Verkaufsfreigabe für den VW Tiguan Allspace

ampnet – 4. August 2017. Bei Volkswagen ist die Verkaufsfreigabe für den Tiguan Allspace erfolgt. Die Preise für die 21,5 Zentimeter längere Variante des SUV mit optionaler dritter Sitzreihe beginnen bei 29 975 Euro für den 110 kW / 150 PS starken 1.4 TSI. Als Fünfsitzer steht ein Kofferraumvolumen von 760 Litern zur Verfügung und bei umgeklappter Rückbank 1920 Liter.

Die Grundausstattung umfasst unter anderem Klimaanlage, Multifunktions-Lederlenkrad, LED-Rückleuchten, Spurhalteassistent und City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung. Außerdem sind eine schwarze Dachreling und ein variabler Laderaumboden Standard. Über dem Trendline sind die Ausstattungslinien Comfortline und Highline positioniert, die unter anderem eine elektrische Heckklappe oder Voll-LED-Scheinwerfer bieten. Das Infotainment-Topsystem „Discover Pro“ verfügt – als Novum in dieser Klasse – über eine Gestensteuerung.

Zum Marktstart ist der Tiguan Allspace in vier Motorisierungen erhältlich.
Neben dem 1,4-Liter-Einstiegsbenziner stehen drei 2,0-Liter-TDI-Motoren (110 kW / 150, 140 kW / 190 und 176 kW / 240 PS) zur Wahl. Die frontgetriebenen Versionen bewältigen je nach Motor Anhängelasten von bis zu 2200 Kilogramm. Bei der allradgetriebenen Version steigt der Wert auf 2,5 Tonnen.

In den Handel kommt der VW Tiguan Allspace im vierten Quartal. (ampnet/jri)

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Vorverkauf des neuen VW Polo gestartet

ampnet – 4. August 2017. Ab sofort kann die Neuauflage des Volkswagen Polos bestellt werden, der Ende September zu den deutschen Händlern kommt. Die Preise beginnen bei 12 975 Euro für den 1,0 l mit 48 kW / 65 PS. Die neue Modellgeneration wird in den drei klassischen Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline sowie als Sondermodell „Launch“ angeboten. Die Sonderversion Polo „Beats“ (u.a. mit einem 300-Watt-Soundsystem), das sportliche Top-Modell Polo GTI mit 147 kW / 200 PS und eine Erdgasvariante folgen bis zum Jahresende.

Zum Vorverkaufsstart sind drei 1,0-Liter Benzinern mit 48 kW / 65 PS, 55 kW / 75 PS und 70 kW / 95 PS angeboten. Alle Aggregate sind serienmäßig mit Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus ausgestattet. Ab einer Leistung von 95 PS ist auch die Kombination mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) möglich. (ampnet/nic)

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Exklusiv-Fahrbericht Volkswagen Tiguan Allspace: Für den Beton-Dschungel

ampnet – 19. Juli 2017. Autos mit verlängertem Radstand waren früher eine Sache der Oberklasse: Es ging um mehr Beinfreiheit und mehr Prestige für die Chauffeurlimousine. Doch jetzt ist das Thema im Massenmarkt angekommen: Mit dem Volkswagen Tiguan Allspace, der demnächst auch in Deutschland angeboten wird.

Eigentlich hatte Volkswagen die Variante mit langem Radstand vor allem für die USA und China entwickelt: Amerikaner wollen mehr Gepäckraum und eine optionale dritte Sitzbank, den Chinesen geht es um eine großzügige, nach hinten verschiebbare zweite Sitzreihe. Über 20 Zentimeter Längenzuwachs machen beides möglich.

Als das Konzept stand, haben die europäischen Märkte die Hand gehoben: Das Auto könne auch hier funktionieren, neben dem fest geplanten kurzen Tiguan. Hier schließt er die Lücke zwischen Tiguan und Touareg – denn den großen und preiswerten Geländewagen VW Atlas gibt es hier nicht.

Bei Testfahrten in den USA konnten wir die dortige Variante gründlich unter die Lupe nehmen. Angetrieben wird sie von einem leisen und agilen 135 kW / 184 PS starken 2,0-Liter-TSI-Motor, der über eine Acht-Gang-Wandlerautomatik die Vorderräder, optional auch alle vier Räder, antreibt. Die Amerikaner schätzen das klassische Rührwerk wegen der satten Drehmomentüberhöhung beim Anfahren; in Europa werden stattdessen Doppelkupplungsgetriebe und Handschalter zum Einsatz kommen. Und es wird hier natürlich auch kleinere Benziner und die ultra-sparsamen TDI-Motoren geben, analog zum kurzen Tiguan.

Der Tiguan Allspace kommt mit Allradantrieb der fünften Generation. Dabei werden normalerweise nur die Vorderräder angetrieben. Wenn Schlupf auftritt, schließt sich augenblicklich eine Kupplung und schickt Kraft an die Hinterachse. Das elektronische Differential wiederum kann die Kraft seitlich verteilen.

Aus Fahrerperspektive ist es nicht einfach, den kurzen Tiguan und den langen Tiguan Allspace voneinander zu unterscheiden. Der Allspace ist ein bisschen schwerer und mit seinem langen Radstand liegt er noch satter auf der Straße. Im Vergleich zu anderen SUV in den USA ist er eher straff gefedert, und er zeigt kaum Wankbewegungen – typisch Tiguan. Auch der Allspace macht Spaß, und das kann man wahrlich nicht über jeden SUV sagen.

Nicht nur der Fahrer hat gut lachen, sondern auch die in der großzügig geschnittenen zweiten Reihe untergebrachten Passagiere. Ihre Sitzbank lässt sich um knapp 10 cm verschieben, man sitzt dort bequem und mit guter Übersicht. Die dritte Sitzreihe ist indessen eher für Kinder geeignet, immerhin aber geräumiger als in einigen Konkurrenzmodellen. Übrigens lässt die Materialqualität im Bereich der zweiten und dritten Sitzreihe deutlich nach – ausgerechnet da, wo Kindern gerne Kratzer auf dem Kunststoff hinterlassen.

Wird nur einer der beiden Plätze in der dritten Reihe benötigt, kann die andere Hälfte nach vorn geklappt werden. Und das ist hochwillkommen, denn wenn die dritte Sitzreihe komplett genutzt wird, bleibt dahinter kaum noch Platz. Wir haben jedenfalls kaum unseren Rucksack unterbringen können.

Gebaut wird der Tiguan Allspace im mexikanischen Puebla, und in den USA wird er zum Kampfpreis angeboten: Gerade einmal 25 345 Dollar kostet die frontgetriebene Einstiegsvariante S, die immerhin schon 17-Zoll-Alufelgen, LED-Rückleuchten und eine Rückfahrkamera bietet. Allradantrieb kostet 1300 Dollar Aufpreis, und für die dritte Sitzbank wechseln weitere 500 Dollar den Besitzer. Auf einen derart günstigen Einstandspreis, nämlich weniger als 23 000 Euro, darf man hierzulande kaum hoffen.

Im Konkurrenzvergleich glänzt der Tiguan Allspace trotzdem: Mit seiner elegant gezeichneten Form, dem üppig geschnittenen Innenraum – und den fahrdynamischen Qualitäten, die allen Tiguan-Modellen eigen sind. (ampnet/jm)

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Mobilitätspreis für „Emergency Assist“ von Volkswagen

ampnet – 29. Juni 2017. Das Fahrerassistenzsystem „Emergency Assist“ von Volkswagen ist mit dem „Deutschen Mobilitätspreis 2017“ ausgezeichnet worden. Der Preis wurde gestern Abend von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für eine sichere intelligente Mobilität vergeben.

Im Emergency Assist der zweiten Generation schließen sich „Lane Assist“ (Spurhalteassistent), „ACC“ (automatische Distanzkontrolle), „Side Assist“ (Spurwechselassistent) und „Park Assist“ (Parklenkassistent) zu einem System zusammen und bringen das Auto, falls der Fahrer nicht reagiert, im Notfall selbsttätig zum Stehen. Dabei wird auch die Warnblinkanlage eingeschaltet.

Die neueste Generation, die im VW Arteon verfügbar sein wird, bremst das Fahrzeug im Rahmen der Systemgrenzen nicht nur ab, sondern steuert, sofern es der rückwärtige Verkehr und die Umgebungsbedingungen zulassen, auf die ganz rechte Fahrspur. Zusätzlich zu den akustischen und optischen Warnungen sowie dem Bremsrucken erzeugt ein optionaler Gurtstraffer einen Gurtruck und dient damit als weitere Warnung für den Fahrer und fixiert ihn zudem sicher im Sitz. (ampnet/jri)

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Der neue VW Polo

ampnet – 16. Juni 2017. Volkswagen hat heute in Berlin den neuen Polo präsentiert. Die sechste Generation des Kleinwagens erscheint im Laufe des Jahres mit einem komplett neuen Design und zu Preisen ab 12 975 Euro. Eine Vielzahl von Assistenz- und Komfortsystemen war bislang nur aus dem Golf und dem Passat bekannt.

Bereits die Basisversion – bei Volkswagen heißt sie Trendline – verfügt serienmäßig über LED-Tagfahrlicht mit Coming- und Leavinghome-Funktion, eine Geschwindigkeitsregelanlage, das Umfeldbeobachtungssystem Frontassist mit City Notbremsfunktion und Fußgängererkennung. Besonders interessant ist das optional erhältliche System „Blindspot Detection“ mit Ausparkassistent und einer Rangier-Bremsfunktion zur Verhinderung von Parkremplern.

Die Adaptive Cruise Control (ACC) ist ebenso neu im Polo wie der 66 kW / 90 PS leistende TGI-Motor mit Erdgas-Direkteinspritzung. Diese Motorisierung war zuvor nur für den Golf und den Passat erhältlich. Vier Benziner, unter anderem der neue 1,5-Liter TSI, und zwei TDI-Motoren mit einem Leistungsspektrum von 48 kW / 65 PS bis 110 kW / 150 PS stehen überdies zur Wahl.

Auto und Computer verschmelzen auch im Polo immer mehr miteinander. So ist für den zweitkleinsten VW die aktuellste Version des „Active Info Display“ mit bis zu acht Zoll großem Bildschirm verfügbar. Volkswagen will mit dem Polo speziell junge Autofahrer begeistern. So verfügt die neue Modellgeneration über alle Features, die das Auto zu einem rollenden Smartphone machen. Ferner steht mit dem Polo „Beats“ ein Modell in den Startlöchern, das mit einer 300-Watt-Anlage für ausgeprägten Musikgenuss sorgt. Außerdem zeigte Volkswagen schon den Polo GTI, der das Topmodell seiner Baureihe repräsentiert. Sein Zwei-Liter-Motor leistet 147 kW / 200 PS.

Der Polo als Grundmodell ist gemessen an der Serienausstattung günstiger geworden, zumal er nur noch als Fünftürer zu haben ist. Doch Dank des üppigen Angebots von Extras lässt sich der kompakte Wolfsburger leicht zum Luxus-Flitzer für über 20 000 Euro aufmotzen. Angesichts der vielen nützlichen Assistenzsysteme ist das jedoch durchaus eine lohnende Option. (ampnet/tw)

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Volkswagen bringt Sondermodell Special Up

ampnet – 9. Juni 2017. Volkswagen startet ab sofort mit dem Vorverkauf des Sondermodells Special Up. In Anlehnung an den Käfer Special Bug aus dem Jahre 1982 nimmt das neue Sondermodell einige Details des Urahn auf und erweitert die Up-Familie so um einen besonderen Hingucker. Die Preise für den Special Up starten in Deutschland ab 13 625 Euro.

Volkswagen bietet das Sondermodell einmal als Abbild des Käfer-Originals mit der Außenlackierung in black pearl und in Verbindung mit 17-Zoll-Felgen in der Farbe sandstorm yellow an. Darüber hinaus kann das Sondermodell in der Außenfarbe savanna gold mit schwarzen Leichtmetallfelgen des Typs „Polygon“ bestellt werden. Beide Varianten sind mit dem Schriftzug „special“ auf der Außenseite des Fahrzeugs versehen.

Im Innenraum verfügt das Sondermodell über eine serienmäßige Ambientebeleuchtung, Einstiegsleisten in Aluminium mit Schriftzug „up!“, eine Sitzheizung und einen schwarzen Dachhimmel. Außerdem sind die Sitzbezüge und das Dashpad in savanna gold erhältlich. Der Special Up black pearl ist ab 13 625 Euro zu haben, die Variante in savanna gold ab 13 775 Euro.

Zusätzlich bereichert der Eco Special Up mit nachhaltigem Erdgasantrieb (nur in Verbindung mit der Variante black pearl) das Modellprogramm. Angetrieben wird der als Zwei- und Viertürer lieferbare Cityspezialist von einem modernen Erdgasmotor. Das Sondermodell mit 1.0 TGI-Motor und Fünfgang-Getriebe ist ab einem Einstiegspreis von 16 600 Euro erhältlich. (ampnet/nic)

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Vorstellung Volkswagen Arteon: Der Über-Passat

ampnet – 31. Mai 2017. Der Volkswagen Arteon passt genau in die Lücke zwischen Passat CC und Phaeton. Beide gibt es aber nicht mehr. Bis der Phaeton unter Umständen als Elektroauto wieder am Marktgeschehen teilnimmt, steht der Arteon deswegen an der Spitze des Limousinen-Angebots der Wolfsburger in Europa – sozusagen als Über-Passat. Diese Einordnung werden die Marketingexperten von Volkswagen vermutlich nicht gern hören. Hatten Sie doch schon versucht, den Volkswagen CC als eigenständiges Modell zu positionieren, nachdem sie ihn zunächst als den schönsten aller Passats präsentiert hatten. Für den Arteon prägen sie nun einen neuen Begriff, der in der Tat zutreffend beschreibt, wie das neue Auto sich von der Mittelklasse der Marke abheben soll: nach oben, als Business Class Gran Turismo.

Mit 4,77 Metern neun Zentimeter länger, mit 1,87 m fünf Zentimeter breiter und mit 1,45 m drei Zentimeter flacher zeigen die Maße des Arteon im Vergleich zum Passat dennoch eine andere Statur als die paar Zentimeter vermuten lassen. Er wirkt mit seinem Radstand von 2,84 Metern und der an den CC angelehnten Silhouette deutlich gestreckter als beide Passat-Varianten. Auch die Breite weist ihn als Mitglied einer gehobenen Klasse aus. Der Arteon ist so breit, dass er von Rechts wegen bei normalen Autobahn-Baustellen mit 2,10 m breiten Fahrstreifen bei seiner Gesamtbreite von 2,13 m zwischen die Lkw auf die rechte Spur gehört. Angesichts des bislang aufregendsten Designs einer VW-Limousine wird die Autobahn-Polizei sicher gern beide Augen zudrücken.

Der Passat war immer der allseits akzeptierte nette Nachbar. Und selbst der „Schönling“ CC hatte nicht das Zeug dazu, Begeisterungsstürme auszulösen. Begeisterung ist auch für den Arteon nicht der richtige Begriff. Dennoch: Sein markantes, dynamischer wirkendes Design hebt ihn von dem ab, was Wolfsburg uns sonst bewusst als gängige Hausmannskost serviert.

Man mag Fließheck-Limousinen mögen oder nicht – diese ist eine der gelungensten, die mit Heckklappe und Laderaum einen der Vorteile dieses Konzepts voll ausspielt: normal 563 Liter Kofferraum, erweiterbar auf insgeamt 1577 – ein Wert, der manchen Kombi schwach aussehen lässt. Aber wer kauft schon ein solches Auto wegen Gepäckraum, Zuladung (maximal knapp 600 kg) oder Anhängelast (maximal 2200 kg)? Es geht vor allem um die inneren Werte, die der erlebt, der den Arteon besteigt. Eine Überraschung erwartet ihn dort nicht. Der Innenraum entspricht genau dem, was die Marke vorgibt: eine unaufgeregte, funktionale Gestaltung gepaart mit hochwertigen Materialien und gut verarbeitet.

Auch die Bedienung gibt wenig zum Grübeln auf. Genau das richtige Maß zwischen Funktionen, die – ganz analog – von Tastern und Reglern gesteuert werden und eine schnell erfassbare Menüführung für die digitale Steuerung von Infotainment und Fahrzeugeigenschaften. Head-up-Display und das vielfach einstell- und programmierbare virtuelle Cockpit können hier ihren ganzen Reiz ausspielen und zusätzlich High-Tech-Atmosphäre verbreiten, wenn man es mitbestellt.

Der Arteon geht zuerst mit drei Turbodirekteinspritzern an den Start: ein 206 kW / 280 PS starker TSI-Benziner und zwei TDI-Diesel mit 110 kW / 150 PS und 176 kW / 240 PS. Drei weitere Motoren werden später dazukommen: der neu entwickelte 1.5 TSI Evo mit 110 kW / 150 PS (mit Zylinderabschaltung) sowie ein TSI und TDI mit jeweils 140 kW / 190 PS. Alle Motoren können mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert werden (Ausnahme: Der 110-kW-TSI in Deutschland nur mit manuellem Getriebe). Für die TSI gehört das DSG ab 140 kW zur Serienausstattung; im Falle der TDI ist es in der 176-kW-Version serienmäßig an Bord. Der 280-PS-TSI und 240-PS-TDI sind generell mit dem Volkswagen-Allradantrieb 4Motion ausgestattet. Für den 140-kW-TDI steht er optional zur Verfügung. Alle anderen Modelle besitzen Frontantrieb.

Volkswagen ist stolz darauf, bei den Assistenzsystemen nicht nur ins Konzernregal gegriffen, sondern neue Technologien hinzugefügt zu haben. So berücksichtigt die automatische Distanzregelung (ACC) jetzt auch Geschwindigkeitsbegrenzungen, Kurven, Kreisverkehre und Abzweigungen und passt die Geschwindigkeit an. Das neue, dynamische Kurvenlicht erkennt aufgrund der GPS- und Straßendaten des Navigationssystems ebenfalls, wann eine Kurve kommt und leuchtet sie bereits aus, bevor der Fahrer sie ansteuert. Die zweite Generation des „Emergency Assist“ bremst jetzt – sollte der Fahrer gesundheitsbedingt ausfallen – den Wagen nicht nur bis zum Stillstand auf der Fahrspur ab, sondern lenkt den Arteon, sofern es der rückwärtige Verkehr zulässt, nun auch auf die ganz rechte Fahrspur.

Volkswagen wird seinen Gran Turismo europaweit in drei Ausstattungsversionen anbieten: „Arteon‘‘, „Elegance‘‘ und „R-Line‘‘. Bereits in der Grundversion sind zum Beispiel LED-Scheinwerfer, Progressivlenkung, Spurhalteassistent, Umfeldbeobachtungssystem, „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, Leichtmetallräder und das Infotainmentsystem „Composition Media‘‘ an Bord. Der Elegance setzt stark auf eine elegante Ausrichtung, die R-Line betont die Sportlichkeit und erkennt man von vorn an den großen Lufteinlässen nach Art des Golf R.

Die Preise für das aktuelle Motorenangebot reichen von 39 675 Euro für einen frontgetriebenen Arteon TDI SCR mit 110 kW / 150 PS und DSG für 39 675 bis zum TDI SCR 4Motion mit DSG und 176 kW / 240 PS als Elegance für 51 600 Euro und R-Line für 52 175 Euro. Zu den Sonderausstattung zählen ein Panoramadach, eine Drei-Zonen-Klimaautomatik („Air Care Climatronic‘‘ inklusive Luftgütesensor und Antiallergen-Filter), Massagesitze vorn, Lenkradheizung, Sonderpakete („Business‘‘ und „Top-Paket‘‘), eine dreifarbige Ambientebeleuchtung, eine adaptive Fahrwerksregelung, Leichtmetallfelgen in 18, 19 und 20 Zoll und Nappa-Lederausstattungen.

Wir fuhren jetzt den Arteon mit dem stärksten Benziner und erlebten ihn mit diesem Motor als angenehme Reise-Limousine mit einem spürbaren Hang zu Höheren, gern auch zu höheren Geschwindigkeiten. Der Fahrkomfort ist hoch, würde allerdings als noch besser empfunden werden, wenn das Fahrwerk Unebenheiten weniger laut zu Gehör bringen würde. Der Verbrauch auf unserer meist eher gemächlichen Tour durchs norddeutsche Flachland lag gut über acht Litern – auf der Autobahn sicher ein Wert zum Träumen, aber angemessen angesichts des Fahrzeuggewichts von rund 1,8 Tonnen (mit zwei Passagieren) und 280 PS. (ampnet/Sm)

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Zwei Azubi-Showcars: GTI-Treffen unter Strom

ampnet – 24. Mai 2017. Zum GTI-Treffen am Wörthersee gehört traditionell ein von VW-Auszubildenden gebautes Showcar. In diesem Jahr sind es bis zum 27. Mai gleich zwei. Aus Wolfsburg kommt mit dem Golf GTI „First Decade“ der erste GTI, der auch mit Strom fahren kann. Azubis aus den ostdeutschen VW-Standorten bringen ihren GTE Variant „impulsE“ mit.

Der Golf GTI „First Decade“ ist der zehnte Azubi-GTI. Er kombiniert 300 kW / 410 PS aus einem Benziner für den Antrieb der Vorderräder mit einem 48 Volt-Elektromotor, der die Hinterräder mit einer Spitzenleistung von 12 kW / 16 PS antreibt. Beide Antriebsarten funktionieren einzeln und agieren bei Bedarf auch Hand-in-Hand. Das Fahrzeug kann konventionell (Frontantrieb), im rein elektrischen Modus (Heckantrieb) und kombiniert (Allradantrieb) gefahren werden. Die leichte Elektrifizierung bietet den Vorteil des emissionsfreien und leisen Fahrens beim Aus- und Einparken sowie auf kurzen Distanzen in Anliegerzonen oder bei Stop-and-Go-Verkehr. Durch Rekuperation werden zwei Batterien im Fahrzeugheck aufgeladen.

Bei der Gestaltung von Interieur und Exterieur haben sich die fünf Frauen und acht Männer im Alter von 18 bis 23 Jahren aus sechs Berufen von den vielfältigen Blautönen von Wasser und Himmel am Wörthersee inspirieren lassen. Anstelle von Rücksitzen und Kofferraum hat der Zweisitzer ein High-End-Soundsystem mit 1690 Watt aus elf Lautsprechern und einem Subwoofer. Ergänzt wird der Fonds von einem speziellen Heckausbau mit LED-Beleuchtung auf einer mit Carbon überzogenen Bodenplatte. Darunter sind die Batterien und die Steuerungselektronik für den elektrischen Hinterachsantrieb eingebaut.

Die 14 Auszubildenden aus dem Fahrzeugwerk Zwickau, dem Motorenwerk Chemnitz und der Gläsernen Manufaktur Dresden haben den Fokus ebenfalls auf E-Mobilität gelegt. Mit der eingebauten Prototypenbatterie wird eine Kapazitätserhöhung von 8,8 kWh auf 16,8 kWh erreicht, womit die elektrische Reichweite verdoppelt wird. Auch optisch setzt der Golf GTE Variant impulsE mit Fünf-Farben-Mattlackierung, Frontklappe mit Belüftungsschlitzen und farblich an das Außendesign angepasstem Interieur Zeichen. (ampnet/jri)

VW Up GTI: Fünf PS mehr als der Urahn von 1976

ampnet – 19. Mai 2017. Vor 41 Jahren setzte Volkswagen mit dem Golf GTI Maßstäbe. Die drei berühmten Buchstaben darf bald auch der kleineste VW tragen, dessen bislang stärkste Version beim GTI-Treffen am Wörthersee (24.–27.5.2017) seine Weltpremiere feiert. Mit 85 kW / 115 PS leistet der Up GTI fünf PS mehr als das Ur-Modell von 1976. Die Markteinführung ist für Anfang 2018 geplant.

Der 3,60 Meter kurze Up GTI sprintet in 8,8 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 197 km/h, mit der er den Urahn (182 km/h) deutlich übertrifft. Der 1,0-Liter-Dreizylinder gibt seine Spitzenleistung zwischen 5000 und 5500 Umdrehungen in der Minute ab. Das maximale Drehmoment von 200 Newtonmetern wird im Bereich von 2000 bis 3500 Touren generiert.

Natürlich erhält auch der Up die typischen GTI-Insignien wie den roten Querstreifen am Kühlergrill, einen Frontsplitter und die schwarze Heckklappe, Sitze im Karo-Muster und einen speziellen Schaltknauf. Ausgerüstet ist er außerdem mit 17-Zoll-Rädern und Sportfahrwerk, das den Wagen 15 Millimeter tiefer legt. Bis auf einen Blauton werden alle Karosseriefarben den Lackierungen von damals folgen. Den Up GTI wird es, im Gegensatz zum ersten Golf GTI, optional auch als Viertürer geben. (ampnet/jri)

Vorstellung Volkswagen Caddy TGI: Gib Gas!

ampnet – 16. Mai 2017. Nicht von Erdgas soll mehr die Rede sein, so heißt es bei der Präsentation des neuen Volkswagen Caddy TGI, sondern von CNG – denn es geht um einen Imagewandel, um die Abkehr von fossilen Brennstoffen. Die lässt sich auch ohne Elektroautos darstellen und zwar mit komprimiertem Naturgas, kurz CNG. CNG kann fossiles Erdgas sein, es kann aber auch aus Abfall oder Stroh gewonnenes Biomethangas sein – oder E-Gas: Überschüssiger Strom, umgewandelt und ins Erdgasnetz eingespeist. Option Nummer vier: Es lassen sich bis zu zwei Prozent Wasserstoff hinzufügen.

CNG-Fahrzeuge haben eine jahrzehntelange Tradition, richtig durchsetzen konnten sie sich bislang allerdings nur in Italien. Doch jetzt, vor dem Hintergrund extrem strikter Abgas- und Emissionsnormen, werden sie wieder interessant. Denn sie verringern die Emissionen spürbar: Ganze 109 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer stößt ein 110 PS starker VW Caddy TGI aus. Ein vergleichbarer 2,0 TDI liegt bei 114 Gramm, der entsprechende Benziner emittiert sogar 133 Gramm Kohlendioxid.

Und die Reichweite? Mindestens 610 Kilometer sind es beim kurzen Caddy, der über vier Stahltanks verfügt, die Langversion namens Maxi mit einem Extra-Tank kommt nochmals 150 Kilometer weiter. Und wenn man in Regionen mit schwach ausgebautem Tankstellennetz unterwegs ist, gibt es einen „doppelten Boden“: Mit dem Kraftstoff im 13-Liter-Benzintank kommt man nochmals ein gutes Stück weiter.

Das schwache Tankstellennetz war bisher eine Achillesferse der CNG-Modelle. Doch das wird sich jetzt ändern: 870 Zapfpunkte gibt es in Deutschland schon heute, bis 2025 wird die Zahl auf 2000 wachsen. Im Gegensatz zum Flüssiggas LPG muss dabei nicht mit wechselnden Adaptern agiert werden. Die Zapfsäule passt immer. Und CNG ist so billig, dass die Kraftstoffkosten viel niedriger als beim Benziner liegen – und immer noch unterhalb denen eines Diesel. 100 Kilometer kosten in einem Caddy TSI derzeit rund 7,54 Euro, beim TDI fallen immer noch 4,84 Euro an; der TGI mit Gasantrieb liegt demgegenüber bei 4,32 Euro.

Am Steuer gilt: Der CNG-Caddy fährt sich genauso wie ein Benziner, die Verbrennung erfolgt sogar sanfter. Es gibt zwei Kraftstoffanzeigen, eine für die Gastanks und einen für den kleinen Benzintank. Ansonsten deutet nichts auf das innovative Antriebskonzept hin. Ein Rennwagen ist der Caddy TGI allerdings nicht: Mit lediglich 110 PS ist er eine Vernunft-Version. Immerhin kommt er auch im unteren Drehzahlbereich dank Turboaufladung relativ spontan zur Sache; oberhalb von 130 km/h erfolgt der Geschwindigkeitszuwachs allerdings in Zeitlupe. Neben dem Sechs-Gang-Handschaltgetriebe gibt es jetzt übrigens auch eine sanft schaltende Sechs-Gang-Doppelkupplungs-Automatik.

Letztere passt besonders gut zum Caddy, denn der Hochdach-Kombi ist das derzeit wohl ausgefeilteste und anspruchsvollste Fahrzeug in seinem Segment: Sowohl in der Nutzfahrzeug-Variante wie in der Personenwagen-Version setzt er sich in Sachen Komfort, Qualität und Fahrspaß deutlich von seinen teils etwas grobschlächtigen Wettbewerbern ab. Die Lenkung ist präzise, das Fahrverhalten so gutmütig wie agil. Technisch basiert der Caddy auf der PQ35-Architektur, der Vorderwagen entspricht weitgehend dem des früheren Touran. Die hintere, an Blattfedern geführte Starrachse zeigt ihre guten Eigenschaften vor allem bei voller Beladung.

Das Modellprogramm des Caddy TGI ist ausgesprochen vielfältig. Es reicht vom frugalen Caddy Eco-Profi, den es ab 22 408 Euro gibt, bis hin zur langen und äußerst komfortabel ausgestatteten Personenwagen-Variante Caddy Maxi Highline, die ohne Extras schon für 34 564 Euro den Besitzer wechselt. Eine Alltrack-Variante im Offroad-Look gehört ebenfalls zum Lieferprogramm.

VW hofft, dass die CNG-Caddys dazu beitragen, die Akzeptanz für das Antriebskonzept zu erhöhen: Es schafft die deutliche Absenkung der CO2-Emissionen – ohne dem Kunden die gravierenden Nachteile des Elektroautos zuzumuten. Ob das klappt? Der Umwelt wäre damit gedient – und dem Portemonnaie auch. (ampnet/jm)