Beiträge

Der Seat Leon macht Platz im Fond und für Konnektivität

Seat bringt im April den neuen Leon auf den Markt. Die vierte Generation ist 8,6 Zentimeter länger (Kombi 9,3 cm), anderthalb Zentimeter schmaler und drei Zentimeter niedriger. Der Radstand wuchs um fünf Zentimeter. Der Längenzuwachs kommt vor allem dem Platzangebot im Fond bzw. dem Kofferraumvolumen zugute. Ganz im Zeichen der Zeit stehen die Einführung eines Mild- und eines Plug-in-Hybrids in der Baureihe sowie der Ausbau der Konnektivität und der Assistenzsysteme. Am Diesel hält Seat dabei nach wie vor ebenso fest wie an einer Erdgasversion.

Der Leon ist das erste umfassend digital vernetzte Fahrzeug der Marke. Zu seiner Ausstattung gehört neben dem Full-Link-System (Android Auto und drahtloser Zugang zu Apple-Carplay) auch ein Online-Infotainment-System, das um neu entwickelte Apps erweitert werden kann. Aus der Ferne kann der Fahrer auf Daten seines Fahrzeugs zugreifen und Funktionen wie den Ladevorgang des Plug-in-Hybrids oder die Klimaanlage steuern.

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat sich der Luftwiderstandsbeiwert um rund acht Prozent verbessert. Der Leon verfügt über LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten und dynamische Blinker. Den Innenraum prägen weiche Kunststoffe, Textilien und Leder für die Sitzbezüge, Türverkleidungen und das Armaturenbrett. Im Zentrum steht das zentrale10-Zoll-Infotainment-Display mit Gesten- und selbst lernender Sprachsteuerung. Eine eingebaute SIM-Karte stellt eine WLAN-Verbindung her. Eine Ambientebeleuchtung verläuft über das gesamte Cockpit und entlang der Türen. Sie übernimmt auch Funktionen wie beispielsweise Warnungen des Toter-Winkel- und des Ausstiegsassistenten.

Als Fünftürer bietet der Kompaktwagen ein Gepäckraumvolumen von 380 Litern (identisch mit der Vorgängergeneration), während die Variante als Sportstourer mit 617 Litern Gepäckraumvolumen 30 Liter mehr als bisher bietet. Es wird vier Ausstattungslinien geben. Standard in allen sind das schlüssellose Schließ-und Startsystem „Kessy“, die LED-Scheinwerfertechnologie, ein 8-Zoll-Infotainmentsystem sowie Seat Connect. Spitzenmodell ist der sportliche FR mit spezifischer Fahrwerksabstimmung und digitalem Cockpit. (ampnet/jri)

Cupra Leon: Die Sportmarke von Seat startet durch

Vor vielen Jahren überraschte der damalige Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piëch die automobile Welt mit seiner Vision, dass die damals gerade übernommene spanische Marke Seat im Spielfeld von Alfa Romeo antreten solle. Nun, die folgenden Modelle der Spanier versetzten die Italiener nicht in Angst und Schrecken, doch inzwischen haben sich die Verhältnisse gründlich verändert. Alfa Romeo ist nur noch ein Schatten vergangener Grandezza, und Seat gehört zu den erfolgreichen Marken im Volkswagen-Konzern. Seit zwei Jahren spielt nun auch der sportliche Seat-Ableger Cupra im Segment der sportlichen Kompaktmodelle stark auf.

Vor allem in Deutschland fand die jüngste europäische Marke auf Anhieb viele Anhänger. Von den insgesamt 44.000 verkauften Cupra-Modellen gingen 10.000 nach Deutschland, das sich zum wichtigsten Markt noch vor Spanien entwickelt hat. „Zehn Prozent der abgesetzten Leon tragen das Cupra-Markenzeichen“, erklärte Cupra-Chef Wayne Griffiths bei der Vorstellung des neuen Cupra Leon in Barcelona. Gleichzeitig zeigten die Spanier auch das neue Hauptquartier der Marke, die bisher ausschließlich modifizierte Seat-Modelle an den Start gebracht hat. Auf dem Genfer Automobilsalon folgt demnächst mit dem SUV-Coupé Formentor das erste eigene Modell.

Bei der Neuauflage des Cupra Leon verschwindet jetzt erstmals das Seat Markenzeichen, und gleichzeitig rollt das Sportmodell in eine elektrifizierte Zukunft. „Mit dem neuen Cupra Leon wollen wir unsere Marke stärken“, beschreibt Griffiths die Ausrichtung der Marke. Wie bisher wird der Sport-Leon als Kompaktlimousine und Kombi (mit der Typenbezeichnung Sports Tourer) mit einem deutlich eigenständigeren Design als bisher angeboten. Für die Abteilung Vortrieb wählten die Entwickler in Barcelona drei Benzin-Motoren und einen Hybridantrieb, die mindestens 245 PS leisten. Daneben stehen noch zwei Vierzylinder mit 300 PS und 310 PS (ausschließlich für den Sports Tourer mit Allradantrieb) im Angebot.

Angesichts der verschärften Abgasvorschriften kommt der Cupra Leon auch als Plug-in-Hybrid zu den Kunden. „Mit dem Hybrid unterstreichen wir unsere Verpflichtung, die Elektrifizierung auch in das Hochleistungssegment zu bringen“, erklärt Seat-Cupra-Entwicklungschef Axel Andorf die elektrifizierte Ausrichtung. Der Hybridantrieb kombiniert einen 150 PS starken 1,4-Liter-TSI-Motor mit einem 115 PS starken E-Motor, was sich in eine Systemleistung von 245 PS übersetzt. Die Verbindung steht für ein Drehmoment von 400 Newtonmetern. Als elektrische Reichweite geben die Spanier 60 Kilometer an, und die Ladezeit für die 13 Kilowattstunden leistende Batterie liegt an einer Wallbox bei 3,5 Stunden. An der gewöhnlichen Haushaltssteckdose vergehen sechs Stunden. Dank des elektrifizierten Antriebs sinkt der CO2-Ausstoß auf weniger als 50 Gramm je Kilometer. Über die Fahrleistungen machen die Cupra-Verantwortlichen noch keine Angaben.

In der Abteilung Verbrenner gehen ein ebenfalls 245 PS starker sowie ein 300 PS starker Zweiliter-TSI-Antrieb an den Start, die jeweils mit Frontantrieb verbunden sind. Für den Allradantrieb steht das leistungsstärkste Aggregat mit 310 PS für den Fünftürer und den Sports Tourer bereit. So ausgerüstet erledigt der „Eiltransporter“ die Strecke von Null auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden und mutiert so zum rasanten Familienmobil, den der neue Cupra-Botschafter Marc ter Stegen, Torwart beim FC Barcelona, wegen der Kombination von Rasanz und praktischen Eigenschaften als neues Gefährt wählte.

Alle Antriebsversionen sind mit einem besonders schnell schaltenden DSG-Getriebe ausgestattet, dessen Wählhebel nicht mehr mechanisch mit der Schaltzentrale verbunden ist und stattdessen elektronische Signale nutzt. Die Verantwortlichen versprechen dank des entsprechend ausgelegten Fahrwerks ein dynamisches Fahrverhalten (alles andere wäre auch überraschend), für das vier Fahreinstellungen bereitstehen. Neben Comfort kann der Fahrer aus Sport, Cupra und Individual wählen. Auch das Interieur wurde der sportlichen Ausrichtung angepasst.

Für die Beleuchtung spendierten die Entwickler dem Cupra-Leon LED-Leuchten, und natürlich kommt das Modell mit einer vollständigen Konnektivitätsausrüstung auf den Markt. Das digitale Cockpit lässt sich den individuellen Wünschen der Kunden anpassen. In der Abteilung Sicherheit sind unter anderem ein Tempomat mit Abstandsautomatik, ein Notfall-Assistent sowie Spurhalteassistent an Bord. Ein Stauassistent bringt teilautonomes Fahren in das Modell.

Cupra versteht sich nicht mehr allein als Automobilhersteller, vielmehr wollen die Marketing-Strategen ihren Kunden eine vollständige Markenwelt bieten. Als erste Partner haben die Spanier einen Lampenhersteller sowie einen Schuhproduzenten und einen Sonnenbrillen-Produzenten an Bord geholt. So behalten die Cupra-Fans den Durchblick. (ampnet/ww)

Zwei Seat tragen Schwarz

Seat frischt sein Fahrzeugangebot mit zwei Sondermodellen auf. Ab sofort ist der Seat Ateca FR „Black Edition“ mit einem Kundenvorteil von 2095 Euro bestellbar. Zudem bietet der spanische Automobilhersteller die „Black Matt Edition“ für den Seat Leon FR nun auch mit TGI-Motoren an. Beim Leon beträgt der Preisvorteil 2575 Euro, beim beliebten Kombi Leon Sportstourer 2515 Euro.

Das Sondermodell Seat Ateca FR „Black Edition“ basiert auf der Ausstattungslinie FR und ist für alle Motoren erhältlich, die innerhalb dieser Ausstattungslinie verfügbar sind. Die „Black Edition“ bietet zusätzlich zur FR-Variante unter anderem 19-Zoll-Leichtmetallräder, schwarz lackierte Außenspiegelgehäuse, Dachreling, Kühlergrill und Seitenfensterleisten, Navigationssystem, Beats-Audio-Soundsystem, Anschlussbox in der Mittelkonsole, virtuelles Cockpit und die adaptive Fahrwerksregelung DCC.

Neu ist auch die FR „Black Matt Edition“ für die CNG-Ausführungen des Seat Leon und des Seat Leon Sportstourer. Sie war bisher den herkömmlichen Diesel- und Benzin-Varianten vorbehalten. Die Ausstattung der „Black Matt Edition“ bei den TGI-Modellen ist – mit Ausnahme des Virtual Cockpit – identisch mit den anderen Motorisierungen. Diese umfasst zusätzlich zu den herkömmlichen FR Varianten 18-Zoll-Leichtmetallräder, Außenspiegelgehäuse und Frontgrillrahmen lackiert in „Black Matt“, Dachreling in Schwarz (für den Seat Leon Sportstourer), Panorama-Glasschiebedach, Alcantara-Paket in Schwarz, Licht-und Sicht-Paket sowie das Business-Plus-Paket mit DAB+, Full Link und Navigation. (ampnet/deg)

Seat Leon Cupra R: Der bislang heißeste Spanier

Der neue Seat Leon Cupra R ist das Sahnehäubchen des Cupra-Sortiments. Er stellt mit 310 PS einen neuen Leistungsrekord für den spanischen Automobilhersteller auf. Nur 799 Seat Kunden werden in den Genuss dieses Modells kommen, das eine außergewöhnliche Balance zwischen Dynamik, Komfort, Vielseitigkeit und Sicherheit bietet und zudem mit neuester Technologie ausgestattet ist. Der Leon Cupra R bietet ein bei Seat bislang unerreichtes Fahrerlebnis für die Käufer der 360 Einheiten, die nach Deutschland kommen sollen.

Zur sportlichen Technik und der für die Marke einmaligen Leistung kommen beim Seat Leon Cupra R Design und Ausstattung, wie zum Beispiel die kupferfarbenen Akzente an den Außenspiegeln und den Logos. Die Carbonfaser-Elemente an Front- und Heckspoilern, seitlichen Dekorschürzen und am Heckdiffusor sind ebenso Blickfang wie der Doppelrohrauspuff. Durch die vorderen Stoßfänger werden die neu gestalteten seitlichen Lufteinlässe betont. Die exklusiven 19-Zoll-Leichtmetallfelgen werden von breiteren Radläufen eingefasst, die den Charakter des Fahrzeugs zur Geltung bringen. Drei Farben stehen zur Wahl: Midnight Schwarz und Pirineos Grau zum Preis von 44 980 Euro und zum ersten Mal in spektakulärem Mattgrau zum Preis von 47 980 Euro.

Das Komplettpaket aus Carbon und Aerodynamik ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. Ähnlich wie bei Rennwagen sorgen diese Elemente für mehr Abtrieb, wodurch dynamisches Verhalten, Leistung und Sicherheit bei höheren Kurvengeschwindigkeiten optimiert werden. Durch dieses Paket konnte die Aerodynamik des Fahrzeugs um 12,5 Prozent verbessert werden.

Im Innenraum ist in der Konsole direkt vor dem Schaltknauf eine Seriennummer eingraviert, die unterstreicht, dass es sich um eine streng limitierte Edition handelt. Die Schalensitze sind mit Kupfernähten verziert, wie sie sich auch am Lenkrad wiederfinden. Letzteres ist, ebenso wie auch der Schaltknauf, mit Alcantara bezogen. Die kupferne Farbe wiederholt sich auch am Armaturenbrett, auf der Mittelkonsole und an den Fassungen der Luftausströmer, während für die Türeinlagen Folie in Carbon-Optik verwendet wurde.

Der Motor des Seat Leon Cupra R mit manuellem Sechs-Gang-Getriebe verfügt über 228 kW / 310 PS, was ihn zum leistungsstärksten Modell der Firmengeschichte werden lässt. Die zusätzlichen 10 PS entstehen durch das um 300 Umdrehungen pro Minute (U/min) angehobene Drehzahlniveau von 5800 und 6500 U/min für die maximale Leistung.

Der Cupra R ist mit elektronisch gesteuerten Stoßdämpfern ausgestattet, was als Adaptive Fahrwerksregelung (Dynamic Chassis Control, DCC) bezeichnet wird. Ebenso kann das Fahrverhalten an die Vorlieben des Fahrers angepasst werden. Dazu stehen fünf Fahrprofile zur Auswahl: Comfort, Sport, Eco, Individual und ein neuer Cupra-Modus. Darüber hinaus verfügt er über das hydraulische, elektronisch gesteuerte, selbstsperrende VAQ-Differenzial. Die Funktion wurde auf die restlichen elektronischen Fahrassistenzsysteme abgestimmt und sorgt für eine gleichmäßige Kraftübertragung. Alle Systeme wurden auf höhere Sportlichkeit hin ausgelegt. Die Brembo-Bremsen gehören beim Cupra R zur Serienausstattung.

Der Seat Leon Cupra R ist ab sofort beim Händler bestellbar. Zum Jahresende soll der Verkauf beginnen. (ampnet/Sm)

Vorstellung Seat Leon Cupra: Ein Athlet für alle Fälle

ampnet – 16. Juli 2017. GTI heißt auf spanisch Cupra und steht bei dem spanischen Volkswagen-Ableger Seat für die dynamische Art der Fortbewegung. Denn auch in Zeiten, da sich die selbst ernannten Umweltretter gegen das Auto verschworen haben, gibt es sie immer noch – Automobile, die nicht allein für nüchterne Transportzwecke entwickelt wurden, sondern, politisch vielleicht etwas unkorrekt, Fahrspaß und Emotionen liefern.

Ein solcher Vertreter ist der neue Seat Cupra, dem man auf den ersten Blick nicht ansieht, wie viel Power unter der Motorhaube steckt. Lediglich die größeren Lufteinlässe und das dezente Logo, der Wabengrill sowie das verchromte Doppel-Auspuffendrohr weisen den Seat Cupra als den Hochleistungssportler der Modellfamilie aus. Wer den athletischen Charakter deutlicher unterstreichen will, wird in der Liste von optionalen Paketen und Aerodynamik-Kits fündig.

„Unser Leon Cupra“, verkündet Seat-Deutschland-Geschäftsführer Bernd Bauer nicht ohne Stolz, „rollt nun auch in der 300-PS-Liga“. Und das gleich mehrfach, denn nach dem Motto: Darf‘s ein bisschen mehr sein, steht der Antrieb in allen drei Karosserieformen (Zweitürer, Viertürer und Kombi) bereit und außerdem lässt sich die dynamische Art der Fortbewegung auch mit einem Allradantrieb kombinieren.

Wie schon der Vorgänger ist auch das aktuelle Modell eine Art automobile Kombination aus Dr. Jeykill und Mr. Hyde. Auf der Autobahn und in schnellen Kurvenkombinationen spielt der Kompaktsportler seine Stärken aus und zieht souverän seine Bahnen, wobei seine Qualitäten auf der linken Spur nicht immer von allen Beteiligten erkannt werden – vor allem die „ABM-Gruppe“ (Audi, BMW, Mercedes) schätzt den von hinten heranstürmenden Spanier häufig falsch ein. In der Stadt auf der Fahrt zum Supermarkt verhält sich der Cupra wiederum lammfromm und akzeptiert ohne Murren auch eine schaltfaule Fahrweise.

Die Fahrwerte sind in der Tat beeindruckend. 5,7 Sekunden vergehen zwischen Null und 100 km/h, und das massige Drehmoment von 380 Nm, das sich bereits von 1800 Umdrehungen an entfaltet, ermöglicht einen dynamischen Auftritt. Bei 250 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Einmal in Fahrt überrascht der Seat Cupra durch seinen zivilen Auftritt. Zwar ist der Sportler durchaus knackig abgestimmt, wird dabei aber nie unangenehm hart. Lediglich bei kurz aufeinander folgenden Bodenwellen teilt das Fahrwerk den Insassen seine Missstimmung über diese Art der Belästigung unmissverständlich mit. Ansonsten halten die präzise Lenkung und die adaptive Fahrwerksregelung DLC samt der damit verbundenen Assistenzsysteme den Cupra in der Spur. Und auch bei der akustischen Darbietung hält sich das Zweiliter-Turbo-Aggregat erfreulich zurück.

Natürlich arbeitet unter der Haube ein sportlich ambitionierter Motor, der sich entsprechend bemerkbar macht, doch wird die Geräuschentwicklung nie unangenehm. Wie bei den „zivilen“ Leon-Versionen sitzt der Fahrer vor einer aufgeräumten Instrumenten-Sammlung, die keine Rätsel aufgibt, und auch der zentral angeordnete Bildschirm lässt sich logisch bedienen.

Für ambitioniertere Piloten hält Seat noch den Leon Cup Racer bereit, in dem der Zweiliter-Motor 350 PS leistet und eine maximale Geschwindigkeit von 267 km/h erreicht. Der Racer wird von seinen Besitzern vor allem in den Rennen der nationalen und internationalen TCR-Tourenwagenrennen eingesetzt. Bisher hat Seat mehr als 200 dieser Rennwagen aufgebaut, die mindestens 90 000 Euro kosten.

Aus dem einstigen Mauerblümchen des Volkswagen-Konzerns hat sich in den vergangenen Jahren ein dynamisch wachsender Hersteller entwickelt, der im ersten Halbjahr in Deutschland 52 785 Modelle abgesetzt hat – ein Zuwachs von elf Prozent auf einem Markt, der insgesamt um drei Prozent gewachsen ist.

Was die Verantwortlichen freut, übersetzt sich für die Seat-Kunden in Wartezeiten, die auch für den Cupra gelten. Allerdings „bieten wir unseren Kunden nach drei Monaten Wartezeit ein kostenloses Ersatzfahrzeug an bis der bestellte Seat zugelassen werden kann“, erklärt Bauer. Neben den Leon Cupra wurde jetzt auch der Ateca um die neue Ausstattungsvariante FR und einen Zweiliter-Motor (140 kW/190 PS) erweitert. Unter andere bietet die FR-Ausstattung vier Leichtmetallräder, LED-Ambientebeleuchtung, getönte Seitenscheiben und Voll-LED-Scheinwerfer. (ampnet/ww)

Zu den Seat Neuwagen

Vorstellung Seat Leon Cupra: Leidenschaft und Vernunft

ampnet – 16. Februar 2017. „Cup“ und „Racing“ – wenn man diese Zutaten miteinander mischt und noch eine gute Portion spanischer Emotionen hinzugibt, erhält man ein explosives Ergebnis. Die Ingenieure bei Seat nennen es „Cupra“ und bezeichnen damit die sportliche Speerspitze ihrer Modellpalette. Mit dem kürzlich erfolgten Facelift der Baureihe bringt es der neue Leon Cupra inzwischen auf 221 kW / 300 PS und trägt die Gene des im Tourenwagensport erfolgreichen Leon Cupracer in sich. Auf der Rennstrecke von Castelloli rund 60 Kilometer nordwestlich von Barcelona darf das stärkste Serienmodell von Seat zeigen, was in ihm steckt.

13 Kurven – sieben rechts, sechs links – und 4,113 Kilometer Strecke. Das sind die Kerndaten des Rundkurses im „Parcmotor Castelloli“. Diese Strecke wird häufig von diversen Herstellern zum Testen gemietet und bietet Herausforderungen jeglicher Couleur: lang gezogene Kurven und scharfe Kehren, Steigungen und Gefälle bedeuten hohe Belastungen für Karosserie, Fahrwerk und Reifen.

Der kompakte 4-Türer agiert hier leichtfüßig und ausgewogen wie ein Auto mit Mittelmotor. Vom Sprint in 5,6 Sekunden auf Tempo 100 und darüber hinaus, über scharfes Anbremsen vor Kurven bis hin zum Einlenken und Herausbeschleunigen pfeilt der Seat Leon Cupra wie auf Schienen über den Kurs. Verantwortlich dafür ist unter anderem die adaptive Fahrwerksregelung. Seat hat dabei einen guten Kompromiss zwischen Leidenschaft und Vernunft gefunden.

Die Option „Cupra“ im Fahrprogramm sorgt für eine Wandlung vom alltagstauglichen Familienwagen zum rassigen Hochleistungssportler für die Rennpiste. In diesem Modus verfügt der Leon über ein straff abgestimmtes Fahrwerk. Hierfür hat er eigene elektronisch gesteuerte Schockabsorber, die dafür sorgen, dass sich das Fahrzeug in Millisekunden den Straßenverhältnissen und dem Fahrstil anpasst. Die 300 PS des 2,0-Liter-TSI-Motors werden dank DSG-Getriebe optimal auf die Antriebsachse verteilt. Das maximale Drehmoment von 380 Newtonmetern liegt permanent im Drehzahlband von 1800 bis 5500 Umdrehungen in der Minute an.

Zu schnelles in die Kurve fahren quittiert der Spanier mit langsam einsetzendem Untersteuern. Kurz das Gaspedal lupfen und schon kommt der Leon kontrolliert und „verdammt schnell aus der Ecke“, wie es im Rennfahrer-Jargon heißt. Die Bremsen beißen kräftig zu und werden wie beim Leon Cupracer nicht weich. Für Profis kann das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP) in drei verschiedenen Einstellungen an die individuellen Wünsche angepasst werden. In der zweiten Stufe wird die Traktionskontrolle ausgeschaltet und in der dritten das System vollständig deaktiviert.

Seat nimmt für sich seit Jahren in Anspruch, innerhalb des VW-Konzerns spanisches Temperament, Emotionen und Lebensfreude mit deutscher Zuverlässigkeit und dynamischer Technik zu vereinen. Für den Seat Leon Cupra gilt und bleibt aber in erster Linie auch, bezahlbare Sportlichkeit für den Alltag und die Piste zu bieten. Ab rund 35 000 Euro geht es los. (ampnet/tw)

Zu den Seat Neuwagen

Vorstellung Seat Leon: Ein Fall von Feinschliff

ampnet – 17. November 2016. Seat hat seinem Leon ein Facelift gegönnt. Dabei hat er sich äußerlich aber nur wenig verändert. Man muss schon genau hinschauen, um die Unterschiede zu erkennen. Hierzu gehören der gestreckte Kühlergrill und die neuen Frontscheinwerfer. An der Seite verfügt die Top-Ausstattung „Xcellence“ über verchromte Zierleisten. Bei den anderen Varianten bleiben die Leisten schwarz. Neu sind auch die Stoßfänger vorne und hinten sowie die LED-Technologie. Dies umfasst nun auch Blinker und Nebelscheinwerfer.

Im Innenraum wurde die Mittelkonsole neu gestaltet. Sie ist nun leicht erhöht und enthält jetzt auch die elektronische Parkbremse. Zudem gibt es neue Standard-Polsterungen in allen Varianten und eine neue LED-Beleuchtung im Cockpit. Das Multimedia-System funktioniert ähnlich wie ein i-Pod und umfasst neue Funktionen wie das kabellose Laden von Mobiltelefonen und einen neuen GPS-Signal-Verstärker für Gebiete mit schlechtem Mobiltelefonempfang.

Der Leon wird in vier Modellvarianten erhältlich sein. Als fünftürige Limousine, dreitüriges Coupé SC, Kombi ST und als X-Perience. Der Leon wird zunächst in vier Ausstattungslinien angeboten. Das Einstiegsmodell Reference, das Style-Modell und das FR-Modell. Das neue Highlight ist die Xcellence-Variante, die über eine besonders exklusive und komfortable Polsterung (optional Alcantara oder Leder), moderne Zierelemente und mehrfarbiges Ambiente-Licht verfügt. Das Außendesign glänzt mit verchromtem Kühlergrill, anderen Stoßfängern vorne und hinten, neuen verchromten Fensterrahmen und Voll-LED-Heckleuchten mit eingeschlossenen LED-Heckblinkern.

Zudem verfügt der Leon nun optional über einen Stauassistenten inklusive Spurhalteassistent und automatischer Distanzregelung ACC. Hinzu kommen der Front Assist mit City-Notbremsfunktion, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Notfall- und ein Fernlichtassistent. Das Media System Plus ist mit seinem Acht-Zoll-Bildschirm das Highlight unter den Infotainment-Systemen der neuen Generation. Das System umfasst zwei USB-Anschlüsse für den parallelen Anschluss von Mirror-Link-kompatiblen Smartphones und externen Musikabspielgeräten.

Für den Vortrieb stehen bei den Benzinern der 1.2 TSI mit 63 kW / 86 PS und mit 81 kW / 110 PS, der 1.4 TGI mit 81 kW / 110 PS und mit 92 kW / 125 PS und der 1.8 TSI mit 132 kW / 180 PS zur Wahl. Die Einstiegsvariante bei den Dieselmotoren ist der 1.6 TDI mit 85 kW / 115 PS. Ergänzt werden die Selbstzünder von dem 2.0 TDI mit 110 kW / 150 PS und 135 kW / 184 PS. Für die Kraftübertragung stehen, abgesehen von der Basismotorisierung Fünf-Gang-, Sechs-Gang-Handschalter oder ein DSG zur Auswahl.

Wir fuhren den Leon in Verbindung mit dem 1.8 TSI mit einer Leistung von 132 kW / 180 PS mit dem Direktschaltgetriebe (Doppelkupplung). Diese Kombination steht dem Leon gut zu Gesicht und ermöglichte sowohl eine dynamische Fahrt auf der Landstraße als auch das kommode Dahingleiten auf der Autobahn. Es empfiehlt sich allerdings für Überholmanöver den Wechsel in den S-Modus des DSG, um so die volle Unterstützung.

Der Feinschliff hat sich gelohnt. Dem Innenraum bekommt die Aufwertung gut. Außen sind Designer und Kunden offenbar mit dem Erscheinungsbild immer noch zufrieden, denn die Änderungen beschränkten sich auf Retuschen, die den Charakter des Spaniers unterstreichen. Voraussichtlich von Mitte Januar an werden sich Interessenten davon bei den deutschen Händlern überzeugen können. (ampnet/nic)

Daten Seat Leon 1.8 TSI DSG Xcellence

Länge x Breite x Höhe (m): 4,28 x 1,82 x 1,46

Radstand (m): 2,64
Motor: Vierzylinder, 16V, 1798 ccm, Direkteinspritzung, Turbo
Leistung: 132 kW / 180 PS bei 5100 – 6200 U/min
Max. Drehmoment: 250 Nm bei 1250 – 5000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 224 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,2 Sek.
Durchschnittsverbrauch: 5,8 Liter
CO2-Emissionen: 134 g/km (Euro 6)
Leergewicht / Zuladung: 1327kg / 523 kg
Kofferraumvolumen: 380 Liter
Max. Anhängelast: 1500 kg
Wendekreis: 10,3 m
Räder / Reifen: 7,5 J x 17 / 225/45 R 19 92 W
Luftwiderstandsbeiwert: 0,28
Preis: ab 26 800 Euro