95 PS, geben. Nach dem Diesel-Desaster selbstverständlich ab Werk mit SCR-Katalysator und Harnstoffeinspritzung, um den Stickoxid-Ausstoß zu drücken. Premiere im Polo feiert außerdem der erste Erdgas-Turbomotor mit 90 PS, auch wenn der hierzulande bislang so gut wie keine Rolle spielte.

Wie gewohnt gibt es den Polo in drei Ausstattungen, wobei der Komfort in der Basisversion Trendline (ab 12 975 Euro) überschaubar und ausbaufähig ist. Immerhin, der Front Assist inklusive Fußgängererkennung und City-Notbremse sowie Start-Stopp-Automatik sind Serie. Klimaanlage und Radio gibt es allerdings erst ab der Comfortline (plus 2175 Euro), Klimaautomatik und 15-Zoll-Alu-Felgen ab der Version Highline (plus 800 Euro). Und weil der TSI-Dreizylinder-Turbo erst ab der Ausstattung Comfortline zu haben ist, kostet er nicht unter 17 200 Euro. Dazu gesellt sich vom Start weg das Sondermodell Polo beats mit 300-Watt-Soundsystem ab 17 025 Euro. Auch bei den Preisen ist der Polo inzwischen ganz schön groß geworden. (ampnet/fw)

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Vorstellung Volkswagen T-Roc

Die Marke Volkswagen ist nicht immer die erste, wenn es darum geht, neue Segmente zu bearbeiten. Die Wolfsburger ziehen es vor, den Markt zu studieren, die Konkurrenz zu analysieren – und dann mit einem zielgenau entwickelten Produkt zuzuschlagen. Und so ist es auch beim T-Roc, einem Crossover-SUV der Kompaktklasse, der den von Modellen wie dem Opel Mokka dominierten Markt aufmischen soll.

Der T-Roc entspricht mit einer Länge von 4,23 Metern nahezu exakt dem aktuellen Golf. Mit 1,82 Metern ist er jedoch nochmals breiter, und die Höhe von 1,57 Metern entspricht seinem Wesen als Crossover: Mit einem solchen Auto möchte der Besitzer zum Ausdruck bringen, dass er querfeldein, auf felsigen Anstiegen und in anspruchsvollem Gelände zuhause ist. Nur zufällig befindet man sich gerade auf dem Weg ins Büro.

Zum Marktstart gibt es den T-Roc mit drei Otto- und drei Dieselmotoren: Der Einstiegs-Benziner ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 85 kW / 115 PS, darüber rangieren ein 1,5-Liter-Vierzylinder mit 110 kW / 150 PS und ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 122 kW / 190 PS. Das Dieselprogramm besteht aus einem 1,6-Liter-TDI mit ebenfalls 85 kW / 115 PS und zwei 2,0-Liter-Motoren (150 und 190 PS). Die Einstiegsmodelle gibt es nur mit Frontantrieb und Sechs-Gang-Handschaltung, bei den stärksten Motoren sind Allradantrieb und Sieben-Gang-DKG obligatorisch; die 150-PS-Motoren bieten freie Auswahl.

Was es nicht gibt, ist eine Hybridversion oder Elektro-T-Roc. Die Marktchancen dafür werden in Wolfsburg als gering eingeschätzt, wenngleich man dies keineswegs als Absage an die E-Mobilität verstanden wissen will. Beim T-Roc darf man sich jedoch auf eine andere Variante einstellen: Es könnte eine Hochleistungsvariante nachgereicht werden – die locker 300 PS leisten wird.

Schon jetzt dürfte der T-Roc das sportlichste Angebot in seinem Segment darstellen: Das MQB-Chassis (Modularer Querbaukasten) glänzt bei den anderen Konzernmodellen durch eine straff-präzise Abstimmung, beim T-Roc gibt es die Progressivlenkung aus dem GTI, und die Parameter von Motor und Fahrwerk lassen sich per Fahrmodusschalter schärfen.

Das Interieur glänzt je nach Ausführung mit optionalen Verblendungen in Wagenfarbe, die einen frischen und bunten Akzent setzen, und auch die Sitze sind anspruchsvoll und teilweise mehrfarbig gestaltet. Dafür ist die Materialqualität insgesamt nicht mehr so überlegen, wie es in der Ära Piech Standard war. VW will zwar unter den Massenmarken vorne liegen; Aspirationen, Mercedes-Benz als Premium-Marke zu attackieren, hegt man in Wolfsburg offensichtlich nicht mehr.

Anstatt das Geld in gepolsterte Flächen, Ziernähte und ein besonders gediegenes Ambiente zu stecken, hat VW beim T-Roc in ein Infotainmentsystem und Assistenzsysteme investiert, die in diesem Segment die Messlatte deutlich nach oben verschieben. Und das dürfte angesichts der avisierten jungen Zielgruppe die richtige Entscheidung sein.

Von außen bleibt der T-Roc der gleichnamigen Studie von 2014 treu: Viele Stilelemente auch die Proportionen der damaligen Targa-Studie haben es in die Serie geschafft. Die oberhalb der Seitenfenster verlaufende Kontrastleiste, die hinten bis zum Ansatz der C-Säule abfällt, ist inzwischen auch bei Konkurrenzmodellen wie dem Jeep Compass aufgetaucht; bei der VW-Studie war sie jedoch zuerst zu sehen. Und die coupéhaft geneigte C-Säule erinnert an den Audi Q2, mit seinen muskulös ausgeformten Flanken und den breiten Rückleuchten wirkt der T-Roc insgesamt jedoch hochwertiger als das Schwestermodell aus Ingolstadt. Übrigens bietet VW eine reichhaltige Palette zweifarbiger Lackierungen an.

Sein Messedebüt erlebt der T-Roc in wenigen Wochen auf der Frankfurter IAA, im Oktober wird er erstmals zu fahren sein. Dass er im Anschluss daran in seinem Segment die Spitzenposition reklamiert, ist nicht ausgeschlossen. (ampnet/jm)

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IAA 2017: Der VW Golf Sportsvan zieht nach

Nach dem umfangreichen Update für den VW Golf zieht im Herbst der Golf Sportsvan nach. Volkswagen zeigt das äußerlich nur leicht veränderte Modell auf der IAA (12.–24.9.2017), der Vorverkauf startet dann kurz danach. Zu den äußeren Modifikationen gehören neu designte Stoßfänger, neue Halogenscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, Voll-LED- statt Xenon-Scheinwerfer und für alle Versionen serienmäßige LED-Rückleuchten. Das Interieur werten neue Dekore, Stoffe und Ledersitze auf.

Im Mittelpunkt der Überarbeitung stehen jedoch neue Infotainment- und Assistenzsysteme. So kann das 9,2-Zoll-Radio-Navigationssystem Discover Pro auch via Gestensteuerung bedient werden. Gewöhnliche Tasten und Regler gibt es nicht mehr; die haptische Bedienung erfolgt allein über den Touchscreen und fünf kapazitive Felder am linken Rand des neuen Infotainmentsystems. Über die App „Media Control“ bietet Volkswagen zudem eine Schnittstelle für Tablets (und Smartphones) zum Infotainmentsystem an. Volkswagen bietet zudem auch das Dienste-Paket „Security & Service“ im Golf Sportsvan an.

Der Front Assist mit City-Notbremsfunktion verfügt jetzt über eine Fußgängererkennung, der Stauassistent erlaubt teilautomatisiertes Stop-and-Go-Fahren bis 60 km/h, der Parkassistent wurde weiter entwickelt und es gibt eine Anhängerrangierhilfe. Von den drei neuen Benzinern sind zwei mit einer Zylinderabschaltung versehen. Zwei TDI-Aggregate runden die Motorenpalette ab. (ampnet/jri)

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Verkaufsfreigabe für den VW Tiguan Allspace

ampnet – 4. August 2017. Bei Volkswagen ist die Verkaufsfreigabe für den Tiguan Allspace erfolgt. Die Preise für die 21,5 Zentimeter längere Variante des SUV mit optionaler dritter Sitzreihe beginnen bei 29 975 Euro für den 110 kW / 150 PS starken 1.4 TSI. Als Fünfsitzer steht ein Kofferraumvolumen von 760 Litern zur Verfügung und bei umgeklappter Rückbank 1920 Liter.

Die Grundausstattung umfasst unter anderem Klimaanlage, Multifunktions-Lederlenkrad, LED-Rückleuchten, Spurhalteassistent und City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung. Außerdem sind eine schwarze Dachreling und ein variabler Laderaumboden Standard. Über dem Trendline sind die Ausstattungslinien Comfortline und Highline positioniert, die unter anderem eine elektrische Heckklappe oder Voll-LED-Scheinwerfer bieten. Das Infotainment-Topsystem „Discover Pro“ verfügt – als Novum in dieser Klasse – über eine Gestensteuerung.

Zum Marktstart ist der Tiguan Allspace in vier Motorisierungen erhältlich.
Neben dem 1,4-Liter-Einstiegsbenziner stehen drei 2,0-Liter-TDI-Motoren (110 kW / 150, 140 kW / 190 und 176 kW / 240 PS) zur Wahl. Die frontgetriebenen Versionen bewältigen je nach Motor Anhängelasten von bis zu 2200 Kilogramm. Bei der allradgetriebenen Version steigt der Wert auf 2,5 Tonnen.

In den Handel kommt der VW Tiguan Allspace im vierten Quartal. (ampnet/jri)

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Vorverkauf des neuen VW Polo gestartet

ampnet – 4. August 2017. Ab sofort kann die Neuauflage des Volkswagen Polos bestellt werden, der Ende September zu den deutschen Händlern kommt. Die Preise beginnen bei 12 975 Euro für den 1,0 l mit 48 kW / 65 PS. Die neue Modellgeneration wird in den drei klassischen Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline sowie als Sondermodell „Launch“ angeboten. Die Sonderversion Polo „Beats“ (u.a. mit einem 300-Watt-Soundsystem), das sportliche Top-Modell Polo GTI mit 147 kW / 200 PS und eine Erdgasvariante folgen bis zum Jahresende.

Zum Vorverkaufsstart sind drei 1,0-Liter Benzinern mit 48 kW / 65 PS, 55 kW / 75 PS und 70 kW / 95 PS angeboten. Alle Aggregate sind serienmäßig mit Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus ausgestattet. Ab einer Leistung von 95 PS ist auch die Kombination mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) möglich. (ampnet/nic)

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