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Fahrbericht Skoda Karoq

Sein Nachfolger wird noch mehr können. Er wird seinen Fahrer ein helles „Guten Morgen“ vor die Füße projizieren und ihn später in den Feierabend verabschieden. Dabei wird er ihn womöglich mit dem Namen ansprechen. Aber noch müssen wir uns bei unserem Skoda Karoq mit einem simplen Skoda-Schriftzug als Begrüßung begnügen. Der allerdings funkelt auf dem Schnee im finnischen Polarkreiswinter wie aus Diamanten. Aber vermutlich täuscht das. Für Skoda typisch sind nicht Diamanten, sondern tschechisches Kristallglas.

Dabei hätten die bei Skoda in Wlada Boleslaw wahrlich Diamanten verdient, zumindest aber Gold. Schließlich schaffen sie dicke Gewinne nach Wolfsburg und schmücken damit die Bilanzen. Wer nun aber meint, die Gewinne seien zusammengespart durch Verzicht bei den Autos aus Tschechien, den kann auch ein Skoda Karoq vom Gegenteil überzeugen – wenn auch nicht vom direkten Gegenteil des Sparens, dem Verschwenden. Als Skoda sortiert sich der Karoq in der Mitte ein: kein Luxus, aber gediegenes, bürgerliches Flair, nicht Salon, aber ein modernes Lebensumfeld.

Auch der Karoq punktet nicht mit Effekthascherei, aber durchaus mit wertigen Akzenten wie Chromrahmen, hochglänzenden schwarzen Flächen unten in der Mittelkonsole oder oben beim Touchscreen des großen Navi. Darüber spannt sich breit und schmal der Armaturenträger in dem üblichen zurückhaltenden und angenehmen Stil des Hauses. Unser Karoq-Exemplar verfügte über das virtuelle Cockpit des Konzerns mit seinen vielfachen Möglichkeiten, Karten, Anzeigen und auch Ambientebeleuchtung zu kombinieren. Das frei programmierbare digitale Instrumentenpanel, das Multifunktions-Lenkrad und Leder-Ausstattung mit Alcantara-Elementen tragen zu einem Raumerlebnis bei, dass niemanden aufregt, aber jedem vertraut und zeitgemäß erscheint.

Hinter dieser eher konservativen Fassade steckt so viel Technik, wie der Baukasten des Konzerns der Marke Skoda zugesteht. Und das ist eine Menge, vergleichsweise deutlich mehr als noch ein paar Modelljahre früher. Beim Infotainment stehen moderne Funktionen und Schnittstellen zur Verfügung. Unser Exemplar bot einen WLAN-Hotspot und ein LTE-Modul, dass die schnellste Verbindung zum Internet herstellt. In der Einsamkeit am Polarkreis bei Tageshöchsttemperaturen um die minus 15 Grad hat das etwas Beruhigendes. Aber unsere Heizung ließ uns in der Nähe der finnischen Stadt Rovaniemie, der Heimat des Weihnachtsmannes, ebensowenig im Stich wie die Lüftung oder die Sitzheizung auf den beiden vorderen Sitzen.

Die Sitze hatten auf Eis und Schnee nicht die Chance, zu zeigen, was sie in Kurven auszuhalten vermögen. Dafür lässt der Winter auf den ungestreuten Straßen und auf dem Eis zugefrorener Seen zu wenig Querbeschleunigung zu. Doch es muss auch im tiefen finnischen Winter nicht nur vorsichtig und immer nur geradeaus gehen. Die Fahrwerkstechnik des Karoq kann viel mehr. In unserem Exemplar standen vier Fahrprofile – Normal, Sport, Eco, Individual und Snow (4×4) – zur Verfügung. Es braucht keine Phantasie sich vorzustellen, in welchem Modus wir uns vorzugweise bewegten. Dann verdeutlicht einem der Karoq mit seinem Allradantrieb eindrucksvoll, wie weit die Technik selbst Flachlandtiroler im tiefen Winter an die Grenzen der Physik heranführen kann. Im Land des Weihnachtsmanns wurde unser Karoq zum begeisterten Wintersportler.

Für unseren Vortrieb sorgte dabei der Benziner 1.5 TSI mit 110 kW / 150 PS und einem maximalen Drehmoment von 250 Newtonmetern (Nm) im Zusammenspiel mit einem Sieben-Gang-DSG. In Finnland haben wir diesen Drehmomentwert nie ausnutzen können, in Deutschland aber schon. Da erreichte das Karoq-Paket die 100 km/h-Marke nach 8,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von gut 200 km/h – so wie man es von einem flotten SUV dieser Klasse erwartet.

Der Normverbrauch liegt (nach NEFZ) im Schnitt bei 5,6 Litern auf 100 km. Unser Praxisverbrauch lag daheim auf trockener Straße bei sieben Litern, im Driftkreis auf einem zugefrorenen See deutlich höher und auf der schneebedeckten finnischen Landstraße bei weniger als fünf Litern. Es wird so sein, dass sich gerade auf dieser Landstraße die Zylinderabschaltung besonders auszahlt, weil es so schön mit 80 km/h dahingeht. Aber wir haben weder das Abschalten der beiden Zylinder beim Segeln, noch das Zuschalten beim Beschleunigen bemerkt.

Dort im tiefen zugeschneiten Wald braucht der geübte Finne vermutlich nicht alle Fahrerassistenzsysteme, die in der Serienausstattung des Karoq oder in der Aufpreisliste aufscheinen: Parkassistent, Lane Assist oder der Stauassistent, Blind Spot Detect, Front Assist mit vorausschauendem Fußgängerschutz oder der Emergency Assistent scheinen dort, wo der Weihnachtsmann wohnt, wie aus einer anderen Welt entstammend. Aber wir wohnen nicht dort, sondern in dicht besiedelten Gegenden, in denen diese Systeme Komfort, vor allem aber Sicherheit bringen.

Prophetische Gaben braucht niemand, der dem Skoda Karoq Erfolg vorhersagt. Der liegt im Moment in der Natur der Marke, die erfolgreich wächst, und in der Natur des Marktes, der SUV zu den großen Gewinnern hat werden lassen. Nach dem Kodiaq hat Skoda nun zwei davon. Und es braucht wiederum keine Gabe vorherzusagen, dass noch mehr in der Pipeline steckt. Mit der Studie Skoda Vision X, die auf dem Genfer Automobilsalon (8.-18. März 2018) zu sehen sein wird, zeigen die Tschechen, wie es in Sachen SUV und Allradantrieb bei ihnen weitergehen wird. (ampnet/Sm)

Skoda Superb spart als „Premium Editon“ bis zu 2720 Euro

Skoda bietet den Superb ab sofort als besonders edel ausgestattete „Premium Edition“ an. Das Interieur wird bestimmt durch die Lederausstattung und Dekorelemente im Design Anthrazit-Brushed. Die Sitze sind mit Feinnappaleder bezogen – je nach Kundenwunsch in Schwarz oder Beige. Die elektrisch einstellbaren Vordersitze sind beheiz- und belüftbar. Der Fahrersitz besitzt eine Massagefunktion. Darüber hinaus verfügt der Superb Premium Edition über eine vollautomatische Drei-Zonen-Klimaanlage Climatronic und LED-Ambientebeleuchtung.

Der Skoda Superb Premium Edition ist mit dem schlüssellosen Zugangs- und Start-Stopp-System Kessy ausgestattet. Das System öffnet und schließt das Fahrzeug automatisch, wenn der Halter sich mit dem Schlüssel annähert oder entfernt. Adaptive Bi-Xenon-Frontscheinwerfer gehören ebenso zum Serienumfang wie das Musiksystem „Bolero“ inklusive Sprachbedienung und Acht-Zoll-Touchdisplay aus. Mit an Bord ist auch Skoda Connect einschließlich des Services Care Connect.

Der Skoda Superb Premium Editon bietet einen Preisvorteil von 1190 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell. In Kombination mit einem Businesspaket ergibt sich eine Ersparnis von bis zu 2720 Euro. Die Limousine ist ab 37 350 Euro erhältlich, der Kombi startet bei 38 350 Euro. (ampnet/jri)

Genf 2018: Facelift für den Fabia

Skoda spendiert dem Fabia ein umfassendes Facelift. Premiere hat die neue Modellgeneration des erfolgreichen Kleinwagens auf dem Genfer Automobilsalon (6.–18.3.2018). Eine modifizierte Front- und Heckschürze sorgen für ein frischeres Erscheinungsbild. Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer erhalten neue Konturen. Erstmals werden für die Baureihe LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten angeboten.

Den Innenraum werten ein neu gestaltetes Kombiinstrument, neue Dekorleisten für die Armaturentafel und zweifarbige Sitzoberflächen auf.

Das Antriebsportfolio umfasst künftig vier Drei-Zylinder-Benzinmotoren mit einem Hubraum von 1,0 Liter. Sie leisten 44 kW / 60 PS und 55 kW / 75 PS sowie als Turbo mit Direkteinspritzung 70 kW / 95 PS und 81 kW / 110 PS. Die TSI-Motoren sind mit Ottopartikelfiltern ausgestattet. Die Topmotorisierung ist auf Wunsch mit einem 7-Gang-DSG kombinierbar.

Erweitert wird das Angebot an Fahrerassistenzsystemen. Dazu gehören Spurwechsel- und Toter-Winkel-Assistent, ein Ausparkassistent mit Querverkehrswarner und automatisches Abblendlicht. Ein 6,5 Zoll großes Display gehört künftig zum Ausstattungsumfang des Infotainmentsystems Swing mit der Option, die Online-Dienste von Skoda Connect zu nutzen. In Verbindung mit dem Navigationssystem Amundsen stehen auch im Fabia Online-Verkehrsinformationen mit Stauhinweisen in Echtzeit zur Verfügung. Die „Smartlink+“-Technologie erlaubt außerdem die Smartphone-Koppelung.

Ebenfalls erweitert wurden die „Simply Clever“-Details. Der in die Tankklappe integrierte Eiskratzer bietet nun eine Messskala zur Ermittlung der Reifenprofiltiefe. Auf Wunsch stehen auch im Fond USB-Anschlüsse zur Verfügung. Der Gepäckraum besitzt jetzt optional einen doppelseitig benutzbaren Bodenbelag. Außerdem befindet sich beim Combi im Seitenfach des Kofferraums künftig eine herausnehmbare LED-Taschenlampe. Auch das Angebot an Leichtmetallrädern wurde vergrößert – unter anderem um 18 Zoll große Räder für das Kurzheckmodell. (ampnet/jri)

Fahrbericht Skoda Octavia Combi RS 245: Mit 1740 Litern bis Tempo 250

Flotte Familienkutschen gehören mittlerweile bei nahezu allen europäischen Herstellern zum guten Ton. Mit einem Beschleunigungswert von 6,7 Sekunden für einen kompakten Kombi sieht sich Skoda mit dem Octavia Combi RS 245 in bester Gesellschaft. Das gilt ebenso für die Topspeed: Auch beim Spitzenmodell in der Bestseller-Baureihe der Tschechen wird die Höchstgeschwindigkeit politisch korrekt bei 250 km/h eingebremst.

Nicht bremsen lässt sich Skoda naturgemäß in den sonstigen Disziplinen. Noch immer ist der Octavia das Kompaktmodell mit dem üppigsten Raumangebot und den cleversten Detaillösungen. 610 bis 1740 Liter Kofferraumvolumen bietet in dieser Klasse keiner – erst recht nicht bei Tempo 250. Das Gepäckabteil ist damit deutlich größer als beispielsweise bei einem Audi A6 Avant, BMW 5er Touring oder Hyundai i40, die alle mindestens eine Fahrzeugklasse höher unterwegs sind. Platz für die Familie ist also reichlich vorhanden. Für ein Fahrzeug der Kompaktklasse gibt es außerdem recht viel Beinfreiheit im Fond.

Der drehfreudige 2,0-Liter-Vierzylinder nimmt spontan Gas an und reizt im „Sport“-Modus des Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebes das verfügbare Drehzahlband bis zum roten Bereich aus. Aber auch im „D“-Betrieb geht der Motor bereits ab etwa 1800 Toren mit Verve zur Sache. Wem der Top-Octavia selbst da etwas zu hoch dreht, kann durch leichtes Lupfen des Gaspedals das Direktschaltgetriebe rasch zum Hochschalten bewegen. Verlassen kann sich der Fahrer dabei auf ein hohes Drehmoment von bis 370 Newtonmetern, dessen Höchstwert sich über einen weiten Bereich von fast 3000 Touren erstreckt.

Untermalt wird der zügige Vorwärtsdrang durch bassigen Auspuffsound, der nie krawallig klingt. Wem die Automatik nicht genügt, der kann natürlich sowohl mittels Wählhebel als auch Schaltwippen hinter dem Lenkrad manuell in die Gangwechsel eingreifen. Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung arbeitet auch bei geringerem Tempo sehr präzise. Im Normalmodus der optionalen dynamischen Dämpferkontrolle poltern die 19-Zoll-Räder allerdings bei Fahrbahnunebenheiten gerne einmal ein wenig. Begeistern kann der Octavia RS nicht zuletzt auch durch seine vordere Quersperre. Selten lässt sich Torque Vectoring in dieser Klasse im doppelten Sinne des Wortes so gut erfahren wie im sportlichen Familienauto aus Tschechien. Der Octavia RS 245 macht kurvensüchtig.

Die Fahrzeugcharakteristik lässt sich in verschiedenen Einstellungen von „Eco“ bis „Individual“ dem persönlichen Geschmack anpassen. Die Unterschiede sind differenziert genug. Selbst die Parameter für das Vorderachsdifferenzial und das Kurvenlicht lassen sich ändern. Das alles wird ganz einfach über die VRS-Mode-Taste (VRS = Victory Rallyesport) und via Finger auf dem großzügig dimensionierten Touchscreen eingestellt. Auch ein Laptimer sowie digitale Rundinstrumente für den Ladedruck des Turbos, die Beschleunigungskraft und die Momentanleistung sind abrufbar. Das Infotainmentsystem ist ebenfalls nahezu selbsterklärend und entsprechend einfach zu bedienen.

Die Spitzenversion des Octavia Combi bringt alle gängigen Assistenzsysteme vom Auffahrwarner über den aktiven Spurhalter und die Verkehrszeichenerkennung bis hin zur Parkhilfe mit Querverkehrserkennung mit. Neben der adaptiven Geschwindigkeitsregelung verfügt der RS 245 unter anderem auch über Annehmlichkeiten wie beheizbares Lenkrad, elektrisch öffnende Heckklappe und vom Kofferraum aus entriegelbare Rückenlehnen, die nach dem Umklappen eine ebene, wenn auch geringfügig nach vorn ansteigende Ladefläche bilden. Es gibt eine Ambientebeleuchtung sowie zwei USB-Anschlüsse und einen 230-Volt-Anschluss für die hinten auf beheizbaren Plätzen sitzenden Mitfahrer.

Für sportliches Ambiente sorgen unter anderem der schwarze Dachhimmel und Alcantarasitze mit Ziernähten und integrierter Kopfstütze. Selbst die Kartentaschen in den Türen sind mit Filz ausgekleidet. Dazu gesellen sich typische Skoda-Gimmicks wie der Abfallbehälter in der Tür, der Halter für die Parkscheibe an der Frontscheibe oder der Eiskratzer im Tankdeckel.

Der Octavia RS 245 lässt letztendlich keine vernünftigen Wünsche offen. Das gilt sowohl für den Nutzwert als Familienauto als auch für Fahrer mit dynamischem Anspruch. Der Bordcomputer gab als Langzeitwert nach 1070 Kilometern einen Schnitt von 9,3 Litern bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 66 km/h an. Der Normverbrauch wird mit 6,4 Litern angegeben, unser Testkonsum bewegte sich zwischen 8,4 und 10,7 Litern bei einem Mittelwert von 8,9 Litern.

Wer auf 15 PS, drei Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit und ein oder zwei Zehntelsekunden beim (ohnehin nur theoretischen) Wert für den Standardsprint verzichten kann, für den hält Skoda weiterhin noch den Octavia Combi RS 230 parat. Er ist über 3000 Euro günstiger und bietet zudem eine mehr als doppelt so große Auswahl an Karosseriefarben. Nur den Status, der bisher schnellste Octavia in der Modelgeschichte zu sein, hat er nun aber nicht mehr. (ampnet/jri)

Skoda Karoq nun vierte Modellreihe im Skoda-Stammwerk

Zum Jahreswechsel hat Skoda nun auch das Werk in Mlada Boleslav die Fertigung des Skoda Karoq aufgenommen. In Kvasiny war die Produktion des Kompakt-SUVs bereits Ende Juli 2017 begonnen worden. Neben dem Karoq fertigt Skoda in seinem Stammwerk Mlada Boleslav aktuell die Modelle Fabia, Fabia Combi, Rapid, Rapid Spaceback sowie Octavia und Octavia Combi. (ampnet/Sm)

Skoda-Sondermodelle „Clever“ mit bis zu 4030 Euro Preisvorteil

Die Skoda-Modelle Citigo, Fabia, Rapid und Octavia sind ab sofort als Sondermodelle „Clever“ bestellbar. Sie basieren auf der Ausstattungslinie Ambition und verfügen zusätzlich unter anderem über beheizbare Vordersitze, Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie getönte Heck- und hintere Seitenscheiben. Mit optionalen Ausstattungspaketen erhalten Kunden Preisvorteile von bis zu 4030 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell.

Zusätzlich gewährt Skoda auf die Sondermodellreihe fünf Jahre Garantie bis zu einer maximalen Laufleistung von 50 000 Kilometern. Die so genannte Garantie+ setzt sich aus der zweijährigen Herstellergarantie und der dreijährigen Neuwagen-Anschlussgarantie zusammen. (ampnet/jri)

Skoda lockt mit bis zu 7000 Euro Bonus für Umstieg auf Erdgas

Skoda stockt den „Bye-bye-Bonus“ für die Verschrottung eines älteren Dieselfahrzeugs bei Kauf eines Neuwagens auf. Wer sich für ein erdgasbetriebenes G-Tec-Modell der Marke entscheidet, der bekommt zusätzlich noch bis zu 2000 Euro Rabatt. Damit ergibt sich eine Ersparnis von 3750 Euro für den Citigo G-Tec und von 7000 Euro für den Octavia G-Tec.

Um das Angebot zu nutzen, müssen Käufer ein gebrauchtes Automobil einer beliebigen Marke mit einem Dieselmotor der Normen Euro 1 bis 4 eintauschen. Das Angebot gilt bis einschließlich 31. Dezember 2017.

Der Citigo G-Tec hat einen 50 kW / 68 PS starken Dreizylinder, der für den Erdgasbetrieb (CNG = Compressed Natural Gas) optimiert wurde. Dabei emittiert er 82 Gramm CO2 pro Kilometer und weist die Energieeffizienzklasse A auf. Der reguläre Einstiegspreis liegt bei 12 720 Euro. Der Octavia G-Tec – erhältlich als Limousine und Kombi – schöpft 81 kW / 110 PS aus 1,4 Litern Hubraum und kommt im CNG-Betrieb auf einen Kohlendioxidausstoß von bis zu unter 100 Gramm je Kilometer. Die Preise beginnen bei 22 250 Euro. (ampnet/jri)

Vorstellung Skoda Karoq

Bye bye Skoda Yeti, hello Skoda Karoq. Die tschechische Volkswagentochter hat ganz bewusst auf eine Zweitauflage des in die Jahre gekommenen Yeti verzichtet. Der hochbeinige und eigenwillig proportionierte „Kastenwagen“ hatte doch zu sehr polarisiert. Seine Fangemeinde wird zu Tränen gerührt sein. Ihnen zum Trost heißt der neue, aber doch andere Yeti Karoq. Pate bei der Namensgebung standen wie schon beim Kodiak die Ureinwohner aus dem Norden Alaskas, in deren Sprache „Kaa’raq“ Auto und „Ruq“ Pfeil bedeutet. Sollten sich bei Skoda noch weitere SUV einreihen, bleibt es spannend, ob sich auch noch ein weitere Namen mit dem Anfangsbuchstaben „K“ und dem Endbuchstaben „Q“ finden.

Mit 4,38 Metern Länge und 1,84 Metern Breite misst der Karoq etwas mehr als der abgelöste Yeti und etwas weniger als der Kodiaq. Zusammen mit dem Seat Ateca basiert der Karoq auf dem Konzernbaukasten MQBA und steht ganz im Zeichen des derzeit überall angesagten SUV Designs mit klaren Linien und präzisen Konturen. Die Front prägen schmale, scharf gezeichnete Scheinwerfer und der typische Kühlergrill von Skoda, das Heck schmale, eckige Leuchten. Ab der mittleren Ausstattung sind LED-Scheinwerfer und Leuchten erhältlich. Innen ist das Raumangebot für vier Personen groß bis üppig – der mittlere hintere Sitz lässt sich jedoch besser als Ablage denn zum Platznehmen nutzen.

Als erstes Modell der Tschechen Marke erhält er – allerdings erst ab dem Frühjahr 2018 – das virtuelle Cockpit mit vier unterschiedlichen Ansichten, die man frei programmierbaren kann. Es bleibt aber Option, so dass man sich erfreulicherweise auch für konventionelle analoge Instrumenteneinheiten entscheiden kann. Das Navi bietet mit einem 9,2-Zoll-Bildschirm und der formidablen Gestensteuerung den neuesten technischen Stand im VW-Konzern. Wie schon den Kodiaq hat Skoda auch den Karoq mit einer Vielzahl von cleveren Lösungen für die kleinen Probleme des täglichen Lebens im Auto bestückt. Fährt man alleine, freut man sich über den praktischen Flaschenhalter mit Aufschraubhilfe in der Mittelkonsole. Versorgt der Beifahrer die Passagiere während der Fahrt mit Schokoriegeln und Obst, verschwinden Reste schnell in dem niedlichen Abfallsäckchen in der Beifahrertür. Skoda sorgt für Ordnung und hat an Ablagen im Karoq nicht gespart. Neun sind es an der Zahl.

Dazu kommen so praktische Helfer wie ein Eiskratzer im Tankdeckel, ein Regenschirm unter dem Beifahrersitz und eine Wende-Gummimatte im Kofferraum. Wer sich vorne mal von seiner Handtasche trennen kann, der hängt sie an einen der Haken im Kofferraum, an denen auch Einkaufstüten ihren Platz finden können. Shopping im Dunkeln und die stets lästige Suche nach dem Hausschlüssel in der Handtasche unterstützt die herausnehmbare Taschenlampe im Kofferraum. Über das optionale Vario-Flex-Sitzsystem können die beiden äußeren Sitze hinten längs um 15 Zentimeter und acht Zentimeter zur Mitte hin verschoben werden. Der Kofferraum fasst, hinter der auf Wunsch elektrisch und über einen Fußkick berührungslos auf und zu schwingenden Heckklappe, respektable 521 Liter. Nach Verschieben oder Herausnehmen der Rücksitze, mit nicht ganz ebenem Ladeboden, lässt er sich auf bis zu 1810 Liter erweitern.

Unter der Haube stehen zum Start am 4. November zwei Benziner und zwei Diesel mit 115 bis 150 PS zur Wahl. Die Basis bildet der aufgeladene 1,0 Liter Dreizylinder Benziner mit 115 PS. Darüber fungiert ein neuer 1,5 Liter Vierzylinder mit Zylinderabschaltung, bei dem sich der zweite und der dritte Zylinder kurzfristig abschalten, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Außerdem im Angebot steht der 150 PS starke Selbstzünder, der trotz aller Dieseldebatten weiterhin von Flotten und allen übrigen sparsamen Vielfahrern bevorzugt werden dürfte. Ein noch stärkerer Diesel mit 190 PS, serienmäßigem Allradantrieb und Siebengang-DSG folgt im Frühjahr. Mit Ausnahme des kraftvollsten Diesels können alle Aggregate wahlweise mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Siebengang-DSG bestellt werden. Mit dem frontgetriebenen 1,5 Liter TSI Benziner ist man auf den leeren sizilianischen Landstraßen passend motorisiert. Das maximale Drehmoment von 250 Nm liegt schon bei 1500 Umdrehungen in der Minute an und erlaubt mit der präzisen wie leichtgängigen Lenkung nicht nur lockeres Cruisen, sondern auch temperamentvolle Spurts. Dabei bleibt der Karoq komfortabel und rollt auch über stärkere Verwerfungen im Asphalt weich und locker hinweg. Wer die Stöße unter dem Popometer mehr schätzt, der muss unter den drei programmierten Fahrmodi (DCC) Eco, Normal und Sport den letzteren wählen. In dem 2,0 Liter TDI mit Allrad samt Mehrlenker-Hinterachse sorgt eine Allradkupplung auf schwierigem Untergrund für den bedarfsgerechten Einsatz der Hinterräder. Auf normaler Strecke geht die Antriebskraft hingegen nahezu komplett an die Vorderräder.

Ab Werk packt Skoda den Frontantrieb in den Karoq. Wer Allrad will, muss sein Kreuzchen in der Aufpreisliste machen. Die beiden höheren Ausstattungslinien Ambition und Style sind für das Auto bereits bestellbar. Die Einstiegsversion Active kommt zu einem späteren Zeitpunkt. Das macht Sinn, da die Tschechen davon ausgehen, dass sich ohnehin der überwiegende Teil nicht für die einfachste Ausführung entscheiden wird, für die Skoda 24 290 Euro aufrufen wird. (ampnet/sg)

Skoda Octavia G-Tec überzeugt im ADAC-Dauertest

Kaum Einschränkungen bei der Alltagstauglichkeit, geringere Kraftstoffkosten und deutliche Vorteile in der Ökobilanz – das ist das Fazit eines ADAC-Dauertests mit dem Skoda Octavia Combi G-Tec. Das 81 kW / 110 PS starke Erdgasauto verbrauchte auf über 50 000 Kilometern Testdistanz im Schnitt 4,2 Kilo Erdgas, was sich mit nur etwa 4,40 Euro auch günstig auf die Betriebskosten auswirkte.

Als bivalentes Fahrzeug hat der Octavia G-Tec zur Not auch immer noch bis zu 50 Liter Benzin an Bord. Mit einer Erdgasreichweite von 350 Kilometern stellte in dem ein Jahr dauernden Test die Suche nach einer Tankstelle jedoch kein Problem dar. Im Vergleich zum Benziner sinkt im Erdgasbetrieb der CO2-Ausstoß um rund 20 Prozent und zum Diesel um zehn Prozent. Wird Biogas ins Netz eingespeist, ist die Bilanz sogar noch besser. Mit einem Erdgasauto gibt es zudem weder Probleme mit Feinstaub- noch mit Stickoxidemissionen, stellt der ADAC fest. Dennoch sei das Tankstellennetz mit 900 Erdgasstationen noch nicht flächendeckend. Ihre Zahl soll sich aber in den kommenden acht Jahren mehr als verdoppeln. (ampnet/jri)

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1,5-TSI-ACT-Turbobenziner für Skoda Octavia

Skoda hat das Motorenangebot für Octavia und Octavia Combi um den TSI-Vierzylinder mit 1,5 Liter Hubraum und 110 kW / 150 PS ausgeweitet. Das Triebwerk der neuen Motorengeneration ist ab sofort für die Ausstattungslinien Ambition und Style bestellbar und löst den gleichstarken 1,4 TSI ab. Der neue Turbobenziner kann wahlweise mit manuellem Sechsgang-Getriebe oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert werden. Die Preisliste für den Octavia mit dem 1,5 TSI ACT startet bei 24 030 Euro, den Octavia Combi bietet Skoda mit dieser Motorisierung ab 24 730 Euro an.

Die Besonderheit des neuen 1,5-TSI-Aggregats mit 110 kW / 150 PS ist das aktive Zylindermanagement (ACT). Die Funktionsweise besteht darin, dass der zweite und dritte Zylinder kurzzeitig abgeschaltet werden, wenn deren Leistung nicht benötigt wird. So läuft der Motor effizienter und kann Kraftstoff einsparen. (ampnet/nic)

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