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Trotz Corona: VW hält an ID-3-Termin fest

Volkswagen behält trotz der Corona-Krise das Einführungsdatum für den ID 3 bei. Zeitgleich wollen die Wolfsburger 30.000 vorbestellte Einheiten als Editionsmodell ausliefern. Nach Abzug der Umweltprämie kostet der Stromer knapp 23.430 Euro und stellt eine Ersparnis von 840 Euro pro Jahr bei den laufenden Kosten in Aussicht. Für das Laden zu Hause gibt es CO2-freien Volkswagen-Naturstrom. Unterwegs bieten die Schnell-Ladeparks des Joint Ventures Ionity zu 100 Prozent Ökostrom.

Zeitgleich tobt im Konzern seit heute morgen ein Kampf wegen des Golf. Betriebsrat Bernd Osterloh attackierte den Konzernvorstand offen aufgrund der viel zu geringen Produktionszahlen. Geplant waren für vergangenes Jahr mehr als 100.000 Einheiten, gebaut wurden nach seinen Angaben nicht einmal 9000 Fahrzeuge. Osterloh wirft den Vorständen vor, „zu schnell zu viel Technik“ in den Golf gebracht zu haben. (ampnet/deg)

VW launcht EM-Sonderedition „United“

Zur bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft bringt Volkswagen einige Modelle als Sonderedition „United“ auf den Markt. Ab sofort sind Up, e-Up, Polo, T-Cross, Golf Variant, Golf Sportsvan, T-Roc, Tiguan Allspace, Touran und Sharan als United erhältlich.

Auf Wunsch kann die Ausstattung um ein exklusives Zusatzpaket oder ein R-Line Exterieur-Paket ergänzt werden. Für Kunden ergibt sich ein maximaler Preisvorteil bis zu 3400 Euro. Begleitet wird die Markteinführung der neuen Sondermodelle durch eine breit angelegte Werbekampagne mit der Nationalelf.

Das Ausstattungspaket der Fahrzeuge besteht exklusiv aus der Farbe „Atlantic Blue Metallic“, Leichtmetallräder „Dublin“ und verdunkelte Seiten- und Heckscheiben, sowie eine Plakette auf der B-Säule des jeweiligen Modells. Im Innenraum sind unter anderem die Sitzstoffe in neuen modellspezifischen Mustern ausgeführt, Einstiegsleisten mit dem Schriftzug „United“ und ein Multifunktionslederlenkrad sind mit an Bord.

Ergänzt wird die Ausstattung durch ein Infotainment- oder Navigationssystem (ab Polo), eine Klimaautomatik (außer Up), ein Licht- und Sicht-Paket sowie eine Anschlussgarantie für weitere drei Jahre oder 50.000 Kilometer.

Volkswagen bietet zwei optionale Ergänzungspakete an: Mit dem „United Plus-Paket“ kann die Ausstattung modellabhängig unter anderem um größere Leichtmetallräder, einen schwarzen Dachhimmel, das Active-Info-Display oder die Multifunktionsanzeige Premium (ab T-Roc) oder auch die Telefonschnittstelle „Comfort“ mit induktiver Ladefunktion erweitert werden.

Der Preisvorteil für die „Plus-Pakete“ beträgt je nach Modell bis zu 645 Euro. Für Polo, T-Cross, T-Roc, Golf Variant und Touran ist zusätzlich ein „R-Line Exterieur-Paket“ erhältlich, das sportliche Exterieurumfänge und größere Leichtmetallräder umfasst. Beim Golf Variant beinhaltet es zudem das Sportpaket, beim Touran ein Sportfahrwerk.

Die United-Sondermodelle sind mit vielen Motor-Getriebe-Varianten kombinierbar und ab sofort bestellbar. Die Preise beginnen bei 14.480 Euro für den Up. (ampnet/deg)

Der VW Touareg R kommt an die Steckdose

Volkswagen wird den neuen Touareg R als erstes Modell in der Baureihe mit einem Hybridantrieb ausstatten und präsentiert das Topmodell der SUV-Baureihe auf dem Genfer Autosalon (5.-15.3.2020) mit V6-Turbobenziner und zusätzlichem Elektromotor. Sie generieren eine Systemleistung von 462 PS (340 kW) und ermöglichen dem Touareg R rein elektrisch bis zu 140 km/h schnell zu fahren.

Der 3,0-Liter-Benziner leistet 340 PS (250 kW), der Elektromotor verfügt über 136 PS (100 kW). Die Lithiumionen-Batterie hat einen Energiegehalt von 14,1 kWh. Die Kraftübertragung erfolgt über eine Acht-Gang-Automatik. Der Touareg R PHEV verfügt über Allradantrieb und ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern. Die maximale Anhängelast beträgt 3,5 Tonnen.

Ist das Navigationssystem aktiv, berücksichtigt der Batteriemanager vorausschauend auch die Straßen- und Topographiedaten, um die Batterienutzung anzupassen und die elektrische Reichweite zu optimieren. Wie hoch diese im Idealfall ist, ließ Volskwagen in seiner Meldung allerdings noch offen. Als erstes PHEV-SUV wird der Volkswagen mit der Anhängerrangierhilfe Trailer-Assist angeboten: Ein weitere Neuheit ist die jüngste Entwicklungsstufe des Travel-Assist, der das assistierte Fahren erstmals bis zu einer Geschwindigkeit von 250 km/h erlaubt.

Der unter anderem mit dem Exterieur-Design-Paket „Black Style“ sowie 20-Zoll-Leichtmetallrädern („Braga“) und der „R-Line“ Interieurwelt (z.B. Lederausstattung „Vienna“ mit kristallgrauen Nähten) veredelte und gut ausgestattete Touareg R wird in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. (ampnet/jri)

Wolfsburger GT-Variationen vom Golf

Neben dem klassischen Produktspektrum beim Golf bieten die Wolfsburger auch für die achte Generation des Klassenprimus Golf wieder GT-Versionen. Der Golf GTE erhält einen Hybridantrieb, der GTD steht an der sportlichen Ecke des Diesel-Portfolios und der GTI darf wieder den kompakten Sportler geben.

Der Hybridantrieb des Golf GTE wurde auf Leistung ausgelegt. Er besteht aus einer E-Maschine mit 115 PS (85 kW) und einem Vierzylinder-Turbobenziner (TSI) mit 150 PS (110 kW). Zusammen stellen der Elektromotor und der TSI eine Systemleistung von 245 PS (180 kW) zur Verfügung. Rein elektrisch gefahren ist der neue Golf GTE bis zu 130 km/h schnell.

Dank der innovativen Twindosing-Technologie werden die Stickoxid-Emissionen beim Golf GTD im Vergleich zum Vorgänger deutlich reduziert. Systemleistung beim GTD und Spitzenleistung beim Golf GTI sind identisch. Der neue GTI wird ebenfalls von einem 245 PS (180 kW) starken 2,0-Liter-Turbodirekteinspritzer angetrieben. Das maximale Drehmoment beträgt 370 Newtonmeter. Der Vierzylinder ist serienmäßig an ein manuelles Sechs-Gang-Getriebe gekoppelt. Optional steht ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) für den neuen GTI zur Verfügung. (ampnet/Sm)

Fahrvorstellung Volkswagen T-Roc Cabriolet

Ein SUV als Cabrio? Der Versuch, unterschiedliche Fahrzeugkonzepte unter einen Hut zu bringen, ist in der Vergangenheit immer wieder schiefgegangen. Und so überwiegt die Skepsis, als VW ankündigt, einen Testwagen zur ersten Prüfung vorbeizubringen. Obwohl der Grundgedanke durchaus überzeugt: Die Präferenzen der Kundschaft verlagern sich von klassischen Autos hin zum Crossover-SUV, ein Golf Cabrio gibt es nicht mehr. Warum nicht den erfolgreichen T-Roc als Basis für einen Cabrio-Umbau nehmen?

Tatsächlich nimmt schon der erste Eindruck der Kritik den Wind aus den Segeln: Der Cabrio-Umbau steht dem T-Roc gar nicht schlecht. Mit seinen zwei Türen, der coupéhaften Dachlinie und seinem kleinen Heckbürzel wirkt der Wolfsburger sportlich und kräftig, der hohe Aufbau wird durch breite Kotflügel und horizontale Linien gut kaschiert.

Zum Öffnen das Dachs muss ein zentraler Knopf heruntergedrückt werden. Logischer wäre es, ihn anzuheben, um die Bewegungsrichtung des Dachs zu simulieren; wir vermuten hinter der Bedien-Unlogik gutgemeinte Vorschriften von Bürokraten. Das Öffnen geht in lediglich 9 Sekunden vonstatten, und zwar bis zu einem Tempo von 30 km/h. Der Schließvorgang dauert 11 Sekunden. Damit kann wirklich jeder Sonnenstrahl ausgenutzt werden.

Das Fahren im T-Roc Cabriolet bereitet viel Freude: Fahrer und Beifahrer sitzen komfortabel und mit viel Seitenhalt, und auch die Fondpassagiere haben für ein kompaktes Cabriolet ungewöhnlich viel Platz. Der SUV-Aufbau erlaubt eben eine besonders vorteilhafte Raumausnutzung. Mit 280 Litern ist der Kofferraum ebenfalls ordentlich dimensioniert.

Wir sind den T-Roc mit dem größeren Motor gefahren, einem 150 PS starken 1,5-Liter-Vierzylinder, der an eine exakt geführte und leichtgängige Sechsgang-Handschaltung gekoppelt ist. Gegen Aufpreis gibt es eine Doppelkupplungs-Automatik. Als Einstiegsmodell bietet VW das T-Roc Cabriolet auch mit einem 115 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinder an. Was wir übrigens nicht verstanden haben: Warum braucht ein handgeschaltetes Auto ein Gaspedal mit Kickdown-Funktion?

Wir raten jedenfalls zum Vierzylinder: Er sprintet in 9,6 Sekunden von Null auf 100 km/h, das ist mehr als 2 Sekunden flotter als der Dreizylinder. Und die Spitze liegt mit 205 km/h um stolze 18 km/h höher. Die deutlich besseren Fahrleistungen korrespondieren dabei keineswegs mit einem höheren Verbrauch: Mit 5,5 Litern auf 100 Kilometer ist er praktisch identisch mit dem Konsumverhalten des Dreizylinders.

Zum Rennwagen wird das T-Roc Cabriolet allerdings auch mit dem stärkeren Motor nicht. Kein Wunder, denn er bringt mehr als anderthalb Tonnen auf die Waage. Und so begnügt sich der Cabriofahrer mit lustvollem Gleiten, wissend, dass sich im Bedarfsfall erhebliche Leistungsreserven mobilisieren lassen.

Die können auch problemlos auf die Straße gebracht werden, denn das Fahrwerk glänzt mit straff-harmonischer Abstimmung. Wir sind das T-Roc Cabriolet mit der optionalen Fahrwerksregelung gefahren, wobei uns der Comfort-Modus besonders gut zum Charakter des Autos zu passen scheint.

Auch auf unebenen und anspruchsvollen Strecken bleibt dieser VW überraschend verwindungs- und klapperfrei – und das, obwohl Volkswagen auf den Überrollbügel verzichtet, der dem Golf Cabriolet einst den schönen Spitznamen „Erdbeerkörbchen“ eintrug. Bei geschlossenem Stoffverdeck ist dieses Cabrio übrigens derart gut isoliert, dass er sich wie ein reguläres Auto anfühlt. Und die große Bodenfreiheit sorgt dafür, dass es auch abseits gepflasterter Straßen weitergehen kann. Einen Allradantrieb gibt es bei Cabrio allerdings derzeit nicht.

Vor den Passagieren breitet sich das aus dem normalen T-Roc bekannte Cockpit aus; es verfügt gegen Aufpreis über die vielfach konfigurierbaren TFT-Bildschirme und zeichnet sich ansonsten durch eine etwas enttäuschende Materialqualität aus. Während die Türverkleidungen immerhin mit aufgepolstertem Kunstleder bezogen sind, blickt das Auge direkt nach vorn auf einen Armaturenträger aus Hartplastik. Es wäre den Wolfsburgern zu wünschen, sich in dieser Hinsicht wieder auf die Ära Piëch zu besinnen, in der man Premium-Marke sein wollte.

Damit würde man auch den sonstigen Qualitäten des T-Roc Cabriolet gerecht. Denn das Konzept, soviel steht nach der ersten vergnüglichen Ausfahrt fest, ist viel überzeugender als wir ursprünglich erwartet hätten. Zumal der Einstandspreis sich in Grenzen hält: Schon bei 27 495 Euro geht es los, die 1,5-Liter-Variante überschreitet die 30 000-Euro-Marke denkbar knapp.

Der Golf 8 geht in den Verkauf

Heute startet in Deutschland der Verkauf des neuen Golf. Zum Bestellstart wird der neue Golf mit vier TSI- und TDI-Motoren angeboten, der Verbrauch konnte um bis zu 17 Prozent gesenkt werden. Konfigurierbar sind die Motoren in der Startphase mit der neuen Ausstattungslinie „Life“. Der Grundpreis des Golf Life 1.5 TSI mit 130 PS beträgt 27.510 Euro. Die Basisvariante für rund 20.000 Euro ist erst im neuen Jahr bestellbar.

Die Ausstattungsversion „Golf“ wird mit Car2X, dem Spurhalteassistenten „Lane Assist“, dem Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ (inkl. City-Notbremsfunktion und Fußgänger- und Radfahrererkennung), digitalen Instrumenten („Digital Cockpit“), Infotainmentsystem, mobilen Online-Diensten und -Funktionen, einer Bluetooth-Telefonschnittstelle, einem Multifunktionslenkrad, Ein-Zonen-Klimaautomatik sowie LED-Scheinwerfern und LED-Rückleuchten ausgeliefert.

Die bereits in der Startphase angebotene Individualisierungsstufe „Life“ hat über die Umfänge der Version „Golf“ hinaus serienmäßig Ausstattungsdetails wie 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Exterieur- und Interieur-Ambientebeleuchtung, das Navigationssystem „Discover Pro“, Sprachbedienung, Verkehrszeichenerkennung, Leder für Lenkrad und Schaltknauf, eine Schnittstelle zum induktiven Laden des Smartphones, „App-Connect Wireless“ , eine Mittelarmlehne vorn und hinten, diverse Chromelemente im Innenraum, die Einparkhilfe „ParkPilot“ sowie das automatische Autobahn- und Stadtlicht an Bord.

In der Startphase der Markteinführung wird der Golf mit zwei Benzin- (TSI) und zwei Dieselmotoren (TDI) angeboten. Die zwei 1,5 Liter großen TSI entwickeln eine Leistung von 130 PS und 150 PS; sie besitzen unter anderem eine temporäre Zylinderabschaltung (ACT). 115 PS und 150 PS leisten die zwei neuen Selbstzünder. Eine zweifache AdBlue-Einspritzung reduziert hier um bis zu 80 Prozent die Stickoxid-Emission. Die TSI-Motoren sowie der 115-PS-TDI werden mit einem neuen Sechs-Gang-Schaltgetrieben ausgeliefert; der 150-PS-TDI wird serienmäßig mit einem ebenfalls effizienten 7-Gang-DSG angeboten.

Mit dem Golf führt Volkswagen einen neuen Wartungsplan ein, nach dem Fahrzeuge in den meisten Regionen in Europa statt alle zwölf nun alle 24 Monate zur Inspektion müssen. Zudem werden die großen und kleinen Inspektionen durch eine Standardinspektion ersetzt. (ampnet/deg)

VW T-Roc ab sofort oben ohne zu haben

Volkswagen startet ab sofort mit dem Vorverkauf des neuen T-Roc-Cabriolets. Die Preise für das neue kompakte SUV starten ab 27.495 Euro mit dem 115 PS starken 1.0 TSI und Sechs-Gang-Schaltgetriebe als Variante „Style“. Auch ein 150 PS starker Vierzylinder-Turbomotor, wahlweise mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zur Auswahl. Das neue Cabriolet wird außerdem auch als „R-Line“ ab 32.810 Euro angeboten.

Mit an Bord bei der Linie Style sind 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, weiße Ambiente-Beleuchtung, Chromunfänge innen und außen, eine Klimaanlage, ein Spurhalteassistent, ein Notbremsassistent, eine Müdigkeitserkennung, das Infotainment-System „Composition“, zwei USB-C-Schnittstellen sowie eine Telefonschnittstelle. Die Ausstattungslinie „R-Line“ bietet neben R-Line-Umfängen innen und außen unter anderem abgedunkelte Rückleuchten, ein Sportfahrwerk, spezielle 17-Zoll Leichtmetallfelgen, eine Progressivlenkung, Sport-Komfortsitze und eine Fahrprofilauswahl.

Ebenfalls optional steht für das T-Roc-Cabriolet das Designpaket „Black Style“ ab 550 Euro Aufpreis bereit. Ausgewählte Fahrzeugelemente sind in diesem Paket in Schwarz ausgeführt, hierzu gehören zum Beispiel die Zierleiste im Kühlergrill und die Außenspiegelgehäuse. Hinzu kommen 18-Zoll Leichtmetallräder „Grange Hill“ in Schwarz mit glanzgedrehter Oberfläche. Für 775 Euro ist eine abnehmbare Anhängerkupplung im Programm. (ampnet/deg)

VW stellt auf Auto Show neue Pick-up-Studie Tanoak vor

VW stellt auf Auto Show neue Pick-up-Studie Tanoak vor

VW hat auf der diesjährigen Ausgabe der bekannten Auto Show in New York eine neue Pick-up-Studie vorgestellt, die auf den Namen „Tanoak“ hört. Dabei handelt es sich um ein 5,44 Meter langes Vehikel, das über eine sehr spezielle Eigenschaft verfügt. So ist nämlich der Kühlergrill dieses Fahrzeugs beleuchtet, was besonders in Dunkelheit zu einem eindrucksvollen Erscheinungsbild beiträgt.

 

 

VW Amarok könnte schon bald einen Bruder bekommen

VW hat auf der diesjährigen Auto Show, welche traditionell in den USA stattfindet, wieder einmal die Blicke der Presse mit einer neuen Studie auf sich gezogen. Präsentiert wurde nämlich der neue Tanoak, der seine Brüderlichkeit zum Amarok nicht leugnen kann. Der erfolgreiche Pick-up des Automobilkonzerns würde dadurch aber nicht abgelöst werden, sodass beide Modelle nebeneinander zum Portfolio zähen würden. Der Tanoak basiert, ähnlich wie das auch beim Golf der Fall ist, auf einem sogenannten modularen Querbaukasten. Wie unschwer zu erkennen ist, wurde er allerdings auf ein beachtliches Maß gestreckt. Das ergibt folgende Eckdaten:

 

  1. Der Achsstand beträgt 3,26 Meter
  2. Die gesamte Länge liegt bei 5,44 Meter

 

Grundsätzlich ist es für VW nicht unbedingt nötig gewesen, überhaupt eine neue Studie zu lancieren, denn der Amarok ist ein sehr solides Fahrzeug, das nur selten Ersatzteile benötigt. Sollte trotzdem einmal ein Defekt auftreten, kann beispielsweise die Firma Autotex bei der Suche nach den richtigen Komponenten behilflich sein.

 

Tanoak wäre 34 Zentimeter länger und hätte mehr Radstand

Vergleicht man die Gesamtlänge zwischen Amarok und Tanoak, so ergibt sich immerhin noch eine Differenz von 34 Zentimetern. Der Radstand ist insgesamt ebenfalls 28 Zentimeter länger und auch an der Bodenfreiheit haben die Ingenieure bei VW getüftelt. Diese fällt beim Tanoak gemäß waz-online fünf Zentimeter höher aus, was zusätzliche Reserven in abwegigem Gelände verspricht. Wichtig ist potenziellen Kunden abgesehen davon auch die Motorisierung und der Antrieb des Tanoaks gewesen und an dieser Stelle wurden sie nicht enttäuscht:

 

  • Der Tanoak verfügt natürlich über einen Allradantrieb
  • Ausgestattet ist er mit einem 280 PS starken Motor mit sechs Zylindern

 

Streng genommen ist der besondere Clou dieses Fahrzeugs auch nicht die fahrerische Leistung, sondern vielmehr das optische Erscheinungsbild. Der Kühlergrill ist nämlich beleuchtet und auch an der Klappe der Heckpritsche gibt es eine LED-Animation zu bestaunen. Benannt wurde der Tanoak übrigens nach einem Baum, der an der amerikanischen Pazifikküste beheimatet ist.

 

Nutzen eines Pick-ups ist heutzutage sehr vielfältig

 

Wer nun kritisiert, dass dieses Auto viel zu groß für den Alltag ist, der wurde eigentlich schon anhand der Verkaufszahlen des Amaroks eines Besseren belehrt. Natürlich ist die Parkplatzsuche mit einem derartigen Fahrzeug ungleich schwerer als mit einem Kleinwagen, allerdings ist das enorme Platzangebot ein sehr gewichtiger Vorteil, sofern man ihn denn zu nutzen weiß:

 

  • Im Innenraum kann eine ganze Familie Platz nehmen
  • Die Ladefläche ist so groß, dass man mit Amarok und Tanoak praktisch alles transportieren kann

 

Ob der Tanoak wirklich so auf den Markt kommt, kann bis jetzt leider noch nicht gesagt werden. Es gibt aber sicherlich etliche Personen, die alleine schon aufgrund der Optik einem Kauf nicht abgeneigt wären.

 

Bildquellen:
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Volkswagen Nutzfahrzeuge verlängert Umweltprämie bis 30. Juni

Volkswagen Nutzfahrzeuge verlängert die Umweltprämie bis zum 30. Juni 2018. Gewerbliche und private Besitzer von älteren Dieselfahrzeugen mit den Abgasnormen EU1 bis EU4 können drei weitere Monate die Umweltprämie nutzen. Je nach Neuwagen-Modell beträgt diese zwischen 4000 (brutto) und 7000 Euro (netto).

Nutzfahrzeuge-Zulassung (N1): Kunden, die ein Fahrzeug mit Nutzfahrzeuge-Zulassung erwerben, erhalten bis zu 7000 Euro. Für einen Caddy Kombi oder Kastenwagen bekommen Neuwagenkäufer eine Prämie von 4000 Euro, ein Caddy Maxi wird mit 4500 Euro gefördert. 5500 Euro erhalten alle Kunden, die einen Transporter Kombi, Kastenwagen oder Pritsche kaufen, leasen oder finanzieren. Für einen Crafter bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht gibt es 7.000 Euro Prämie.

Pkw-Zulassung (M1): Neue Caddy mit Pkw-Zulassung werden mit 4000 Euro Umweltprämie gefördert. Kunden, die sich für einen Caddy mit Erdgasantrieb (TGI) entscheiden, bekommen 5000 Euro vergütet. Letztere sind mit einem Erdgas-Turbo-Direkteinspritzer (81 kW / 110 PS) der neuesten Generation ausgestattet.

Voraussetzung für die Nutzung der Dieselprämie ist eine fachgerechte Entsorgung der Altfahrzeuge. Das kann entweder über den Volkswagen Nutzfahrzeuge Händler veranlasst werden oder über einen zertifizierten Verschrottungsbetrieb. Zudem muss der Kunde in den letzten sechs Monaten auch der Fahrzeughalter gewesen sein. (ampnet/Sm)

Neuer VW Touareg: Wie ein Top-Modell zum Topmodel wurde

In dem Land, aus dem die so genannten China-Böller stammen, weiß man großartige und farbenfrohe Dramaturgie zu schätzen. Die Weltpremiere des neuen Touareg-Volkswagens auf der Pekinger Messe „Auto China 2018“ ließ den Verdacht falscher Bescheidenheit denn auch gar nicht erst aufkommen. Die Show in der chinesischen Hauptstadt war jedoch nicht Auftakt, sondern Finale einer monatelangen Kampagne, die selbst für VW-Verhältnisse enorme Dimensionen angenommen hat.

Eine PR-Maschinerie, die nachhaltige Wirkung und Interesse für ein Produkt erzeugen soll, muss schon lange vor der offiziellen Premiere der Neuerscheinung angeworfen werden. Für die Profis aus der Wolfsburger Produktkommunikation ist das eine Binsenweisheit. So wurde ein verschwiegener Winkel im weitläufigen Komplex des Studio-Hamburg-Areals im Stadtteil Jenfeld auserkoren, Schauplatz minutiöser Vorbereitungen zu werden. Die Akteure: Ein handverlesenes Team spezialisierter Lichtbildner, technische Hilfskräfte und Assistenten der Digitalfotografie, dazu Vermarktungs-Fachleute des Konzerns und ungezählte Motorjournalisten, Autoren und Berichterstatter, die eigens in generalstabsmäßig geplanten Wellen in die Hansestadt eingeflogen wurden – Limousinenservice und in dunkles Tuch gehüllte Chauffeure inklusive.

Das „Workshop mit Foto-Shooting“ genannte Ereignis vermochte mehreren Zielen gleichzeitig zu dienen: Einerseits vermittelte es den Gästen das Gefühl, einem erlauchten Kreis mit Zugang zu exklusiven Informationen anzugehören, andererseits sichert die große Zahl der Teilnehmer eine breite Streuung der Information im Heimatland, während parallel in China der Vorhang für die globale Bühne aufgezogen wurde. Wohldosierte Bekanntgaben und individuell arrangierte Foto-Dokumentationen sorgen in diesen Tagen dafür, dass die motor-affine Fachpresse von einer beeindruckenden Bilderwelle geflutet wird.

Unumstrittener Star des hochprofessionell orchestrierten Schauspiels: der neue VW Touareg, auf Hochglanz poliert und millimetergenau auf dem kalkweiß getünchten Hallenboden positioniert, perfekt ausgeleuchtet und zur Aktivierung der zahlreichen Displays im Stand unter Strom gesetzt. Ein Hauch von „Germany’s Next Topmodel“ wehte durch die von Kabeln und Belichtungsmessern, LED-Türmen, Kontroll-Monitoren und Scheinwerfer-Brücken durchwirkte Studiolandschaft, während die Garde der Berichterstatter im Minutentakt in die fensterlose Kulisse geleitet wurde. Zum Klicken der Kameraverschlüsse spiegelte sich nicht immer nur die Neugier des Betrachters für den taufrischen Geländewagen in den Objektiven, sondern zuweilen auch die Begeisterung über die eigene Wichtigkeit.

Dass es sich um das „Flaggschiff der Marke“ handelt, daran kann angesichts der opulenten Inszenierung der Vorab-Präsentation kein Zweifel bestehen. Im direkten Vergleich mit den 2005 erstmals vorgestellten Touareg-Generationen der Vergangenheit zeigt sich der Nachfolger wesentlich selbstbewusster, markanter und präsenter. 77 Millimeter mehr Außenlänge und ein um 32 mm größerer Überhang hinten machen den Auftritt wuchtig, gleichzeitig wurde um bis zu 170 Kilo abgespeckt. Die Kunst der Fuge hätte Johann Sebastian Bach kaum besser in die Realität umsetzen können, denn zählt man vom oberen Rand des Vorderrades bis zur Mitte der mächtigen Motorhaube durch, sorgen nicht weniger als neun Kanten, Spalten, Sicken und Blechfalten für Kontur und Lichtbrechung. Mächtige Linien entstehen daraus an den Flanken, schaffen Umrisse und optische Reize, die so am Vorgänger nicht wahrzunehmen sind.

Designer Frank Brüse ist überzeugt, das neue SUV habe beim Styling einen „Riesenschritt gemacht“, weg von zweckbestimmten und technisch orientierten Karosserieformen hin zu „einem emotionaleren und menschlicheren Design“. Dazu trügen nicht nur die expressive Front und das leicht abfallende Dach bei, sondern auch winzige Details wie etwa das Markenlogo auf der Heckklappe – das einzige im Konzern, das eine leicht gekrümmte Form aufweist. Den Drang des Fahrzeugs an die Spitze versinnbildliche die erkennbar nach vorn geneigte D-Säule.

Damit sich die Innovationen in Design und Technik die Waage halten, hat Volkswagen nicht mit der Aufwertung von Komfort-, Sicherheits- und Assistenz-Optionen gespart. Die neue Preisliste dürfte deshalb um einiges dicker ausfallen als die mageren 27 Seiten, die das letzte Prospekt dieser Art umfasste. Damit es mit dem fast fünf Meter langen Zweitonner „im Parkhaus keine Probleme gibt“, sagt Baureihenleiter Dr. Stefan Gies, habe man auch eine Hinterachslenkung im Angebot, die den Touareg fast so wendig mache wie einen Golf.

Künftig soll der Touareg mit seiner Innenarchitektur „den Maßstab für die ganze Modellpalette“ definieren, sag Gies. Bis zu 15 Zoll Diagonale messen nunmehr die verfügbaren Monitore der angebotenen Infotainment-Anlage – eine Größe, die manchem Desktop-Anfänger aus der Gründerzeit des Personal Computers noch geläufig sein dürfte. Das Styling der berührungsempfindlichen Oberflächen sei „clean, ästhetisch, modern“, unterstreicht der Baureihenleiter, biete nunmehr auch die in anderen Konzernprodukten seit längerem verfügbaren Features wie Head-Up-Display und Nachtsichtfähigkeit.

Diese wurde auch gleich um eine neue Eigenschaft erweitert: Werden aus dem Zusammenwirken von Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren vor dem Fahrzeug Hindernisse identifiziert – wie zum Beispiel ein Fußgänger – kommunizieren diese zeitgleich mit den LED-Scheinwerfern, die umgehend einen kräftigen Lichtstrahl auf das erfasste Objekt lenken können. All diese Funktionen wollen sinnvoll beherrscht und eingesetzt werden. In dem Wissen, dass die Komplexität der zahlreichen Fahr- und Bedienmodi in modernen Pkw schon jetzt machen Kunden überfordert, verspricht Gies, das neue System sei nicht nur intuitiv zu bedienen, sondern auch lernfähig und so den Bedürfnissen der Nutzer anzupassen.

Dazu gehört zum Beispiel ein „Home“-Button, wie ihn jedes Smartphone hat, um allen, die sich in den Untermenüs der Funktionen zu verlieren drohen, eine schnelle und sichere Rückkehr in die Ausgangsposition zu ermöglichen. Analog zu den Schwestermodellen aus dem modularen Längsbaukasten, etwa Audi Q7 oder Porsche Cayenne, verfügt der Touareg neben dem 12-Volt-Bordnetz auch über einen 48-Volt-Stromkreis, der auf den elektrischen Aktuator für den Wankausgleich wirkt. Das soll schneller und präziser funktionieren als beim bisherigen hydraulischen System. Die Luftfederung kann die Bodenfreiheit um bis zu 110 Millimeter variieren, wobei die Absenkung an der Hinterachse einer einfacheren Beladung dient.

Trotz anhaltender Diesel-Diskussionen bleibt ein Touareg ohne Selbstzünder-Motor unvorstellbar. Um allen Verdächtigungen vorzubeugen, hat Volkswagen auch hier draufgesattelt. Die Abgasreinigung mittels SCR-Kat schöpft aus einem Ad-Blue-Tank, der bis zu 24 Liter der Harnstofflösung fasst. (ampnet/afb)