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Skoda Octavia mit mehr Platz und Komfort und Laura an Bord

Skoda bringt in Kürze die vierte Generation des Octavia auf den Markt, vor der Limousine zunächst Ende des Monats den Kombi. Mit einer Länge von 4,69 Metern wird der Bestseller der Marke fast zwei Zentimeter länger, der Combi sogar 2,2 Zentimeter. In der Breite legt das Modell um anderthalb Zentimeter zu. Damit wächst der größte Kofferraum im Segment nochmals um zehn Liter auf 600 Liter bzw. um 30 Liter auf 640 Liter beim Combi. Sämtliche Scheinwerfer und Leuchten sind in LED-Technik ausgeführt. Im umgestalteten Innenraum finden sich ein neues Zwei-Speichen-Lenkrad sowie eine neu konzipierte Instrumententafel in verschiedenen Ebenen und mit einem großen, freistehenden Zentraldisplay. Erstmals wird es optional zertifizierte Ergonomiesitze, ein Head-up-Display und eine Drei-Zonen-Klimaautomatik geben.

Der Octavia nutzt als erstes Fahrzeug der Marke die Shift-by-Wire-Technologie für die Bedienung des Doppelkupplungsgetriebes. Sie überträgt die Fahrstufenauswahl des Fahrers elektronisch an das Getriebe. Den Wählhebel ersetzt in der Mittelkonsole ein neues Bedienmodul mit einer kleinen Wippe für die Auswahl der Fahrstufen sowie einer Taste für den Parkmodus. Die Motorenpalette umfasst neun verschiedene Antriebe vom 1,0-Liter-Benziner mit 110 PS (81 kW) über einen 2,0-Liter-Diesel in zwei Leistungsstufen bis hin zum Plug-in-Hybrid RS iV mit 245 PS (180 kW) Systemleistung. Mit dabei sind auch zwei Mildhybride mit elektrischer Boost- und Segelfunktion sowie eine Erdgasvariante.

Die Sicherheitssysteme werden um Ausweich- und Abbiegeassistent, Ausstiegswarner und lokale Gefahrenwarnung erweitert. Das Area-View-System, der Spurwechsel- und adaptive Spurhalteassistent sowie der vorausschauende adaptive Abstandsassistent bilden zusammen mit der verbesserten Verkehrszeichenerkennung und dem Stauassistenten den „Travel Assist“. Für den Octavia werden vier Infotainmentsysteme mit Bildschirmdiagonalen von 8,25 bis zehn Zoll angeboten. Sie lassen sich teilweise per Gesten- oder Sprachsteuerung über Skodas Digitalassistentin Laura betätigen. Über eine integrierte SIM-Karte ist das Fahrzeug immer online.

Neu im Reigen der „Simply Clever“-Ideen ist der Komforteinfüllstutzen, der bei Dieselfahrzeugen das Nachtanken von Adblue auch mit Lkw-Zapfpistolen ermöglicht. Ebenfalls Premiere haben zwei Ablagetaschen für Smartphones an den Rückenlehnen der Vordersitze sowie das optionale „Schlafpaket“ für den Combi. Der Basispreis für die bereits bestellbaren Modelle beginnt bei 21.590 Euro, der Combi ist 700 Euro teurer. (ampnet/jri)

Den Skoda Kamiq gibt’s zum Jubiläum mit Preisvorteil

Skoda wird 125 Jahre alt und feiert dies mit der „Drive 125“-Edition. So ist jetzt der Kamiq Drive 125 bestellbar. Er bietet zu Preisen ab 22.390 Euro einen Preisvorteil von 1359 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell, in Verbindung mit dem optionalen Business-Paket sind es noch einmal 380 Euro mehr.

Das Jubiläumsmodell vereint viele beliebte Komfort- und Ausstattungsmerkmale von der Zwei-Zonen-Klimaanlage über beheizbare Vordersitze bis hin zu getönten hinteren Scheiben und Leichtmetallfelgen in 16 Zoll. Dazu kommen Dekorelemente in Silber und Schwarz (innen) sowie in Grau (außen). Das DAB+-Infotainmentsystem Bolero mit Acht-Zoll-Touchdisplay ist Standard, das 9,2-Zoll-Display und das digitale Cockpit Teil des Business-Pakets Amundsen inklusive Sprachsteuerung. Der Skoda Kamiq Drive 125 bietet zusätzlich zur zweijährigen Hersteller- die dreijährige Anschlussgarantie mit einer Laufleistung bis zu 50.000 Kilometern und einen Zeitraum von maximal fünf Jahren.

Käufer des Sondermodells können zwischen drei Benzinern, einem Diesel und einem Erdgasmotor sowie Schalt- und Doppelkupplungsgetriebe wählen. (ampnet/jri)

Der Octavia RS wird elektrisch angeschoben

Skoda bietet erstmals ein RS-Modell mit einem Plug-in-Hybridantrieb an. Beim neuen Octavia RS iV leisten ein 1,4-TSI-Benziner und ein 85-kW-Elektromotor eine Systemleistung von 245 PS. Der tschechische Automobilhersteller wird den neuen Octavia in diesem Jahr in drei weiteren elektrifizierten Versionen anbieten. Der Octavia iV verfügt über einen Plug-in-Hybridantrieb mit 204 PS Systemleistung und ist in den Ausstattungslinien Ambition und Style erhältlich. Zwei e-Tec-Varianten mit 110 PS und 150 PS nutzen Mild-Hybrid-Technologie.

Das maximale Drehmoment von 400 Newtonmetern (Nm) wird beim Octavia RS über ein Sechs-Gang-DSG an die Vorderräder übertragen. Die unmittelbar zur Verfügung stehenden 330 Newtonmeter des Elektromotors sorgen für ein kraftvolles Anfahren. Der Octavia RS beschleunigt in 7,3 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Für ein dynamisches Fahrverhalten sollen eine serienmäßige Progressivlenkung und eine dynamische Abstimmung des Sportfahrwerks sorgen.

Der Octavia RS verfügt serienmäßig über spezifische LED-Nebelscheinwerfer und schwarze 18-Zoll-Leichtmetallräder, die Bremssättel sind in Rot lackiert. Auf Wunsch sind Leichtmetallräder in 19 Zoll erhältlich. In sportlichem Schwarz gehalten sind der Skoda-Grill, die Lufteinlässe, ein Diffusor an der Frontschürze, Aeroflaps, der Diffusor an der hinteren Schürze und die Fensterrahmen. Die Limousine trägt einen schwarzen RS-Heckspoiler; beim Kombi ist der Dachspoiler in Wagenfarbe ausgeführt.

Das dreispeichige Leder-Multifunktions-Sportlenkrad trägt ein RS-Logo und verfügt über Schaltwippen für die Bedienung des DSG. Die vorderen Sportsitze sind mit schwarzem Stoff bezogen oder bieten optional als Ergo-Sitz einen Bezug aus Alcantara und Leder sowie eine Sitztiefenverstellung. Die Sitze tragen ein RS-Logo und farbige Ziernähte in Rot oder Silbergrau, die sich auch am Lederlenkrad, an den Armlehnen und an der mit Alcantara bezogenen Instrumententafel wiederfinden.

Im Octavia iV stellen der 1,4-TSI-Benziner und der 85-kW-Elektromotor eine Systemleistung von 204 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Nm bereit. Die Plug-in-Hybridvariante ermöglicht eine elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern im WLTP-Zyklus und ist mit einem Sechs-Gang-DSG ausgerüstet, das über Shift-by-Wire bedient wird.

Die Lithiumionen-Hochspannungsbatterie der beiden iV-Modelle mit einer Zellkapazität von 37 Ah und einem Energieinhalt von 13 kWh lässt sich an einer haushaltsüblichen Steckdose oder einer Wallbox aufladen. Der Ladeanschluss verbirgt sich im vorderen Kotflügel auf der Fahrerseite. Eine reguläre 12-V-Batterie befindet sich im Kofferraum, der bei der Limousine ein Volumen von 450 Litern, beim Octavia iV Kombi von 490 Litern bietet. Der Benzintank fasst mit 40 Litern fünf Liter weniger als bei den Octavia-Modellen mit reinen Verbrennungsmotoren.

Eine Premiere bei Skoda sind die beiden e-Tec-Varianten des Octavia, die über Mild-Hybrid-Technologie verfügen. In Kombination mit dem Sieben-Gang-DSG kommen beim Dreizylinder 1,0 TSI mit 110 PS und dem Vierzylinder 1,5 TSI mit 150 PS jeweils ein 48-V-Riemen-Startergenerator und eine unter dem Beifahrersitz platzierte 48-V-Lithium-Ionen-Batterie mit einem Energieinhalt von 0,6 kWh zum Einsatz. Beide Modelle kennzeichnet eine spezifische e-Tec-Plakette an der Heckklappe.

Eine Bremsenergierückgewinnung wird genutzt, um den Verbrennungsmotor mit einem elektrischen Schub von bis zu 50 Nm zu unterstützen oder ihn je nach Fahrsituation komplett abzuschalten. Sobald wieder Motorleistung abgerufen wird, startet der Motor innerhalb von Sekundenbruchteilen neu. Auch die Start-Stopp-Funktion soll vom Riemen-Startergenerator schneller und komfortabler umgesetzt werden. Die 48-V-Batterie ist mithilfe eines Gleichspannungswandlers in der Lage, die reguläre 12-V-Batterie aufzuladen. Insgesamt soll die Mild-Hybrid-Technologie der beiden Skoda-e-Tec-Motoren für eine Benzineinsparung von bis zu 0,4 Liter auf 100 Kilometer sorgen. (ampnet/deg)

Skoda nennt sein erstes Elektro-SUV Enyaq

Nach dem Citigo iV wird Skoda als zweites reines Elektroauto ein SUV auf den Markt bringen. Sein Name: Enyaq. Der erste Buchstabe steht für die Elektromobilität und mit dem letzten reiht sich das Modell in die Typenbezeichnungen für die übrigen SUVs der Marke ein. Der Enyaq soll noch im Laufe des Jahres vorgestellt werden.

Der Modellname leitet sich vom irischen Wort „Enya“ ab und bedeutet „Quelle des Lebens“, erläutert Skoda. Enya selbst stammt vom ursprünglichen irischen Wort „Eithne“ ab, das für „Essenz“, „Geist“ oder „Prinzip“ steht. (ampnet/jri)

Skoda Scala und Kamiq alternativ mit Erdgasmotor

Trotz der Käuferzurückhaltung gegenüber diesem alternativen Antrieb, bringt Skoda den Scala und den Kamiq nun als Erdgasmodell G-Tec. Der Drei-Zylinder-Turbomotor leistet 90 PS (66 kW) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 160 Newtonmetern. Die Kraftübertragung erfolgt über eine Sechs-Gang-Schaltung. Im reinen CNG-Betrieb (Compressed Natural Gas) haben die Fahrzeuge eine Reichweite von bis zu 410 Kilometern, weitere 220 Kilometer kommen durch den neun Liter großen Benzintank als Reserve dazu. Erdgas senkt den CO2-Ausstoß um rund 25 Prozent, zudem fallen deutlich weniger Stickoxide (NOx) und keine Rußpartikel an.

Die unterflurig eingebauten drei Erdgastanks haben eine Kapazität von 13,8 Kilogramm. Das Kofferraumvolumen sinkt dadurch beim Scala auf 339 Liter (Bestwert gegenüber anderen CNG-Autos im Segment) und beim Kamiq auf 278 Liter. Das maximale Volumen bei umgeklappter Rücksitzbank beträgt 1282 Liter bzw. 1273 Liter.

Skoda bietet den Scala 1,0 G-Tec und den Kamiq 1,0 G-Tec in Verbindung mit den Ausstattungslinien Ambition und Style sowie den Scala auch als Sondermodell Drive 125 an. Die Preise beginnen bei 21.950 Euro (Scala) und 22.500 Euro (Kamiq). (ampnet/jri)

Der Skoda Octavia startet als Limousine bei 21.590 Euro

Der neue Skoda Octavia wird ab 21.590 Euro verfügbar sein, der Kombi wird bei 22.290 Euro starten. Diese Preise gelten für die Ausstattungslinie Active mit dem Benziner 1,0 TSI 110 PS (81 kW), die beide ab Jahresmitte erhältlich sein werden. Schon jetzt ist der Octavia Combi in den Ausstattungslinien Ambition und Style sowie als Sondermodell „First Edition“ mit einem Preisvorteil von bis zu 1410 Euro bestellbar.

Zum Bestellstart umfasst die Motorenpalette einen Benziner und zwei Diesel. Der 1,5 TSI mit aktivem Zylindermanagement (ACT) leistet 150 PS (110 kW) und ist mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe kombiniert. Ebenfalls mit Handschaltgetriebe kommt der 115 PS (85 kW) starke Basisdiesel mit 2,0 Litern Hubraum im Angebot. Der zweite 2,0 TDI treibt den Octavia mit 150 PS (110 kW) über ein Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG) an. (ampnet/Sm)

Skoda Kamiq Scoutline setzt besondere Akzente

Skoda bringt den Kamiq im Juni auch in der Ausführung „Scoutline“ auf den Markt. Sie setzt unter anderem auf mattschwarze Radhausverkleidungen, große 17-Zoll-Leichtmetallräder (auf Wunsch 18 Zoll) und Voll-LED-Heckleuchten. Der Kamiq Scoutline verfügt darüber hinaus über einen spezifischen Frontspoiler mit Unterfahrschutz und einen Heckdiffusor, die ebenso in Silber gehalten sind wie Seitenschweller, Außenspiegelkappen und Dachreling. Die verchromt eingefassten Seitenscheiben und das Heckfenster sind dunkel getönt.

Den Innenraum werten Dekorleisten Eschenholz-Look oder optional in gebürstetem Dekor Dark Brushed sowie Lüftungsdüsen in Chromoptik auf. Die Pedalauflagen sind in Aluminiumdesign gehalten. Die höhenverstellbaren Vordersitze verfügen über spezielle Bezüge aus luftdurchlässigem Stoff; Lenkrad, Handbremshebel und Schaltknauf sind mit Leder bezogen. Die LED-Ambientebeleuchtung illuminiert in Weiß, Rot oder Orange Mittelkonsole, Türablagen, Türgriffe und Fußraum. Außerdem verfügt der Scoutline über LED-Leseleuchten. Auf Wunsch rundet ein schwarzer Dachhimmel das Interieur ab.

Der Skoda Kamiq Scoutline ist in allen Farben und mit allen Motoren der Baureihe erhältlich. Premiere feiert er Anfang März auf dem Genfer Auto-Salon. (ampnet/jri)

Skoda feiert mit Jubiläumsmodellen

Škoda präsentiert anlässlich des 125-jährigen Bestehens die Jubiläumsmodelle Drive 125. Sie sind für die Baureihen Fabia, Scala, Karoq und Kodiaq erhältlich. Den Fabia bietet Škoda zusätzlich als Drive 125 Best of an. In Kombination mit optionalen Ausstattungspaketen können Käufer bis zu 4780 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell sparen. Darüber hinaus erhalten Kunden eine dreijährige Neuwagenanschlussgarantie mit einer Laufleistung bis zu 50.000 Kilometer innerhalb des Garantiezeitraumes von dann insgesamt fünf Jahren. (ampnet/deg)

Fahrbericht Skoda Karoq

Sein Nachfolger wird noch mehr können. Er wird seinen Fahrer ein helles „Guten Morgen“ vor die Füße projizieren und ihn später in den Feierabend verabschieden. Dabei wird er ihn womöglich mit dem Namen ansprechen. Aber noch müssen wir uns bei unserem Skoda Karoq mit einem simplen Skoda-Schriftzug als Begrüßung begnügen. Der allerdings funkelt auf dem Schnee im finnischen Polarkreiswinter wie aus Diamanten. Aber vermutlich täuscht das. Für Skoda typisch sind nicht Diamanten, sondern tschechisches Kristallglas.

Dabei hätten die bei Skoda in Wlada Boleslaw wahrlich Diamanten verdient, zumindest aber Gold. Schließlich schaffen sie dicke Gewinne nach Wolfsburg und schmücken damit die Bilanzen. Wer nun aber meint, die Gewinne seien zusammengespart durch Verzicht bei den Autos aus Tschechien, den kann auch ein Skoda Karoq vom Gegenteil überzeugen – wenn auch nicht vom direkten Gegenteil des Sparens, dem Verschwenden. Als Skoda sortiert sich der Karoq in der Mitte ein: kein Luxus, aber gediegenes, bürgerliches Flair, nicht Salon, aber ein modernes Lebensumfeld.

Auch der Karoq punktet nicht mit Effekthascherei, aber durchaus mit wertigen Akzenten wie Chromrahmen, hochglänzenden schwarzen Flächen unten in der Mittelkonsole oder oben beim Touchscreen des großen Navi. Darüber spannt sich breit und schmal der Armaturenträger in dem üblichen zurückhaltenden und angenehmen Stil des Hauses. Unser Karoq-Exemplar verfügte über das virtuelle Cockpit des Konzerns mit seinen vielfachen Möglichkeiten, Karten, Anzeigen und auch Ambientebeleuchtung zu kombinieren. Das frei programmierbare digitale Instrumentenpanel, das Multifunktions-Lenkrad und Leder-Ausstattung mit Alcantara-Elementen tragen zu einem Raumerlebnis bei, dass niemanden aufregt, aber jedem vertraut und zeitgemäß erscheint.

Hinter dieser eher konservativen Fassade steckt so viel Technik, wie der Baukasten des Konzerns der Marke Skoda zugesteht. Und das ist eine Menge, vergleichsweise deutlich mehr als noch ein paar Modelljahre früher. Beim Infotainment stehen moderne Funktionen und Schnittstellen zur Verfügung. Unser Exemplar bot einen WLAN-Hotspot und ein LTE-Modul, dass die schnellste Verbindung zum Internet herstellt. In der Einsamkeit am Polarkreis bei Tageshöchsttemperaturen um die minus 15 Grad hat das etwas Beruhigendes. Aber unsere Heizung ließ uns in der Nähe der finnischen Stadt Rovaniemie, der Heimat des Weihnachtsmannes, ebensowenig im Stich wie die Lüftung oder die Sitzheizung auf den beiden vorderen Sitzen.

Die Sitze hatten auf Eis und Schnee nicht die Chance, zu zeigen, was sie in Kurven auszuhalten vermögen. Dafür lässt der Winter auf den ungestreuten Straßen und auf dem Eis zugefrorener Seen zu wenig Querbeschleunigung zu. Doch es muss auch im tiefen finnischen Winter nicht nur vorsichtig und immer nur geradeaus gehen. Die Fahrwerkstechnik des Karoq kann viel mehr. In unserem Exemplar standen vier Fahrprofile – Normal, Sport, Eco, Individual und Snow (4×4) – zur Verfügung. Es braucht keine Phantasie sich vorzustellen, in welchem Modus wir uns vorzugweise bewegten. Dann verdeutlicht einem der Karoq mit seinem Allradantrieb eindrucksvoll, wie weit die Technik selbst Flachlandtiroler im tiefen Winter an die Grenzen der Physik heranführen kann. Im Land des Weihnachtsmanns wurde unser Karoq zum begeisterten Wintersportler.

Für unseren Vortrieb sorgte dabei der Benziner 1.5 TSI mit 110 kW / 150 PS und einem maximalen Drehmoment von 250 Newtonmetern (Nm) im Zusammenspiel mit einem Sieben-Gang-DSG. In Finnland haben wir diesen Drehmomentwert nie ausnutzen können, in Deutschland aber schon. Da erreichte das Karoq-Paket die 100 km/h-Marke nach 8,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von gut 200 km/h – so wie man es von einem flotten SUV dieser Klasse erwartet.

Der Normverbrauch liegt (nach NEFZ) im Schnitt bei 5,6 Litern auf 100 km. Unser Praxisverbrauch lag daheim auf trockener Straße bei sieben Litern, im Driftkreis auf einem zugefrorenen See deutlich höher und auf der schneebedeckten finnischen Landstraße bei weniger als fünf Litern. Es wird so sein, dass sich gerade auf dieser Landstraße die Zylinderabschaltung besonders auszahlt, weil es so schön mit 80 km/h dahingeht. Aber wir haben weder das Abschalten der beiden Zylinder beim Segeln, noch das Zuschalten beim Beschleunigen bemerkt.

Dort im tiefen zugeschneiten Wald braucht der geübte Finne vermutlich nicht alle Fahrerassistenzsysteme, die in der Serienausstattung des Karoq oder in der Aufpreisliste aufscheinen: Parkassistent, Lane Assist oder der Stauassistent, Blind Spot Detect, Front Assist mit vorausschauendem Fußgängerschutz oder der Emergency Assistent scheinen dort, wo der Weihnachtsmann wohnt, wie aus einer anderen Welt entstammend. Aber wir wohnen nicht dort, sondern in dicht besiedelten Gegenden, in denen diese Systeme Komfort, vor allem aber Sicherheit bringen.

Prophetische Gaben braucht niemand, der dem Skoda Karoq Erfolg vorhersagt. Der liegt im Moment in der Natur der Marke, die erfolgreich wächst, und in der Natur des Marktes, der SUV zu den großen Gewinnern hat werden lassen. Nach dem Kodiaq hat Skoda nun zwei davon. Und es braucht wiederum keine Gabe vorherzusagen, dass noch mehr in der Pipeline steckt. Mit der Studie Skoda Vision X, die auf dem Genfer Automobilsalon (8.-18. März 2018) zu sehen sein wird, zeigen die Tschechen, wie es in Sachen SUV und Allradantrieb bei ihnen weitergehen wird. (ampnet/Sm)

Skoda Superb spart als „Premium Editon“ bis zu 2720 Euro

Skoda bietet den Superb ab sofort als besonders edel ausgestattete „Premium Edition“ an. Das Interieur wird bestimmt durch die Lederausstattung und Dekorelemente im Design Anthrazit-Brushed. Die Sitze sind mit Feinnappaleder bezogen – je nach Kundenwunsch in Schwarz oder Beige. Die elektrisch einstellbaren Vordersitze sind beheiz- und belüftbar. Der Fahrersitz besitzt eine Massagefunktion. Darüber hinaus verfügt der Superb Premium Edition über eine vollautomatische Drei-Zonen-Klimaanlage Climatronic und LED-Ambientebeleuchtung.

Der Skoda Superb Premium Edition ist mit dem schlüssellosen Zugangs- und Start-Stopp-System Kessy ausgestattet. Das System öffnet und schließt das Fahrzeug automatisch, wenn der Halter sich mit dem Schlüssel annähert oder entfernt. Adaptive Bi-Xenon-Frontscheinwerfer gehören ebenso zum Serienumfang wie das Musiksystem „Bolero“ inklusive Sprachbedienung und Acht-Zoll-Touchdisplay aus. Mit an Bord ist auch Skoda Connect einschließlich des Services Care Connect.

Der Skoda Superb Premium Editon bietet einen Preisvorteil von 1190 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell. In Kombination mit einem Businesspaket ergibt sich eine Ersparnis von bis zu 2720 Euro. Die Limousine ist ab 37 350 Euro erhältlich, der Kombi startet bei 38 350 Euro. (ampnet/jri)