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Vorstellung Audi RS 4 Avant: Funktional und doch hochpotent

Schnelle Kombis haben Konjunktur. Gerade, wenn sie im Premium-Segment unterwegs sind und eine Fülle von technischen Leckerbissen mitbringen, die sich auch beim Einsatz auf der Rennstrecke bewähren. Zwar sind es nur geschätzte zwei Prozent der Kunden, die sich als Ausgleich zum schnöden Business-Alltag mit ihrem Hochleistungskombi am Wochenende auf das Asphaltrund der Rivalen begeben, dennoch legt Audi nach. Benjamin Holle, Projektleiter für den Ende Januar 2018 erscheinenden RS 4 Avant, sieht im nunmehr als vierte Generation antretenden Dynamiker eine ideale Ergänzung des A4-Programms.

Den Stellenwert der RS-Modellvariante erkenne man am Starttermin des bärenstarken Kombis, sagt Holle. Nicht wie früher gegen Ende des Modellzyklus einer Baureihe wird er dieses Mal nachgeschoben, sondern zur deren aktueller Lebensmitte. Wenigstens 78 900 Euro sind für den RS 4 Avant fällig. Dafür gibt es einen sehr anständig ausgestatteten Sportkombi mit 331 kW / 450 PS Leistung, der in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h spurtet, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit erreicht und bis zu 1510 Liter Gepäck transportieren kann.

Herz der Liaison ist ein Leichtmetall-V6-Motor mit 2,9 Liter Hubraum. Abgerückt ist Audi Sport, das aus der ehemaligen Quattro GmbH und Neckarsulmer Dependance der Ingolstädter hervorgegangen ist, vom Hochdrehzahl-Konzept einer V8-Maschine. Zu hoch deren Verbrauch und zu unanständig deren Emissionen. Mit sechs Zylindern macht der neue RS 4 Avant eine um keinen Deut schlechtere Figur. 331 kW /450 PS liefert der Motor mit Turboaufladung, direkter Benzineinspritzung und indirekter Ladeluftkühlung.

Vor allem aber das immense Drehmomentangebot, das mit maximal 700 Nm ab 1900 U/min bereitsteht, macht den RS 4 Kombi dynamisch. Spontan ist die Reaktion nach dem Druck aufs Gaspedal, vehement stürmt der Muskel-Kombi nach vorn, begleitet wird die beeindruckende Beschleunigung von einem sonoren Ansaug- und Auspuffklang, zumindest, wenn die zweiflutige Auspuffanlage (1900 Euro) als Option gewählt wurde. Den Heldentenor gibt der dynamische Kombi, der anders als R8 und TTS nicht in Neckarsulm bei Audi Sport sondern im Ingolstädter Stammwerk gebaut wird, mit großer Inbrunst.

Das Leistungspotenzial erlaubt muntere Sprints aus nahezu allen Drehzahlbereichen. Solange die Nadel des Tourenzählers nicht unter 1500 Umdrehungen pro Minute (U/min) sinkt, federt der RS 4 Avant förmlich aus den Startblöcken. Die Kurvengeschwindigkeiten können nicht mit denen von Supersportlern konkurrieren, zu den flinksten Kombis des aktuellen Angebotes zählt der Audi jedoch allemal. Die Dynamiklenkung (zusammen mit Differenzialsperre, Dynamik-Fahrwerk, adaptiven Stoßdämpfern, Entsperrung der Höchstgeschwindigkeit auf 280 km/h und LED-Matrix-Scheinwerfern für 5900 Euro zu haben) bietet hinreichende Präzision, die saubere Kurvenlinien erlaubt. Das Fahrwerk nimmt Unebenheiten mit Gelassenheit, Korrekturen des Kurses sind in den Biegungen – wenn überhaupt – nur mit kleinen Lenkbewegungen am belederten und unten abgeflachten Volant nötig.

Was nicht bedeutet, dass der RS-Kombi keinen Gefallen am Driften findet. Zwar regelt das ESP beherztere Ausritte in den angestellten Winkel ebenso sanft wie sorgfältig weg, den Kurvenverlauf aus der Seitenscheibe zu beobachten ist dennoch möglich und stillt den kleinen Abenteuer-Hunger zwischendurch, ist aber keineswegs geeignet für öffentliche Straßen. Die optionale Querbeschleunigungsanzeige im ebenso optionalen virtuellen Cockpit legt Zeugnis von den beschwingten Schrägfahrten ab.

Verpackt ist die anspruchsvolle Technik in einem angemessen kräftig modifizierten Kleid. Die Radhäuser des RS 4 Avant sind um 1,4 Zentimeter fülliger ausgestellt als die der bisherigen Kombi-Versionen. Vorn und hinten schmücken spezifische Stoßfänger die Karosserie. Am Bug markiert ein breiterer und glatterer Single-Frame-Wabengrill das Potenzial des RS-Modells. Dachreling und Spiegelgehäuse in Aluminium-Optik setzen weitere Akzente.

Wie alle RS-Modelle hat auch der starke Vierer-Kombi Türschwellerleisten und eine Pedalerie aus Edelstahl sowie eine kleine Projektion, die das Audi-Sport-Logo vor der geöffneten Tür auf der Fahrbahn erkennen lässt. Innen gehören beheizbare, lederbezogene Sitze mit vorzüglichem Seitenhalt, Ambiente-Licht für stimmungsvolle Illumination und die komfortspendende elektrische Heckklappen-Betätigung zur Ausstattung. Bei den Assistenzsystemen gehören die pflichtgemäße City-Notbremsfunktion, die Totwinkel-Überwachung und die Einparkhilfe zum Serienstandard. Dabei sind außerdem die Verkehrszeichenerkennung und das Drive-Select-Programm, mit dem sich Schaltzeitpunkte der Automatik, Gasansprache und Lenkreaktionen wunschgemäß anpassen lassen.

Verbunden ist der RS 4 Avant ebenfalls stets zufriedenstellend. Audi Connect mit vielen Dienstleistungen steht bereit, Bluetooth-Anbindung ist an Bord und der WLAN-Port nimmt es obendrein mit mindestens sieben Geräten auf. Mit Hilfe derer kann sich der Kombi-Freund auch über die verpassten Gelegenheiten informieren, etwa die verpasste Wahl der Keramik-Bremse, ein für 6000 Euro weiteres High-Tech-Feature im Avant. Oder das Karbon-Paket für 4550 Euro, das elementare Details wie unter anderem einen leichtgewichtigen Heck-Diffusor bereit hält. Leichtmetallräder im 20-Zoll-Format (statt 19 Zoll) kosten bis zu 4000 Euro.

Die einzige aufpreisfreie Lackierung von Audis Spitzen-Kombi heißt Nardo-Grau und sieht gar nicht mal schlecht aus. Alle anderen Farben, Metallic-Weiß, Misano-Rot oder ein feines Blau kosten 890 Euro mehr. Ein Augenzwinkern im Antlitz des Käufers. Wer daran scheitert, den Kaufpreis eines RS 4 Avant von 78 900 auf weit mehr als 100 000 Euro zu steigern, ist dringend beratungsbedürftig.

Die Marke Audi Sport hat gewiss nicht zuletzt deshalb einen kräftigen Aufschwung erlebt. Nach 22 172 Fahrzeugen, die unter dem Label der Ingolstädter Hochleistungsmarke 2016 erschienen sind, sollen es in diesem Jahr bis zu 27 000 werden. Bis 2020 sollen sich bei weiteren Absatz-Steigerungen eine ganze Reihe von E-Mobilen daruntermischen, das kündigt Marken-Chef Stefan Winkelmann an, allerdings ohne Zwang die Ankündigung selbst zu verantworten. Der gebürtige Österreicher verlässt Audi Sport zum Jahresende nach rund 26 Monaten und wird neuer Leiter der exotischen VW-Konzernmarke Bugatti. (ampnet/mk)

Volkswagens Kleinster darf jetzt GTI sein

Volkswagens kleinstes Modell, der Up, kann erstmals auch als GTI bestellt werden. Mit 85 kW / 115 PS hat der flinke Flitzer sogar fünf PS mehr als der erste Golf GTI von 1976. Der Turbomotor liefert 200 Newtonmeter Drehmoment, beschleunigt den Mini in 8,8 Sekunden von null auf 100 km/h und ist für 196 km/h Spitzentempo gut. Damit ist der Up GTI über zehn km/h schneller als das Ur-Modell.

Der VW Up GTI ist zu Preisen ab 16 975 Euro erhältlich und trägt im Innern auf den Sitzen das typische Karomuster. Äußerlich finden sich bekannte Insignien wie der rote Querstreifen im Kühlergrill und die schwarzen Doppel-Querstreifen über den Seitenschweller-Abdeckungen.

Der Up GTI rollt auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern und besitzt ein 15 Millimeter tieferes Sportfahrwerk sowie einen größeren Dachspoiler. Es handelt sich um den ersten VW, der nach dem neuen Prüfverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) zugelassen wurde. Dabei wurde ein Verbrauch von 5,6 bis 5,7 Litern je 100 Kilometer ermittelt. (ampnet/jri)

Vorstellung VW Golf Sportsvan: Update für den geräumigen Kompakten

Nach dem Golf hat nun folgerichtig auch der Golf Sportsvan ein Update bekommen. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Modell aus Wolfsburg mit LED-Rückleuchten, zahlreichen neuen Assistenzfunktionen und einem neuen Radiosystem ausgestattet. Neu designte Stoßfänger, Halogenscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und erstmals generell serienmäßige Rückleuchten in LED-Technik und die neue Außenfarbe „Cranberry Red“ prägen die Exterieur-Überarbeitung.

Für mehr Sicherheit und verbesserten Fahrkomfort sorgen der Müdigkeitserkenner, die Fußgängererkennung samt „City-Notbremsfunktion“ (Serie ab Comfortline) und der Stauassistent mit teilautomatisiertem Fahren bis 60 km/h. Die neue Generation des „Park Assist“, ein proaktives Insassenschutzsystem sowie der „Trailer Assist“, der das Rückwärtsfahren im Anhängerbetrieb erleichtert, sind weitere Ergänzungen. Serienmäßig ist der aktualisierte Golf Sportsvan mit dem neuen Radio „Composition Colour“ samt 6,5-Zoll-Touchscreen ausgestattet.

Auf Wunsch können das Mediasystem „Composition Media“ mit 8-Zoll-Touchscreen und die Navigationssysteme „Discover Media“ (8 Zoll) und „Discover Pro“ (9,2 Zoll) samt Sprach- und Gestensteuerung gewählt werden. Alle drei Infotainmentoptionen sind in Tablet-Optik mit einer Glasoberfläche überbaut. Durch ihre Anordnung auf Höhe des Armaturenbrettes, ergibt sich eine durchgängige Bedienachse mit besserer Übersichtlichkeit. Neue Stoffe, Ledersitze und Dekore sorgen für ein verbessertes Raumgefühl. Im Fond bieten, ab der Comfortline, zwei Klapptische an den Lehnen der Vordersitze praktische Spiel-, Mal- und Arbeitsflächen.

Topmotorisierung ist die 1,5-Liter-TSI-Variante mit 110 kW / 150 PS und Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Nach dem flotten Antritt sorgt das DSG für einen zügigen Wechsel der Gänge. Der neue Vier-Zylinder Turbobenziner mit aktivem Zylindermanagement (ACT) reagiert erfreulich direkt auf die Betätigung des Gaspedals und lässt den Kompaktwagen schneller nach vorne sprinten als erwartet. Dabei liegt der Sportsvan trotz seiner Höhe gut in der Spur.

„Seit der Einführung 2014 konnten wir allein in Deutschland mehr als 150 000 Einheiten des Golf Sportsvan verkaufen“, resümiert Philipp Dörfler, Produktsprecher der Baureihe Kompakt. Das Update wird zum Jahresende ab einem Einstiegspreis von 20 475 Euro auf den Markt rollen. (ampnet/oa)

Vorstellung Citroën C4 Cactus

Franzosen lieben eine blumige Sprache, und deshalb ist das neue Federungssystem, das Citroën beim neuen C4 Cactus einführt, auch nicht einfach irgendein innovatives Komfortelement, sondern lässt das Kompaktmodell mindestens zu einen „Fliegenden Teppich“ mutieren, der die mit der DS im Jahr 1954 eingeführte Hydropneumatic ablöst.

In Zeiten von Plattform-Strategien passt die hydraulische Federung nicht mehr in das Gesamtkonzept des Konzerns, das inzwischen als „Citroën Advanced Comfort“ alle Maßnahmen umfasst, die das Leben an Bord komfortabler machen soll. Konkret bedeutet das beim neuen C4 Cactus, der im kommenden Jahr die Baureihe C4 ablösen wird, neben der neuen Federung auch die Einführung neuer Sitze mit „advanced Comfort“, die, so ein Sprecher der Marke, einen „einzigartig hohen Sitz- und Fahrkomfort“ bringen sollen, was sich allerdings bei der Standposition in Paris nicht weiter überprüfen ließ. Das gilt auch für die „Federung mit progressivem hydraulischen Kissen“, für die die Ingenieure der Marke 20 Patente angemeldet haben.

Wie bei so vielen Dingen im Leben baut das neue Federungssystem auf einem einfachen Prinzip auf – man muss allerdings erst einmal die Idee haben und sie dann auch umsetzen. Während ein konventionelles Federungselement Dämpfer, Feder und mechanischen Anschlag kombiniert, ergänzten die Ingenieure in Paris das System um zwei hydraulische Kissen, die auf beiden Seiten Druck und Zug ins Spiel bringen, so dass die Federung je nach Beanspruchung in zwei Etappen arbeitet.

Bei geringer Belastung kontrollieren Feder und Dämpfer gemeinsam die vertikalen Bewegungen der Karosserie, so dass sie auf die Unterstützung der hydraulischen Kissen verzichten können. Allerdings ermöglichen sie einen größeren Federweg, und das Fahrzeug, versprechen die Citroën-Ingenieure, schwebt wie ein „fliegender Teppich“ über den Asphalt und glättet die Defizite der Infrastruktur.

Bei der Kombination größerer Druck und stärkerer Entlastung arbeiten Feder und Anschlag mit den hydraulischen Kissen, die für Druck und Zug zuständig sind. Während ein mechanischer Anschlag die Energie vollständig absorbiert und nur teilweise wiedergibt, absorbieren die hydraulischen Kissen die Energie und führen sie ab, so dass es keine Rückfederung mehr gibt. Gleichzeitig gibt es allerdings keine differenzierten Fahrprogramme mehr wie bei der Hydropneumatik. Zusammen mit den neu entwickelten Sitzen, die unter anderem auch den Rücken entlasten, verspricht die Marke gehobenen Komfort in der Kompaktklasse.

Angeboten wird die Federungstechnik zunächst ausschließlich im C4 Cactus. Später werden weitere Modellreihen folgen, doch „wird der fliegende Teppich wahrscheinlich nicht in den kleinen Baureihen angeboten werden“, erklärt ein Techniker der Marke. Auch die Nobelmarke DS wird von dem Federungssystem profitieren. Das SUV C5 Aircross, das zurzeit exklusiv in China angeboten wird, federt bereits wie ein „fliegender Teppich“. Nach dem Pariser Autosalon im Oktober kommenden Jahres wird das Modell auch in Europa auf die Straßen rollen.

Mit der Überarbeitung verliert der C4 Cactus allerdings etwas von seiner Originalität. Aus dem unverwechselbaren urbanen Crossover wird nun ein klassisches Kompaktmodell, bei dem nur noch das „Cactus“ in der Modellbezeichnung an den originellen „Straßen-Cowboy“ erinnert. Die Airbumps als Schutz gegen Parkplatzrempler, bisher unübersehbares Erkennungszeichen, sind auf ein Designelement geschrumpft. Geblieben ist ein aufgeräumter und großzügiger Innenraum, der viel innovativen Geist ausstrahlt, was aber wiederum nicht für die hinteren Seitenfenster gilt, die sich lediglich aufklappen lassen. „Unsere Kunden haben sich bisher nicht darüber beklagt und deshalb haben wir das nicht geändert“, erklärt Citroën-Chefin Linda Jackson die Klappfenster.

Als Antrieb stehen drei Benziner und vier Diesel zur Wahl, wobei noch nicht entschieden ist, welche Motorisierungen für welchen Markt gewählt werden. Der 4,14 Meter lange C4 Cactus (Radstand 2,60 Meter) wurde außerdem mit den heute üblichen Konnektivitätslösungen und Assistenzsystemen ausgestattet. (ampnet/ww)

Vorstellung Seat Ibiza: Dynamisches Handling und großes Platzangebot

Zeitgemäße Konnektivitätslösungen, leichtgängiges Fahrverhalten und geschärfte Konturen zeichnen den Seat Ibiza der fünften Generation aus. Die erstmalig im Volkswagen-Konzern genutzte MQB-A0-Plattform verhilft dem kleinen Katalanen zu einem deutlich längeren Radstand, womit er vor allem im Innenraum geräumiger und komfortabler wird. Durch den quer eingebauten Motor verbreitert er sich um 87 Millimeter und das Kofferraumvolumen vergrößert sich um 63 Liter auf 355 Liter.

Ein breites Drehzahlband lässt den neuen Ibiza in Städten entspannt um die Häuser navigieren, über Land schlängelt er sich dynamisch um die Kurven. Der kleine Spanier ist immer noch „die bekannteste Säule der Marke Seat“, sagt Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat Deutschland. Seit seiner Markteinführung 1984 wurden rund 5,4 Millionen Einheiten des Kleinwagens gefertigt. Alleine auf Deutschlands Straßen sind noch „rund 400 000 unterwegs“, führt Bauer fort.

Im Inneren warten auf den Fahrer Assistenzsysteme, die bereits von Ateca und Leon bekannt sind: Die automatische Distanzregelung (ACC), das Umfeld-Beobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und die neueste Generation der Parksensoren mit Rückfahrkamera. Deren Bilder werden auf einem Acht-Zoll-Touchscreen des Media-Systems „Plus“ angezeigt. Für die zeitgemäße Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment sorgt das Full-Link-Konnektivitätssystem, während der neue Air-Care-Filter im Innenraum frische Luft zirkulieren lässt.

Auch außen zeigt sich die enge Verwandtschaft des Ibiza zu den größeren Seat-Modellen Leon und Ateca. Die klare, prägnante Linienführung sowie die typische dreieckige LED-Lichtsignatur führen die aktuelle Designsprache fort. Für eine breite Fächerung des Modellangebots sorgen die vier Ausstattungsvarianten: Die Basisvariante Reference, die Version Style und die höchsten Ausstattungslinien FR und Xellence. Ab Style ist der Ibiza bereits mit LED-Tagfahrlicht und -Heckleuchten ausgestattet.

Die angebotene Motorenpalette umfasst zu mehr als 90 Prozent Benzinverbrenner, in vier Versionen. Das Einstiegsmodell mit 48 kW / 65 PS ist bereits ab 12 490 Euro zu kaufen. Zum Ende des Jahres bietet Seat seinen Kleinwagen zudem als erdgasbetriebene CNG-Variante (Compressed Natural Gas) mit einem 66 kW / 90 PS starken 1.0-TSI-Motor an. Bei einer Reichweite von mehr als 1300 Kilometern spart dieser Antrieb im Vergleich zu den Verbrennern laut Bernhard Bauer rund 85 Prozent NOx (Stickstoffoxid) und 25 Prozent CO2 (Kohlenstoffdioxid) ein. Nach eigener Aussage hat Seat im laufenden Geschäftsjahr bereits so viele Erdgasautos verkauft wie 2016 gesamt.

Auch die Zahlen zwischen Januar und August 2017 geben den Katalanen im Vergleich zum Vorjahr recht: Bei den Bestellungen verzeichnen sie einen Zuwachs von 35 Prozent (4000 Einheiten), während die Zulassungen im selben Vergleichszeitraum um 11,4 Prozent (7147 Einheiten) gestiegen sind. Die Tatsache, dass laut Bauer die „taktischen“ Eigenzulassungen um 28 Prozent sanken, belegt das gesunde Wachstum. Die privaten Zulassungen stiegen um 48 Prozent. (ampnet/oa)

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Vorverkauf des neuen VW Polo gestartet

ampnet – 4. August 2017. Ab sofort kann die Neuauflage des Volkswagen Polos bestellt werden, der Ende September zu den deutschen Händlern kommt. Die Preise beginnen bei 12 975 Euro für den 1,0 l mit 48 kW / 65 PS. Die neue Modellgeneration wird in den drei klassischen Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline sowie als Sondermodell „Launch“ angeboten. Die Sonderversion Polo „Beats“ (u.a. mit einem 300-Watt-Soundsystem), das sportliche Top-Modell Polo GTI mit 147 kW / 200 PS und eine Erdgasvariante folgen bis zum Jahresende.

Zum Vorverkaufsstart sind drei 1,0-Liter Benzinern mit 48 kW / 65 PS, 55 kW / 75 PS und 70 kW / 95 PS angeboten. Alle Aggregate sind serienmäßig mit Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus ausgestattet. Ab einer Leistung von 95 PS ist auch die Kombination mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) möglich. (ampnet/nic)

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