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Moses Pelham fährt Opel Insignia GSi

Moses Pelham ist künftig im Opel Insignia GSi unterwegs. Der Erfolgsproduzent, Autor, Rapper und Labelbetreiber hat als einer der ersten Besitzer das neue Topmodell der Marke übernommen. Mit der Sportlimousine aus Rüsselsheim sieht sich der Frankfurter Künstler auch in Einklang mit seinem musikalischen Credo, das seit Mitte der 1990er Jahre „Höha, schnella, weita“ lautet und auch Titel einer seiner Erfolgssingles ist.

Mit seiner „Herz“-Tour ist Moses Pelham ab Donnerstag wieder musikalisch auf Achse. Nach dem Auftakt in Dortmund folgen 13 weitere Konzerte, die zum Teil bereits ausverkauft sind. (ampnet/jri)

Opel legt beim Insignia Exclusive nach

Opel legt beim Insignia nach. Das in frei wählbarer Farbe konfigurierbare Topmodell Exclusive bekommt als Utlimate Exclusive ab sofort weitere zusätzliche Ausstattungsdetails. Dazu gehören der adaptive Geschwindigkeitsregler mit automatischer Gefahrenbremsung, der Verkehrsschildassistent, Head-up-Display und das schlüssellose Schließsystem „Keyless Open“.

Den Komfort erhöhen AGR-zertifizierte Ergonomiesitze in Leder Siena für Fahrer und Beifahrer, Sitzheizung vorne und auf den beiden äußeren Fondplätzen sowie die Möglichkeit des kabellosen Smartphone-Aufladens. Für den Hörgenuss ist serienmäßig der digitale Radioempfang DAB+ in Verbindung mit dem hochwertigen Bose-Sound-System an Bord. In der neuen Top-Ausstattung ist der Opel Insignia Ultimate Exclusive ab 39 990 Euro bestellbar. (ampnet/jri)

Opel öffnet Bestellbücher für den Insignia Country Tourer

ampnet – 28. Juni 2017. Auf der diesjährigen Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt (12. bis 24. September) feiert der neue Opel Insignia Country Tourer seine Weltpremiere und wird bereits kurz darauf bei den Händlern stehen. Die Bestellbücher werden aber bereits jetzt geöffnet. Das Modell mit optionalem Allradantrieb inklusive Torque Vectoring startet zum Einstiegspreis von 34 885 Euro.

Zur serienmäßigen Ausstattung zählen das Flexride-Fahrwerk, der Berg-Anfahr-Assistent, die Frontkamera inklusive Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung und automatischer City-Gefahrenbremsung, Spurhalteassistent mit automatischer Lenkkorrektur sowie Abstandsanzeige, der Fernlichtassistent und automatisches Abblendlicht mit Tunnelerkennung. Mit an Bord sind unter anderem das Smartphone-kompatible Radio R 4.0 Intelli-Link und der Online- und Service-Assistent Opel Onstar.

Zeitgleich mit dem Country Tourer geht auch das für Insignia Grand Sport und Sports Tourer erhältliche Exclusive-Konzept an den Start. Mit dem Individualisierungs-Programm können Insignia-Fahrer Farbe bekennen. Im ersten Schritt stehen 15 über das bisherige Portfolio hinausgehende Farbtöne zur Wahl. Später sollen auch die Farben des Lieblingslippenstift, der Augen der Tochter oder ein Foto vom dunklen Blau des Abendhimmels als Muster für eine entsprechende Lackierung dienen können.

Die „High Gloss-Black-Ausstattung“ sorgt beim Exclusive-Modell für eine hochglanzschwarze Opel-Grillspange, ebensolche Fensterzierleisten, Außenspiegel und mehr. Schon in Kürze wird das Programm außerdem um eine noch größere Auswahl an Ledergarnituren und Dekorelementen erweitert. Darüber hinaus verfügt jeder Insignia, der als Exclusive bestellt wird, über ein serienmäßiges Plus an Ausstattungsfeatures, wie das Navi 900 Intelli-Link mit Acht-Zoll-Farbtouchscreen, die Solar Protect-Wärmeschutzverglasung und das Intelli-Lux-LED-Matrix-Licht. So ausgerüstet ist beispielsweise der Insignia Country Tourer als Exclusive-Modell ab 35 885 Euro bestellbar. (ampnet/jri)

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Vorstellung Opel Insignia Sports Tourer

ampnet – 21. Juni 2017. Die Limousine war nur der Appetitanreger, jetzt folgt das Volumenmodell. Nach dem Insignia Grand Sport rollt Opel am 24. Juni die Kombi-Version Sports Tourer zum Händler. „Ein echtes Flaggschiff“, sagt Marketing- und Vertriebsdirektor Jürgen Keller. Wobei Straßenkreuzer die passendere Bezeichnung wäre. Auf knapp fünf Meter macht der Wagen eine ebenso stattliche wie elegante Figur. Schöner ließen sich in der Mittelklasse Surfbretter und Zweimeter-Regale selten transportieren.

Länge läuft immer, müssen sich die Designer gedacht haben, als sie den neuen Insignia Sports Tourer gleich mal um acht Zentimeter auf 4,99 Meter streckten. Damit übertrifft die zweite Generation seine direkten Konkurrenten VW Passat Variant (4,78 Meter) und Ford Mondeo Turnier (4,87 Meter) ebenso wie die noch eine halbe Klasse höher positionierten Premium-Pendants BMW 5er Touring (4,94 Meter) und Audi A6 Avant (4,98 Meter). Auch die Achsen rutschen um neun Zentimeter auf nun 2,83 Meter auseinander. Die neuen Dimensionen räumen natürlich reichlich Platz für Mensch und Material ein. Mit maximal 1665 Liter lässt sich der Raum hinter den Vordersitzen nun füllen. Das sind über 130 Liter mehr als beim Vorgänger, wenn auch nicht ganz so viel wie beim Passat oder Audi.

Dafür zeigt der Kombi den Komfort und die Funktionalität der Oberklasse. So lassen sich auf Wunsch die Rücksitzlehnen vom Heck aus mit einem Hebelzug zu einer ebenen Fläche mit zwei Meter Ladelänge nach vorne klappen. Und für 455 Euro extra öffnet und schließt die Kofferraumklappe auch per Fußkick unter den hinteren Stoßfänger. Clever: Damit man mit dem Fuß nicht sinnlos unterm Heck herumstochert, zeigt ein auf den Boden projiziertes Symbol den richtigen Kick-Bereich an. Selbstverständlich lässt sich die Ladeluke auch per Schalter auf der Fahrerseite, Taste am Heck oder Schlüsselfernbedienung öffnen. Aber auch die Passagiere in der zweiten Reihe dürfen sich über mehr Bewegungsfreiheit freuen. Knie-, Kopf- und Schulterfreiheit wurden um einige Zentimeter vergrößert. Und darüber spannt sich exklusiv für den Insignia Sports Tourer ein Panorama-Sonnendach. Erstmals lassen sich außerdem die beiden äußeren Fondsitze beheizen.

Der beste Platz ist und bleibt aber natürlich vorne links. Wie üblich wurden Interieur und Instrumente weitestgehend von der Limousine übernommen. Dazu gehören ein vollwertiges Head-up-Display (995 Euro) ebenso wie das Intelli-Link-Infotainmentsystem mit Touchscreen, Smartphone-Anbindung und/oder Navigation, der Online- und Service-Assistent Onstar inklusive WLAN-Hotspot sowie den rückenschonenden AGR-Sitzen mit Massage-, Memory- und Belüftungsfunktion. Kostet natürlich wie in der Oberklasse alles extra oder ist nur in den Top-Ausstattungen zu bekommen, aber immerhin gibt es diese Luxusfeatures überhaupt. Was Opel-Kunden durchaus zu schätzen wissen, orderten doch laut Albrecht Schäfer vom Produkt-Marketing „schon beim Vorgänger 64 Prozent die höchsten Ausstattungsversionen“. Erstmals im Insignia-Kombi eingesetzt wird die nächste Ausbaustufe der LED-Matrix-Scheinwerfer, die nun mit je 16 LED-Segmenten bestückt sind. Damit lässt sich sowohl der entgegen kommende Verkehr noch präziser und schneller ausblenden als auch die Lichtstärke bei Kurvenfahrten erhöhen. Dazu kommt ein Fernlichtstrahl, der die Lichtweite auf bis zu 400 Meter verlängert. Und auch das Assistenzsystem-Arsenal übernimmt der Kombi von der Limousine. Schon in der Basisversion sind neben den gesetzlich vorgeschriebenen ESP, Reifendruckkontrolle und LED-Tagfahrlicht sechs Airbags, ein Kollisionswarner mit Fußgängererkennung und Notbremse, Spur- und Spurhalte-Assistent sowie eine Berganfahrhilfe serienmäßig an Bord. Als Einzeloption oder im Paket kommen dazu Abstandsradar inklusive Staufunktion (Automatikgetriebe), Verkehrsschilderkennung, Park-Pilot oder eine Rückfahrkamera. Zumindest die 390 Euro für Letztere ist bei der unübersichtlichen Länge des Opel-Laders gut investiertes Geld. Wer im laufenden Stadtbetrieb die Fünf-Meter-Karosse rückwärts in eine Parklücke bugsieren will, braucht jeden Zentimeter zum Rangieren.

Viel besser läuft es da in der Vorwärtsbewegung. Bis zu 200 Kilogramm Gewicht konnten die Opel-Entwickler der zweiten Insignia Sports Tourer-Generation abtrainieren. Zwar wiegt der Kombi damit immer noch mindesten 1487 Kilogramm, doch damit werden die Motoren spielend fertig. Wie im Insignia Grand Sport gibt es drei Vierzylinder-Benziner mit 140 PS, 165 PS und 260 PS sowie drei Diesel mit 110 PS, 136 PS und 170 PS. Beim Vorgänger war der große Selbstzünder mit 50 Prozent der absolute Bestseller. Und tatsächlich zeigt das bärenstarke Zweiliter-Aggregat eine souveräne Laufkultur und wuppt mit 400 Nm Drehmoment den Kombi in schnellen 8,9 Sekunden auf Tempo 100. Nach dem Diesel-Desaster dürfte das Pendel jedoch stärker in Richtung Benziner ausschlagen – was aber auch keine schlechte Wahl wäre. Schon der kleine 1,5-Liter-Turbo mit 165 PS lässt den Sports Tourer schnell und leichtfüßig durch die Spuren wedeln. Vor allem mit dem dreistufig einstellbaren Flex-Ride-Fahrwerk, das im Sportmodus Größe und Gewicht der Karosse vergessen lässt. Am besten gelingt das natürlich im Zweiliter-Turbo-Topmodell mit 260 PS, das stets nur mit Allradantrieb sowie schnell und seidenweich schaltender Acht-Stufen-Automatik angeboten wird. Das Vergnügen gibt es allerdings auch nicht unter 42 500 Euro.

Es geht aber auch deutlich günstiger. Die Preisliste beginnt, mit jeweils 1000 Euro Aufschlag zur Limousine, ab 26 940 Euro für den 140-PS-Turbobenziner in der Selection-Ausstattung. Neben den erwähnten Sicherheitssystemen immerhin inklusive Klimaanlage, Audiosystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen, USB- und Bluetooth-Schnittstelle sowie schlüssellosem Starterknopf. Zu empfehlen ist die Version Edition (ab 28 535 Euro), ab Werk mit Opel Onstar-Service und Smartphone-Anbindung oder Dynamic (ab 30 995 Euro) mit AGR-Sitzen und 8-Zoll-Touchscreen. Matrix-Scheinwerfer, 2-Zonen-Klimaautomatik und Navigation gibt es jedoch erst in den Topversionen Innovation (ab 32 530 Euro) und Exclusive (ab 36 145 Euro). Die Diesel starten ab 28 625 Euro, der empfehlenswerte 170-PS-Selbstzünder kostet mit der Grundausstattung 30 865 Euro. (ampnet/fw)

IAA 2017: Opel Insignia Country Tourer für raue Zeiten

ampnet – 5. April 2017. Zum Opel Insignia Grand Sport und zum Opel Insignia Sports Tourer wird Opel zur IAA im September (14. – 24. September 2017) auch einen raueren Gesellen für harte Zeiten und schlechte Wegstrecken präsentieren: den Opel Insignia Country Tourer. Mit Allradantrieb und Offroad-Look soll er als die Spitzenvariante der Flaggschiff-Baureihe Insignia antreten. Wie seine „Brüder“ ist auch der Country Tourer geräumiger und dennoch leichter als ihre Vorgänger, aber mit einem ganz eigenen Charme.

Für den Vortrieb sorgt beim Opel Insignia Country Tourer ein breites Portfolio an Antrieben. Außerdem im Programm: die neue Acht-Stufen-Automatik. Der Lust, auch einmal abseits asphaltierter Straßen unterwegs zu sein, kommen neben 20 Millimeter mehr Bodenfreiheit auch der Allradantrieb mit Torque Vectoring. Anstelle eines konventionellen offenen Hinterachsdifferenzials, das Drehmoment zu gleichen Teilen an die Räder leitet, verfügt der über zwei elektrisch gesteuerte Lamellen-Kupplungen, die eine individuellere Kraftübertragung an jedes Rad sicherstellen. Um der Untersteuertendenz in engen, schnell angegangenen Biegungen zu begegnen, leitet das System je nach Gasbefehl und Lenkeinschlag mehr Drehmoment an das kurvenäußere Hinterrad. So stabilisiert sich das Fahrzeug, zudem lenkt der Insignia präziser in die Kurve ein und reagiert direkter auf Fahrbefehle.

Die Basis für optimales Fahrverhalten bildet das weiterentwickelte Flex-Ride-Fahrwerk. Es passt Stoßdämpfer, Lenkung, Gaspedalkennlinie und Schaltpunkte (bei Automatik) eigenständig oder anhand der vom Fahrer wählbaren Modi „Standard“, „Sport“ und „Tour“ an die jeweilige Situation an. Die neue zentrale „Drive Mode Control“-Software ist das Herz des adaptiven Fahrwerks. Sie wertet permanent alle Sensoren sowie Einstellungen aus und erkennt den individuellen Fahrstil.

Mit seinem raueren, besonderen Charme markiert der Country Tourer in der Insignia-Baureihe die Spitze. Das unterstreicht sein robuster Auftritt. Blickt man ins Gesicht des Country Tourers, wirkt es entschlossener als beim Sports Tourer-Pendant. Der große Grill und die schmalen Frontscheinwerfer strecken den Country Tourer optisch in die Breite. Der silbern glänzende Unterfahrschutz „erdet“ das Auto und verleiht ihm einen festen Stand. Die im gesamten unteren Fahrzeugbereich und um die Radhäuser verlaufende schwarze Schutzverkleidung betont den robusten Charakter. Den Abenteurer-Look nimmt auch das Heck auf: Hier lassen ein silberfarbener Unterfahrschutz und die beiden Endrohre den Wagen tiefer und breiter erscheinen.

Auch der Country Tourer geht mit dem Individualisierungs-Programm Opel Exclusive an den Start. Über die im regulären Programm angebotenen Lackierungen hinaus können Kunden aus weiteren 15 Farben wählen. Darüber hinaus sind die Experten von Opel Exclusive in der Lage, so gut wie jede erdenkliche Lacknuance ganz individuell gemäß Bildvorlage zu komponieren. Außerdem stehen mit exklusiven Felgendesigns und Lederinterieur-Optionen weitere Personalisierungsmöglichkeiten bereit.

Beim Alltagshelden Insignia Country Tourer funktioniert die Heckklappe in Kombination mit dem Schließ- und Startsystem „Keyless Open“ per Fußkick unter die Stoßstange. Um das Gepäckabteil zu vergrößern, lässt sich die zweite Sitzreihe per Tastendruck vom Kofferraum aus dreifach im Verhältnis 40:20:40 umklappen. So wächst das Ladevolumen auf bis zu 1665 Liter – über 130 Liter mehr als beim Vorgänger. Die serienmäßige Dachreling unterstreicht nicht nur optisch den Abenteurer-Look. Sie schultert bis zu 100 Kilogramm Dachlast.

Aufgrund des um 92 Millimeter gewachsenen Radstandes genießen Fahrer und besonders die Passagiere im Fond spürbar mehr Platz als beim Vorgänger. Zum Wohlfühl-Ambiente tragen neben dem auf den Fahrer ausgerichteten Cockpit die von der Aktion Gesunder Rücken zertifizierten Premium-Ergonomie-Frontsitze sowie die ebenfalls beheizbaren äußeren Fondsitze bei.

An Assistenzsysteme sind an Bord: die zweite Generation des adaptiven Intelli-Lux-LED-Matrix-Lichts, das nun mit 32 LED-Segmenten die diversen Fernlichtfunktionen übernimmt und über eine aktive Kurvenlichtfunktion sowie einen integrierten LED-Fernlicht-Strahl mit bis zu 400 Meter Lichtweite verfügt. Zu den weiteren Neuerungen zählen Systeme wie das Head-Up-Display, die 360-Grad-Rundum-Kamera, der adaptive Geschwindigkeitsregler ACC (Adaptive Cruise Control) mit automatischer Gefahrenbremsung, der aktive Spurhalte-Assistent mit automatischer Lenkkorrektur und der Rückfahr-Assistent.

Für Vernetzung ist mit der jüngsten Apple Car-Play und Android Auto kompatiblen Generation von Intelli-Link-Systemen gesorgt. Was diese Verbindung mit dem Internet nicht schafft, erreicht das Online- und Service-Assistent Opel On Star mit seinen zahlreichen Diensten von der automatischen Unfallhilfe bis zum Diebstahl-Notfallservice. Neu im On-Star-Portfolio sind der Booking-Service, bei dem ein Mitarbeiter Hotelzimmer für die Insignia-Passagiere reserviert. Auch bei der Parkplatzsuche hilft der On-Star-Mitarbeiter. (ampnet/Sm)

Vorstellung Opel Insignia Grand Sport: Premium ist mehr als ein Wort

ampnet – 22. März 2017. Eigentlich hatte Opel sich schon vor längerer Zeit von Oberklasse-Limousinen verabschiedet. Doch der neue Insignia Grand Sport ist nur wenige Millimeter kürzer als der alte Diplomat, das seinerzeit mit V8-Motor und veritablem Luxus verwöhnte. Entsprechend selbstbewusst gibt sich Opel bei der Vorstellung des neuen Flaggschiffs aus Rüsselsheim.

Auch wenn die Marke mit dem Blitz als chronisch notleidend gilt und von General Motors zum französischen Staatskonzern PSA abgeschoben wird, ist die Qualität ihrer Autos in Europa unbestritten. Der Insignia der ersten Generation kam sogar zu weltweiten Ruhm, denn als Chevrolet Malibu reüssierte er in den USA, als Buick Regal in China und als Holden Commodore in Australien. Allein in Europa wurde er rund 940 000-mal verkauft.

Diesen Erfolg im Blick soll der neue Insignia wieder für Furore sorgen. Zunächst als Fließheck-Limousine zur Markteinführung am 24. Juni, dann als Kombi namens Sports Tourer, der zuletzt den Großteil der Verkäufe ausmachte. Zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren in sieben Leistungsstufen zwischen 81 kW / 110 PS und 191 kW / 260 PS stehen für den Antrieb bereit. Von einer 6-Gang-Handschaltung bis zu einer Acht-Gang-Automatik reichen die Getriebe-Variationen. Und bisher ist nicht dementiert worden, dass die sportlich orientierten Kunden sich auf ein OPC-Modell mit weit über 221 kW / 300 PS freuen können. Der günstigste Insignia wird für 25 940 Euro bei den Händlern stehen.

Laut Chef-Designer Stefan Arndt hat sich sein Team beim Styling des neuen Flaggschiffs von der Formensprache des Monza Concept inspirieren lassen, der 2013 auf der IAA in Frankfurt gezeigt wurde. Zu ausladenden Flügeltüren wie beim Showcar hat es nicht natürlich gereicht, aber die Fronpartie, ein längerer Radstand (+92 Millimeter) und kürzere Überhänge vermitteln einen athletischen Auftritt. Ein elegant geschwungenes Armaturenbrett, eine leicht angehobene Mittelkonsole und das neue Head-up-Display (für 955 Euro Aufpreis) sind die Hingucker im Innenraum.

„Obere Mittelklasse“ lautet das Zielsegment, das Maß von knapp 4,90 Metern würde auch für eine Konkurrenz zu den Business-Limousinen vom Schlage eines 5er-BMW oder Audi A6 reichen. Aber das Wort „Premium“ verwenden die Präsentatoren nur, wenn zum Beispiel Marketing-Manager Albrecht Schäfer davon spricht, dass man deren Hersteller „ein bisschen ärgern und herausfordern“ wolle. Weniger zimperlich ist Designer Arndt, der sie „ordentlich in den Hintern treten“ will.

Ob das mit einem 150-PS-Benziner klappt, wie ihn das Basismodell antreibt, muss sich erweisen. Der Insignia ist laut Opel gegenüber dem Vorgänger um bis zu 175 Kilogramm leichter geworden, so dass die Fahreindrücke mit dem Handschalter ganz passabel ausfallen. Lediglich im niederen Drehzahlbereich kommt etwas Müdigkeit auf, denn der Turbo braucht doch 2000 Umdrehungen, um sein volles Drehmoment von 250 Newtonmetern zu entfalten. Wird er etwas fordernder und mit häufigen Gangwechseln im Taunus durch die Kehren gescheucht, kann der Verbrauch sich gen neun Liter schrauben. Vorgesehen sind laut Prüfustand minimal 5,9 Liter auf 100 Kilometer.

Das Fahrwerk ist von bekannter Güte, Unebenheiten werden sauber weggebügelt, nur in scharfen Kurven kommt so etwas wie Seitenneigung auf. Die Lenkung gibt gute Rückmeldung und leidet nicht unter Präzisionsdefiziten, auch wenn die Servounterstützung erheblich ist. Wer es gern etwas dynamischer hat, greift lieber gleich zum Top-Motor, der nicht nur 191 kW / 260 PS generiert, sondern sie auch 400 Newtonmetern an beide Achsen schafft. Der Allradantrieb ist serienmäßig und mit so genanntem Torque Vectoring ausgestattet, das Drehzahlunterschiede zwischen einzelnen Rädern für mehr Fahrstabilität ausnutzt. Da stört es nicht, dass sogar etwas mehr Drehzahl (2500 U/min) für vollen Schub gebraucht wird, denn unter kerniger Klangkulisse geht es zügig vorwärts.

Auf 400 Newtonmeter Durchzugskraft können auch die Fahrer des Zwei-Liter-Diesels zurückgreifen, der sie schon ab 1750 Umdrehungen bereit stellt. Die Leistung von 125 kW / 170 PS deutet darauf hin, dass die Möglichkeiten dieses Selbstzünders im Hinblick auf einen effizienzorientierten Betrieb (nach EU-Norm 5,2 Liter je 100 km) nicht voll ausgeschöpft wurden Diesel dürfte die bevorzugte Motorisierung für den Sports Tourer darstellen, der zuletzt rund 80 Prozent der bestellten Insignia ausmachte.

Die von dem japanischen Ausrüster Aisin zugelieferte, sehr kompakte Acht-Gang-Automatik ist dem Zwei-Liter-Turbobenziner vorbehalten. Wer im Diesel keine Lust auf manuelle Gangwechsel hat, muss sich mit einer Sechs-Gang-Automatik begnügen. Premium nicht sein wollen, aber den Vergleich damit nicht scheuen, heißt für den Opel Insignia, bei Konnektivität und Assistenzsystemen auf dem aktuellen Stand zu sein.

Das Matrix-Licht der Hauptscheinwerfer hat nun 32 LED-Elemente (statt bisher 16) ist bei der Ausstattungslinie Innovation Serie, kostet aber für alle anderen Ausführungen 1590 Euro. Spurhalte- und Einpark-Assistent sind lieferbar, das Head-up-Display projiziert direkt in die Frontscheibe und kommt ohne zusätzlichen Spiegel aus. 360-Grad-Kamera und Rückfahr-Assistent geben Sicherheit, das Onstar-System wurde um einen Concierge-Service (zum Beispiel für Hotelbuchungen) und eine Parkplatz-Suchfunktion ergänzt.

Für den Top-Benziner sind mindestens 41 500 Euro fällig, für den stärksten Diesel 35 455 Euro. Als Sports Tourer kostet der Insignia jeweils 1000 Euro mehr. Ein neu aufgelegtes Individualisierungs-Programm namens Exclusive soll auch ausgefallene Kundenwünsche erfüllen. (ampnet/afb)

Daten Opel Insignia Grand Sport 2.0 DIT 4×4

Länge x Breite x Höhe (m): 4,90 x 1,86 x 1,46
Radstand (m): 2,83
Motor: R4-Turbo-Benziner, Direkteinspritzung, 1998 ccm
Leistung: 191 kW / 260 PS
Max. Drehmoment: 400 Nm bei 2500 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Beschleunigung 0–100 km/h: 7,3 Sekunden
ECE-Durchschnittsverbrauch: 8,6 Liter
Emissionen: 197 g/km
Leergewicht/Zuladung: 1649 kg / 596 kg
Kofferraumvolumen: 490–1450 Liter
Basispreis 43 035 Euro