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Seat schafft sich eine eigene Sportmarke

Cupra – so heißen die heißblütigsten Vertreter von Seat. Aus dem Zusatz in der Modellbezeichnung machen die Spanier nun eine eigene Sportmarke. Sie soll dem Spirit der Volkswagen-Tochter noch mehr Ausdruck verleihen, deren Modelle schon seit Jahren zu den am dynamischsten gestylten Fahrzeugen der Konzern-Volumenmarken gehören.

Das neue Label basiert nicht zuletzt auch auf den wachsenden Verkaufserfolgen. 468 400 verkaufte Autos im Jahr 2017 bestätigen das stete Wachstum von Seat in den zurückliegenden fünf Jahren mit einem Plus von insgesamt 46 Prozent. Beflügelt von den Erfolgen des Ibiza als Sieger zahlreicher Vergleichstests und Finalist der diesjährigen „Car of the Year“-Wahl wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht nur 900 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung investiert. Auch das kleine SUV Arona kam zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt und entpuppt sich als Margenbringer für die Spanier. Das Geschäft mit den sportlichen Cupra-Typen verzeichnete in den zurückliegenden drei Jahren eine Verdopplung. Seit der Einführung dieser Speerspitzen der spanischen Marke wurden bis heute mehr als 60 000 Einheiten in 17 verschiedenen Ausführungen in 40 Ländern verkauft.

Seat-Vorstandsvorsitzender Luca de Meo betitelt die Cupra-Derivate als „Liebeserklärung an den Motorsport.“ Deswegen setzt er bei der hauseigenen neuen Performancemarke auf die Mitarbeiter der Motorsportdivision des Unternehmens. Vertriebs- und Marketingvorstand Wayne Griffiths spricht dabei gerne von dem englischen Wort „sophisticated“ was sich im Deutschen am ehesten mit dem „besonderen Etwas“ übersetzen lässt. Mit dem Label Cupra möchte Seat eine eigene, exklusive Community aufbauen und rechnet damit, dass die Sportmodelle künftig rund zehn Prozent des gesamten Produktmixes ausmachen werden. Dennoch wollen die Spanier bewusst auf eine Verknappung der Verfügbarkeit dieser Autos setzen, „um das Verlangen zu steigern“, wie Griffiths sagt. Um die neue Marke weiter aufzuladen, soll zusätzlich Zubehör unter dem Cupra-Label entwickelt und vermarktet werden.

Im ersten Schritt wird rund einer von fünf Seat-Händlern als Cupra-Spezialist zertifiziert, um die Autos und die exklusiven Produkte aus der Cupra-Welt zu den Kunden zu tragen. Unter anderem profitieren die Kunden vom „Cupra Care Program“, das neben einer erweiterten Vier-Jahres-Garantie auch eine verbesserte Pannenhilfe beinhaltet. Um den Launch der neuen Marke zu unterstreichen, präsentierten die Spanier auch gleich drei neue Produkte in Terramar. Nur kurz gönnte Seat einen Blick auf den kommenen Kombi. Der Cupra R ST zeigt schon vom Design, dass er sportliche Ansprüche hat: Carbon-Außenspiegel, 400 Newtonmeter Drehmoment, Allradantrieb, Sportfahrwerk mit einer verbreiterten Spur, vier Auspuffrohre und jede Menge Alcantara im Innenraum.

Der Cupra Ateca trägt bereits das Logo der neuen Marke und verfügt neben einem komplett überarbeiteten Fahrwerk, sportlichen Federn und Stoßdämpfern über einen aufgeladenen TSI-Motor mit 300 PS. In 5,4 Sekunden sprintet das kompakte SUV auf Tempo 100 und die 200 km/h-Grenze erreicht er in unter 20 Sekunden. Ebenso sind in der Cupra-Version die neue Front mit Stoßfänger, Lufteinlässen und dem markanten, kupferfarbenen neuen Logo enthalten. „Racing ist Cupra-DNA“, so Matthias Rabe, Vorstand für Technische Entwicklung bei Seat. Und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass mit der überarbeiteten Version des Leon-TCR-Renners ein weiterer Vertreter der neuen Cupra-Markenfamilie präsentiert wurde. Zugleich kündigte Seat für den kommenden Automobilsalon an, in Genf das nächste Level seines Motorsport-Programms vorzustellen. (ampnet/tw)

Fahrbericht Seat Leon Cupra 300 ST: Cup der guten Hoffnung

Es zählt zu deren besonderem Charakter, dass die Nachfolger des Original-GTI sich nicht in den Vordergrund drängen: Sie prahlen nicht, sie protzen nicht und der Fachmann erkennt sie doch. Das gilt auch für den Seat Leon Cupra 300. Der erweist sich in diesem Sinn als echter Enkel des norddeutschen Ur-GTI, obwohl er aus Spanien stammt, von der Marke, die einst im Konzern für echt südländische „Emocion“-Show zuständig sein sollte. Der Kenner weiß, dass die wenigen Dienstgradabzeichen auf dem Blech beim Cupra nicht zu den Schaueffekten zählen, sondern für echte Leistung sprechen: genau gesagt für 300 PS.

Und nun das: Aus dem Appendix „Cupra“ wird die Performance-Marke von Seat, wie AMG bei Mercedes-Benz, nur eine Nummer kleiner. Bei Lichte besehen passt der Name zum Marketingplan, denn bei ihm handelt es sich um eine Zusammenziehung der beiden englischen Wort „cup“ und „racer“ – nicht zu verwechseln mit dem Café Racer bei den Motorrädern. Denn obwohl der Leon über vier Cupholder verfügt, ist hier von einem anderen Genuss die Rede als von dem belebenden Bohnengebräu. „Cup“ steht eben nicht nur für Tasse, sondern auch für den Pokal, den man bei Wettfahrten erringen kann. Angesichts des 300-PS-Leons wäre allerdings eher peinlich, wenn die mit ihm gewonnenen Pokale in die Holder passten.

Da nutzen wir die Cupholder doch besser nur für Kaffeebecher, angesichts der Querbeschleunigungen, die der Allradler in Kurven aufbauen kann, am besten solche mit dicht verschließendem Deckel. Die 19-Zöller mit dem extrem flachen 35-er Querschnitt zeigen schon im Stand dem Betrachter, was das Fahrwerkpaket „Cupra“ aus elektronisch gesteuerten Stoßdämpfern, adaptiver Fahrwerksregelung, mechanischer Differenzialsperre an den Vorderrädern, Progressivlenkung, der Fahrprofilauswahl mit fünf Stufen und Allradantrieb in den Kurven an Agilität und Kurvengeschwindigkeit tatsächlich aufzubringen vermag.

Die Lenkung greift willig, präzise und – im Gegensatz zum Ur-GTI – ohne Untersteuern zu. Das Fahrwerk mit seiner automatischen Anpassung an die Straßenverhältnisse stellt über alle Beläge das Gefühl her, stramm und sportlich zu arbeiten, ohne die Insassen mit Hektik oder Härte aus der Ruhe bringen zu wollen. Die Sportsitze „Cupra“ passen zu diesem Auftritt. Sie geben guten Seitenhalt auf eine bequeme Weise und unterstreichen mit der Lederoptik, dass sie in die Zeit passen.

An Fahrer-Assistenzsystemen hat der Leon das an Bord, was der Konzern der Golf-Klasse zugedacht hat: vom Abstandregeltempomat mit Stauassistent, dem Umfeldbeobachtungs-System Front Assist samt Notbrems-Assistent und Fußgängerschutz, Verkehrszeichen-Erkennung bis hin zur LED-Technik auch in den Scheinwerfern. Innen fehlt das Karo des Ur-GTI. Das wird seinen Verwandten mit dem VW-Zeichen vorbehalten. Dafür schmückt der Seat sich mit einem sportlich-eleganten, schwarz gehaltenem Ambiente, das – zum Beispiel mit den Türverkleidungen in Wildleder-Optik – um einen Hauch von Luxus buhlt. Klavierlack und Chromumrandungen setzen dazu passende Akzente: der kleine, schnelle Stilvolle aus Spanien mit der großen Alu-Pedalerie.

Außen wird der zurückhaltende Charakter eher sichtbar: keine roten Rundum-Keder, nur rote Bremssättel in den 19-Zoll-Rädern, größere Kühllufteinlässe vorn, exklusive Front- und Heckstoßfänger, ein bisschen Schwarz an B- und C-Säule, zwei verchromte Auspuffendrohre links und rechts – das war’s.

Weniger zurückhaltend agiert der Motor, jedenfalls dann, wenn seine 300 PS gefordert werden. Dann greift er zu und teilt das den Insassen auch laut knurrend mit. Sonst schnurrt der Vier-Zylinder-Turbo eigentlich eher und fällt dadurch auf, dass er zwar schnell, aber immer sensibel auf Bewegungen des Fahrpedals reagiert. Dazu passt das Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, dass den Fahrer nicht bei scharfer Gangart mit einem Schaltruck zur Unzeit verblüfft und sich sonst mit schnellen, aber sanften Schaltungen angenehm im Hintergrund hält. Wer das so will, kann den Cupra in 6,4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ausfahren. Der kann allerdings nicht ernsthaft davon ausgehen, dass er mit seinen Verbrauchswerten in die Nähe des NEFZ-ermittelten Durchschnittsverbrauch von 6,9 Litern auf 100 km kommt.

Wer das Maximum erleben will, sollte dafür auf die Rennstrecke gehen. Dort kann er das ESP in zwei Stufen runterfahren, voll drauftreten und so die Grenzen der Physik am eigenen Leibe erleben. Dann wird der Verbrauch gut zweistellig. Aber nach ein paar Runden, zieht – jedenfalls bei uns – das Gefühl ein, mit dem Seat Leon Cupra das falsche Umfeld ausgewählt zu haben. Der kann zwar beeindruckend Kurven räubern, aber seine Welt ist nicht der Rundkurs, sondern der Alltag, in dem sein Fahrer alle Chancen fürs schnelle Fortkommen nutzt, wenn sie sich bieten. Ein Cupra-Fahrer kämpft um den Cup der guten Hoffnung, die nächste Kurve möge seine sein. (ampnet/Sm)

Vorstellung Seat Ibiza 1.0 TGI: Gas gegeben

Eigentlich sollen die Fahrzeugflotten aller Automobilhersteller 2020 nur noch durchschnittlich 95 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer ausstoßen. Das verlangen die Vorgaben der Europäischen Union. Die Grenze können heute nur wenige Modelle unterbieten. Deshalb drohen vielen Automobilherstellern Milliarden teure Bußgelder, wenn sie nicht genügend sparsame Fahrzeuge verkaufen. Das allerdings ist schwierig angesichts des SUV-Booms und des Einbruchs der Diesel-Verkaufszahlen. Deshalb forcieren die Marken unter dem Wolfsburger Konzerndach verstärkt ihre Modelle mit Erdgasantrieb (CNG) – zum Beispiel den Seat Ibiza 1.0 TGI.

Erdgasautos fristeten lange Zeit eher ein Schattendasein. Dabei erreichen sie schon heute ohne allzu großen technischen Aufwand den CO2-Zielkorridor bei zugleich hervorragenden Werten für Stickoxid- und Feinstaubemission. Für Seats CNG-Expertin Sonia Gutierrez sind dabei die Erdgas-Modelle der Marke „eine echte Alternative als Brückentechnologie im Übergang zum Zeitalter der Elektroautos.“

Neben den bekannten Seat-Modellen, dem Kleinwagen Mii Ecofuel und dem kompakten Leon TGI, haben die Spanier nunmehr in Madrid ihr neuestes Erdgasmodell vorgestellt: den Ibiza 1.0 TGI, dessen CNG-Motor vom bekannten Dreizylinder 1,0-Liter-TSI-Benziner abgeleitet ist und 66 kW / 90 PS auf die Straße bringt. Die notwendigen innermotorischen Änderungen betreffen im Wesentlichen spezielle Kolben mit Nickel-Chrom-Beschichtung sowie verstärkte Ventilsitzringe für höhere Verschleißfestigkeit.

Wie seine Brüder kann der 1.0 TGI „bivalent“ sowohl mit Super 95 als auch mit CNG betrieben werden. Dafür gibt es zwei Tanks, einen für Benzin an gewohnter Stelle und einen für Erdgas in der Reserveradmulde. Deren Einfüllstutzen sitzen einträchtig nebeneinander hinter der gewohnten Tankklappe rechts hinten.

So gerüstet glänzt der Seat Ibiza im Erdgasbetrieb mit Verbrauchswerten von 3,3 Kilogramm CNG pro 100 gefahrene Kilometer, die bei kompletter Befüllung der Drucktanks mit 13 Kilo Erdgas für eine Reichweite von knapp 400 Kilometer sorgen. Der Verbrauch lässt sich auf die CO2-Emission von nur 88 Gramm pro Kilometer umrechnen. Damit fährt der Ibiza 1.0 TGI in der bestmöglichen Effizienzklasse A+ und erfüllt locker die Definition für ein Drei-Liter-Auto.

Besonders für viele bisher überzeugte Dieselfahrer erhebt sich die Frage, ob nicht jetzt der Zeitpunkt ist, um den Selbstzünder gegen einen noch sparsameren TGI zu tauschen? Die Gelegenheit wäre günstig, denn Seat bietet satte Umstiegsprämien an. Beim Ibiza gibt es beispielsweise bei Vertragsabschluss noch vor Ende März dieses Jahres eine so genannte Zukunftsprämie in Höhe von 2000 Euro für den Kauf eines TGI. Wer dann auch noch seinen alten Diesel mit Abgasnorm Euro 1 bis Euro 4 verschrotten lässt, der mindestens ein halbes Jahr auf ihn zugelassen gewesen sein muss, dem packt Seat eine Umweltprämie von 3000 Euro obendrauf. Wer beide Prämien nützt, zahlt für das Bsismodell TGI Reference lediglich 12 270 Euro anstelle des Listenpreises von 17 270 Euro. Kein schlechtes Kaufargument.

Aber kann der neue Erdgas-Ibiza auch mit seinen Fahreigenschaften punkten? Auf einer Testrunde rund um die spanische Hauptstadt präsentiert sich unser Seat Ibiza 1.0 TGI in der Top-Ausstattung FR. Mit allerlei sportlichen Features angefangen bei 17-Zoll-Alufelgen mit Niederquerschnitt-Breitreifen bis hin zu Sportsitzen im speziellen FR-Design dokumentiert er auch in dieser Hinsicht seine Zugehörigkeit als vollwertiges Mitglied der aktuellen Ibiza-Familie.

Wer hinterm Lenkrad Platz nimmt, wird keine gravierenden Änderungen gegenüber konventionellen Modellen feststellen. Einzig unterschiedliche Tankanzeigen für Benzin und Erdgas verweisen auf die Nutzung von zweierlei Kraftstoffsorten. So lange CNG im Tank ist, fährt der Ibiza damit. Eine Wahlmöglichkeit durch den Fahrer besteht nicht. Nur beim Kaltstart oder wenn der Erdgastank leer gefahren wurde, greift der Ibiza automatisch auf das 40 Liter fassende Benzinreservoir zurück. Das ergibt insgesamt eine Reichweite von bis zu 1200 Kilometer.

Gegenüber dem vergleichbaren Ibiza TSI mit 95 PS bringt der TGI allerdings doch knapp 120 Kilo Mehrgewicht auf die Waage, was sich beim Sprint auf Tempo 100 entsprechend auswirkt. 11,8 statt 10,9 Sekunden stehen hier zu Buche, und selbst dem nochmal gut zehn Kilo schwereren, aber deutlich drehmomentstärkeren Ibiza 1.6 TDI mit 95 PS rennt der TGI in der Sprintdisziplin eine halbe Sekunde hinterher. Beschleunigungswunder sind also mit dem Zusatzgepäck der Gastanks nicht zu erwarten. Abstriche gibt es auch beim Ladevolumen, das mit mindestens 262 Liter um 93 Liter kleiner als bei konventionellen Modellen ausfällt.

Dennoch relativieren sich die geschilderten Einschränkungen im Fahralltag. Wer sich an die etwas kommodere Gangart des Ibiza TGI gewöhnt hat, wird nichts wirklich vermissen. Der knurrige Dreizylinder läuft komfortabel dahin. Und das Zusatzgewicht der Gasflaschen im Heck ändert nichts an den bekannt brav untersteuernden Fahreigenschaften des Ibiza bei flotter Kurvenfahrt.

In technischer Hinsicht und bezüglich der wählbaren Komfortextras ist der Neuling allemal auf der Höhe der Zeit. In den Topausstattungen X-Cellence und FR kommt der Ibiza in der Serienausstattung mit dem Seat-Mediasystem Plus samt Acht-Zoll-Farb-Touchscreen daher, das für TGI-Fahrer eine sicherlich wichtige Extra-Information bietet: Die Navigation zur nächsten CNG-Tankstelle, von denen es mittlerweile rund 900 in Deutschland gibt.

Dort angekommen läuft es fast so ab wie an jeder normalen Zapfsäule auch. Der Füllschlauch wird mit wenigen Handgriffen fest mit dem Einfüllventil des Gastanks verbunden. Dann strömt das Erdgas mit 200 bar Druck in den Tank. Der Vorgang dauert dabei nur unwesentlich länger als bei Diesel und Benzin.

Am Ende dann der Moment des leisen Triumphes: Das Zählwerk bleibt bei deutlich weniger als 15 Euro für einmal richtig volltanken mit Gas stehen. Wann haben wir das zuletzt erlebt? Mit dem TGI ist das heute wieder möglich. (ampnet/tw)

Für den Seat Ibiza gibt es nun drei Dieselmotoren

Für den Seat Ibiza wird nun eine komplette Palette an Dieselmotoren angeboten. Bestellt werden können die 1,6-Liter-TDI-Motoren in Leistungsstufen zu 80 PS, 95 PS und 115 PS. Sie alle erfüllen die Abgasnorm Euro 6 und werden mit Effizienzklasse A eingeordnet. SCR (Selective Catalytic Reduction)-Katalysatoren der zweiten Generation sorgen für eine bessere Effizienz bei der Stickoxid-Reduktion. (ampnet/Sm).

Seat Leon Cupra R: Der bislang heißeste Spanier

Der neue Seat Leon Cupra R ist das Sahnehäubchen des Cupra-Sortiments. Er stellt mit 310 PS einen neuen Leistungsrekord für den spanischen Automobilhersteller auf. Nur 799 Seat Kunden werden in den Genuss dieses Modells kommen, das eine außergewöhnliche Balance zwischen Dynamik, Komfort, Vielseitigkeit und Sicherheit bietet und zudem mit neuester Technologie ausgestattet ist. Der Leon Cupra R bietet ein bei Seat bislang unerreichtes Fahrerlebnis für die Käufer der 360 Einheiten, die nach Deutschland kommen sollen.

Zur sportlichen Technik und der für die Marke einmaligen Leistung kommen beim Seat Leon Cupra R Design und Ausstattung, wie zum Beispiel die kupferfarbenen Akzente an den Außenspiegeln und den Logos. Die Carbonfaser-Elemente an Front- und Heckspoilern, seitlichen Dekorschürzen und am Heckdiffusor sind ebenso Blickfang wie der Doppelrohrauspuff. Durch die vorderen Stoßfänger werden die neu gestalteten seitlichen Lufteinlässe betont. Die exklusiven 19-Zoll-Leichtmetallfelgen werden von breiteren Radläufen eingefasst, die den Charakter des Fahrzeugs zur Geltung bringen. Drei Farben stehen zur Wahl: Midnight Schwarz und Pirineos Grau zum Preis von 44 980 Euro und zum ersten Mal in spektakulärem Mattgrau zum Preis von 47 980 Euro.

Das Komplettpaket aus Carbon und Aerodynamik ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. Ähnlich wie bei Rennwagen sorgen diese Elemente für mehr Abtrieb, wodurch dynamisches Verhalten, Leistung und Sicherheit bei höheren Kurvengeschwindigkeiten optimiert werden. Durch dieses Paket konnte die Aerodynamik des Fahrzeugs um 12,5 Prozent verbessert werden.

Im Innenraum ist in der Konsole direkt vor dem Schaltknauf eine Seriennummer eingraviert, die unterstreicht, dass es sich um eine streng limitierte Edition handelt. Die Schalensitze sind mit Kupfernähten verziert, wie sie sich auch am Lenkrad wiederfinden. Letzteres ist, ebenso wie auch der Schaltknauf, mit Alcantara bezogen. Die kupferne Farbe wiederholt sich auch am Armaturenbrett, auf der Mittelkonsole und an den Fassungen der Luftausströmer, während für die Türeinlagen Folie in Carbon-Optik verwendet wurde.

Der Motor des Seat Leon Cupra R mit manuellem Sechs-Gang-Getriebe verfügt über 228 kW / 310 PS, was ihn zum leistungsstärksten Modell der Firmengeschichte werden lässt. Die zusätzlichen 10 PS entstehen durch das um 300 Umdrehungen pro Minute (U/min) angehobene Drehzahlniveau von 5800 und 6500 U/min für die maximale Leistung.

Der Cupra R ist mit elektronisch gesteuerten Stoßdämpfern ausgestattet, was als Adaptive Fahrwerksregelung (Dynamic Chassis Control, DCC) bezeichnet wird. Ebenso kann das Fahrverhalten an die Vorlieben des Fahrers angepasst werden. Dazu stehen fünf Fahrprofile zur Auswahl: Comfort, Sport, Eco, Individual und ein neuer Cupra-Modus. Darüber hinaus verfügt er über das hydraulische, elektronisch gesteuerte, selbstsperrende VAQ-Differenzial. Die Funktion wurde auf die restlichen elektronischen Fahrassistenzsysteme abgestimmt und sorgt für eine gleichmäßige Kraftübertragung. Alle Systeme wurden auf höhere Sportlichkeit hin ausgelegt. Die Brembo-Bremsen gehören beim Cupra R zur Serienausstattung.

Der Seat Leon Cupra R ist ab sofort beim Händler bestellbar. Zum Jahresende soll der Verkauf beginnen. (ampnet/Sm)

Vorstellung Seat Arona: Kompakter Crossover-Katalane

Mit dem Seat Arona kommt Anfang November das erste SUV des Volkswagen-Konzerns im A0-Segment – also der VW Polo-Klasse – auf den Markt. Und die Wachstumsraten für SUV dieses Segments lassen aufhorchen. Seit 2010 haben sich die Absatzzahlen in Westeuropa mehr als versiebenfacht. Bei 19 Zentimetern Bodenfreiheit sprechen die Spanier aufgrund der Agilität und den doch aufgrund der Größe eingeschränkten Möglichkeiten aber lieber von einem Crossover für die Stadt und das Gelände.

Trotz seiner überschaubaren Außenmaße bietet der Seat Arona ein sehr gutes Raumangebot. Im Gegensatz zu zahlreichen Mitbewerbern erlaubt die Dachlinie, dass im Seat Arona zwei normalgroße Erwachsene hintereinander Platz finden. Durch die erhöhte Sitzposition wird der Ein- und Ausstieg erleichtert und man hat eine bessere Verkehrsübersicht. Im Innenraum sorgt die erhöhte Mittelkonsole für eine verbesserte Ergonomie und noch mehr Sicherheit. Dank der hohen Anordnung aller Bedienelemente kann der Fahrer während der Fahrt alles bedienen, ohne dabei den Blick von der Straße nehmen zu müssen.

Umfangreich vernetzt ist der Arona per Android Auto, Apple Carplay und dem Seat-System Mirrorlink. Mit einem Leergewicht von rund 1100 Kilogramm zählt der Neuling zu den leichtesten Fahrzeugen seiner Klasse und bietet bei vergleichsweise niedrigerem Verbrauch bessere Fahrdynamikwerte. Der Kofferraum überzeugt mit einem Volumen von 400 Litern und gehört damit zu den größten seines Segments.

Zur Serienausstattung des Arona zählen die Multikollisionsbremse, das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, der Berganfahrassistent und eine Fußgängererkennung. Auf Wunsch rollt das neue Modell zusätzlich mit einem Ausparkassistenten, einem Toter-Winkel-Assistenten, einer Müdigkeitserkennung, einer automatischen Distanzregelung (ACC) sowie einem Parklenkassistenten für das Längs- und Querparken zum Kunden.

Zu den bekannten Ausstattungslinien Reference, Style, FR und Xcellence können viele weitere Extras aus einem umfangreichen Ausstattungsprogramm ausgewählt werden. Um die heutzutage stark nachgefragte Individualisierung noch einfacher zu gestalten, wurden die Ausstattungsoptionen in speziellen Paketen gebündelt. So hat der Kunde unter anderem insgesamt 68 verschiedene Farbkombinationen zur Auswahl. Abgerundet wird das Angebot durch ein Beats-Audiosystem mit einer Leistung von 300 Watt.

Alle zum Marktstart erhältlichen Motoren verfügen über Turboaufladung, Direkteinspritzung und eine Start-Stopp-Automatik. Drei verschiedene Benziner stehen zur Auswahl, die alle aus Aluminium gefertigt sind: Die Einstiegsmotorisierung mit 70 kW / 95 PS starkem Dreizylinder 1.0 Eco TSI und Fünf-Gang-Schaltgetriebe, dessen 85 kW / 115 PS-Version mit sechs Gängen oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sowie der neue, 110kW / 150 PS starke Vierzylinder 1.5 TSI Evo mit Zylinderabschaltung in der Spitze des Angebotes. Letzterer ist zunächst exklusiv für die FR-Variante erhältlich und an ein manuelles Sechs-Gang-Getriebe gekoppelt. Insbesondere diese Kombination sorgt für jede Menge Fahrspaß sowohl auf der Autobahn als auch im sehr gut abgestimmten dritten Gang auf kurvenreichen Strecken.

Etwas später soll der Dieselmotor 1.6 TDI in den Leistungsstufen 70kW / 95 PS und 85kW / 115 PS angeboten werden. Ab der zweiten Jahreshälfte 2018 soll zudem der 66kW / 90 PS starke 1.0 TSI mit CNG-Antrieb bestellbar sein, womit der Seat Arona als einziges Fahrzeug in seinem Segment über einen Erdgasmotor und bei Kosten von rund 3,50 Euro für 100 Kilometer über eine Gesamtreichweite von 1200 Kilometer verfügen wird. Ebenfalls im kommenden Jahr wird Seat ein „Digital Cluster“ als Alternative zu den üblichen Instrumenten im Angebot haben.

Der Arona wird nach dem Ibiza als zweiter Seat überhaupt auf Basis der MQB-A0-Plattform gefertigt. Das Modulare Querbaukasten-System erlaubt eine leichtere Einbindung neuer Modelle in die bestehende Produktion sowie die Herstellung verschiedener Derivate mit unterschiedlichen Karosserievarianten auf ein und derselben Fertigungslinie. (ampnet/av)

Vorstellung Seat Ibiza: Dynamisches Handling und großes Platzangebot

Zeitgemäße Konnektivitätslösungen, leichtgängiges Fahrverhalten und geschärfte Konturen zeichnen den Seat Ibiza der fünften Generation aus. Die erstmalig im Volkswagen-Konzern genutzte MQB-A0-Plattform verhilft dem kleinen Katalanen zu einem deutlich längeren Radstand, womit er vor allem im Innenraum geräumiger und komfortabler wird. Durch den quer eingebauten Motor verbreitert er sich um 87 Millimeter und das Kofferraumvolumen vergrößert sich um 63 Liter auf 355 Liter.

Ein breites Drehzahlband lässt den neuen Ibiza in Städten entspannt um die Häuser navigieren, über Land schlängelt er sich dynamisch um die Kurven. Der kleine Spanier ist immer noch „die bekannteste Säule der Marke Seat“, sagt Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat Deutschland. Seit seiner Markteinführung 1984 wurden rund 5,4 Millionen Einheiten des Kleinwagens gefertigt. Alleine auf Deutschlands Straßen sind noch „rund 400 000 unterwegs“, führt Bauer fort.

Im Inneren warten auf den Fahrer Assistenzsysteme, die bereits von Ateca und Leon bekannt sind: Die automatische Distanzregelung (ACC), das Umfeld-Beobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und die neueste Generation der Parksensoren mit Rückfahrkamera. Deren Bilder werden auf einem Acht-Zoll-Touchscreen des Media-Systems „Plus“ angezeigt. Für die zeitgemäße Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment sorgt das Full-Link-Konnektivitätssystem, während der neue Air-Care-Filter im Innenraum frische Luft zirkulieren lässt.

Auch außen zeigt sich die enge Verwandtschaft des Ibiza zu den größeren Seat-Modellen Leon und Ateca. Die klare, prägnante Linienführung sowie die typische dreieckige LED-Lichtsignatur führen die aktuelle Designsprache fort. Für eine breite Fächerung des Modellangebots sorgen die vier Ausstattungsvarianten: Die Basisvariante Reference, die Version Style und die höchsten Ausstattungslinien FR und Xellence. Ab Style ist der Ibiza bereits mit LED-Tagfahrlicht und -Heckleuchten ausgestattet.

Die angebotene Motorenpalette umfasst zu mehr als 90 Prozent Benzinverbrenner, in vier Versionen. Das Einstiegsmodell mit 48 kW / 65 PS ist bereits ab 12 490 Euro zu kaufen. Zum Ende des Jahres bietet Seat seinen Kleinwagen zudem als erdgasbetriebene CNG-Variante (Compressed Natural Gas) mit einem 66 kW / 90 PS starken 1.0-TSI-Motor an. Bei einer Reichweite von mehr als 1300 Kilometern spart dieser Antrieb im Vergleich zu den Verbrennern laut Bernhard Bauer rund 85 Prozent NOx (Stickstoffoxid) und 25 Prozent CO2 (Kohlenstoffdioxid) ein. Nach eigener Aussage hat Seat im laufenden Geschäftsjahr bereits so viele Erdgasautos verkauft wie 2016 gesamt.

Auch die Zahlen zwischen Januar und August 2017 geben den Katalanen im Vergleich zum Vorjahr recht: Bei den Bestellungen verzeichnen sie einen Zuwachs von 35 Prozent (4000 Einheiten), während die Zulassungen im selben Vergleichszeitraum um 11,4 Prozent (7147 Einheiten) gestiegen sind. Die Tatsache, dass laut Bauer die „taktischen“ Eigenzulassungen um 28 Prozent sanken, belegt das gesunde Wachstum. Die privaten Zulassungen stiegen um 48 Prozent. (ampnet/oa)

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Vorstellung Seat Leon Cupra: Ein Athlet für alle Fälle

ampnet – 16. Juli 2017. GTI heißt auf spanisch Cupra und steht bei dem spanischen Volkswagen-Ableger Seat für die dynamische Art der Fortbewegung. Denn auch in Zeiten, da sich die selbst ernannten Umweltretter gegen das Auto verschworen haben, gibt es sie immer noch – Automobile, die nicht allein für nüchterne Transportzwecke entwickelt wurden, sondern, politisch vielleicht etwas unkorrekt, Fahrspaß und Emotionen liefern.

Ein solcher Vertreter ist der neue Seat Cupra, dem man auf den ersten Blick nicht ansieht, wie viel Power unter der Motorhaube steckt. Lediglich die größeren Lufteinlässe und das dezente Logo, der Wabengrill sowie das verchromte Doppel-Auspuffendrohr weisen den Seat Cupra als den Hochleistungssportler der Modellfamilie aus. Wer den athletischen Charakter deutlicher unterstreichen will, wird in der Liste von optionalen Paketen und Aerodynamik-Kits fündig.

„Unser Leon Cupra“, verkündet Seat-Deutschland-Geschäftsführer Bernd Bauer nicht ohne Stolz, „rollt nun auch in der 300-PS-Liga“. Und das gleich mehrfach, denn nach dem Motto: Darf‘s ein bisschen mehr sein, steht der Antrieb in allen drei Karosserieformen (Zweitürer, Viertürer und Kombi) bereit und außerdem lässt sich die dynamische Art der Fortbewegung auch mit einem Allradantrieb kombinieren.

Wie schon der Vorgänger ist auch das aktuelle Modell eine Art automobile Kombination aus Dr. Jeykill und Mr. Hyde. Auf der Autobahn und in schnellen Kurvenkombinationen spielt der Kompaktsportler seine Stärken aus und zieht souverän seine Bahnen, wobei seine Qualitäten auf der linken Spur nicht immer von allen Beteiligten erkannt werden – vor allem die „ABM-Gruppe“ (Audi, BMW, Mercedes) schätzt den von hinten heranstürmenden Spanier häufig falsch ein. In der Stadt auf der Fahrt zum Supermarkt verhält sich der Cupra wiederum lammfromm und akzeptiert ohne Murren auch eine schaltfaule Fahrweise.

Die Fahrwerte sind in der Tat beeindruckend. 5,7 Sekunden vergehen zwischen Null und 100 km/h, und das massige Drehmoment von 380 Nm, das sich bereits von 1800 Umdrehungen an entfaltet, ermöglicht einen dynamischen Auftritt. Bei 250 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Einmal in Fahrt überrascht der Seat Cupra durch seinen zivilen Auftritt. Zwar ist der Sportler durchaus knackig abgestimmt, wird dabei aber nie unangenehm hart. Lediglich bei kurz aufeinander folgenden Bodenwellen teilt das Fahrwerk den Insassen seine Missstimmung über diese Art der Belästigung unmissverständlich mit. Ansonsten halten die präzise Lenkung und die adaptive Fahrwerksregelung DLC samt der damit verbundenen Assistenzsysteme den Cupra in der Spur. Und auch bei der akustischen Darbietung hält sich das Zweiliter-Turbo-Aggregat erfreulich zurück.

Natürlich arbeitet unter der Haube ein sportlich ambitionierter Motor, der sich entsprechend bemerkbar macht, doch wird die Geräuschentwicklung nie unangenehm. Wie bei den „zivilen“ Leon-Versionen sitzt der Fahrer vor einer aufgeräumten Instrumenten-Sammlung, die keine Rätsel aufgibt, und auch der zentral angeordnete Bildschirm lässt sich logisch bedienen.

Für ambitioniertere Piloten hält Seat noch den Leon Cup Racer bereit, in dem der Zweiliter-Motor 350 PS leistet und eine maximale Geschwindigkeit von 267 km/h erreicht. Der Racer wird von seinen Besitzern vor allem in den Rennen der nationalen und internationalen TCR-Tourenwagenrennen eingesetzt. Bisher hat Seat mehr als 200 dieser Rennwagen aufgebaut, die mindestens 90 000 Euro kosten.

Aus dem einstigen Mauerblümchen des Volkswagen-Konzerns hat sich in den vergangenen Jahren ein dynamisch wachsender Hersteller entwickelt, der im ersten Halbjahr in Deutschland 52 785 Modelle abgesetzt hat – ein Zuwachs von elf Prozent auf einem Markt, der insgesamt um drei Prozent gewachsen ist.

Was die Verantwortlichen freut, übersetzt sich für die Seat-Kunden in Wartezeiten, die auch für den Cupra gelten. Allerdings „bieten wir unseren Kunden nach drei Monaten Wartezeit ein kostenloses Ersatzfahrzeug an bis der bestellte Seat zugelassen werden kann“, erklärt Bauer. Neben den Leon Cupra wurde jetzt auch der Ateca um die neue Ausstattungsvariante FR und einen Zweiliter-Motor (140 kW/190 PS) erweitert. Unter andere bietet die FR-Ausstattung vier Leichtmetallräder, LED-Ambientebeleuchtung, getönte Seitenscheiben und Voll-LED-Scheinwerfer. (ampnet/ww)

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Weltpremiere von Seat: Neuer Arona setzt Akzent im A0-Segment

ampnet – 27. Juni 2017. Das ist Humor mit Stil. Wie viele Autos werden Sie dieses Jahr in etwa verkaufen? Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender von Seat, pariert mit einem Lächeln und quittiert kurz und knapp: „Mehr als im vergangenen Jahr.“ Sieht man sich die aktuelle Weltpremiere der Spanier genauer an, ist klar, dass de Meo aus einer souveränen Sichtweise argumentiert. In Barcelona präsentierte Seat mit dem Arona seinen Hoffnungsträger im A0-Segment. Das kompakte SUV ist der kleine Bruder des Ateca und basiert auf der Plattform des Modularen Querbaukastens (MQB).

Seat feiert in diesen Tagen die erste Auslieferung eines Automobils in seiner Historie vor 60 Jahren. Es war ein Seat 600 – Nostalgie pur. Doch gegenwärtig ist die spanische Tochter im Volkswagen-Konzern jene Marke mit dem stärksten Wachstum. James Muir und sein Nachfolger auf dem Chefsessel Jürgen Stackmann brachten die Saat aus. „Sie waren es, die den Grundstein für den aktuellen Erfolg der Marke legten“, bestätigte Luca de Meo bescheiden am Rand der Weltpremiere. Mit dem neuen Arona folgt Seat dem Trend in Richtung SUV. Das A0-Segment wächst augenblicklich stark. Mit rund 1,8 Millionen Einheiten jährlich rangieren SUV aus dieser Klasse in Europa an vierter Stelle der Beliebtheitsskala. Ganz besonders im Fokus stehen dabei junge Pärchen mit Hang zum Lifestyle und Perspektiven für die Zukunft. Denn man darf nicht vergessen: Seat ist eine der jüngsten Automobilmarken Europas.

Dieses jugendliche Credo trägt der neue Spross aus Barcelona in sich. Benannt nach einer Stadt auf der kanarischen Insel Teneriffa – nicht zu verwechseln mit einem Ort am italienischen Lago Maggiore – stehen beim Seat Arona ganz besonders neueste technische Errungenschaften im Mittelpunkt: Analog zur Marke Volkswagen wurde konsequent darauf geachtet, Technologien aus der Mittel- und Oberklasse in das A0-Segment zu integrieren. Das schlüssellose Start-Stop-System „Kessy“, Assistenzsysteme wie Müdigkeitserkennung oder Scheinwerfer und Rückleuchten mit LED-Technik sind verfügbar. Kurzer einfacher Name, attraktives Design, kompakt, praktisch, komfortabel und Konnektivität – der Arona hat es in sich.

Mehr als 15 000 Mitarbeiter haben am neuen Seat ihren Anteil. „Ihnen gehört mein ganzer Dank“, lobt Luca de Meo seine gesamte Mannschaft. Der Arona folgt im Design seinem größeren Bruder Ateca. Hoch angesetzte Scheinwerfer „zeigen den SUV-Stil“, führt Seat Chefdesigner Alejandro Mesonero aus. Er zeichnet verantwortlich für die seit 2012 über die gesamte Produktpalette ausgerollte und unterdessen etablierte Seat-Designlinie. Dabei besticht der Arona mit einem Kofferraumvolumen von rund 400 Litern. Das Einstiegsmodell markiert mit gerade einmal 1000 Kilogramm Gewicht den Spitzenwert seiner Klasse.

Bei den Motoren setzt Seat auf drei Benziner mit einem Leistungsspektrum von 95 PS über 115 PS bis hin zu 150 PS. Die verfügbaren TDI-Aggregate liefern ebenfalls 95 PS beziehungsweise 115 PS. Ferner steht optional mit dem TGI ein 90 PS starkes CNG Triebwerk zur Wahl. Für die Kunden wird der Arona im Herbst zu den Händlern rollen. Mehr als 60 Farbkombinationen stehen dann zur Wahl, um den Arona so individuell wie möglich zu konfigurieren. (ampnet/tw)

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