Nissan wertet den X-Trail deutlich auf

Nissan X-Trail

ampnet – 1. August 2017. Zu Preisen ab 25 440 Euro schickt Nissan den überarbeiteten X-Trail in den Handel. Äußere Merkmale des verbesserten SUV sind bei unverändertem Motorenangebot die neu gestaltete Frontpartie mit besonders breitem V-förmige-Markengrill und überwiegend in Wagenfarbe lackiertem Stoßfänger, dessen sichtbare Kunststoffteile jetzt über ein schwarz glänzendes Finish verfügen. Überarbeitet wurden auch das Bumerang-Motiv der Tagfahrleuchten sowie die nun rechteckigen statt runden, ab Acenta serienmäßigen Nebelscheinwerfer.

Zudem unterscheiden sich die Halogen-Scheinwerfer (Serie für Visia, Acenta) und die Voll-LED-Leuchten (Serie für N-Connecta und Tekna) optisch klarer voneinander als bisher. Die LED-Scheinwerfer werden, wie im neuen Qashqai, jetzt als adaptives Lichtsystem angeboten. Bestandteile sind eine dynamische Kurvenlichtfunktion in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Lenkeinschlag sowie ein verbessertes Fernlicht mit breiterer Ausleuchtung.

Die integrierten Parksensoren schließen nun bündig mit der Oberfläche des Stoßfängers. Der hintere Stoßfänger erhält zudem neue Chrom-Akzente. Neu ist auch das LED-Lichtmotiv der Rückleuchten. Komplettiert wird der optische Feinschliff durch neue 18-Zoll-Räder, eine Chromleiste im unteren Bereich der Türen für die Tekna-Modelle sowie die erweiterte Farbpalette. Neben den sechs vom bisherigen Modell übernommenen Lackierungen stehen vier neue Farbtöne zur Wahl: Orange, Tinted Red, Blue und Dark Brown.

Dank der optischen Modifikationen hat der X-Trail in der Länge leicht um fünf Zentimeter zugelegt: Von Stoßstange zu Stoßstange misst er jetzt 4,69 Meter. Im fünfsitzigen X-Trail ist das Kofferraumvolumen von 550 auf 565 Liter gestiegen, beim Siebensitzer bleibt es unverändert bei 445 Litern. Durch Umklappen der Rücksitze steigt das Ladevolumen auf bis zu 1996 Liter

Im Innenraum gefällt das neue und unten abgeflachte Lenkrad mit dem V-Motiv auf der Nabe. Weil der Lenkradtopf kleiner und die drei Speichen schmaler als bisher sind, hat der Fahrer bessere Sicht auf die Instrumente. Dazu kommen neue Vier-Wege-Bedientasten und ein breiterer Lenkradkranz mit Heizfunktion (ab N-Connecta-Ausstattung).

Aufgewertet wurde vor allem die Variante N-Connecta. Auf Basis von Acenta umfasst sie unter anderem zusätzlich das Connect-Infotainment-System, den Around-View-Monitor für 360-Grad-Rundumsicht, schlüsselloses Zugangssystem, die sensorgesteuerte Heckklappenbedienung, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und eine Dachreling.

Standardmäßig in der Top-Version Tekna an Bord sind eine Sitzheizung auch für die Sitze der zweiten Reihe sowie die verbesserten, stärker konturierten Lederpolster. Optional steht hier auch eine neue zweifarbige Lederausstattung (braune Sitze mit schwarzen Applikationen) zur Wahl. Details wie ein neuer Lederschutz an beiden Seiten der Mittelkonsole, die schwarz glänzenden Lüftungsdüsen sowie das Finish oberhalb des Handschuhfachs sorgen für eine insgesamt höhere Qualitätsanmutung im Interieur. Dies gilt auch für die Türinnenverkleidungen, die sich je nach gewähltem Ausstattungsniveau unterscheiden, die neu gestaltete Mittelarmlehne und den Wählhebel samt Ledermanschette für das optionale CVT-Getriebe.

Die elektrische Heckklappe der beiden höchsten Ausstattungslinien lässt sich nun auch berührungsfrei bedienen. Alle X-Trail haben serienmäßig Digitalradio, der Tekna ist zusätzlich mit einem Bose-Soundsystem mit acht Lautsprechern ausgerüstet. Überarbeitet wurde außerdem das Touchscreen-Layout für das Nissan-Connect-Navigationssystem (Standard ab N-Connecta, optional für Acenta), das mit einer neuen App-Anmutung eine einfachere Bedienung ermöglicht. Inbegriffen ist eine neue Haifischflossenantenne, die nicht nur moderner aussieht, sondern auch den Empfang verbessert.

Als weitere Neuerungen bekommt der Nissan X-Trail einen Querverkehrswarner, den um die Fußgängererkennung erweiterten Notbremsassistenten und die Auto-Hold-Funktion, die bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe die Funktion der Berganfahrhilfe ergänzt. Das System erlaubt es dem Fahrer, bei stehendem Fahrzeug den Fuß von der Bremse zu nehmen: Es hält den X-Trail bis zu drei Minuten lang in stehender Position – auch an Steigungen und Gefällen – und aktiviert danach automatisch die Parkbremse. Eine grüne Leuchte in der Instrumenteneinheit zeigt an, wenn das System aktiv ist.

Ab dem kommenden Jahr wird es für den X-Trail auch den automatisierten Fahrasssitenten Pro Pilot geben. Er übernimmt im einspurigen Autobahnverehr, im Kolonnenverkehr und in Staus die Steuerung von Lenkung, Beschleunigung und Bremsen. (ampnet/jri)

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