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Vorstellung Hyundai i30: Komplett vom Kumpel bis zum Wolf im Schafpelz

ampnet – 15. Juli 2017. Einen Tag lang war Düsseldorf für die Hyundai Motor Company der Nabel der Welt. Der koreanische Automobilkonzern, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird, feierte in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gleich zwei Weltpremieren. Erstmals durften sich der neue Hyundai i30 Fastback sowie dessen Bruder Hyundai i30 N öffentlich präsentieren. Damit umfasst die i30-Familie, die als ernsthafte Konkurrenz zum Volkswagen Golf zu verstehen ist, in Kürze über vier Karosserie-Varianten mit Motoren, deren Leistung von 70 kW / 95 PS bis 202 kW / 275 PS reicht.

Ein gesundes Selbstbewusstsein gehört bei Hyundai zum Markenkern. „Für 2021 haben wir uns fest vorgenommen“, verkündete in Düsseldorf Thomas A. Schmid, Chief Operating Officer (COO) der Hyundai Motor Europe GmbH, „unter den asiatischen Automobilimporteuren in Europa die Nummer eins“ zu sein. Bis dahin will er rund 30 Neuheiten – Modelle und Modellvarianten – auf den Markt bringen und auch das Angebot alternativ betriebener Fahrzeuge kräftig durcheinanderwirbeln. So ist bereits für das kommende Jahr ein neues SUV mit Brennstoffzellen geplant und auch weiteren Hyundai-Modellreihen sollen sich im Lauf der Zeit Ausführungen mit diesem Antrieb hinzu gesellen.

Ob allerdings auf Dauer bei Hyundai von einem Unternehmen aus dem Fernen Osten die Rede sein kann, steht dahin. Gewiss: Der Hauptsitz befindet sich in Südkoreas Metropole Seoul und wird auch dort bleiben. Doch in Wirklichkeit ist die Firma längst multinational aufgestellt was Entwicklung, Produktion und somit Arbeitsplätze angeht. So wurden und werden zum Beispiel 90 Prozent aller in Europa angebotenen Hyundai-Modelle auch in Europa designt, entwickelt und gebaut. Verantwortlich dafür sind unter anderem das Technik-Center in Rüsselsheim, die Testabteilung am Nürburgring sowie Werke in Nosovice/ Tschechien und Izmit/Türkei mit einer Produktionskapazität von zusammen 600 000 Autos pro Jahr.

Europäische Wurzeln gelten auch für die Modellreihe i30, die demnächst um zwei Varianten erweitert wird: den eleganten i30 Fastback, der zu Beginn des kommenden Jahres in die Präsentierräume der Händler rollt und den rasanten i30 N, der jüngst letzte Tests auf der Nordschleife des Nürburgrings mit Erfolg hinter sich brachte. Eine weitere Version, nämlich der i30 Kombi, ist bereits in diesen Tagen zu besichtigen und stand in Düsseldorf zu Probefahrten zur Verfügung.

Wie seine Schwester, die Limousine i30, zeichnet sich auch der Kombi durch einen eleganten und zugleich kraftvollen Auftritt aus. Auch im Fahrverhalten steht er ihr in nichts nach. Der Fünftürer ergänzt das Modellangebot der erst kürzlich eingeführten dritten Generation des Bestsellers von Hyundai in Europa um eine Variante mit üppigen Platzverhältnissen. Fast bis zur C-Säule entspricht der Kombi der Limousine, erst dahinter fügt sich das verlängerte Heck harmonisch ein und bietet mit 602 Litern Ladevolumen mehr Platz für Gepäck als die meisten Wettbewerber in der Kompaktklasse. Auch beim maximalen Aufnahmevermögen kann sich der Kombi sehen lassen. Nach dem Umlegen der im Verhältnis 60 zu 40 geteilten Rücksitze bietet er bis zu 1650 Litern Ladevolumen.

Daneben können sich die i30 Kombi-Kunden über eine ungewöhnlich umfangreiche Ausstattung mit aktiven Sicherheitssystemen freuen. Unter anderem sind aktiver Spurhalteassistent, Aufmerksamkeitsassistent, Fernlichtassistent und eine City-Notbremsfunktion in allen Modellen serienmäßig. Das machte sich erst kürzlich beim unabhängigen Euro NCAP-Test bemerkbar, dem Europäischen Neuwagen-Bewertungs-Programm. Dort erhielt der i30 für seine aktive und passive Sicherheit als erstes Fahrzeug in der Kompaktklasse die Höchstwertung von fünf Sternen. Ein autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung und Frontkollisionswarner, Totwinkel-Assistent und Querverkehrswarner hinten sind darüber hinaus je nach Ausstattungslinie serienmäßig oder optional erhältlich. Gleiches gilt für die radargesteuerte adaptive Geschwindigkeitsregelung ASCC mit Abstandsregelung und Stopp-Funktion, die für Modelle mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich sind.

Fünf Ausstattungslinien – Pure, Select, Trend, Style und Premium – stehen zur Wahl sowie drei Benziner und zwei Diesel. Wie für alle Pkw Neuwagen der Marke, die bei einem deutschen Hyundai Vertragspartner erworben werden, gilt auch für den Kombi die umfassende Fünf-Jahres-Fahrzeuggarantie ohne Kilometerbegrenzung.

Während das Design von Limousine und Kombi auch beim zweiten oder dritten Blick nichts an Attraktivität verliert, setzt die neue Fließhecklimousine namens i30 Fastback noch einen drauf. „Der neue i30 Fastback ist das erste fünftürige Coupé in der Kompaktklasse“, urteilt Hyundai Motor Deutschland-Geschäftsführer Markus Schrick. „Anspruchsvolles, hochwertiges Design wird so für einen großen Käuferkreis erschwinglich. Das wird der Modellreihe weitere wichtige Impulse geben und die Rolle des i30 als eines unserer meistverkauften Modelle zusätzlich stärken.“ Thomas Bürkle, Hyundai Chefdesigner im europäischen Designzentrum des Herstellers in Rüsselsheim, fügt hinzu: „Unser Team hat für den i30 Fastback ein Design mit klarer Linienführung gefunden. Das niedrigere Dach und der bogenförmige Übergang in die Heckpartie verleihen dem Wageneine ausgesprochen elegante Silhouette.“

Gegenüber der fünftürigen Limousine liegt die Dachlinie des Fastback um 25 Millimeter niedriger, zusätzlich wurde seine Karosserie um fünf Millimeter tiefer gelegt. Die Karosseriehöhe beträgt so knapp 1,43 Meter, drei Zentimeter weniger als beim Bruder mit Steilheck. Die Länge legt mit rund 4,45 Metern um elf Zentimeter zu, was den dynamischen Charakter weiter betont. Auch an Front-und Heckpartie legten die Designer Hand an: Der Kühlergrill fällt flacher aus als bei Kombi und i30. Als Antriebsalternativen werden zwei Benzin-Direkteinspritzer im Angebot sein: Ein Dreizylinder-Turboaggregat mit 88 kW / 120 PS und ein gleichfalls aufgeladener Vierzylinder mit 103 kW / 140 PS. Wie alle anderen i30-Modelle wird auch die jüngste i30-Variante mit zahlreichen Assistenzsystemen angeboten.

Damit noch nicht genug, stellte sich die andere Weltpremiere, der i30 N, als echter Knaller vor. Albert Biermann, Executive Vice President Performance Development and High Performance Vehicle Division und verantwortlicher Entwicklungschef für die neuen Hochleistungsmodelle von Hyundai, jubelte in Düsseldorf: „Mit dem i30 N haben wir ein Auto auf die Räder gestellt für diejenigen, die immer dann ein Grinsen im Gesicht haben, wenn sie ihr Auto in die nächste Kurve steuern und dem Sound des Motors lauschen. Deshalb bewerten wir die Leistungsfähigkeit auch nicht in Drehzahlen, sondern in Herzschlägen pro Minute.“

Das erste Hochleistungsmodell der Marke auf Basis der dritten Generation des kompakten i30 ist auf Fahrspaß getrimmt und richtet sich an diejenigen Autofahrer, die besonders hohe Anforderungen an die sportlichen und fahrdynamischen Fähigkeiten ihres Wagens haben. So bringt der von einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit bis zu 202 kW / 275 PS Leistung über die Vorderräder angetriebene Wagen alles mit, was für maximalen Spaß am Lenkrad sorgen soll. Ein Sportfahrwerk mit adaptiven Stoßdämpfern, eine Differenzialsperre mit begrenztem Schlupf und eine Launch Control tragen ihr Übriges dazu bei. Letzteres ist eine Form der Traktionskontrolle, die dazu dient, ein Fahrzeug durch einen technisch optimierten Startvorgang so schnell wie möglich zu beschleunigen. Kupplung und Schaltung werden dazu so gesteuert, dass beim Anfahren diejenige Drehzahl anliegt, die das Fahrzeug ohne durchdrehende Räder aus dem Stand am besten beschleunigt. Verkaufsstart soll im Spätherbst 2015 sein.

Was bei Hyundai zum Fahrzeug berichtet, das auch optisch durch eine verbesserte Aerodynamik, die tiefer gelegte Karosserie und einige andere sportliche Details wie ein Wolf im Schafspelz daherkommt, klingt fast wie die Quadratur des Kreises: „Die Serienversion des N-Premierenmodells basiert auf drei Kernanforderungen, die Hyundai als Ziel für die Entwicklung ausgegeben hat, und die ein Höchstmaß an Fahrspaß sicherstellen sollen: Kurvenverhalten, Rennstreckentauglichkeit und ausgewogene Leistungsfähigkeit auch im Alltag.“ Weiter heißt es: „Der 2.0 T-GDI-Motor ist gekoppelt mit einem Sechs-Gang-Getriebe mit kurzen Schaltwegen. Die Zwischengas-Funktion, zuschaltbar über einen Druckknopf im Lenkrad, erhöht beim Schalten automatisch das Drehzahlniveau des Motors und ermöglicht so schnellere Schaltwechsel. Ein weiteres besonderes Merkmal des Triebwerks ist der sonore Sound, an dem die Hyundai Techniker mit viel Akribie getüftelt haben.“ Das hört sich tatsächlich vielversprechend an.

Ob damit die i30-Familie komplett ist? Wohl kaum. Es fehlen immerhin noch Varianten mit alternativen Antrieben. (ampnet/hrr)

Zu den Hyundai Neuwagen

Hyundai i30 Kombi startet bei 18 450 Euro

ampnet – 19. Mai 2017. Im Juli 2017 kommt die Kombiversion des Hyundai i30 zu den deutschen Händlern. Das Kofferraumvolumen wuchs auf 602 Liter bis 1.650 Liter (bei umgeklappten Rücksitzlehnen) nach VDA-Messmethode. Der Verkaufspreis startet ab 18 450 Euro.

Je nach Ausstattungslinie stehen für den i30 Kombi diverse Sicherheits- und Komfortfeatures optional oder sogar serienmäßig zur Verfügung, die das Modell auf ein Ausstattungsniveau heben, das man sonst aus höheren Segmenten kennt. Dazu zählen unter anderem der autonome Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stoppfunktion, das schlüssellose Smart-Key-System, die kabellose Lademöglichkeit für Smartphones sowie deren Anbindung durch Android Auto und Apple Car-Play, das DAB+-Radio mit 5-Zoll- oder 8-Zoll-Touchscreen und die Rückfahrkamera sowie die neueste Navi-Generation mit sieben Jahre kostenlos nutzbaren Live-Services. (ampnet/nic)

Vorstellung Hyundai i30: Golf-Konkurrenz aus Korea mit deutschem Design

ampnet – 21. April 2017. Markus Schrick, Geschäftsführer Hyundai Motor Deutschland, bringt eines seiner Ziele gerne auf den Punkt. „Wir wollen eine echte Alternative zu Volkswagen bieten“, sagte er bei der Vorstellung der dritten Generation des Hyundai i30, einem Fünftürer-Kompaktwagen der Golf-Klasse. „Der beste i30, den wir je gebaut haben“, wie Schrick erläutert, soll „zum wichtigsten Modell der Marke“ werden – mit der Technik aus Südkorea, der Fabrikation in Tschechien und einem Design aus Deutschland. Ehrgeiz spiegelt auch ein Satz aus den Leitlinien wider: „Das mittel- bis langfristige Ziel ist kein geringeres als die Marktführerschaft in Sachen Qualität.“

War bislang das günstige Preis-Leistungsverhältnis wichtigster Grund für die Entscheidung, sich einen Hyundai zuzulegen, so ist inzwischen laut Markus Schrick ein neuer Kaufgrund auf Platz eins gerückt: „Für die Kunden spielt heutzutage das Design die wichtigste Rolle.“ Dass der neue Hyundai i30 auf diesem Feld in der Oberliga mitspielen kann, beweisen gleich zwei renommierte Design-Awards, die er kurz nach seiner Markteinführung zu Beginn des Jahres verliehen bekam: den iF Design Award 2017 und den Reddot Award 2017.

Tatsächlich punktet die dritte Generation des i30 mit einem eleganten und zugleich kraftvollem Auftritt. Dem dafür maßgeblichen, erst 27jährigen belgischen Designer Geoffrey Decembry gelang im europäischen Hyundai Designzentrum in Rüsselsheim eine schlanke, sportliche Silhouette mit einer verhältnismäßig langen Motorhaube und zurückversetzter A-Säule, was dem Fahrzeug ein dynamisches, aber auch zeitloses Erscheinungsbild verleihen soll. Peter Schreyer, Präsident und Chief Design Officer der Hyundai Motor Group, fasst das so zusammen: „Der neue Hyundai i30 steht für einen Neuanfang, auf den wir sehr stolz sind. In diesem Fahrzeug zeigt sich der ganze Enthusiasmus, mit dem unsere Designer an der Formgebung gearbeitet haben.“

Dass aber nicht nur die Designer, sondern auch die Ingenieure gute Arbeit geleistet haben, zeigen die inneren Werte der Karosserie: Das Raumangebot für Passagiere und Gepäck fiel dank gewachsenem Radstand und breiterer Spur gegenüber dem Vorgänger großzügiger aus. Die Sitze geben auch in flott gefahrenen Kurven den erforderlichen Seitenhalt, selbst größer gewachsene Passagiere kommen sich weder mit den Schultern in die Quere, noch müssen sie fürchten, dass ihre Frisur durch Kontakt mit dem Dachhimmel in Unordnung gerät. Daneben schindet die Funktionalität im Innenraum Eindruck. Michel Glenisson, als Creative Interior Design Manager dafür verantwortlich, erzählt: „Für uns war wichtig, dass sich Menschen, die zum ersten Mal im neuen i30 sitzen, auf Anhieb wohlfühlen und alle Funktionen intuitiv bedienen können. Deshalb haben wir viel Zeit damit verbracht, den richtigen Platz für alle Elemente zu finden.“

Das scheint ihm und seiner Crew gelungen zu sein. Der Fahrer findet sämtliche Schalter und Hebel zur Bedienung nach kurzer Eingewöhnungszeit dort, wo sie hingehören. Großzügige Fensterflächen erleichtern den Blick nach draußen, allerdings muss der Fahrer zunächst lernen, wo das Auto vorne anfängt und hinten aufhört. Hilfreich zum Rückwärts-Einparken erweist sich dabei die Rückfahrkamera, die in den beiden höchsten Ausstattungsvarianten Style und Premium zur Serienausstattung gehört.

Stichwort Ausstattung: Den i30 gibt es in fünf Einrichtungs- und sechs Motorvarianten (drei Diesel, drei Benziner). Bereits die Basisversion Pure bietet alles andere als ein ärmliches Inventar. Zur Sicherheit zum Beispiel tragen sechs Airbags, Spurhalte- und Aufmerksamkeitsassistent, Berganfahrhilfe oder Fernlichtassistent bei, um nur die wichtigsten zu nennen. Außerdem sorgen bei Pure eine Geschwindigkeitsregelanlage, elektrische Fensterheber vorne oder eine Klimaanlage für Komfort. Selbstverständlich sind auch Zentralverriegelung, Radio oder Alarmanlage. Das alles bieten auch die höheren Ausstattungsvarianten, aber jeweils mit besonderen Zugaben. Bei Select sind das etwa Nebelscheinwerfer und Bluetooth-Freisprechanlage, bei Trend Sitzheizung vorne oder Einparkhilfe hinten, bei Style dunkel getönte Scheiben ab B-Säule oder Rückfahrkamera und bei Premium autonomer Bremsassistent mit Frontkollisionswarner und Fußgängererkennung und LED-Tagfahrlicht.

Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung rundum, vorne an MacPherson-Federbeinen und hinten an einer Mehrlenkerarchitektur lässt Fahrfreude auch auf kurvenreichen Landstraßen nicht zu kurz kommen. Laut Hyundai sei das unter anderem ausgedehnten Testfahrten auf dem Nürburgring zu verdanken. Die Lenkung ermöglicht präzise Fahrmanöver ohne nennenswerten Aufwand, der Federungskomfort macht sich vor allem auf Langstreckenfahrten angenehm bemerkbar. Auf der Autobahn bleiben Motor-, Wind- und Abrollgeräusche so sehr zurückhaltend im Rahmen, das der Unterhaltung der Passagiere in Zimmerlautstärke nichts entgegensteht.

Das Motorenprogramm, mit dem der i30 des Jahrgangs 2017 an den Start geht, ist samt und sonder mit serienmäßiger Start-Stop-Automatik ausgerüstet. Erstmals kommt in dem Kompaktmodell ein neu entwickelter Vierzylinder mit der Bezeichnung 1.4 T-GDI zum Einsatz. Der Benzindirekteinspritzer mit 103 kW / 140 PS Leistung ist der große Bruder des Dreizylinder-Aggregats1.0 T-GDI, verfügt ebenfalls über Turbolader, Ladedruckventil und Hochdruck-Direkteinspritzung, die mit bis zu 200 bar arbeitet. Getrennte Kühlmittelkreisläufe für Motorblock und Zylinderkopf verkürzen die Kaltlaufphase und sollen für wirkungsvolle Schadstoffverminderung sorgen. Der Scavenging-Effekt, bei dem bei Teillast Ein-und Auslassventil gleichzeitig geöffnet werden, verbessert Drehmoment und Ansprechverhalten und verhindert das so genannte Turbo-Loch. Die Folgen dieser pfiffigen Lösungen: Mit 242 Newtonmetern ab 1500 Umdrehungen bietet das Triebwerk rund 50 Prozent mehr maximales Drehmoment als das 99 kW / 135 PS starke 1,6-Liter-Vorgänger-Aggregat. Zudem nahmen Verbrauch und CO2-Austoß laut Werk um rund acht Prozent ab.

Auf jeden Fall erwähnenswert ist zudem die Fünf-Jahres-Fahrzeuggarantie ohne Kilometerbegrenzung. Vorausgesetzt, der i30 wurde als Neuwagen bei einem deutschen Hyundai-Händler erworben. In diesem Fall kommt auch der Zweitbesitzer dieses Autos in den Genuss der langen Garantie, die sich darüber hinaus mit der Neuwagenanschlussgarantie bis zum achten Jahr verlängern lässt. Die Baugruppengarantie deckt Schäden sogar bis zum zehnten Jahr ab.

Trotz der zur Zeit in Mode gekommenen Diskussion um das Für und Wider des Dieselmotors sieht die Planung der südkoreanischen Dependance in Offenbach, was den Motorenmix angeht, so aus: Von den insgesamt 22 000 Einheiten, die Geschäftsführer Markus Schrick noch dieses Jahr verkaufen will, sollen 65 Prozent mit einem Benzin- und der Rest mit einen Dieselantrieb ausgestattet sein. Wenn die i30-Pallette in Kürze um den Kombi und im Herbst durch die Sportversion i30N vervollständigt wird, betrage der Limousinenanteil 65 Prozent, der des Kombi 35 Prozent.

Stückzahlmäßig besteht natürlich zwischen dem VW Golf und dem Hyundai i30 ein himmelweiter Unterschied. Doch der Anspruch, als eine Alternative zu Volkswagen ins Rennen zu gehen, ist gar nicht so weit hergeholt. (ampnet/hrr)