Skoda Octavia G-Tec kann bestellt werden

ampnet – 24. Mai 2017. Bei Skoda kann ab sofort die Neuauflage des Octavia G-Tec bestellt werden. Die bivalente, für den Betrieb mit CNG (Erdgas) und Benzin ausgelegte Version steht als Limousine und Kombi zur Wahl und profitiert von der Modellpflege der gesamten Baureihe. Dazu gehören, neben neuen Designelementen, umfangreichere und höherwertigere Ausstattungsmerkmale. Auf Wunsch ist die 81 kW / 110 PS starke Erdgasvariante auch mit Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe erhältlich.

Skoda verspricht eine Reichweite im Erdgasbetrieb von rund 420 Kilometern sowie bis zu weitere 910 Kilometer im Benzinbetrieb. Die Preise für die Limousine starten bei 22 250 Euro und für den Kombi bei 22 950 Euro. (ampnet/jri)

Vorstellung Skoda Karoq: Aus dem Schneemensch wird ein Eskimo

Skoda Karoq

ampnet – 19. Mai 2017. Für den ersten SUV von Skoda stand ein zweibeiniges, behaartes Fabelwesen namens Yeti aus dem Himalaya Pate. Der zweite bekam den Namen Kodiaq, was wegen seiner Potenz von – je nach Maschine zwischen 92 kW – 125 PS und 140 kW – 190 PS – an die Kräfte eines Kodiakbären erinnern sollte. Immerhin zählt dieser Vierbeiner zu den größten an Land lebenden Raubtieren der Erde. Die Bezeichnung für den jetzt vorgestellten Skoda Karoq, der den Yeti ablösen wird, leitet sich aus der Sprache der Alutiiq ab, einem Ureinwohner-Stamm, der auf einer Insel vor der Südküste Alaskas lebt. Ein Auto heißt bei ihnen „Kaaraq“ und „Ruq“ ist der Pfeil. Letzteres steht als Hinweis auf das Logo der tschechischen Volkswagen-Tochter.

„Sbohem Yeti, vítejte Karoq“ heißt es wohl ab sofort in der Skoda-Hauptstadt Mladá Boleslav nordöstlich von Prag. Bei der Skoda Muttergesellschaft Volkswagen in Wolfsburg ruft man wohl gleichzeitig wörtlich übersetzt „Auf Wiedersehen Yeti, herzlich willkommen Karoq“. Nach seinem ersten Auftritt auf dem deutshen Markt 2009 darf der erste Skoda-SUV, damals Auto des Jahres in der Tschechischen Republik, in Pension gehen. Sein Nachfolger, der sich jetzt in Stockholm erstmals ungetarnt den Journalisten zeigen durfte, betont mit Name und Design die Verwandtschaft zum größeren Bruder Kodiaq: ein waschechter SUV, flache Frontpartie, hohe Gürtellinie, breite Schultern.

Der Skoda Karoq setzt einen weiteren Meilenstein der angekündigten Skoda-Offensive für die Gattung der Sport Utility Vehicles (was frei übersetzt etwa Sport- und Nutzfahrzeug bedeutet) und ist ein komplett neu entwickeltes Fahrzeug. Laut Skoda steht das „emotionale und dynamische Design mit den zahlreichen kristallinen Elementen ganz im Zeichen der neuen SUV-Formensprache“ des Unternehmens. Besonders ins Auge fallen beim 4,38 Meter langen Karoq die Frontscheinwerfer. Die Marketing-Poeten von Skoda beschreiben deren Auftritt so: „Das Design der Scheinwerfer ist von der traditionsreichen böhmischen Glashandwerkskunst inspiriert. Die kristallinen Schliffe der Voll-LED-Hauptscheinwerfer und die achtstrahligen ,Wimpern‘ machen das Lichtbild einzigartig.“ Für einfältigere Naturen: Hauptscheinwerfer und Nebellampen liegen nun dicht übereinander.

Nicht einzigartig, bei Skoda aber gang und gäbe, sind die großzügigen Platzverhältnisse im Innenraum, für die Passagiere ebenso wie für das Gepäck. Dafür sind an erster Stelle die gewachsenen Außenmaße verantwortlich. Dennoch gilt der Karoq ebenso wie der Kodiaq als Compact-SUV. Das Auto misst jetzt 4382 Millimeter in der Länge, 1841 Millimeter in der Breite und 1605 Millimeter in der Höhe. Der Größenzuwachs im Vergleich zum Skoda Yeti kommt zunächst den Passagieren zugute. Die Kniefreiheit beträgt 69 Millimeter. Doch was den Insassen recht, ist dem Gepäck billig: Der Kofferraum fasst ein Volumen von 521 Liter bei fest stehender hinterer Sitzbank. Bei umgeklappter Sitzbank erhöht sich das Fassungsvermögen auf 1630 Liter. In Verbindung mit der optionalen Vario-Flex-Rückbank ist der Stauraum variabel und fasst zwischen 479 und 588 Liter. Diese Rückbank besteht aus drei separaten Sitzen, die einzeln verstellt und komplett ausgebaut werden können – das Fahrzeug wird dann mit einem maximalen Laderaumvolumen von 1810 Litern zum Kleintransporter.

Ohne Fahrerassistenten lässt sich heutzutage kein Blumentopf mehr gewinnen. Im Skoda Kodiaq befinden sich davon gleich eine ganze Menge. Systeme für den Komfort sind zum Beispiel der Parkassistent, Lane Assist oder der Stauassistent. Für mehr Sicherheit sorgen unter anderem Blind Spot Detect, Front Assist mit vorausschauendem Fußgängerschutz oder der Emergency Assistent.
Darüber hinaus sind weitere Fahrerassistenzsysteme lieferbar. Sie halten das Auto auf Abstand zum Vorausfahrenden, erleichtern dem Fahrer das Wechseln und Halten der Spur, weisen ihn auf wichtige Verkehrszeichen hin und assistieren ihm beim Parken. Erstmalig steht das freiprogrammierbare digitale Instrumentenpanel zur Verfügung. Mit ihm lassen sich die Anzeigen im Cockpit nach individuellen Wünschen gestalten.

Nicht zu unterschätzen: Anhand des Lenkverhaltens erkennt die Müdigkeitserkennung (Driver Alert) Abweichungen vom normalen Fahrverhalten und somit eine nachlassende Konzentration des Fahrers. Das System analysiert 15 Minuten nach dem Starten des Motors das Lenkverhalten und speichert das Ergebnis als Basis für ein Signal. In dieser Analysephase muss eine Geschwindigkeit von mindestens 65 km/h gehalten werden. Ein deutliches Abweichen vom charakteristischen Lenkverhalten deutet auf eine Ermüdung des Fahrers hin. Ein optischer Hinweis im Kombiinstrument empfiehlt eine Fahrtunterbrechung.

Fünf Motorvarianten stehen zur Wahl – zwei Benziner und drei Diesel. Neu im Programm sind die beiden Benziner und zwei Dieselvarianten. Die Hubraumgrößen betragen 1,0, 1,5, 1,6 und 2,0 Liter, die Leistungsspanne reicht von 85 kW / 115 PS bis 140 kW / 190 PS. Alle Aggregate sind turboaufgeladene Direkteinspritzer und verfügen über Start-Stopp-Technik und Bremsenergierückgewinnung. Sie erfüllen die Norm EU 6. Mit Ausnahme des Diesels können alle Aggregate wahlweise mit einem manuellen Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder einem Sieben-Gang-DSG bestellt werden. Der 2,0 TDI mit 140kW / 190 PS fährt serienmäßig mit dem 4×4 Antrieb und dem Sieben Gang-DSG vor. Der neue 1,5 TSI bietet als Besonderheit eine Zylinderabschaltung.

Als weitere Besonderheiten bleiben zu erwähnen: Mit der Fahrprofilauswahl kann der Fahrer die Kennlinien für die Lenkung, die Schalttätigkeit des DSG-Getriebes und die Einstellung weiterer Modi in die Versionen Normal, Eco, Sport und Individual umschalten. Die individuellen Einstellungen werden auf dem optional erhältlichen personalisierbaren Schlüssel für bis zu drei Fahrzeugbenutzer abgespeichert.

Der bestellbare Allradantrieb soll auch auf rutschigem Untergrund oder beim Ziehen eines besonders schweren Anhängers für optimales Fahrverhalten sorgen. Zum Einsatz kommt eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung. Verschiedene Sensoren (wie zum Beispiel Raddrehzahlsensor, Lenkwinkelsensor, Längs- und Querbeschleunigungssensor, Gaspedalstellung, Motordrehzahl, Drehmoment) werten kontinuierlich die Fahrsituation aus und geben die Messwerte an die Allradelektronik weiter, welche die optimale Kraftverteilung errechnet und umsetzt.

Optional steht der Offroad-Mode für die Allradvarianten zur Auswahl, der für noch bessere Fahreigenschaften abseits der Straße sorgt. Um die Traktion im Offroad-Modus zu verbessern, lässt die Antriebsschlupfregelung ASR mehr Schlupf zu und die elektronische Differenzialsperre EDS reagiert schärfer und schneller. Bei Bedarf werden zudem die Berganfahrhilfe und die Bergabfahrhilfe aktiv – letztere hält die Geschwindigkeit auf dem gefahrenen Niveau konstant. Die ebenfalls optionalen DCC-Dämpfer verändern ihre Arbeitsweise, die Gasannahme erfolgt etwas langsamer. Das Antiblockiersystem ABS regelt weniger intensiv, damit sich vor den Rädern ein bremsender Erdkeil bilden kann.

Wer den Skoda Karoq für robustere Einsätze benötigt, ist mit dem Schlechtwegepaket gut bedient. Dieses schützt vor mechanischen Beschädigungen (etwa beim Kontakt mit Straßenunebenheiten oder auf Schotter) und verhindert das Eindringen von Schmutz (Staub, Sand, Schlamm) in den Motorbereich oder in Kabelbäume. Zum Schlechtwegepaket gehören: eine Skid-Platte unter dem Motor, ein Kabelschutz, ein Bremsleitungsschutz, ein Kraftstoffleitungsschutz und zusätzliche Kunststoffabdeckungen.

Alles in allem darf man auf den Skoda Karoq wirklich gespannt sein selbst dann, wenn er seine Aufgaben in erster Linie als Asphalt-Cowboy erfüllen wird. Noch konnten wir ihn nur im Stand erleben. Wenn er im Herbst in die Läden kommt, werden wir ihn auch gefahren haben. (ampnet/hrr)

Skoda erlaubt ersten Blick auf den Karoq

ampnet – 12. Mai 2017. Skoda gewährt kurz vor der Weltpremiere in der nächsten Woche einen ersten Blick auf den Yeti-Nachfolger Karoq. Die größeren Maße des Kompakt-SUV erhöhen den Fahrkomfort für die Insassen deutlich und verbessern die Ladekapazität. Die Markteinführung startet im zweiten Halbjahr 2017.

Der von einer Chromleiste eingefasste Kühlergrill besteht aus vertikalen Doppellamellen und formt ein Trapezprofil, wie es für Skoda-SUV typisch ist. Das Design der Scheinwerfer ist von der traditionsreichen böhmischen Glashandwerkskunst inspiriert. Die kristallinen Schliffe der Voll-LED-Hauptscheinwerfer und die achtstrahligen „Wimpern“ machen das Lichtbild einzigartig.

Die LED-Technologie kommt auch bei den Rück-, Brems-, und Nebelleuchten zum Einsatz. Das Designkonzept gibt flache, keilförmige Heckleuchten vor, deren äußeres Segment in den Seitenrahmen eingebettet ist, während das innere Segment in die Heckklappe integriert wurde. Die Rückleuchten sind in einem C geformt.

Das kompakte SUV misst 4382 Millimeter in der Länge, 1841 Millimeter in der Breite und 1605 Millimeter in der Höhe. Der Radstand des Karoq beträgt 2638 Millimeter (bei der Allradversion 2630 Millimeter).

Der Kofferraum fasst 521 Litern. Bei umgeklappter Sitzbank erhöht sich das Fassungsvermögen auf 1630 Liter. In Verbindung mit den optionalen Vario-Flex-Rücksitzen ist der Stauraum variabel zwischen 479 und 588 Liter. Das System besteht aus drei separaten Rücksitzen, die einzeln verstellt und komplett ausgebaut werden können, womit das Laderaumvolumen auf 1810 Liter erhöht werden kann.

Der Innenraum zeigt ein komplett neu konzipiertes Armaturenbrett, das in einen hohen oberen und schmalen unteren Bereich geteilt ist. Die Dekorleisten in den Türen führen diesen Designansatz fort. Die vier großen Luftdüsen sind vertikal angebracht, die beiden mittleren davon flankieren den Bordmonitor. Ultra-dünne LED-Lichtleiter für die Ambientebeleuchtung befinden sich am oberen Rand der vier Türleisten und werden am Armaturenbrett weitergeführt. Der Fahrer kann die Helligkeit des Lichts kontrollieren, das sich in zehn verschiedenen Farben einstellen lässt. (ampnet/nic)

Skoda Citigo neu gestaltet

ampnet – 11. Mai 2017. Der aufgewertete Skoda Citigo ist ab sofort bestellbar. Zu den optischen Erkennungsmerkmalen zählen die neu gestaltete Motorhaube, der neue Kühlergrill sowie der modifizierte vordere Stoßfänger inklusive der neu gestalteten Nebelscheinwerfer. Letztere verfügen auf Wunsch über integriertes Abbiegelicht. Die Preise in der Ausstattung Active beginnen bei 9770 Euro.

Im Innenraum verfügt der Citigo über ein neu designtes Kombiinstrument und ein optionales Lederlenkrad, das erstmals Multifunktionstasten umfasst. Zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten wie spezielle 15-Zoll-Leichtmetallräder sowie die neue Karosserielackierung Kiwi-Grün runden das Angebot ab.

Der aufgewertete Citigo tritt in drei Ausstattungsversionen und acht Lackierungen an, darunter die neue Farbe Kiwi-Grün. Die Sondermodelle Citigo Cool Edition, Citigo Fun und die Designlinie Monte Carlo ergänzen die Produktpalette. Antriebsseitig bleibt es bei den drei Dreizylindern. Die beiden Benziner mobilisieren 44 kW / 60 PS beziehungsweise 55 kW / 75 PS, die Erdgasvariante hat eine Leistung von 50 kW / 68 PS.

Bereits in der Basisausstattung Active verfügt der Citigo serienmäßig über ein höhenverstellbares Drei-Speichen-Lenkrad, das Easy-Entry-System (Dreitürer), einen Berganfahrassistenten und LED-Tagfahrlicht. Zu den optischen Erkennungsmerkmalen des aufgewerteten Citigo Ambition zählen serienmäßig unter anderem die abgedunkelten Heckleuchten und der verchromte Kühlergrillrahmen. Der Citigo Ambition startet zu Preisen ab 10 560 Euro.

Im Citigo Style ist das Multifunktions-Lederlenkrad inklusive Schalt- und Handbremshebel in Leder mit silberner Blende als Serienausstattung an Bord. Zudem verfügt er über eine Klimaanlage und über das Infotainmentsystem Swing. Der Citigo Style ist ab 12 080 Euro erhältlich.

Der Citigo Monte Carlo ist unter anderem mit 16-Zoll-Leichtmetallrädern, der speziellen Monte-Carlo-Folierung an Türen und Heck sowie abgedunkelten Rückleuchten ausgestattet. Der Kühlergrillrahmen und die Außenspiegel sind schwarz glänzend lackiert. Front- und Dachkantenspoiler, getönte Heck- und hintere Seitenscheiben (Sunset) sowie ein Diffusorelement für die Heckpartie runden den dynamischen Look ab. Das Sportfahrwerk reduziert die Fahrzeughöhe um 15 Millimeter. Das Lederlenkrad im Sportdesign verfügt erstmals über Multifunktionstasten. Ebenfalls ab Werk an Bord sind die Klimaanlage und das Musiksystem Blues inklusive SD-Karten-Slot. Der Citigo Monte Carlo ist ab 11 580 Euro erhältlich.

Das Angebot wird ergänzt von den beiden Sondermodellen Citigo Cool Edition und Citigo Fun. Der Citigo Cool Edition verfügt serienmäßig über eine Klimaanlage inklusive Staub- und Pollenfilter. Für Unterhaltung an Bord sorgt das Musiksystem Blues inklusive SD-Karten-Slot, AUX-In Anschluss und CD-Spieler sowie Radio mit DAB+. Die Preise beginnen bei 10 070 Euro.

Im Citigo Fun zählen Lederelemente für Schalt- und Handbremshebel, das Infotainmentsystem Swing inklusive Bluetooth-Freisprecheinrichtung, sechs Lautsprechern und farbigem Display ebenso zur Serienausstattung wie die Klimaanlage und die „Move & Fun“-Smartphone-Dockingstation. Das Smartphone lässt sich via Bluetooth mit Swing verbinden und dient dann zum Beispiel für Navigation und Medienbedienung. Erstmals verfügt das Lederlenkrad über Multifunktionstasten. Serienmäßig rollt das Sondermodell auf Leichtmetallrädern im 16-Zoll-Format. Der Citigo Fun ist ab 11 760 Euro bestellbar. (ampnet/nic)

Facelifts vom Skoda Rapid können bestellt werden

ampnet – 8. Mai 2017. Skoda nimmt ab sofort Bestellungen für die aufgewerteten Modelle Skoda Rapid und den Kombi Skoda Rapid Spaceback entgegen, die Mitte Juni auf den Markt kommen werden. Sie werden in den Ausstattungslinien Active, Ambition und Style sowie in der Designlinie Monte Carlo angeboten. Die Preise starten bei 15 790 Euro für den Spaceback und reichen bis 24 990 Euro für den 1.4 TDI mit 66 kW / 90 PS mit Sieben-Gang-DSG als Monte Carlo, der als Limousine 24 400 Euro kostet und schon ab 15 890 Euro zu haben ist. (ampnet/Sm)

1,5 Millionen Skoda Octavia der dritten Generation

ampnet – 2. Mai 2017. Im Skoda-Stammwerk in Mladá Boleslav ist der 1,5-millionsten Octavia der dritten Generation produziert worden. Erst vor knapp 13 Monaten hatte das einmillionste Fahrzeug der Baureihe die Fertigungshallen verlassen. Seit dem Start der ersten Octavia der Neuzeit vor 21 Jahren entschieden sich weltweit über fünf Millionen Käufer für den Bestseller und „das Herz“ der Marke.

Die erste Generation des auf dem VW Golf basierenden Kompaktmodells, die von 1996 bis Ende November 2010 vom Band lief, fand mehr als 1,4 Millionen Käufer. Zwischen 2004 und 2013 verkaufte Skoda dann 2,5 Millionen Fahrzeuge des Octavia II (teilweise noch parallel zur ersten Generation). Skoda fertigt den Octavia, der im Februar ein umfangreiches Facelift erhalten hat, sowohl in seinem Stammwerk in Tschechien als auch in China, Indien, Russland, Ukraine und Kasachstan. (ampnet/jri)

Skoda tauft den Yeti in Karoq um

ampnet – 28. April 2017. Skoda bringt in der zweiten Jahreshälfte den neuen Yeti – der dann anders heißen wird. Das Kompakt-SUV der Marke hört künftig auf den Namen Karoq, womit die Tschechen die Verbindung zum größeren Kodiaq herstellen. Der Name und seine Schreibweise haben ihren Ursprung in der Sprache der Alutiiq, einem Ureinwohner-Stamm, der auf einer Insel vor der Südküste Alaskas lebt.

Alutiiq nennen Autos in ihrer Sprache „Kaa‘Raq“, und „Ruq“ ist das Wort für Pfeil, der im Logo von Skoda das zentrale Element darstellt Beides haben die Wortschöpfer dann in Karoq umgewandelt. Premiere hat der Yeti-Nachfolger am 18. Mai in Stockholm. (ampnet/jri)

Shanghai 2017: Skoda startet Elektro-Zukunft mit Vision E

ampnet – 18. April 2017. Mit einem deutlich sichtbaren Zeichen beginnt Skoda auf der Auto Shanghai nun die eigene elektrische Zukunft. An den Publikumstagen (Freitag, 21. April bis Freitag, 28. April 2017) die Studie eines rein batterieelektrischen Fahrzeugs den Messeauftritt der tschechischen Volkswagen-Tochter dominieren. Die Studie Vision E soll zeigen, wie der erste Batterie-Skoda im Jahr 2020 aussehen könnte.

Skoda-Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier kündigte gestern bei einer Vorabveranstaltung für die Presse an, bis 2025 werde Skoda fünf Elektroautos anbieten. Der erste davon soll 2019 zu kaufen sein – ein Skoda Superb als Plugin-Hybrid. Maier geht davon aus, dass 2025, also in nur sieben Jahren, zumindest einer von fünf Skodas ein elektrischer sein werde. Auch einen Anteil von 25 Prozent hält der Skoda-Chef für möglich. Diese Prognosen decken sich mit den meisten, die andere Hersteller für ihre Elektroauto-Auslieferungen in sieben Jahren nennen.

Dass Skoda sich erst vergleichsweise spät auf den Weg zur Elektromobilität begibt, hat auch viel mit den Geschichte und der Positionierung der Marke im Konzern zu tun. Die technischen Pioniertaten überlassen die Tschechen gern den anderen Marken im Konzern. Maier hat dazu eine klare Position: Bevor Skoda eine Technologie übernimmt, muss sie ausgereift sein und dem Kunden zu akzeptablen Preisen einen Vorteil bringen. Bei den Elektroautos sieht er technische Fortschritte bei gleichzeitig sinkenden Preisen.

Die Studie Vision E haben die Entwickler und Designer als ein SUV mit der allseits beliebten Silhouette eines Coupés. Die fast 4,70 Meter lange Karosserie ruht auf einer Plattform aus dem Modularen Elektrifizierungs-Baukasten (MEB) des Konzerns. Das ermöglicht einen Radstand von 2,85 Metern und damit viel Innenraum. Der bietet vier Passagieren viel Raum und ein helles, transparentes Ambiente zum Beispiel mit um 20 Grad schwenkbaren für ein leichteres Ein- oder Aussteigen. Die B-Säule fehlt, die Türen öffnen gegenläufig, sodass sie den kompletten Innenraum freilegen.

Die Frontpartie wird durch von der markant gestalteten Haube geprägt. Darunter läuft ein breites LED Lichtband über die gesamte Fahrzeugbreite und mündet an den jeweiligen Enden in schmale, dreiecksförmige Scheinwerfer. Einen klassischen Kühlergrill gibt es nicht. Stattdessen zieht sich die Fronthaube unterhalb des breiten Lichtbands bis in die unteren Lufteinlässe. Die Scheinwerfer verfügen über Matrix-LED-Technologie. Um die jeweilige Verkehrssituation zu analysieren, ist die Lichtsteuerung mit einer Frontkamera vernetzt. Auf Basis der so erfassten Daten wird die Lichtverteilung jederzeit exakt definiert. Unterhalb der über die gesamte Fahrzeugbreite reichenden Lufteintrittsöffnungen verläuft ein weiteres schmales LED-Lichtband.

Die nach hinten ansteigende Tornadolinie zieht sich von den vorderen Scheinwerfern bis zu den Heckleuchten. Die unteren Seitenschweller sind kräftig modelliert. An den Kotflügeln befinden sich auf Höhe der A-Säule große Luftaustrittsöffnungen. Groß dimensionierte Räder und futuristisch gestaltete Leichtmetallfelgen unterstreichen den Charakter der Studie. Der unverkennbar lange Radstand weist auf den großzügigen Innenraum hin. Die seitliche Tornadolinien mündet übergangslos in einen bündigen Heckspoiler. Die Heckleuchten werden zum äußeren Ende hin breiter und reichen bis weit in die hintere Seitenpartie. Wie bei jedem rein elektrisch angetriebenen Fahrzeug entfallen Abgasanlage und Endrohre.

Dank der großen Glasflächen präsentiert sich der Innenraum hell und transparent. Die Fortsetzung der horizontalen Linienführung unterstreicht Strukturen und Großzügigkeit des Innenraums. Vier schalenförmige Einzelsitze mit neuartigen Rückenlehnen betonen die Modernität. Die Sitze sind leicht erhöht positioniert und garantieren so eine große Übersichtlichkeit. Darüber hinaus sind die Sitze bis zu 20 Grad drehbar. Beim Öffnen der Türen schwenken sie nach außen und erleichtern damit den Einstieg. Nach dem Schließen der Tür fahren sie in ihre Ausgangsposition zurück.

Neben dem Cockpit Bildschirm, auf dem die klassischen Fahrzeugdaten angezeigt werden, befinden sich weitere Displays für die Insassen. In der Mitte des Armaturenbretts sitzt das zentrale Touch-Screen-Display, über das Fahrer und Beifahrer alle wichtigen Funktionen und Dienste bedienen und ablesen können. Darüber hinaus stehen für den Beifahrer und die Fond-Passagiere eigene Bildschirme zur Verfügung, über die sie zahlreiche Komfortfunktionen wie Information und Entertainment bedienen können. In jeder Türinnenseite ist eine Phonebox integriert, mit der sich die Smartphones der Mitfahrer induktiv aufladen lassen. Persönliche Einstellungen, Daten und Informationen des Smartphones können über das jeweils eigene Display abgerufen werden.

Dank der Systemleistung von 225 kW / 306 PS beschleunigt die Vision E verzögerungsfrei und dynamisch. Dank des intelligenten Managements kooperieren die beiden Elektromotoren mit maximaler Effizienz und treiben permanent alle vier Räder an. Der Antrieb der Vorder- und Hinterräder erfolgt jeweils bedarfsgerecht, um jederzeit ein Höchstmaß an Stabilität, Sicherheit und Dynamik zu gewährleisten.

Der Ladevorgang der flüssigkeitsgekühlten Lithiumionenbatterie kann induktiv erfolgen, zum Beispiel über eine Bodenplatte in der eigenen Garage. Es gibt aber auch die Möglichkeit für eine Schnellladung, bei der nach nur 30 Minuten 80 Prozent der Batteriekapazität wieder aufgeladen ist.

Mit der Studie Vision E werden die Voraussetzungen für Level 3 des autonomen Fahrens erreicht. Die Vision E kann selbsttätig im Stau agieren, per Autopilot Strecken auf Autobahnen zurücklegen, die Spur halten oder ausweichen, Überholvorgänge durchführen, selbständig freie Parkplätze suchen und allein ein- und ausparken sowie das ‚Educated Parking‘, das sich vom Fahrer bevorzugte Parkpositionen merkt und aufsucht. Zu den weiteren Neuerungen, die in der Konzeptstudie zum Einsatz kommen, gehört auch das Eye Tracking, das permanent die Augenbewegungen des Fahrers überwacht. Das System ist in der Lage, die vom Fahrer benötigten Informationen stets zum richtigen Zeitpunkt und in der ergonomisch idealen Position auf einem der zahlreichen Displays im Innenraum darzustellen. Das Eye Tracking kann zusätzlich dazu genutzt werden, den Grad der Aufmerksamkeit des Fahrers zu analysieren.

Ergänzt wird das Infotainment-Angebot durch die Mobilen Online-Dienste von ŠKODA. Sie bieten Navigation, Information, Unterhaltung und Assistenz. Über das Skoda Connect Portal können bereits am heimischen Computer Services konfiguriert sowie Ziele, Routen und Sonderziele ins Fahrzeug übertragen werden. Die Care-Connect-Dienste unterstützen die Passagiere in vielen Situationen. Der Datentransfer läuft über eine im Fahrzeug integrierte SIM-Karte. Zahlreiche Online-Dienste lassen sich mit Hilfe der Skoda Connect App auf dem Smartphone nutzen.

All die Dienstleistungen, Komfort- und Sicherheitstechnologie werden uns weiterbringen. Doch was das Elektroauto am meisten für seinen Erfolg braucht, ist die Reichweite. Selbst, wenn am Ende beim Elektro-Skoda in der Praxis nicht die angekündigten 500 km Reichweite nicht erreicht werden, sondern nur Werte um die 400 km – es reicht für die weitaus meisten Anwendungsfälle und sogar für Reisen. Reichweitenangaben bei Elektroautos sind Vertrauenssache. Vielleicht schafft es der Skoda Vision E in seiner späteren Produktionsversion ja tatsächlich einen akzeptablen Aktionsradius zu demonstrieren und so Vertrauen fürs Elektroauto zu schaffen. (ampnet/Sm)

Vorstellung Skoda Octavia RS und Scout: Dazwischen liegen 44 Millimeter

ampnet – 11. April 2017. Erst seit Anfang März steht der überabeitete Skoda Octavia mit dem neuen Vier-Augen-Gesicht als Limousine und Combi bei den Händlern, da stehen nun schon die beiden nächsten Varianten des erfolgreichsten Skoda-Modells vor der Tür: Im Juni werden der Skoda Octavia RS – der GTI unter den Skodas – als Limousine und Combi aber auch das Modell Scout mit seinen zusätzlichen Qualitäten abseits der Straße bei den Händlern antreten.

Inzwischen ist jeder vierte in Deutschland verkauft Octavia ein RS mit Motorleistungen zwischen 184 PS und 230 PS. Alle Motoren laufen auf vier Zylindern mit zwei Litern Hubraum. Der TDI leistet 184 PS und wird entweder mit einem Sechs-Gang-Handschalter oder mit einem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG gekoppelt. Beim Diesel kann der Allradantrieb 4×4 dazu geordert werden. Die Preise liegen zwischen 30 890 Euro und 35 290 Euro für die Limousine sowie 31 590 Euro und 35 990 Euro für den Combi.

Der 2.0 TSI leistet 230 PS – zehn PS mehr als der Vorgänger –. sprintet in sieben Sekunden von 0 auf 100 km/ und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 245 km/h. Die neue Frontpartie, ein modifiziertes Heck und ein hochwertiger Innenraum mit schwarzen Sportsitzen lassen keinen Zweifel an der Leistungsfähigkeit des kompakten Tschechen zu. Sonst bringt der Octavia auch nach der Modellpflege seine typischen Eigenschaften wieder ins Spiel: ein überdurchschnittliches Raumangebot, eine Ausstattung auf Mittelklasseniveau, eine hohe Verarbeitungsqualität und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, bei dem sorgfältig auf die Distanz auch auf Wettbewerber im eigenen Konzern geachtet wird.

Die neue Frontpartie zeigt einen breiteren Kühlergrill, der um zusätzliche Voll-LED-Scheinwerfer mit Adaptivem Lichtsystem (AFS) erweitert wird. Die äußeren Scheinwerfer erzeugen das Abblendlicht, die inneren, zum Grill hin spitz zulaufenden generieren das Fernlicht.

Die präzise, scharfe Linienführung, die das Design der Octavia RS-Modelle prägt, läuft an den Flanken sowie am Heck weiter und erzeugt auf den Flächen ein intensives Spiel von Licht und Schatten. Am Heck setzen die Spoilerlippe (Limousine) beziehungsweise der Dachkantenspoiler (Kombi) Akzente. Ein rotes Reflektorband schließt den Diffusoreinsatz nach oben ab. Die großen Endrohre der Abgasanlage bestehen aus Edelstahl. Die C-förmigen Heckleuchten sind in LED-Technologie ausgeführt.

Das Sportfahrwerk legt die Karosserie der RS Modelle gegenüber den normalen Schwestermodellen um 15 mm tiefer. Hinter den serienmäßigen 17-Zoll-Rädern verweisen rote Bremssättel auf die sportliche Ausrichtung. Optional sind Leichtmetallräder im 18- und 19-Zoll-Format erhältlich. Die RS-Modelle sind mit einer Vierlenker-Hinterachse ausgerüstet, deren Spurweite um 30 Millimeter vergrößert wurde. Als Vorderachse dient eine McPherson-Konstruktion. Weitere Bausteine sind die Progressivlenkung und das Stabilitätssystem ESC mit der elektronischen Quersperre XDS+ und die adaptive Fahrwerksregelung Dynamic Chassis Control (DCC).

Mit der Fahrprofilauswahl Performance Mode Select kann der Fahrer die Kennlinien der Lenkung, die Schaltarbeit des Doppelkupplungsgetriebes und die Einstellung weiterer Systeme in den Modi Normal, Eco, Sport und Individual umschalten. Mit dem optionalen Performance Sound Generator kann er auch den passenden Sound auf die Ohren bekommen.

Zum Angebot bei der Fahrerassistenz gehören mehrere Systeme, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen verfügbar sind. Neu im Programm sind der Front Assist mit vorausschauendem Fußgängerschutz, der Blind Spot Detect, der Rear Traffic Alert, der Anhängerrangierassistent und ein Manoeuvre Assist.

Wie alle Varianten der Modellfamilie haben auch die RS-Modelle Infotainmentsysteme der neuesten Generation an Bord. Dabei sind die Mobilen Online-Dienste von Skoda Connect sind in zwei Kategorien aufgeteilt: die Infotainment Online-Dienste für Information und Unterhaltung sowie die Care Connect-Dienste für Assistenz und Fahrzeug-Fernzugriff. Über das neue Skoda Connect Portal können diese Dienste auch auf dem heimischen Rechner genutzt werden. Die Plattform SmartLink+ integriert Smartphone Apps und holt Apple Car-Play, Android Auto sowie Mirror-LinkTM in die Skoda Octavia RS Modelle.

Zischen den RS-Modellen und dem Octavia Scout liegen nicht nur die zusätzlichen 44 Millimeter Bodenfreiheit beim Scout. Den gibt es nur in der Combi-Version und nur mit Dieselmotoren. Der weniger leistende 2.0 TDI bringt es auf 150 PS der stärkere auf 184 PS. Alle kommen mit dem Allradantrieb 4×4.

Mit neuer Frontpartie einschließlich den zusätzlichen LED-Scheinwerfern, silberfarbene Unterfahrschutz vorn und hinten, in Wagenfarbe lackierten seitliche Schutzleisten zeigt er, dass er sich auch Ausflüge abseits des Asphalts nicht scheut. Dort wie auf der Straße treten drei Vierzylinder-Turbomotoren an: ein Benziner mit 180 PS und zwei Diesel mit 150 oder 184 PS an. Als Getriebe stehen ein Sechs-Gang-Handschalter, ein Sechs-Gang- und eine Sieben-Gang-DSG1 zur Wahl.

Gegenüber dem normalen Kombi entsteht beim Scout honten ein vergrößerter Böschungswinkel von14,5 Grad. Dieser Wert eröffnet ihm eine Welt aus Arbeit und Freizeit neben dem Asphaltband. Die Zuladung liegt mit maximal 645 Kilogramm sehr hoch, mit 2000 kg ebenfalls höher als beim RS fällt die maximale Anhängelast beim Scout aus. Auch das qualifizieret den Scout als Auto für alle Fälle: Gut auf der Straße, besser als alle seine Octavia-Familienmitglieder abseits der Straßen und mit in dieser Klasse unerreicht großem Gepäckraum. (ampnet/Sm)

Skoda Octavia Combi RS 2.0 TSI

Länge x Breite x Höhe (m): 4,69 x 1,81 x 1,45
Radstand (m): 2,68
Motor: R4-Benziner, 1984 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 169 kW / 230 PS von 4700 – 6200 U/min
Max. Drehmoment: 350 Nm von 1500 – 4800 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,0 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 6,6 Liter
CO2-Emissionen: 149 g/km (Euro 6)
Leergewicht / Zuladung: min. min 1462 kg / 491 kg
Gepäckraumvolumen: 610 – 1740 Liter
Ladekantenhöhe (m): 0,62
Bodenfreiheit (mm): 127
Max. Anhängelast (12 %):1800 kg
Wendekreis: 10,5 m
Räder / Reifen: 7,5 J x 17 / 225/45 R 17
Luftwiderstandsbeiwert: 0,291
Preis: 33 390 Euro

Skoda Octavia Scout mit DSG

Länge x Breite x Höhe (m): 4,69 x 1,81 x 1,53
Radstand (m): 2,68
Motor: R4-Diesel, 1958 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 110 kW / 150 PS von 3500 – 4000 U/min
Max. Drehmoment: 340 Nm von 1750 – 3000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 206 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 9,3 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 5,1 Liter
CO2-Emissionen: 135 g/km (euro 6)
Leergewicht / Zuladung: min. min 1561 kg / 645 kg
Gepäckraumvolumen: 610 – 1740 Liter
Ladekantenhöhe (m): 0,67
Bodenfreiheit (mm): 171
Böschungswinkel: hinten 14,5 Grad
Max. Anhängelast (12 %):2000 kg
Wendekreis: 10,4 m
Räder / Reifen: 7 J x 17 / 225/50 R 17
Luftwiderstandsbeiwert: 0,328
Preis: 32 910 Euro

Genf 2017: Skoda Fabia wird spritziger, sparsamer und vernetzt

ampnet – 1. März 2017. Der Skoda Fabia bekommt weniger Hubraum und mehr Kraft: Ein 1,0-TSI-Motor ersetzt den bisherigen 1,2-Liter-Vierzylinder. Er bietet mehr Leistung und mehr Drehmoment bei geringerem Normverbrauch. Zudem führt Skoda die neuen Connect-Dienste in die Baureihe ein. Die Markteinführung in Deutschland ist für Juni geplant, zu sehen sind die neuen Modelle erstmals auf dem Genfer Automobilsalon (7.–19.3.2017).

Skoda wird den 1,0 TSI in zwei Leistungsstufen anbieten. Mit 5-Gang-Schaltgetriebe sind es 70 kW / 95 PS bei unverändertem Drehmoment (160 Newtonmeter), aber leicht besseren Fahrleistungen. Die Höchstgeschwindigkeit steigt um 3 km/h auf 185 km/h (Combi: von 185 auf 187 km/h) und der Wert für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h verbessert sich um 0,3 Sekunden auf 10,6 Sekunden (Combi: 10,8 statt 11,0 Sekunden). Die Elastizitätswerte von 60 auf 100 km/h und von 80 auf 120 km/h sind identisch mit dem Vorgängermodell. Der Normverbrauch sinkt um 0,3 Liter auf 4,3 Liter je 100 Kilometer und der CO2-Wert unter 100 Gramm (99 g CO2/km).

Die stärkere Version mit 6-Gang-Schaltgetriebe leistet – wie der 1,2-Liter-Vorgänger – 81 kW / 110 PS, das Drehmoment erhöht sich aber von 175 auf 200 Nm. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 9,5 Sekunden (Combi:: 9,6 Sekunden), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 196 (199) km/h. Am deutlichsten wird die verbesserte Elastizität in Verbindung mit dem optional erhältlichen Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe. Der Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h erfolgt im höchsten Gang bis zu 2,6 Sekunden (Combi) schneller (Limousine: 2,4 Sekunden), die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h um bis zu 4,1 Sekunden (Kurzheck: 3,9 Sekunden) zügiger. Der Normverbrauch sinkt auch hier um 0,3 Liter auf 4,4 Liter pro 100 km, beim Direktschaltgetriebe um 0,1 Liter auf 4,5 Liter.

Der Datentransfer für die neu eingeführten Skoda-Conect-Dienste erfolgt über eine fest im Fahrzeug integrierte SIM-Karte. Das Angebot umfasst neben der Stauumfahrung und Informationen über freie Parkplätze oder das Wetter einen automatischen Notruf, und einen Pannenruf sowie die Übermittlung von Fahrzeugdaten an die Werkstatt. Über die Skoda-Connect-App auf dem Smartphone kann der Fahrer jederzeit aus der Ferne Informationen über den Schließzustand von Fenstern, Türen oder Schiebedach sowie den verbliebenen Kraftstoffvorrat des Fabia abrufen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Navigationsziele in das Auto zu senden oder sich auf dem Smartphone die aktuelle Parkposition des Fahrzeugs anzeigen zu lassen. (ampnet/jri)