Der Skoda Kamiq geht unter die Scouts

Als erstes SUV der Marke bekommt der Kamiq eine „Scoutline“-Variante. Sie basiert auf der Ausstattung Ambition und ist mit allen Motoren der Baureihe kombinierbar. Äußere Merkmale des Scoutline sind unter anderem der spezifische Frontspoiler und der Heckdiffusor, die ebenso in Silber gehalten sind wie Seitenschweller, Außenspiegelkappen und Dachreling. Dazu kommen Voll-LED-Hauptscheinwerfer und -Heckleuchten inklusive animierter Blinker sowie „Scoutline“-Plaketten auf den vorderen Kotflügeln.

Den Innenraum kennzeichnen Dekorleisten in gebürstetem Dekor Dark Brushed oder optional im Eschenholz-Look. Die Lüftungsdüsen und die Zierleiste an der Instrumententafel sind in Chromoptik gehalten, die Pedalerie in Edelstahl. Die Vordersitze verfügen über spezielle Bezüge aus luftdurchlässigem Thermo-Flux-Stoff und Microfaser. Das neue Zwei-Speichen-Lenkrad, der Handbremshebel und der Schaltknauf tragen Lederbezüge. Die LED-Ambientebeleuchtung in Weiß erstreckt sich über die Instrumententafel, die Mittelkonsole, Türablagen, Türgriffe und den Fußraum. Der Skoda Kamiq Scoutline verfügt außerdem über LED-Leseleuchten sowie auf Wunsch über einen schwarzen Dachhimmel.

Markteinführung ist im Juli. Preise nannte Skoda noch nicht. (ampnet/jri)

Skoda nimmt den Modularen E-Antriebs-Baukasten mit

Emotional, effizient, elektrisierend: Mit dem neuen Skoda Enyaq iV macht der tschechische Autohersteller einen wegweisenden Schritt bei der Umsetzung seiner Elektromobilitätsstrategie. Er ist das erste Skoda-Serienmodell auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) aus dem Volkswagen-Konzern. Die Batterie steht je nach Anforderungsprofil in drei Größen und fünf Leistungsstufen zur Wahl. Die Produktion des rein batterieelektrischen SUV erfolgt in Mladá Boleslav. Damit wird der Enyaq iV in Europa als einziges Fahrzeug auf dieser Plattform außerhalb von Deutschland gefertigt. (ampnet/deg)

Skoda Citigo iV nur noch „Best of“

Skoda bietet Citigo iV künftig nur noch in der neuen Ausstattungsvariante „Best of“ an. Die bisherigen Versionen „Ambiente“ und „Style“ entfallen. Dafür sind nun unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, beheizbare Vordersitze, Parksensoren hinten und die Geschwindigkeitsregelanlage serienmäßig. Zum weiteren Ausstattungsumfang gehören zum Beispiel Licht- und Regensensor, dunkel getönte Scheiben, Climatronic und die beheizbare Frontscheibe sowie Spurhalteassistent. Lederlenkrad und Freisprecheinrichtung.

Ebenfalls mit an Bord ist das DAB+-Audiosystsem Swing mit SD-Karten-Slot und USB-Anschluss, sechs Lautsprechern und Smartphone-Docking-Station. Zusätzliche iV-Online-Dienste liefern unter anderem Informationen zum aktuellen Batterieladestand und Erstellen von Ladeplänen. Die Serienausstattung umfasst auch einen CSS-Schnell-Ladeanschluss.

Der Skoda Citigo iV Best of ist ab 24.990 Euro erhältlich. Er ist damit 4000 Euro teurer als die bisherige Basisversion. Abzüglich Umweltbonus und staatlicher Förderung reduziert sich der Preis auf 18.420 Euro (bisher 14.950 Euro für die günstigste Ausstattungsstufe). Kunden haben die Wahl zwischen sieben Karroseerielackierungen, darunter auch zweifarbige, sowie jeweils zwei Felgen- und Innenraumpolsterdesigns. (ampnet/jri)

Fahrbericht Skoda Superb Combi 2.0 TDI: Keiner bietet mehr

Egal ob Octavia auf Golf- oder Superb auf Passat-Plattform: Modelle von Skoda fallen nicht selten etwas aus dem Format des Spenders und zeichnen sich vor allem durch das für ihre Fahrzeugklasse großzügige Platzangebot aus. Während der Octavia in die vierte Modellgeneration fährt, wurde der Superb der dritten Generation gerade fit für die zweite Lebenshälfte gemacht. Skoda hat die Optik etwas verfeinert, Front und Heck wurden im Rahmen des Facelifts etwas schlanker gestaltet.

Fürstliche Platzverhältnisse gehörten schon bei der ersten Superb-Generation der Neuzeit zu den Genen der Baureihe. Die Fondpassagiere dürfen sich über Beinfreiheit wie in einer Luxuslimousine freuen und bekommen in der ausgeklappten Mittelarmlehne neben Cupholdern auch noch einen Halter für den Kugelschreiber geboten. Wem Stauraum über alles geht, ist beim Skoda Superb Combi richtig. 660 Liter im Normalzustand und 1950 Liter maximales Volumen – mehr bietet kein Kombi auf dem Markt. Eine Ski-Durchreiche ist ebenso an Bord wie ein auch hinter die Vordersitze zu spannendes Trennnetz. Wer eine absolut topfebene Ladefläche bei umgeklappten Rückenlehnen haben möchte, muss allerdings die hinteren Kopfstützen ganz nach oben ziehen, damit sie über das Sitzpolster hinaus ragen und in den Fußraum abtauchen. Wie auch immer: Bei durchschnittlicher Längseinstellung der Vordersitze bietet der Superb Combi im Kofferraum gut 2,05 Meter Ladelänge. Dazu passt die üppige Zuladungskapaziät von über 670 Kilogramm.

In Erinnerung an die Gründungsfeder bildet die Ausführung „Laurin & Klement“ bei Skoda die gediegenste Ausstattung. Leder, schwarzer Dachhimmel, Klavierlack und unterschäumte Verkleidungen bis hinein in die Türen und an der Mittelkonsole finden sich im Testexemplar ebenso wie Panoramadach, Ambientebeleuchtung mit vielfacher Farbwahl und das serienmäßige Canton-Soundsystem mit elf Lautsprechern und Subwoofer. Geboten werden außerdem im Superb eine induktive Ladeschale und ein kühlbares Fach in der Mittelkonsole. Löblich sind auch die Extrafächer in den Türinnenseiten für die Warnwesten.

Den Mitfahrern in der zweiten Reihe bieten sich Annehmlichkeiten wie zwei USB- und ein 230-Volt-Anschluss in der Mittelkonsole, eine eigene Klimatisierung und beheizbare äußere Sitze sowie Tablethalter an der Rückseite der vorderen Kopfstützen. Skoda Connect ist serienmäßig an Bord und die Heckklappe wird elektrisch bedient. Unser Testwagen bot dabei Extras im Wert von rund 11.000 Euro – vom Abfallbehälter in der Fahrertür über den Parklenkassistenten bis hin zum Infotainmentsystem Business Columbus, das fast ein Viertel der Summe ausmachte.

Auch wenn die renovierte Baureihe die erste ist, die bei der Marke einen Plug-in-Hybrid bietet, so setzen Kombifahrer nach wie vor vor allem auf den Diesel. Der stärkste Selbstzünder liefert 190 PS (140 kW) und 400 Newtonmeter Drehmoment. Der 2,0-Liter-Motor ist nur in Verbindung mit dem Sieben-Gang-Doppelkupllungsgetriebe zu haben. Mit 230 km/h Höchstgeschwindigkeit und 8,4 Sekunden für den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 liegen die Leistungsdaten auf recht hohem Niveau. Wer hier nicht ständig aus dem Vollen schöpft, der darf im Alltag durchaus mit einem Verbrauch von rund sieben Litern und leicht darunter rechnen. Je nach Ausstattung und Reifengröße gibt Skoda nach dem WLTP-Zyklus für den 2.0 TDI 140 kW einen kombinierten Verbrauch von 5,2 bis 6,4 Litern an.

Der Startvorgang mit dem schlüssellosen Zugangssystem „Kessy“ könnte etwas rascher erfolgen. Analog gehört auch die Stopp-Start-Automatik beim Wiederanlassen des Motors nicht zu den schnellsten am Markt. Die Lenkung hingegen arbeitet tadellos. Sie spricht unmittelbar und feinfühlig an. Der Fahrer hat die Wahl zwischen gleich fünf Fahrprofilen: „Eco“, „Comfort“, „Normal“, „Sport“ und „Individual“. Auffällig ist der hohe Federungskomfort in den beiden ersten Einstellungen mit sehr weicher Dämpfung. Hier wird der Superb zur Sänfte. Und auch im Eco-Mode ist trotz spürbar zurückhaltenderer Gasannahme noch genug Durchzug vorhanden. Dazu kommt eine gute Geräuschdämmung. Auch bei Tempo 180 bleibt der Superb erfreulich leise.

Etwas lästig ist, dass die Fahrprogrammauswahl nach dem Abstellen des Wagens stets automatisch in den Normal-Modus wechselt. In der Regel entscheidet man sich ja im Alltag für eine bevorzugte Einstellung. Wer also grundsätzlich lieber sportlich, besonders ökonomisch oder besonders komfortabel unterwegs ist oder sich gar sein persönliches Profil angelegt hat, der muss nach jedem Start mit mehrmaligem Tastendruck (Ausnahme von Normal auf Sport) erst wieder dorthin zurückkehren. Doch das lässt sich angesichts der sonstigen Tugenden des Superb Combi leicht verschmerzen. (ampnet/jri)

Fahrbericht Skoda Kamiq Style 1.6 TDI: Gut gestreckt

Mit dem Yeti war Skoda ab 2009 früh in Sachen SUV unterwegs. Die Modellbezeichnung ist zwar inzwischen Geschichte, nicht aber der Ritt auf dieser Erfolgswelle. Nach Kodiaq und dem Yeti-Nachfolger Karoq stellt der kleine Kamiq das dritte Sport Utility Vehicle der Marke dar – und ein weiteres ist mit dem Elektroauto Enyaq bereits angekündigt.

Der Skoda Kamiq ist mit 4,24 Metern zwar genauso lang die das Konzernschwestermodell VW T-Roc, schlägt den Wolfsburger beim Radstand aber um immerhin sechs Zentimeter und sogar den zwölf Zentimeter längeren Karoq aus eigenem Hause noch um einen Zentimeter. Das bekommen vor allem Fondpassagiere wohltuend zu spüren, die sich – typisch Skoda – über in dieser Fahrzeugklasse ungewohnt großzügige Beinfreiheit freuen dürfen. Nach oben hin gibt es ebenfalls genug Luft. Die äußeren hinteren Sitze sind zudem körperbetont ausgestaltet. Ablagen sind dagegegen hinten eher Mangelware und die Türfächer eng geschnitten. Vor allem aber fehlt es trotz separater Lüftungsausströmer in der Mitte an wengistens einem USB-Anschluss. Er kostet im Doppelpack 50 Euro Aufpreis. Das passt nicht so ganz zum „Simply Clever“-Image der Marke, zumal vorne in der Konsole bereits (zwei) moderne USB-C-Anschlüsse Einzug gehalten haben. Unser Testexemplar verwöhnte alle Insassen dafür mit einem nahezu die gesamte Fahrgastzelle überspannenden Panoramadach.

Vorne gibt es gut sitzendes Sportgestühl mit integrierten Kopfstützen und eine nicht zu weich unterschäumte Armaturenbrettabdeckung. Das 2014 noch groß gefeierte Virtual Cockpit des Audi TT hat mittlerweile seinen Weg bis hinunter ins B-Segment gefunden. Es bietet auch im Kamiq Style, der zweithöchsten Ausstattungstufe, verschiedene Darstellungsformen nach persönlichen Präferenzen. Über den zentralen Touchscreen können ganz einfach die gewünschten Assistenzssysteme per Finger aktiviert oder ausgeschaltet werden. Der Spurhalteassistent erwies sich für unseren Geschmack etwas zu forsch und blieb daher meist deaktiviert. Mit dem Display können auch vier Fahrprogramme von „Eco“ über „Normal“ und „Sport“ bis „Individual“ abgerufen werden. Sie beeinflussen mehr oder weniger stark Fahrwerk, Antrieb, Lenkung, die Leistung der Klimaanlage (Eco) und die Parameter der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage. Leider gehört auch der Kamiq zu den Autos, die keine Lichtanzeige mehr in den Instrumenten haben. Dafür fordert der Bordcomputer den Fahrer bei Bedarf auf, doch bitte den links angebrachten Lichtknopf zu drehen.

Das Lenkrad ist nicht nur unten, sondern auch seitlich etwas abgeflacht und liegt gut in der Hand. Kursänderungen setzt das Gestänge präzise um. Das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe wirkt im Normal-Modus in Kombination mit dem 116-PS-Diesel (85 kW) etwas träge. Deutlich überzeugender agiert da der agile S-Mode, der durch einfaches Zurückziehen des Schalthebels eingeschaltet wird. Wer will, kann entweder hier oder über Paddles hinter dem Lenkrad manuell eingreifen. Nötig ist das wegen der guten Grundabstimmung aber nicht. Der kleine Stadtabenteurer bewegte sich bei uns mit Teilverbräuchen zwischen 5,1 und 6,8 Litern. Im Langzeitmittel kamen wir bei zwei unterschiedlichen Streckenprofilen auf 5,7 sowie 6,1 Liter.

Das Sportfahrwerk SCC verhindert größere Wankneigungen des kleinen Skoda-SUV. Der Kamiq erweist sich als gut gedämpft und ausreichend komfortabel gefedert. Nur die 17-Zoll-Reifen poltern hin und wieder ein wenig. Ab Autobahnrichtgeschwindigkeit müssen außerdem leicht zunehmende Windgeräusche in Kauf genommen werden.

Trotz verstellbarem Kofferraumboden und Wendematte sowie dem relativ langen Radstand ensteht im Kamiq bei umgelegten Rückenlehnen keine topfebene Ladefläche. Eine Durchreiche gibt es nicht, dafür als typische Skoda-Lösung Gepäckhaken, die einfach in die Aussparung für die Isofix-Kindersicherung eingeklickt werden. Und direkt unter der Hutablage spannt sich ein kleines Ablagenetz.

Wer mit im B-Segment üppigen 400 Litern Gepäckvolumen leben kann, für den empfiehlt sich das kleine SUV dank der guten Raumausnutzung durchaus als Alternative zum Kompaktwagen. Allerdings erreicht er je nach Motorisierung und Ausstattung auch dessen Preisregionen. Unser Testexemplar war mit allerlei Extras im Wert von fast 9000 Euro ausgestattet. Das reichte vom Türkantenschutz für 150 Euro bis hin zum Business-Ausstattungspaket inklusive des digitalen Kombiinstrumnets für knapp 1400 Euro. Das ergab summa sumarum am Ende einen Fahrzeugpreis von stolzen 38.140 Euro – wohlgemerkt für ein 4,24 Meter langes Auto mit 115 PS und ohne USB-Anschlüsse im Fond. (ampnet/jri)

Skoda Octavia mit mehr Platz und Komfort und Laura an Bord

Skoda bringt in Kürze die vierte Generation des Octavia auf den Markt, vor der Limousine zunächst Ende des Monats den Kombi. Mit einer Länge von 4,69 Metern wird der Bestseller der Marke fast zwei Zentimeter länger, der Combi sogar 2,2 Zentimeter. In der Breite legt das Modell um anderthalb Zentimeter zu. Damit wächst der größte Kofferraum im Segment nochmals um zehn Liter auf 600 Liter bzw. um 30 Liter auf 640 Liter beim Combi. Sämtliche Scheinwerfer und Leuchten sind in LED-Technik ausgeführt. Im umgestalteten Innenraum finden sich ein neues Zwei-Speichen-Lenkrad sowie eine neu konzipierte Instrumententafel in verschiedenen Ebenen und mit einem großen, freistehenden Zentraldisplay. Erstmals wird es optional zertifizierte Ergonomiesitze, ein Head-up-Display und eine Drei-Zonen-Klimaautomatik geben.

Der Octavia nutzt als erstes Fahrzeug der Marke die Shift-by-Wire-Technologie für die Bedienung des Doppelkupplungsgetriebes. Sie überträgt die Fahrstufenauswahl des Fahrers elektronisch an das Getriebe. Den Wählhebel ersetzt in der Mittelkonsole ein neues Bedienmodul mit einer kleinen Wippe für die Auswahl der Fahrstufen sowie einer Taste für den Parkmodus. Die Motorenpalette umfasst neun verschiedene Antriebe vom 1,0-Liter-Benziner mit 110 PS (81 kW) über einen 2,0-Liter-Diesel in zwei Leistungsstufen bis hin zum Plug-in-Hybrid RS iV mit 245 PS (180 kW) Systemleistung. Mit dabei sind auch zwei Mildhybride mit elektrischer Boost- und Segelfunktion sowie eine Erdgasvariante.

Die Sicherheitssysteme werden um Ausweich- und Abbiegeassistent, Ausstiegswarner und lokale Gefahrenwarnung erweitert. Das Area-View-System, der Spurwechsel- und adaptive Spurhalteassistent sowie der vorausschauende adaptive Abstandsassistent bilden zusammen mit der verbesserten Verkehrszeichenerkennung und dem Stauassistenten den „Travel Assist“. Für den Octavia werden vier Infotainmentsysteme mit Bildschirmdiagonalen von 8,25 bis zehn Zoll angeboten. Sie lassen sich teilweise per Gesten- oder Sprachsteuerung über Skodas Digitalassistentin Laura betätigen. Über eine integrierte SIM-Karte ist das Fahrzeug immer online.

Neu im Reigen der „Simply Clever“-Ideen ist der Komforteinfüllstutzen, der bei Dieselfahrzeugen das Nachtanken von Adblue auch mit Lkw-Zapfpistolen ermöglicht. Ebenfalls Premiere haben zwei Ablagetaschen für Smartphones an den Rückenlehnen der Vordersitze sowie das optionale „Schlafpaket“ für den Combi. Der Basispreis für die bereits bestellbaren Modelle beginnt bei 21.590 Euro, der Combi ist 700 Euro teurer. (ampnet/jri)

Den Skoda Kamiq gibt’s zum Jubiläum mit Preisvorteil

Skoda wird 125 Jahre alt und feiert dies mit der „Drive 125“-Edition. So ist jetzt der Kamiq Drive 125 bestellbar. Er bietet zu Preisen ab 22.390 Euro einen Preisvorteil von 1359 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell, in Verbindung mit dem optionalen Business-Paket sind es noch einmal 380 Euro mehr.

Das Jubiläumsmodell vereint viele beliebte Komfort- und Ausstattungsmerkmale von der Zwei-Zonen-Klimaanlage über beheizbare Vordersitze bis hin zu getönten hinteren Scheiben und Leichtmetallfelgen in 16 Zoll. Dazu kommen Dekorelemente in Silber und Schwarz (innen) sowie in Grau (außen). Das DAB+-Infotainmentsystem Bolero mit Acht-Zoll-Touchdisplay ist Standard, das 9,2-Zoll-Display und das digitale Cockpit Teil des Business-Pakets Amundsen inklusive Sprachsteuerung. Der Skoda Kamiq Drive 125 bietet zusätzlich zur zweijährigen Hersteller- die dreijährige Anschlussgarantie mit einer Laufleistung bis zu 50.000 Kilometern und einen Zeitraum von maximal fünf Jahren.

Käufer des Sondermodells können zwischen drei Benzinern, einem Diesel und einem Erdgasmotor sowie Schalt- und Doppelkupplungsgetriebe wählen. (ampnet/jri)

Der Octavia RS wird elektrisch angeschoben

Skoda bietet erstmals ein RS-Modell mit einem Plug-in-Hybridantrieb an. Beim neuen Octavia RS iV leisten ein 1,4-TSI-Benziner und ein 85-kW-Elektromotor eine Systemleistung von 245 PS. Der tschechische Automobilhersteller wird den neuen Octavia in diesem Jahr in drei weiteren elektrifizierten Versionen anbieten. Der Octavia iV verfügt über einen Plug-in-Hybridantrieb mit 204 PS Systemleistung und ist in den Ausstattungslinien Ambition und Style erhältlich. Zwei e-Tec-Varianten mit 110 PS und 150 PS nutzen Mild-Hybrid-Technologie.

Das maximale Drehmoment von 400 Newtonmetern (Nm) wird beim Octavia RS über ein Sechs-Gang-DSG an die Vorderräder übertragen. Die unmittelbar zur Verfügung stehenden 330 Newtonmeter des Elektromotors sorgen für ein kraftvolles Anfahren. Der Octavia RS beschleunigt in 7,3 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Für ein dynamisches Fahrverhalten sollen eine serienmäßige Progressivlenkung und eine dynamische Abstimmung des Sportfahrwerks sorgen.

Der Octavia RS verfügt serienmäßig über spezifische LED-Nebelscheinwerfer und schwarze 18-Zoll-Leichtmetallräder, die Bremssättel sind in Rot lackiert. Auf Wunsch sind Leichtmetallräder in 19 Zoll erhältlich. In sportlichem Schwarz gehalten sind der Skoda-Grill, die Lufteinlässe, ein Diffusor an der Frontschürze, Aeroflaps, der Diffusor an der hinteren Schürze und die Fensterrahmen. Die Limousine trägt einen schwarzen RS-Heckspoiler; beim Kombi ist der Dachspoiler in Wagenfarbe ausgeführt.

Das dreispeichige Leder-Multifunktions-Sportlenkrad trägt ein RS-Logo und verfügt über Schaltwippen für die Bedienung des DSG. Die vorderen Sportsitze sind mit schwarzem Stoff bezogen oder bieten optional als Ergo-Sitz einen Bezug aus Alcantara und Leder sowie eine Sitztiefenverstellung. Die Sitze tragen ein RS-Logo und farbige Ziernähte in Rot oder Silbergrau, die sich auch am Lederlenkrad, an den Armlehnen und an der mit Alcantara bezogenen Instrumententafel wiederfinden.

Im Octavia iV stellen der 1,4-TSI-Benziner und der 85-kW-Elektromotor eine Systemleistung von 204 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Nm bereit. Die Plug-in-Hybridvariante ermöglicht eine elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern im WLTP-Zyklus und ist mit einem Sechs-Gang-DSG ausgerüstet, das über Shift-by-Wire bedient wird.

Die Lithiumionen-Hochspannungsbatterie der beiden iV-Modelle mit einer Zellkapazität von 37 Ah und einem Energieinhalt von 13 kWh lässt sich an einer haushaltsüblichen Steckdose oder einer Wallbox aufladen. Der Ladeanschluss verbirgt sich im vorderen Kotflügel auf der Fahrerseite. Eine reguläre 12-V-Batterie befindet sich im Kofferraum, der bei der Limousine ein Volumen von 450 Litern, beim Octavia iV Kombi von 490 Litern bietet. Der Benzintank fasst mit 40 Litern fünf Liter weniger als bei den Octavia-Modellen mit reinen Verbrennungsmotoren.

Eine Premiere bei Skoda sind die beiden e-Tec-Varianten des Octavia, die über Mild-Hybrid-Technologie verfügen. In Kombination mit dem Sieben-Gang-DSG kommen beim Dreizylinder 1,0 TSI mit 110 PS und dem Vierzylinder 1,5 TSI mit 150 PS jeweils ein 48-V-Riemen-Startergenerator und eine unter dem Beifahrersitz platzierte 48-V-Lithium-Ionen-Batterie mit einem Energieinhalt von 0,6 kWh zum Einsatz. Beide Modelle kennzeichnet eine spezifische e-Tec-Plakette an der Heckklappe.

Eine Bremsenergierückgewinnung wird genutzt, um den Verbrennungsmotor mit einem elektrischen Schub von bis zu 50 Nm zu unterstützen oder ihn je nach Fahrsituation komplett abzuschalten. Sobald wieder Motorleistung abgerufen wird, startet der Motor innerhalb von Sekundenbruchteilen neu. Auch die Start-Stopp-Funktion soll vom Riemen-Startergenerator schneller und komfortabler umgesetzt werden. Die 48-V-Batterie ist mithilfe eines Gleichspannungswandlers in der Lage, die reguläre 12-V-Batterie aufzuladen. Insgesamt soll die Mild-Hybrid-Technologie der beiden Skoda-e-Tec-Motoren für eine Benzineinsparung von bis zu 0,4 Liter auf 100 Kilometer sorgen. (ampnet/deg)

Skoda nennt sein erstes Elektro-SUV Enyaq

Nach dem Citigo iV wird Skoda als zweites reines Elektroauto ein SUV auf den Markt bringen. Sein Name: Enyaq. Der erste Buchstabe steht für die Elektromobilität und mit dem letzten reiht sich das Modell in die Typenbezeichnungen für die übrigen SUVs der Marke ein. Der Enyaq soll noch im Laufe des Jahres vorgestellt werden.

Der Modellname leitet sich vom irischen Wort „Enya“ ab und bedeutet „Quelle des Lebens“, erläutert Skoda. Enya selbst stammt vom ursprünglichen irischen Wort „Eithne“ ab, das für „Essenz“, „Geist“ oder „Prinzip“ steht. (ampnet/jri)

Skoda Scala und Kamiq alternativ mit Erdgasmotor

Trotz der Käuferzurückhaltung gegenüber diesem alternativen Antrieb, bringt Skoda den Scala und den Kamiq nun als Erdgasmodell G-Tec. Der Drei-Zylinder-Turbomotor leistet 90 PS (66 kW) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 160 Newtonmetern. Die Kraftübertragung erfolgt über eine Sechs-Gang-Schaltung. Im reinen CNG-Betrieb (Compressed Natural Gas) haben die Fahrzeuge eine Reichweite von bis zu 410 Kilometern, weitere 220 Kilometer kommen durch den neun Liter großen Benzintank als Reserve dazu. Erdgas senkt den CO2-Ausstoß um rund 25 Prozent, zudem fallen deutlich weniger Stickoxide (NOx) und keine Rußpartikel an.

Die unterflurig eingebauten drei Erdgastanks haben eine Kapazität von 13,8 Kilogramm. Das Kofferraumvolumen sinkt dadurch beim Scala auf 339 Liter (Bestwert gegenüber anderen CNG-Autos im Segment) und beim Kamiq auf 278 Liter. Das maximale Volumen bei umgeklappter Rücksitzbank beträgt 1282 Liter bzw. 1273 Liter.

Skoda bietet den Scala 1,0 G-Tec und den Kamiq 1,0 G-Tec in Verbindung mit den Ausstattungslinien Ambition und Style sowie den Scala auch als Sondermodell Drive 125 an. Die Preise beginnen bei 21.950 Euro (Scala) und 22.500 Euro (Kamiq). (ampnet/jri)